Ist meine Anmoderation gut, hättet ihr verbesserungs vorschläge?

4 Antworten

Finde ich recht gut wie du das rüberbringst! Ein paar kleine rechtschreibefehler höchsten: den faszinierenden, n nicht m, berthold brecht. Etwas eigenartig ist, dass du "der franz kafka, der heinrich böll, schreibst, kann man aber gut so stehenlassen, klingt etwas kumpelhaft, hat aber durchaus charm. Gefält mir deine anmoderation, kurz, witzig, eigenartig, charmant, pfiffig! 

Man sagt nicht ...den Bertolt Brecht ...der Franz Kafka und ...der Heinrich Böll, sondern nennt die Namen ohne Artikel.

Abgesehen davon hat Böll später gelebt...

Bertolt Brecht als charmanten Mann zu bezeichnen, halte ich für unangemessen - er war eher ein Sarkastiker, ähnlich Dürrenmatt.

Die größte Ehre klingt übertrieben und höchstpersönlich kann er wohl kaum erscheinen - eher ein Schauspieler, der ihn vertritt oder parodiert.

Davon abgesehen sollte jemand, der sich in der Literaturszene bewegt, die Deutsche Rechtschreibung samt Satzbau beherrschen...

Ich finde es auch grauenhaft; sprachlich wie inhaltlich.

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Der Böll passt nicht hinein - zu großes Gefälle. Sonst sehr professionell, wenngleich natürlich Mainstream.

Danke für die schnelle Antwort, hättest du ein anderen vorschlag mit wem iich den Herr Böll ersetzen könnte?.

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@historycreppy

"Ein charmanter Mann, der die Epoche prägt?" - Da fehlt's bei Böll an allem incl. dem Charme. Wie wär's mit Heinrich Heine. Passt zwar nicht ins Jahrhundert, aber im Gegensatz zu Kafka könnte Heine den Satz mit Dummheit und Lüge gesagt haben, wenngleich witziger (Brecht war bekanntlich humorlos).

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Der Erfinder des epischen Theaters...und in einem Atemzug mit Kafka und Böll.

Um Himmels Willen, was ist das für eine, aus der Luft gegriffene Willkür?

Vor allem, wenn man bedenkt, dass Kafka und Böll keine Dramatiker waren. Auch Brecht nicht zu 100%, dass man ihn als eindeutigen und alleinigen Begründer des epischen Theaters bezeichnen könnte.

Bin ich froh, dass ich mir deinen Vortrag nicht anhören muss. Ich würde wahrscheinlich vor Fremdscham im Boden versinken.

Was soll überhaupt diese flapsige Thomas Gottschalk-Reminiszenz? Himmel hilf!

Bei solchen "Experten" brauchen wir keine Laien mehr.

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