Ist mein Vermieter dazu verpflichtet, das Fernsehen in den vermieteten Wohnungen zu ermöglichen?

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8 Antworten

Da es kein Analog-Fernsehen mehr geben wird, muß er es ermöglichen, wenn er das Fernsehen mit einem Spiegel zur Verfügung stellt. Solltet Ihr an ein Kabelnetz angeschlossen sein, muß er gar nix, weil das digitale Fernsehen bei Euch dann ohnehin analog eingespeist wird und vorher emuliert wurde.

ok, schaut ihr momentan über Antenne ( also DVBT ) oder über Schüssel? Ist hier irgendwie alles durcheinander geraten. Wenn Schüssel, dann hat Pinsel recht. Wenn Antenne, dann kann dein Vermieter entweder eine Schüssel fürs gesamte Wohnhaus stellen und ihr zahlt dann monatlich die Gebühr oder ihr könnt euch selbst eine Schüssel besorgen, das muß er dann genehmigen.

Der Empfang über Antenne ist schon lange auf digital umgestellt. Für euch ändert sich also nichts. Und auch wenn, für den Receiver seid ihr selber verantwortlich, das ist nicht Sache des Vermieters. Er stellt nur den (Antennen- oder Satelliten-) Anschluss,

Da für den Fernsehempfang 3,67 € bezahlt werden, ist der Empfang lt. MV gewährleistet. Da unabhängig von der Technik. Sollte der VM für Empfang ab 01.05.12 nachrüsten müssen, kann der VM diese Kosten als Modernisierung auf die Mieter umlegen.

Wenn ein Vermieter eine Empfangsmöglichkeit zur Verfügung stellt, ist er lediglich zur Instandhaltung verpflichtet aber nicht zur Modernisierung denn nichts anderes wäre es. Er darf dann aber nicht verbieten eine Sat-Anlage anbringen zu lassen, ein Kabelanschluss muss er aber nicht gestatten. Natürlich fallen dann die Zahlungen für die Gemeinschaftsantenne weg wenn diese nicht mehr empfangstauglich ist

Das gilt nur für kostenlose Zurverfügungstellung.

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Dafür,dass die Schüssel Digital empfangene Signale weiter geben kann (digitaler LNB) ist der Vermieter zuständig.Alles,was nach der Steckdose kommt,bist du selber zuständig.Auf deutsch:Du musst dir einen digitalen Satelliten-Receiver (DVB-S) besorgen.

stimmt fast vollständig.

DH !

Der Vermieter kann die Kosten mietvertraglich umlegen.

In 95 Prozent der Fälle ist aber keinerlei Änderung an der Anlage erforderlich.

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@Denkverbot

DH? Der Fragesteller empfängt über eine Antenne, also DVB-T. Da brauchts kein LNB ;)

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@Michel76

DH? Der Fragesteller empfängt über eine Antenne, also DVB-T. Da brauchts kein LNB ;)

Antenne?

Sat-Antenne oder DVB-T ?

Dummschwätzer !

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@Denkverbot

Wo liest du denn in der Frage etwas von Sat? Fantasierst du oder sind das schon Halluzinationen?

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@Michel76

Darf ich mich einklinken?? Gibt 3 Möglichkeiten....Empfang über Antenne= DVBT....gibts fast gar nicht mehr, ist veraltet, aber in einigen Regionen noch vorhanden....dann über Sat-Schüssel= DVBS, da gibts Schüsseln mit analogem Empfang o. digitalem, dann mit mindestens 2 LNBs...und zuletzt Kabelempfang,=DVBC. So, und darum die Frage, wie empfängt er denn nu??

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@Michel76

Wenn er über einer Satellitenantenne empfängt schon.Für DVB-T reicht in den meisten Fällen schon eine Zimmerantenne mit Verstärker aus.Der Fragesteller hatte aber nicht angegeben ob er terrestrisch oder über Satellit empfängt.Außerdem ist es ja hinreichend bekannt,dass sich die Umstellung nur auf den Satellitenempfang bezieht.Daher halte ich deinen Einwand für überzogen.

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@Snowcat57

Empfang über Antenne= DVBT....gibts fast gar nicht mehr, ist veraltet,

DVB-T ist nicht veraltet. Das ist die neuste Art, des terrestrischen Empfangs! Und nicht in einigen Regionen noch vorhanden, sondern wird laufend ausgebaut.

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@Michel76

als "neuste Art" meinst du wahrscheinlich DVB-T2?DVB-T gibt es ja schon seit ca 10 Jahren.

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Ich dachte Antenne ist schon lange Digital, wo wohnst du denn?

Ich könnte Euch beraten.

Schmeißt zusammen, mit 200 Ocken ist eine dauerhafte kostenfreie Empfangsmöglichkeit sicher zu stellen.

Eigene Schüssel ist das Stichwort.

Wenn aber der Antennenanschluss im Mietvertrag festgehalten ist, dann müssen die bezahlen, egal ob sie ihn verwenden oder nicht. Beratung hin oder her ;)

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@Michel76

Wenn aber der Antennenanschluss im Mietvertrag festgehalten ist, dann müssen die bezahlen, egal ob sie ihn verwenden oder nicht. Beratung hin oder her ;)

Ein solcher Anschluss kostet bei uns 50 Cent im Monat.

Wirtschaftliches Denken ist angesagt.

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@Denkverbot

Du 50 Cent und er 3,67 Euro. Auch wenn du 2 Cent bezahlst, ändert sich nichts an seinem Betrag. Da hilft auch Denken nichts ;)

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@Denkverbot

@Denkverbot, nicht denken! - Mietrecht ist angesagt,

wenn im Mietvertrag 3,67E/mtl. festgelegt wurde, dann ist dieser Betrag fällig egal ob er genutzt wird oder brach liegt.

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@helmutgerke

ja und?

Das bringt doch niemanden um.

Entscheidend ist doch die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen.

Ich zahle seit 15 Jahren diese Pauschale, nutze aber meine eigene Empfangsanlage.

Im Gegensatz zur Gemeinschaftsanlage ist die noch nie ausgefallen.

Freie Denkweisen sind nicht strafbar.

Ich war damals so schlau, die Zustimmung zur Gemeinschaftsanlage von einer Bestandsgarantie für meine eigene Ablage abhängig zu machen.

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Eigene Schüssel? Nachträglich anbringen? In einer Mietwohnung, die bereits mit TV versorgt ist?

Dürfte in vielleicht einem von zehn Fällen mietvertraglich erlaubt sein.

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@TomRichter

@TomRichter, genau so sieht es aus -ist recht einfach hinter einer anonymen Fassade bei gutefrage.net etwas raus posaunen, was möglicherweise im Einzelfall umsetzbar war - aber mit Sicherheit keine Allgemeingüligkeit hat.

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