Ist mein Hund verhaltensgestört?

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7 Antworten

Hi, er ist nur nicht auf ein Leben in Deutschland geprägt und muss alles erst kennenlernen. 

Das er Böden in Wohnungen nicht kennt, kommt davon das er es in der Slowakei nicht hatte. Nimm dir mal Zeit und Leckerchen und warte so lange bis er kommt (am Anfang nur 1\\2 m auf gefährlichen Boden locken und dann hocharbeiten.)

Das lecken kann ein Zeichen von Stress sein, Juckreiz oder schlicht Langeweile. Wegen Juckreiz, geht mal zu einen Tierarzt und lasst ihn untersuchen.

Und wenn er nun 4 Monate ist und aus einen Tierheim aus der Slowakei kommt, kann es auch sein das er nur das Tierheim kennt, deswegen kennt er auch Traktoren, Radfahrer und Co nicht. 

Im Tierheim werden meist mehrere Hunde in ein Zwinger gesperrt ohne das dauerhaft einer hinschaut, vielleicht hat er da schon schlechte Erfahrungen gemacht.

Und essen tut keiner wenn man ihn die ganze Zeit bedroht, der kleine ist ohnehin verängstigt da reicht an starren aus, für Hunde ist das kein gutes Zeichen. Du signalisiert damit das er es nicht essen soll. 

Würde zur Hundeschule raten ;) damit er nicht traumatisiert wird, es ist wichtig ihm nun an unbekanntes richtig ranzuführen und dabei nicht noch mehr Fehler macht. 

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Wir hatten auch mal einen Tierheimhund, der schwer ängstlich und aggressiv gegen Männer war, auch meinen Mann, nachdem er sich eingelebt hatte (also der Hund, nicht der Mann, nöch?). Aber er ist ein Klasse Hund gewesen, total schlau, aber sehr selten kam doch noch mal ein Tick Aggression hoch bei irgendeinem Fremden, aber da man einen Hund ja „lesen“ kann, seine Körpersprache, haben wir das immer gleich gemerkt, wenn er gegen jemanden etwas hatte. Nicht sehr oft, aber eben doch mal.

Es ist zumindest gut, dass Deiner kein aggressives Verhalten an den Tag legt. Ja, man kann ihn wieder hinbekommen, aber das braucht Zeit. So wie Inicio es schon schreibt. Stück für Stück geht das. Der Lohn ist ein Hund, auf den man stolz sein kann, dass er „es“ geschafft  hat. Vor allem musst Du versuchen, VON Deinem Hund aus zu sehen. Er denkt nicht wie Du, erzieht keine Schlussfolgerungen wie Du, er folgt nicht Deiner Logik. Ein Hund sortiert nach sicher – nicht sicher. Man muss also die Dinge für ihn „sicher“machen. Und wenn er es nicht versteht, dann vermittelt man es nicht richtig. Wobei es natürlich bei einem gestörten Hund schwieriger ist. sollte er wirklich schlechte Erfahrungen gemacht haben. Und viel mit Leckerlis und Lob arbeiten. 

Du kannst auch mal das Buch lesen "Der neue Weg im Umgang mit Tieren" von LindaTellington-Jones. Das ist die TTouch-Methode, die sehr wirksam sein kann. Bei so einem Training lernt der Hund Verhaltensmuster zu durchbrechen. Denn er agiert nicht, er reagiert nur, ganz automatisch, immer wieder. Das Buch ist auch so sehr lesenswert, mit vielen vielen „Fall“-Beispielen und Tipps und zeigt den Weg der Autorin. Gleichfalls sehr interessant und beeindruckend. Ich verwende den TTouch bei unseren Tieren und das klappt sehr gut.

Vielleicht solltest Du, wenn es gar nicht mehr weitergeht, auch mal Kontakt zu jemandem aufnehmen, der Tierkommunikation beherrscht. Das braucht nicht einmal ein persönlicher Kontakt zu sein. Ich hab es leider noch nicht selbst ausprobiert, habe aber sehr beeindruckende Bücher darüber gelesen. Z.B. „Gespräche mit Tieren“ von Penelope Smith oder „Lautlose Sprache“ von Marta Williams usw.

Vielleicht wissen auch Tierheime über kompetente Tiertrainer in bezug auf verhaltensgestörte Hunde Bescheid?

Liebe Grüße

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das ist ein typisches verhalten von hunden die unter sehr schlechter umgebung gehalten wurden, oder auch geschlagen wurden  - zum beispiel wenn sie eben einen "verbotenen boden" betreten haben......er hat sicher noch nie anderes als einen zwinger gesehen.. deshalb muss man ihn an alles neue fremde ganz vorsichtig mit ganz viel einfuhelungsvermoegen heranfuehren..

also nur ganz kurz mal ins auot setzen und dann ein leckerlie geben.. mehrere tage im auto ohen straten wiederholen, dann mal autos starten, aber nicht losfahren etc..

genaus so mit menschen etc.. nur mal kurz an einen traktor rangehen von ferne, beim naechsten mal etwas naeher etc.. es dauert sehr lange, bis sich solche aengste verlieren... aber es klappt!

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Was erwartest du von einem Hund aus dem Ausland, der wahrscheinlich nie im Haus lebte? 

Viele dieser Hunde haben "verhaltensstörungen". Hol dir einen guten Hundetrainier.

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Hallo, ganz klar es ist leider oft so, dass Tiere aus dem Ausland eine Störung haben weil sie im Ausland meist misshandelt und geschlagen werden und daher haben sie vor allem Angst, das geht kaum mehr weg , wenn er dich gut kennt hat er mal keine ANgst mehr aber vor Fremden wohl immer weil er denkt sie wollen ihn wieder schlagen also ein Trauma gibt auch Tierpsychologen zb

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Wenn dem wirklich so sein sollte ein extrem gestörter Hund. Da niemand weiß was der Hund durchgemacht hat, sind Ferndiagnosen hier fehl am Platze. Such Dir bitte einen Hundetrainer, der sich auf solche Verhaltensstörungen spezialisiert hat.

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Kommentar von Nadine197
10.12.2015, 21:00

Danke für die schnelle Antwort. Er ist aber überhaupt nicht aggressiv. Eher der ruhige zurückgezogene Typ. Habe schon mit einem Hundetrainer gesprochen. Der meint das es sich mit der Zeit legen wird. Mir kommt es jedoch so vor als ob er in seiner eigenen Welt lebt. 

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Kommentar von Abuterfas
10.12.2015, 21:09

Wie gesagt, ich kenne weder Dich noch den Hund, oder den Trainer. Ich selbst bin kein Trainer, lehne mich aber mal weit aus dem Fenster. Ein "Trainer", der einfach so sagt "Wird schon" sollte (zumindest bei der Schilderung der Probleme) von vorne anfangen und seinen Trainerschein in die Tonne treten. Such Dir bitte einen "Einzeltrainer", der sich die Zeit für Dich und den Hund nimmt und erörtert, warum er dieses und jenes zu Zeit xy macht. Abwarten bedeutet folgendes: Der Hund muss mit ihm unbekannten Situationen alleine klar kommen, was (siehe Deine Beschreibung) zu (weiteren) Verhaltensstörungen führen wird. Aggression ist nur eine Art des Hundes etwas zu "sagen". Es gibt noch Unsicherheit, Angst etc. pp.

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Kommentar von StromerSchatz
10.12.2015, 23:25

Eins kann ich dir sagen, nicht bei jedem Hund legt sich die Angsz einfach. Ein bekannter von mir hat einen Hund der nie so selbstsicher sein wird wie andere. Er hat Angst vor allen Menschen die ihnen zu nahe kommen, bis auf seine Bezugsperson. Such dir bitte einen ordentlichen Trainer, vor allem wenn du nicht viel Ahnung von solchen Hunden hast. Ich habe meinen neuen auch aus dem tierschutz seit einem dreiviertel Jahr und er ist immer noch fast so ängstlich wie am Anfang diese Hunde brauchen sehr viel Zeit und Geduld!

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Damit  muss man rechnen, wenn man sich einen vorgeschädigten Hund zulegt.

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