Ist mein Neurologe ignorant?

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6 Antworten

Ich möchte dir jetzt nicht zu nahe treten,

aber deine Zeilen "klingen" nach einer Depression.

Natürlich musst du hier nicht ins Detail gehen - niemand muss das-

Mein Tipp wäre:

Wenn du mit deinem Neurologen nicht reden kannst, bzw. du hast das Gefühl dass er dich nicht versteht - dann solltest du den Arzt wechseln.

Das liegt weder an dir noch an dem Arzt - manchmal passt es einfach nicht.

( der Pat.kann sich nicht "öffnen" z.B. - genauso gibt es Fälle - wo der Arzt keinen "Zugang" findet.

Vllt. wäre auch eine kognitiven Verhaltenstherapie eine Idee.


Lg



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Kommentar von Eidolon150
19.07.2017, 13:42

Seine Diagnose geht in ganz genau diese Richtung: (F32.0 G) leichte depressive Episode, (F34.1 G) Dysthymia. Er hat es mir aber nicht gesagt, ich entnehme es der Überweisung fürs Krankenhaus zu einer Kernspintomographie. Auch die bekam ich ausgedruckt und kommentarlos übergeben.

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Kommentar von Eidolon150
19.07.2017, 14:38

Ich gebe gerne zu, dass mir das Thema "Beziehung und Partnerschaft" auch heute noch sehr unangenehm ist. Vielleicht versucht er deswegen fast schon krampfhaft, darauf rumzuhacken.
Er hat mich gefragt, ob mir nichts (niemand) fehlt. Und ich habe darauf geantwortet, dass ich nichts und niemand vermisse. Was mir seit Beginn der Therapie mehr zu schaffen macht in meinem persönlichen Umfeld, das sind einerseits die -ich sags mal ehrlich- paranoid erscheidenden Vorwürfe und Anschuldigungen, die meine Mutter gegenüber dem Personal des Alten- und Pflegeheims, in dem sie auf eigenen Wunsch lebt, vorbringt. Andererseits hat sie sich schon hin und wieder von meiner Schwester gegen mich aufhetzen lassen. Also familiär ist die Situation für mich auch nicht in bester Ordnung und ich kann so gut wie nichts dagegen tun.

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Der Psychiater weiss eventuell mehr über dich, als dir bewusst ist. Aber es ist nicht seine Aufgabe, das zur Sprache zu bringen.

Viele Menschen entwickeln bessere Strategien, wenn ihnen nicht bewusst ist, dass sie Defizite haben.

Rede darüber und dir wird geholfen.

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Was soll daran ignorant sein, dass er dich nach deiner Beziehung fragt?

Der Psychiater hat sein Fach studiert und weiß sehr gut, warum solche Details wichtig sind. Indem du ihn anlügst, schadest du bloß dir selbst, weil er dir dadurch viel weniger gut helfen kann. Ein Arzt hat eine Schweigepflicht, damit man ihm ALLES anvertrauen kann!

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Kommentar von Eidolon150
19.07.2017, 17:41

Ich habe zu keiner Zeit gelogen. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich ihm von dieser Trennung auch erzählt. Und dass mich im Moment vollkommen andere Dinge umtreiben, auch darüber habe ich kein Stillschweigen bewahrt. Also bitte, keine Unterstellungen!

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Wenn Du nicht ehrlich zu Deinem Psychiater bist, hat die ganze Therapie keinen Zweck.

Entweder Du erzählst ihm alles oder Du beendest die Therapie, die die Krankenkasse einen Haufen Geld kostet, das Du unnötig verplemperst.

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Kommentar von Eidolon150
19.07.2017, 13:33

Beim ersten Termin war die Trennung bereits 1.5 Jahre her. Also ohne aktuellen Bezug!

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Nein sondern du.
Du verschweigst ihm etwas und er bemerkt das. Ist doch klar das er da immer wieder nachfrägt. Wenn du nicht ehrlich bist ist es sowieso sinnlos.

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wenn du doch weisst woran es liegt, brauchst du doch keinen psychologen. änder die situation und schon ist alles tutti.

meine herren, immer die die alles besser wissen und dann jammern!

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