Ist mein Kaufvertrag überhaupt gültig?

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12 Antworten

Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder, der Händler versucht alles, um die Gewährleistung zu umgehen. Oder das Auto wurde tatsächlich von seiner Tochter gefahren und auf seine Frau zugelassen (z.B. aus Versicherungsgründen).

Warum sollte nicht auch die Tochter eines Autohändlers ein Auto haben und nach einer Weile feststellen, dass sie doch lieber ein anderes Auto haben möchte? Verkaufen kann das Auto im Prinzip jeder, der über das Fahrzeug und den Brief verfügt. Wenn es sich beim Halter auch noch um einen engen Familienangehörigen handelt, gibt es eigentlich auch keinen Grund misstrauisch zu werden. Der Halter ist nicht mit dem Eigentümer gleichzusetzen! Das steht sogar so in den Papieren ("Der Halter wird nicht als Eigentümer ausgewiesen").

Einen Vertrag hast du mit dem Händler als Privatperson geschlossen. Er hat dir das Auto aus seinem Privatbesitz verkauft, für das er dir keine Gewährleistung geben muss.

Was in der Anzeige steht, ist nicht bindend. Rechtlich einwandfrei war sein Verhalten vermutlich dennoch nicht, weil er einerseits das Zulassungsdatum um einen Monat anders angegeben hat (ein bekannter "Trick", denn wenn du dir nur Autos aus 2015 in der Suche anzeigen lassen willst, taucht dieses Fahrzeug sonst nicht auf) und er auch die Anzahl der Vorbesitzer - aus gleichen Grund für die Suchmaschine - falsch angegeben hat. Hierbei Absicht nachzuweisen und ihm damit "einen Strick zu drehen" wird wohl aber schwierig. Einen Nachteil hast du dadurch direkt ja auch nicht, weil er dich über die korrekten Daten aufgeklärt hat.

Auch wenn dir das alles auf den ersten Blick vielleicht merkwürdig vorkommt: Ohne den Händler und das Auto zu kennen, halte ich die Geschichte für glaubwürdig. Das Auto wurde gekauft (vermutlich von einem anderen Händler, wo das Auto in Zahlung gegeben wurde), der Vater hat es für das richtige Auto für seine Tochter gehalten, die aber wollte lieber was anderes, also wird es wieder verkauft. Und weil das Auto in seinem Privatbesitz ist, verkauft der Händler es auch lieber als Privatperson. Der ganze Aufwand, das Auto auf seine Frau zuzulassen, um das Auto dann bewusst ohne Gewährleistung verkaufen zu können, steht bei einem 10 Jahre alten Auto, das er stattdessen auch ins Ausland hätte verkaufen können, in keinerlei Verhältnis zum Verkaufserlös.

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achim56mfr 05.07.2016, 10:31

Also der Händler hat mir gesagt, dass er das Auto für seine Tochter besorgt hat (von einem Rentner im Stuttgarter Raum), weil es in so gutem Zustand ist. Der Kaufvertrag wurde also zwischen dem Rentner und seiner Tochter gemacht. Deshalb ist sie auch Eigentümerin. Zugelassen wurde der Karren aber auf seine Frau, weil die Tochter erst 18 Jahre alt ist und somit hohe Prämien zahlen müsste. So weit, so gut.

Dann hat angeblich sein Vater einen anderen Mercedes A-Klasse für seine Enkeltochter besorgt, allerdings älter mit mehr Kilometer und nur dreitürig. Der Vater sagte, dass jetzt beide zum Verkauf angeboten werden und der, der übrig bleibt, ist dann ihrer. Eigentlich wollte sie aber den, den ich jetzt gekauft habe. Pech.

Der Kaufvertrag lautet auf den Namen der Tochter, der Vater hat angeblich eine schriftliche Vollmacht, die er mir heute bei Auslieferung mitbringen will. Er wird auch den Kaufvertrag nachträglich unterschreiben (er meinte, diese Art Verträge werden nur vom Käufer unterschrieben - so was gibt`s?)

Fazit:
Ich denke, der Händler verkauft alle älteren Fahrzeuge privat und tritt lediglich als Bevollmächtigter auf. Es gibt in mobile.de mehrere Autos von ihm, bei denen "im Kundenauftrag" steht. Damit umgeht er natürlich die Händlergarantie. Und das finde ich nicht gut.

Außerdem hat er etwas geflunkert, was Erstzulassung, Vorbesitzer und Rost (er schrieb "kein Rost!" aber es war etwas Flugrost in den Radkästen, den er aber beseitigt hat). Und ich fürchte, das Auto war auch um 500 Euro zu teuer.

Wenn mich meine Menschenkenntnis nicht völlig im Stich lässt, ist er trotzdem ein seriöser Mensch und er hat viel Geduld mit mir bewiesen. Heute Vormittag habe ich mit ihm telefoniert und er sagte mir, ich solle doch bitte nicht so misstrauisch sein. Er liefert mir heute Abend das Auto vor die Haustür und seine Tochter bringt er auch mit.

Ich denke, alles wird gut - hoffentlich. Der Typ ist übrigens ein etwas übergewichtiger Bud Spencer. Körperlich hätte ich kaum eine Chance gegen ihn ;-)

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Da hast du so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Spätestens der unseriöse Gewährleistungs-Ausschluss ist eine knallrote Fahne. Diese "im Auftrag"-Nummer ist der übliche Trick, mit dem nicht ganz koschere Händler die gesetzliche Gewährleistung zu umgehen versuchen. Mit dem Auto stimmt irgendwas nicht.

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achim56mfr 05.07.2016, 06:47

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=227341918&zipcodeRadius=10&scopeId=C&zipcode=90765&ambitCountry=DE&isSearchRequest=true&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&makeModelVariant1.makeId=17200&makeModelVariant1.modelId=5&pageNumber=1

Dies ist ein Link zu der Anzeige des Händlers auf mobile.de

Wenn das Fahrzeug tatsächlich auf seine Frau zugelassen war (was nachweislich stimmt), dann handelt es sich eben um einen Privatverkauf und da wird die Händlergarantie eben ausgeschlossen. Er war aber bereit, eine Gebrauchtwagenversicherung für 1 Jahr zu bezahlen (genauer die Hälfte davon). Die Kosten für die Zulassung hat er auch übernommen.

Allerdings glaube ich fast, dass das Auto auch ein wenig zu teuer war. Es ist ein Händlerpreis aber ein Privatverkauf.

Ich habe mit ihm schon gesprochen und er hat sich wirklich bemüht, mir alles zu erklären. Deshalb glaube ich kaum, dass er mich vorsätzlich täuschen will. Ich müsste mich schon sehr in meiner Menschenkenntnis täuschen.

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Skinman 05.07.2016, 10:13
@achim56mfr

Machst du jetzt den Vertrag mit dem Händler oder mit der Frau, die du nie gesehen oder gesprochen hast?

Du machst den Vertrag mit dem Händler. Der ist Autohändler und also kann er keine Gewährleistung ausschließen. Der Versuch ist anrüchig und er bringt Ausreden. Und unterschreibt noch nicht mal den Vertrag!

Du hast GAR nichts in der Hand und ihm dafür auch noch eine Anzahlung geleistet.

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Ganz normal, isch verkaufe auto von meine Frau. Meine frau ist in diesem Falle stolze besitzerin von einem ganzen Fuhrpark. Warum? Ganz einfach die Garantie fällt weg, und wenn die Schüssel verreckt hast du Pech gehabt. Hatte auch mal so ne Pfeife, einfach stehen lassen. Würde den Vertrag anfechten, die 500€ wird er sicherlich nicht ganz Freiwillig rausrücken...

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Naja die Vollmacht solltest du dir zeigen und eine Kopie davon bitten. wenn das der Fall ist und er dieses Dokument vorweisen kann weißt du mit wem der Vertrag steht. Seine Unterschrift solltest du dir noch einmal bestätigen lassen und um einen neuen Vertrag bitten wo man diese auch sehen, identifizieren kann. Bei Weigerung bleibt wohl der Anwalt oder der Verbraucherschutz als Beratungsstelle eine alternative

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Hefti15 05.07.2016, 02:28

Was soll man in so einen Fall mit einem Anwalt. Nennen sie mal die Rechtsgrundlage nach der ich verpflichtet bin, einem Kunden, der nur eine Kopie wollte und später mit der Qualität unzufrieden ist, mich verpflichten kann eine neue Kopie auszustellen.

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Gazi200 05.07.2016, 02:30
@Hefti15

Verpflichten nicht, weshalb ich geschrieben habe bitten. Kein Gericht kann das tun. Da sind wir uns defintiv einig.

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Der Schein weist sowieso keinen Eigentümer aus, genausowenig der Brief. Das steht dort auch extra auf den Dokumenten drauf! Ausgewiesen wird lediglich der Fahrzeughalter. 

Den Vertrag hast du mit dem Verkäufer geschlossen, das weißt du doch, du standest daneben! 

Sachmängelhaftung kann bei Privatverkäufen ausgeschlossen werden. 

Wenn einem der Vertragsinhalt nicht gefällt, dann unterschreibt man nicht. 

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Das war sicher ein Fähnchenhändler richtig?

Der will die Karre privat verkaufen (nicht über sein Gewerbe) damit der Gewährleistung und/oder Garantie umgehen kann.

Du hast den KV mit irgendjemand aus seiner Sippe abgeschlossen.

Wenn die Karre technisch soweit OK ist und Du keine Probleme damit bekommst, ist es egal mit wem Du den KV abgeschlossen hast.

WENN Dir die Karre allerdings nach 2 Wochen verreckt ist der Ärger und das Geschrei groß.

Ich würde versuchen vom Kauf zurückzutreten.

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achim56mfr 05.07.2016, 10:18

Ich habe noch einmal mit dem Händler telefoniert. Der war gerade dabei, mein Auto zuzulassen. Er hat mich freundlich gebeten, doch nicht so misstrauisch zu sein. Er würde auch nie seiner Tochter ein Auto geben, was nicht in Ordnung sei. Also ich glaube, dass da zwar ein paar Dinge nicht ganz koscher sind und schon etwas Anlass geben misstrauisch zu sein, aber wahrscheinlich ist der Händler doch ein seriöser Typ.

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troublemaker200 05.07.2016, 10:34
@achim56mfr

Dann ist ja alles OK!! Vielleicht hast Du Dir einfach zuviel Gedanken gemacht. Viel Spaß mit dem Auto!!

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Also, bei deiner Geschichte stimmt so einiges nicht (also so wie du es darstellst).

Du willst ein 10 Jahre altes Auto kaufen und beschwerst dich, dass die
Erstzulassung war auch nicht 1/2015 war? Wie hätte dies auch möglich sein sollen.

Und zu der Sache mit der ersten bzw. zweiten Hand. Der Händler hat dich ja nicht getäuscht und dir die Wahrheit gesagt. Es war nicht mehr erste Hand und du hast es trotzdem gekauft.

Das bei Privatverkäufen die Gewährleistungen vom Verkäufer auf das gesetzl. Minimum beschränkt werden, ist ja kein Wunder.

Wer im Schein- bzw. im Brief eingetragen ist, sagt nichts darüber aus, wer Eigentümer des PKW ist.

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achim56mfr 05.07.2016, 06:41

Ich habe mich da vertippt - sorry. Es muss 1/2005 heißen.

Ich hatte ihn schon darauf angesprochen wegen den Vorbesitzern und er erklärte mir, dass das Fahrzeug nur knapp einen Monat (was stimmt) seiner Tochter gehörte. Er wird mir darüber noch eine Bestätigung ausstellen. Er hat halt bei mobile.de gelockt mit "1 Vorbesitzer", was effektiv eben genauso wenig stimmt, wie die Behauptung, es sei ein Baujahr 2005, wo es doch im Dezember 2004 erstmals zugelassen wurde. Er sagte mir, dass die Auslieferung des Autos im Januar gewesen und dies entscheidend sei.

Der Vertrag ist ein Formular der AHB GmbH (Zubehör für Händler), allerdings steht auf deren Webseite dazu (nur unter Händlern geeignet).

Vielleicht nehme ich es alles zu genau. Wenn der Händler mich getäuscht hat, ist er jedenfalls der beste Schauspieler auf diesem elenden Planeten.

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Es gilt, was im Kaufvertrag geschrieben und unterschrieben ist ! Der Händler hat im Namen seiner Tochter das Auto verkauft (Privatverkauf)., das Auto hast Du also von ihr gekauft.

PS: Eigentümer ist nicht zwangsläufig derjenige, der im Schein eingetragen ist "

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achim56mfr 05.07.2016, 01:28

Ich habe den Eindruck, dass dieser Händler das vielleicht öfter so macht. Auf seiner Seite sind etliche Fahrzeuge wo steht "im Kundenauftrag". Damit umgeht er wohl die Gebrauchtwagengarantie. Machen aber viele so.

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Hallo Achim

du hattest vor einiger Zeit, genauer gesagt bereits vor 5 Jahren, hier etwas gepostet. Es ging um die Wohnungssuche. Da ich selbst gerade in einer ähnlichen Situation wie du stecke, wollte ich mal fragen, ob du eine Lösung gefunden hast? Wäre schön, wenn wir uns austauschen könnten. LG Anna

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achim56mfr 06.09.2016, 17:55

Hallo Anna,

ich wohne seit fünf Jahren am Stadtrand von Fürth/Bayern und hatte bis vor kurzem meine Ruhe im Haus. Der Nürnberger Flughafen ist zwar nur vier Kilometer weg und nachts gibt es kein Nachtflugverbot, aber ich habe mich inzwischen einigermaßen daran gewöhnt. Bei offenem Fenster kann ich allerdings nicht schlafen, weil die Kisten meistens in meine Richtung mit entsprechendem Getöse starten. Dazu kommen noch jede Menge Traktoren, die von früh morgens bis spät am Abend herumfahren. Ich wohne direkt an einem der größten Gemüseanbaugebiete Deutschlands, dem "Nürnberger Knoblauchsland". 

Das alles hat mich nicht so sehr gestört. Nicht einmal die Tatsache, dass ich auch im Winter kaum lüften kann, weil mein Vermieter hauptsächlich in seinem Kamin Holz verheizt und der Kamin relativ nah an meinen Fenstern ist. Weil ich aber ein ausgesprochen gutes Verhältnis zu ihm Vermieter habe, nehme ich es in Kauf und achte darauf, wenn der Kamin angeheizt wird, denn dann ist es am schlimmsten.

Es gibt aber ein Problem, das mich jetzt bald wieder zu einem Umzug zwingt. Ich wohne in einem ehemaligen Bauernhaus, das zu vier Wohnungen umgebaut wurde. Die Zimmer sind sehr schön, die Miete unschlagbar günstig (54qm inkl. NK 395 Euro). Im Sommer wird es hier unter dem Dach allerdings sehr schwül und warm (bis zu 30 Grad). Und die Wände zu den Nachbarn bestehen nur aus Rigipsplatten. Das ist jetzt das Hauptproblem.

Seit ich hier wohne, gab es in meiner Nachbarwohnung vier Wechsel. Bisher waren es immer ruhige Singles oder ein Pärchen, das tagsüber zur Arbeit, abends müde und häufig länger im Urlaub war.

Seit einigen Monaten wohnt allerdings der Sohn eines Gemüsebauern mit seiner Freundin und ihrem Baby nebenan. Mit ihm hatte ich schon vor seinem Einzug Probleme wegen Lärmbelästigung, weil er meinte, er müsse nebenan (seine Eltern wohnen zwei Häuser weiter) in der Garage bis morgens um 5:30 Uhr extrem laute Musik machen und mit dutzenden Freunden besoffen herumgrölen. Zweimal rief ich damals die Polizei. Und ausgerechnet den hat mein Vermieter jetzt einziehen lassen, weil sie mit dem Kind (wahrscheinlich ein Betriebsunfall) dringend eine Wohnung gesucht haben.

Seitdem ist es aus mit der Ruhe. Seine Freundin lässt jeden Tag von morgens bis abends die Waschmaschine laufen, sie schreit in der Wohnung herum, ich höre das Baby bläken, es gibt häufig Besuch und es wird gefeiert bis in die Nacht. Sie halten sich nicht an die Ruhezeiten, machen keine Hausordnung (hinterlassen mir ihren Dreck) und lügen einen an, dass sich die Balken biegen. Weil die Eltern im Nachbarhaus wohnen, ist es auch ein ständiges Kommen und Gehen mit entsprechendem Türenschlagen. Türklinken kennen die meisten jungen Leute heute scheinbar nicht mehr. Weil ich auch keinen Flur habe und man vom Treppenhaus direkt in meine Küche kommt, bekomme ich alles ungefiltert mit.

Anfangs habe ich sie freundlich um Rücksichtnahme gebeten. Auch der Vermieter versuchte mehrmals zu vermitteln. Die beiden (er ist ja noch einigermaßen vernünftig) machen zwar ständig Zusagen, halten sich aber nicht daran. Inzwischen ist Kriegszustand und ich habe sie schon wiederholt angeschrien und mit Rechtsanwalt gedroht.

Vor einigen Wochen hat ihnen mein Vermieter - wie er mir sagte - massiv die Leviten gelesen. Angeblich habe die Mutter des Nachbarn geweint, weil sie mit der Freundin ihres Sohnes gar nicht einverstanden ist (sie ist Anfang zwanzig und hat bereits ein uneheliches Kind, das bei der Oma lebt).

Das letzte war, dass sie hoch und heilig versprachen, die Hausordnung zu machen, nachts Ruhe zu geben und nur noch zweimal die Woche zu waschen.

Auch daran halten sie sich nicht wirklich. Scheinbar sind ihnen ihre eigenen Versprechen und der Hausfriede egal. Kurz: Sie verhalten sich asozial.

Ich sehe keine andere Möglichkeit, als mir eine andere Wohnung zu suchen. Aber es wird sehr schwer, weil ich als Frührentner nur begrenzt Geld zur Verfügung habe. Das habe ich bereits meinem Vermieter mitgeteilt, der allerdings gar nicht davon begeistert war. Ich mache nämlich auch jedes Jahr die Heizkostenabrechnungen für seine Mieter und wir verstehen uns außerordentlich gut. Er sagte auch, dass er bereits bereue, dass er die beiden hat einziehen lassen. Aber ihm sind auch die Hände gebunden, weil rechtlich ist nicht viel zu machen.

Bauliche Veränderungen (mehr Lärmschutz) sind auch nicht möglich. Also suche ich mal wieder. Allerdings mache ich mir nicht viel Hoffnung. Heutzutage gibt es so viele rücksichtslose Schwachköpfe, dass man schon sehr sehr viel Glück haben muss.

Vielleicht wäre es ja eine Möglichkeit, jemanden zu finden, mit dem man gemeinsam in einem Haus leben könnte. Oder noch besser wäre ein eigenes kleines Häuschen. Das zu finden ist allerdings so gut wie unmöglich.

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Geh gleich heute früh zu einem ADAC- oder DEKRA-Stützpunkt und lass dich beraten oder frag einen Anwalt. Das ist sehr dubios.

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achim56mfr 05.07.2016, 01:26

Leider bin ich nicht mehr Rechtsschutz versichert. Aber ich werde wohl trotzdem morgen versuchen, telefonisch bei einem Anwalt eine Auskunft zu bekommen.

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Hallo Achim,

habe dir eine private Nachricht geschickt. ;-)

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"
die Erstzulassung war auch nicht 1/2015 sondern laut Schein 12/2004),
"

Hast Du da was vertippt oder merkst u nicht dass das 10 Jahre Unterschied sind? Von 12/2014 bis 01/2015 wäre das ja nicht schlimm ... aber so.

Der Eigentümer ist der, der als Eigentümer eingetragen ist ... der im Kfz Schein eingetragene ist nicht unbedingt der EIGENTÜMER, das kann auch der Nutzer sein.

Und das mit dem Rentnerfahrzeug ist auch etwas "merkwürdig" ..  ist die Tochter schon 63 Jahre alt? Oder Frührentnerin? 

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achim56mfr 05.07.2016, 06:33

Natürlich habe ich mich da vertippt. Es muss schon 01/2005 heißen. 

Den Kfz.-Brief habe ich natürlich noch nicht. Im Schein ist jedenfalls jemand anderes als im Vertrag eingetragen. Jetzt habe ich aber gelesen, dass ganz unten im Kfz.-Schein steht: "Der Inhaber des Zulassungsbescheinigung wird nicht als Eigentümer des Fahrzeugs ausgewiesen."

Der Erstbesitzer soll ein 77 Jahre alter Rentner gewesen sein. Der Händler hat dann das Auto für seine Tochter gekauft und die hatte das Auto nur einen Monat lang gefahren (der Kfz.-Schein datiert auch auf den 31. Mai 2016)

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ctest 05.07.2016, 17:02
@achim56mfr

Der "Eigner" ist der, der im Brief als Eigner eingetragen ist (im einfachsten Fall, ist dass dann auch der "Besitzer" .. der im -Schein eingetragen ist .. oder eben ein "Rentner" .. oder eine Leasing Gesellschaft).

Der "Egner" ist der dem das Auto gehört, der Besitzer ist der der es benützt und *besitzt" .. er hat es in seinem "Besitz", es ist in seinen Händen ... aber es braucht dem Besitzer nicht zu Eigen sein.

Das deutsche System ist da geradezu vorbildlich. Der Kfz-Brief ist die Eigentumsurkunde und der Kfz-Schein ist das Fahrzeugpapier, was der Benützer dabei haben muss. Es kann also niemand das Fahrzeug mit dem Kfz-Schein klauen und dann verkaufen ... ohne den Kfz-Brief ist das nicht rechtsgültig.

Das sorgt, für Dich, dann dafür, dass Dir nur der "Rentner" (wenn der im Kfz-Brief als Eigentümer eingetragen ist), das Fahrzeug verkaufen kann. Er kann aber zum Beispiel einen Händler, mit dem Verkauf bevollmächtigen ... und dann kann der Händler, Dir das Fahrzeug in seinem Auftrag verkaufen ... dazu braucht es aber den Kfz-Brief.

Wenn Du dann, den Kfz-Brief, der Zulassungsbehörde vorlegst, wird geprüft, ob das Fahrzeug, als gestohlen gemeldet ist und wenn nicht, kannst Du einen neuen Kfz-Schein beantragen. 

Das ganze Verfahren ist extrem rigide ... Ich habe mal erlebt, wie ein Beamter der Zulasungsstelle, einen Kfz-Brief versehendlich "entwertet" hat (indem er eine Ecke abgeschnitten hat) ...der musste dann die Papierschnippel, im Papierkorb zusammensuchen und wieder drankleben, damit der Brief wieder gültig war.

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