ist mein Hund vielleicht Authist? Oder warum denken alle er sei dominant?

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15 Antworten

Ich habe keine Ahnung in welchem Zusammenhang Dein Hund von anderen angefletscht wurde. Ich habe dazu mir aber so meine Gedanken gemacht.

Auch wenn Du meinst, dass Dein Hund aus Deiner (Menschensicht) doch absolut verträglich ist, weil er Deiner Meinung nach nicht agressiv ist, kann er sich aus Hundesicht total daneben benehmen und Agressionen regelrecht provozieren. Dazu gehört, dass er andere Hunde mit Blicken fixiert oder direkt auf sie zuläuft. Ein ständiges Unterschreiten der Individualdistanz trotz Imponier- und Drohbebährden des Gegenübers führt irgendwann dazu, dass sich ein so "angegriffener" Hund wehrt!

Nicht alle Hunderassen sprechen die gleiche Sprache. Gerade "Primitiv-Rassen" (Husky) und auch viele Hütehunde haben eine sehr vielseitige und vom Menschen nicht immer erkennbare Sprache aus vielen Körperhaltungen und Gebährden. Werden diese von einem anderen Hund schlicht ignoriert, weil dieser ihre Sprache nicht spricht, kommt es zu Flucht oder Angriff. Dazu kommt, dass ein Bulldog wirklich nur sehr eingeschränkt für andere Hunde "lesbar" ist, da ihm viele Kommunikationsmöglichkeiten fehlen und dazu oft noch dieses merkwürdige Geröchel kommt.

Kann sein, dass Dein Hund tatsächlich dominant/selbstbewusst ist und ihn subtile Kommunikation mit anderen Hunden wenig kümmert. Genausogut kann es auch sein, dass er sich nicht versteht, weil er selbst diese Sprache nicht spricht.

Im Grunde ist das aber egal, weil Du ihn eventuell stoppen solltest, bevor er in sein eigenes Unglück läuft!

Für mich hört es sich bei Deiner Schilderung nach einem der vielen "Dertutnixe" an, die überall auf Hundewiesen und Spazierwegen lauern, um andere mit ihrer Anwesenheit zu beglücken -auch wenn die alles andere als erfreut darüber sind.

Wenn Du schon mehrfach auf das Verhalten Deines Hundes angesprochen wurdest, solltest Du Dir vielleicht überlegen, ob da nicht ein Körnchen Wahrheit in den Aussagen stecken könnte...

Ich fühle mich da an einen Goldie-Besitzer erinnert, der mit seinem Hund als Zuschauer einem Agility-Turnier beiwohnte und sich über die vielen "agressiven" Hunde aufregte, die alle auf seinen ach so friedlichen Goldie loswollten. Als wir ihn darauf aufmerksam machten, dass die Hunde nur auf seinen Hund (und nicht auf die 100te anderer Hunde) so reagierten, weil er andere Hunde in maximaler Imponierhaltung mit den Augen fixierte, meinte er "Wieso der guckt doch bloß. MEINER tut nix!"

ja also meiner fixiert die andern Hunde manchmal. aber kurzzeitig. aber vor allem Weibchen, die ihm gefallen. er lässt sich weg"zicken" von dem Weibchen und versucht es gleich nochmal! indem er hingeht und blickkontakt auf 2 cm Entfernung sucht. (je nach weibchen manchmal findet er auch den popo interessanter) dann zwickt sie ihn wieder weg und machmal versucht er es dann nochmal.. (ich dachte nur dass deine Antwort von Erfahrener Hundeerziehung/Schulung spricht desswegen hab ich dieses Beispiel nochmal angeführt).

und ja gerade weil schon mehrere Leute meinten er sei ja so selbstbewusst frag ich hier mal. (im alltag ist es aber kein Problem denn er behandelt entgegen kommende Hunde beim Gassigehen genau richtig. nur wenn ich im Park halt rumstehe dann kommt er auf solche gedanken wie des mit dem Weibchen immer wieder Kontakt aufnehmen..

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Also ich möchte dann noch was zur ursprünglichen Frage ergänzen.

Das meiste ist schon gesagt worden. - Dass die Körpersprache deines Hundes möglicherweise missverstanden wird (vor allem da die angesprochenen ja nicht mal selbst sagen woran sie es fest machen er sei dominant kopfschüttel) - Dass dein Hund nur der Sündenbock sein soll usw

Solltest du selbst den Eindruck haben dein Hund hat wirklich Probleme mit anderen Hunden und gerät immer wieder mit ihnen aneinander oder du weißt nicht so genau wie du damit umgehen sollst. Dann frag am besten jemand der sich damit auskennt. Aber in live. Hier helfen zwar alle gerne, aber die Körpersprache deines Hundes kann hier nun mal keiner sehen und daher ist die Hilfe immer begrenzt durch das Medium. Wenn du selbst diesen Eindruck nicht hast.... dann schüttel so wie die meisten hier einfach den Kopf über diesen Blödsinn der anderen Hundehalter und mach dir keinen Kopf.

Im übrigen fand ich deine Frage wie der jeweilige HH eigentlich zu der einschätzung kommt, dass dein Hund dominant sei sehr gut und absolut berechtigt. Wenn man darauf nicht ordentlich antworten kann sollte man vielleicht lieber den Mund halten.

Und noch was: Dominanz ist nicht gleich Selbstbewusstsein Mein Hund ist durchaus Selbstbewusst, er begegnet anderen Hunden immer mit ordentlich Haltung uns ordnet sich selten unter. Wenn es sich allerdings ergibt, dass der andere Hund stärker oder aggressiv ist, dann ordnet er sich so mühelos unter, dass es kaum auffällt. Was nicht bedeutet, dass er Dominant ist. In unserem Rudel ist er das kleinste Licht und fordert so gut wie nie von sich aus eine Unterwerfung anderer Hunde ein.

hm nun das einzige Problem das ich hatte bei meinem Hund war, dass er halt ein paar Weibchen (und auch schonmal sogar einen unterwürfigen Rüden) besteigen wollte. ich lein ihn halt dann an. (er kommt aber nicht wenn ich ihn dann rufe sondern ich "zerre" ihn raus.. wir arbeiten täglich am Kommando: "komm her" -aber ich würde sagen dass des Ausnahmefälle sind. nicht in jedem Spaziergang oder so. Eigentlich nur wenn ich herumstehe und mit anderen Leuten rede kommt es vor. im großen und ganzen ist er ein ganz verträglicher aufgeweckter Hund.

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ähhhh, ich muss jetzt mal fragen - was ist die Gemeinsamkeit von Autismus und Dominanz? Das sind meiner Meinung nach zwei total unterschiedliche Dinge. Wir haben eine Minimopsdame, die auch keine Angst vor großen Hunden hat, im Gegenteil, sie liebt die Großen. Zu uns hat aber noch nie jemand gesagt, dass unsere Kleine dominant wäre, nur weil sie sich nicht vor jedem größeren Hund auf den Rücken legt. Das ist m.E. schwachsinniges Geschwafel. Und mit Autismus hat das doch gar nix zu tun...Ich bin erstaunt darüber, was unsere selbsternannten Hundepsychologen alles in die Tiere hinein interpretieren - da brauch ich mich nicht wundern, wenn es heißt, jeder zweite Hund hat eine geistige Störung. Das ist genau so wie bei unseren Kids - früher gabs nur wenige Fälle von ADS oder ADSH oder wie der ganze Scheiß heißt, heute ist jeder Zweite davon betroffen, weil alles krank geredet und therapiert wird. Mein Ratschlag - gehe solchen Idioten am besten aus dem Weg, die ihren Hund am liebsten auf ein Podest stellen wollen, lass deinen Wuff einfach Hund sein und versuche nicht, ihn zu verbiegen. Erziehung ist eine Seite, Willen brechen eine andere... LG an alle Leinenführer von Kerstin samt zwei- und vierpfotigem Anhang

ja den Damen gegenüber sind doch die großen Huskys und Jagdhunde die meinen Moppel auf den Rücken zwingen wollen, ja auch verträglicher.

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Das Dümmste was Hundehaltern passiert, ist, dass sie diese Haustiere vermenschlichen und versuchen, Verhaltensweisen von Hunden mit denen von Menschen zu vergleichen. Diese Rechnung geht nie auf. Deiner Wortwahl, Knutschie, ist zu entnehmen, dass Du diese Dinge auch nicht richtig zuordnen kannst. Authismus hat mit Hunden und Tieren insgesamt nichts zu tun. Ebenfalls mobben Hunde nicht andere Artgenossen. Bei den Menschen ist dies leider der Fall.

Was nun Deinen Moppel betrifft, ist der wie schon einige Male bemerkt, ein sehr überzüchteter Hund, der vielleicht nicht immer ganz einfach im Umgang mit anderen Hunden ist, da er seine geringe Größe durch anderes Gehabe kompensieren möchte, um beachtet zu werden. Aber auch andere Hunde verstehen sich trotz guten Sozialverhaltens nicht mit allen anderen Hunden, wobei wir bei diesen anderen Hunden nicht wissen, wie sie sozialisiert wurden. Ich denke, Du kannst dankbar sein, wenn Dein Hund ein ganz normales Selbstbewusstsein an den Tag legt. Wenn er dabei besonders dominant erscheint, laufend markiert und diese Stellen sorgfältig verteilt und auch anderen Hunden mit besonderem Gehabe begegnet, dann können wir das als Hundehalter begrenzen, indem wir mit unserer Ausbildung des Tieres die Richtung vorgeben. In diesem Sinne wünsche ich Dir mit Deinem ganz normalen Moppel weiterhin viel Vergnügen.

also ich bin empöhrt! über den vorwurf der überzuchtung und über deinen ersten absatz. trotzdem wegen der mühe ein dh. auch wenn ich nicht zustimme. denn ich finde du siehst es sehr einseitig und hast noch anscheinend nicht genug andere standpunkte erkundet die dinge zu sehen. behalte eine offene art sodass du neues entdecken kannst im leben und weitere ansichtspunkte kennenlernst.

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@knutschie

Vielen Dank für Deine Bewertung und Deinen Beitrag, In meinem bisherigen Leben war ich - ausgerüstiet mit einer hohen Motivation - immer ein Lernender und wirll dies solange ich lebe auch bleiben. Meine Teilnahme bei GF dient in erster Linie diesem Ziel. Auch Dein Beitrag ist lehrreich und dafür nochmals meinen ausdrücklichen Dank und alles Gute für Dich und Moppel.

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@Lacus

Danke. und fals es dich interessiert wegen der Überzüchtung kann ich noch sagen: das gnadenlose herauszüchten von meist körperlichen Merkmalen findet sich leider gottes in allen rassen bei gewinn-orientierten menschen. und ja Möpse und Bulldoggen sind so hin-gezüchtete Rassen. ich kann nur sagen, dass sie tägliche Pflege braucehn (zb. muss man ihnen den popo reinigen weil sie es selber nicht können wegen des zu kurzen Körpers. und bei der reinigung ja kein babyöl nehmen sonst bekommen sie u.U. einen langwierigen Ekzem.. die Hautfalten auswischen ist täglich angesagt sowie ab und zu den daumennagel kürzen. mein Moppel hat anscheinend die "verwöhnter-Schoßhund"-Gene denn er genießt die tägliche Reinigung sehr (was mein verstorbener Mischling nicht so tat). Insofern, nun- diese Hunde sind so und bedürfen der aufwendigen Pflege. Sie wurden aber vermutlich nicht nur wegen ihrer körperlichen Merkmale gezüchtet sondern auch wegen ihres gutmütigen Charakters (vermute ich mal). Ich hab die Rasse gewählt, weil ich sie schön finde (ja ich steh dazu) aber vor allem auch weil ich die Charakterlichen Eigenschaften so sehr schätze! ich mag das Gegrunze, die Knorrigkeit (der Bewegungen und des Wesens), die Tatsache wie sie rennen und dann plötzlich stehenbleiben um innezuhalten, die ganze Geräusche die sie von sich geben wenn sie sich wohl fühlen. ich bin halt Bulldog-fan. und hoffe für jedes Exemplar dieser Gattung (und natürlich für alle Hunde auf Erden!) dass es von seinem Besitzer gut verstanden wird und die Notwendige Pflege und typ-gerechte Erziehung bekommt..

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Eine Antwort, ob dein Hund dominant ist kann ich nicht geben. Aber aufklären, dass ein Hund nur dann dominant ist, wenn ein anderer sich dominieren lässt. Also wissen die, die dir diese Behauptung ins Ohr setzten nicht viel über Hunde.

Das Aufreiten, Kopf auflegen oder Pfote auflegen sind Zeichen dafür, dass er den höheren Rang für sich in Anspruch nimmt. Falls den Hund sich so verhält bitte unterbinde es. Es steht im nicht zu, denn du bist Chef. Im Rudel kann das Aufreiten auch eine Korrekturmaßnahme des Rudelführers sein. Für uns gilt aber, wir reiten nicht auf unseren Hunden auf! Wir vermitteln auf anderer weise, das wir Rudelführer sind.

Möglich ist, dass dein Hund tatsächlich die Hundesprache nicht wirklich versteht, wenn er arglos auf einen Hund zugeht, welches die Zähne fletscht. Vielleicht wäre es für dich an der Zeit mal die Führung zu übernehmen. D. h. dass dein Hund dich „fragen“ sollte bevor er einfach zu anderen Hunden geht.

Mach dir keine Gedanken darüber ob du „betriebsblind“ bist. Das sind wir alle wenn es um unser Kinder (ob 2- oder 4-Beinig). Dafür stehen unsere Emotionen uns im Wege.

nun bei soo deutlichen zeichen wie zähnezeigen oder so, da geht mein Moppel natürlich nicht hin. er macht einen weiten Bogen in dem Fall. Aber im Spiel mit anderen Hunden,will er immer einen "nahkampf" und hebt eine Pfote hoch (so wie high 5 sieht es aus) um den anderen zu seinem "Nahkampf-spiel zu bewegen. Kopfauflegen macht er nie. Ich hatte das Gefühl seine Art des Spiels ist es seine Pfötchen hochzu heben und sich mit seinem Gewicht an den Spielkamerad zu lehnen (er spiel fast nur gerne mit großen Hunden, er ist nich so der ausdauernde Renn-hund darum ist er mehr so der "Nahkampf-Ringer" beim spielen... -dacht ich jetzt halt. Es ist aber glaub ich auch schonmal passiert, dass er im Spiel wenn der ander nicht gleich fröhlich mit einstimmt die Pfote auflegt. aber bei ihm ist das immer so mehr spielerisch denke ich..

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Hallo, ich bin Besitzerin einer Dogge, die eigentlich Artgenossen gegenüber immer freundlich war, bis ein grössenwahnsinniger Terriermischling ihn gebissen hat (Dogge an Leine, Terrier frei). Dann kam die Situation: Terrier an Leine, Dogge frei. Die Beiden sind jetzt quitt, und wir gehen uns konsequent aus dem Weg, denn das wird nie eine Freundschaft geben! Mein Doggieschätzchen ist -Gott sei Dank- friedlich gegenüber Artgenossen geblieben. Gg

ja ja mein riesen-knutschie der wurde auch regelmäßig von kleinen terriern und anderen (chihuahuas auch) angegriffen. aber er hat irgendwie darüber hinweggesehen im wahrsten sinne des wortes. jedoch war er als Zugehöriger der Haus-und Hofhundgattung auf andere Weise eigen. er dachte immer der Wald gehört ihm und wenn ein anderer Rüde uns begegnette hat Knutschie erstmal verlangt dass der Eindringling sich schleicht.. auf vergleichsweise sehr höfliche Art und Weise ist er da vor gegangen unser guter alter Knutschie.

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Dazu fällt mir ein Witz ein: Hunde mit Autismus heißen Katzen.

Jetzt mal im Ernst: Autismus ist ein Begriff, um eine menschliche Besonderheit zu beschreibe und hat nichts mit Tieren zu tun. Ich finde auch nirgends, dass es Autismus als Diagnose in der Tiermedizin überhaupt gibt; lediglich eine Spekulation über Autismus bei Mäusen.

Sehe ich das richtig, dass du eine Französische Bulldogge hast? Beschäftige dich mal mit dem Thema Überzüchtung bei Bullis und dem, was körpersprachlich bei den Rassen dann raus kommt. Leider sind da einige Schönheitsideale des Menschen herbei gezüchtet worden, durch die der Hund von seinen eigenen Artgenossen leicht mißverstanden wird. Seine Atmung wirkt aufgeregt und sein Blick wirkt fixierend. Dann springt der Hund gegenüber schon aus dem Stand auf den Tisch, obwohl gar nichts passiert ist. Er hats nur falsch verstanden.

Also dein Hund ist kein Soziopath, sondern das Ergebnis einer menschlichen Wunschvorstellung, die mit seinem hündischen Urspung leider nicht mehr viel gemeinsam haben.

Gefragt war nach "Autist". Deine Antwort beinhaltet den Begriff "Soziopath". Ich hoffe, du setzt das nicht gleich.

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also wegen der Züchtung da hab ich mich vor dem Kauf gut informiert und mir ist auch bekannt, dass die Bully-Körpersprache von anderen Hunden leicht missinterpretiert werden kann. allerdings nehme ich an, dass die Großhundebesitzer die meinem Bully vorwerfen er sei dominant auch schon andere Bulldoggen getroffen haben und naja -sie sagten jetzt nicht es liegt an der Rasse dass alle Bulldoggen immer dominant wären. Und Soziopathie ist fei was ganz anderes als Autistmus.

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@knutschie

MIR ist der Unterschied bekannt! Soziopathie gibt es auch bei Hunden, während das von Autismus nicht bekannt ist. Aus diesem Grund habe ich ganz bewußt diese "Umformulierung" gewählt;-)

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Also ehrlich gesagt; Wer so verklärt über seinen Hund schreibt erzeugt in mir Befremden und ich bezweifle, das Du die Gattung Hund tatsächlich verstehst.

Möpse sind auf Grund Ihrer unsinnigen Überzüchtung mit dem Handicap verseheh, daß wichtige Funktionen Ihrer Körpersprache von anderen Hunden nicht gut erkannt werden können. Daher erzeugen Sie oft den Anschein von Dominanz, weil Beschwichtigungssignale nicht ausreichend gegeben werden können.

Allerdings habe ich selber durchaus erfahren, das Möpse dominat sein können - weil sie von Ihren Besitzern verhätschelt werden und ungeteilte AUfmerksamkeit bekommen. Damit denkt der Hund natürlich, daß er der Chef ist - wobei er mit seinen daraus resultierenden Aufgaben überfordert ist und damit neurotisch wird.

Es ist der Halter, nicht der Hund. Immer.

zu deinem letzten Satz: ich stimme komplett zu! -aber ist es mein Hund?" mit dem was ist halt? oder ist mit meinem Hund garnix los was stört?

ich kenne Hunde die jegliche Entscheidung in der Familie quasi übernehmen so sehr sind die der Chef. (eine Nachbarin von mir ist so ein Fall.) ich weiß das sowas enorm schlimm für den Hund ist denn er ist grenzenlos überfordert und ständig unter Stress. -Mein Hund ist einerseits total verhätschelt und bekommt viel Aufmerksamkeit aber das sind nur Phasen im Tagesablauf. Ich ignoriere ihn machmal bewusst wenn ich fürchte er wäre grad zu sehr verhätschelt worden und so. ich achte da sehr auf die Ballance damit er eben nicht so neurotisch wird. Ich denke ich verstehe meinen Hund zum Großteil.

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@knutschie

Ich weiss es ist schwer. Vielleicht beschäftigst Du Dich nochnmal mit dem Thema und findest heraus, was unter einerseits Dominanz und andererseits Souveränität verstanden wird (seitens des Hundes natürlich). Authismus gibt es bei Hunden jedenfalls nicht.

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Hallo knutschie, ich glaube Dein Hund ist total normal ;-)))

So wie Dir geht es vielen Hundebesitzern.

Sind es gar die anderen Hundebesitzer die nur einen Sündenbock für das fehlverhalten ihres eigenen Hundes suchen? (aber gibt es davon mehr die unabhängig voneinander erscheinen?)

mach Dir darüber nicht so viele Gedanken, das ist wie bei den Eltern von Kindern, wenn da mal was ist, sind immer die anderen Kinder Schuld, nie das eigene. Ich glaube Dein "Kleinmoppel " ist genau richtig und wünsche Dir noch viel Spaß mit ihm;-)).

Obwohl ich nicht glaube, das Dein Hund Authist ist, habe ich folgendes bei molosserforum.de gefunden, ich fand das sehr interessant:

ja, es gibt durchaus Hunde, deren Verhalten mit dem menschlichen Autismus zu vergleichen ist. Allerdings zeichnet sich der menschliche Autismus aber durch ein ausgeprägtes Talent in einem bestimmten Bereich aus, z.B. ein photografisches Gedächtnis ( Menschen sehen ein Bild der New Yorker Skyline und können aus aus dem Gedächtnis nachzeichnen), besonderes musisches oder mathematisches Talent aus. Dieses kann man bei Tieren allerdings nicht feststellen. Viel mehr hat man den Eindruck, dass diese Hunde in ihrem eigenen Mikroskosmos leben und durch äußere Umwelteinflüsse fürchterlich irritiert und aus dem Konzept gebracht werden. Es gibt z.Beispiel auch Hunde die unter einem sogenannten Kaspar Hauser Komplex leiden, dieser ist obwohl die Ursachen relativ leicht fest zu machen sind, auch extrem schwierig zu diagnostizieren. Auch Hunde die unter ( für unsere Begriffe) halbwegs normalen umständen aufgezogen wurden, können darunter leiden.

Grundsätzlich sollte man mit ernsthaften psychischen Erkrankungen und Traumata eines Hundes nicht rumexperimentieren. Die Art und Weise wie ein Hund das zum Ausdruck bringt, können unvorstellbar unterschiedlich sein. (von extremer Aggression, Angst, wechselhaftes Verhalten etc etc). Jeder HH der sich nicht sicher ist, worauf die Verhaltensauffälligkeiten seines Hundes zurückzuführen sind, sollte sich entweder an den Veterinär seines Vertrauens oder an einen Tierverhaltenstherapeuten wenden, damit eine Anamnese durchgeführt werden kann.

Allerdings zeichnet sich der menschliche Autismus aber durch ein ausgeprägtes Talent in einem bestimmten Bereich aus, z.B. ein photografisches Gedächtnis ( Menschen sehen ein Bild der New Yorker Skyline und können aus aus dem Gedächtnis nachzeichnen), besonderes musisches oder mathematisches Talent aus.

Ungesundes Halbwissen. Der junge Mann, der Rom nachzeichnete, ist Savant. Es ist eine Inselbegabung, die ihn das können lässt, also Savant. Er ist zufällig auch zeitgleich Autist, aber die allerwenigsten Autisten haben solcherlei Fähigkeiten. Es gibt weltweit ca. 100 erstaunliche Savants. Davon sind ca. 50 auch zusätzlich Autisten. Es gibt aber allein in Deutschland etwa 500.000 Autisten. Wie du an den Zahlen siehst, haben nur extrem wenige Autisten solcherlei Fähigkeiten.

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@taigafee

allerdings hatten wir einen Malosser aus 2.Hand der war extrem schreckhaft und ängstlich sodass ich natürlich dachte er wäre falsch erzogen worden (gequält worden) und ich hatte des gefühl er ist hochsensiebel wie eine MIMOSE! da finde ich würde auch dieser abschnitt drauf passen:

ja, es gibt durchaus Hunde, deren Verhalten mit dem menschlichen Autismus zu vergleichen ist...Viel mehr hat man den Eindruck, dass diese Hunde in ihrem eigenen Mikroskosmos leben und durch äußere Umwelteinflüsse fürchterlich irritiert und aus dem Konzept gebracht werden. Es gibt z.Beispiel auch Hunde die unter einem sogenannten Kaspar Hauser Komplex leiden, dieser ist obwohl die Ursachen relativ leicht fest zu machen sind, auch extrem schwierig zu diagnostizieren. Auch Hunde die unter ( für unsere Begriffe) halbwegs normalen umständen aufgezogen wurden, können darunter leiden.

da wünsch ich mir natürlich im nachhinein dass unser guter verstorbener Malosser nicht von Vorbesitzern gequält wurde sondern lieber schon angeboren so war.

es war geradezu absurd und grokesk dass dieser 60 kg Hund mit einem Kopf so breit wei ein Kalb soo extrem sensiebel war.

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@knutschie

aber gerade mollosser können seeehr sensiebel sein.kommt ja auch bei menschen vor --gerade die besonders großen schwerfälligen und auch ungelenke mensche haben oft ein riesen herz und sind sehr sensiebel.,ohne daß man es ihrem äußeren anvermuten würde.

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"Allerdings zeichnet sich der menschliche Autismus aber durch ein ausgeprägtes Talent in einem bestimmten Bereich aus, z.B. ein photografisches Gedächtnis "

Unsinn. Kann sein, aber die meisten Authisten haben gar kein ausgeprägtes Talent, sondern eher noch ein paar Handicpas obendrauf.

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@waermefreund

unser sennenhund (malosser) war hochsensiebel. vor einen Stubenfliege foh er aus dem Zimmer (der Hund wog über 55 kg!) laute geräusche waren ein grauen für ihn. an der Haupstraße entlanglaufen -oh gott er wär fast ohnmächtig geworden! er war ständig im stress wenn was außer-planmäßiges war. hochsensiebel.

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du hast einen Bully?

Die wirken teilweise auch sehr selbstbewusst, denn sie sind ja kleine Molosser. Die großen aufrecht stehenden Ohren, der Ringelschwanz....das sind eigentlich Körperteile vom Hund, die auch Gefühle ausdrücken....die Ohren können angelegt werden, nach hinten, nach unten, der Schwanz bei Unsicherheit oder Angst zwischen die Beine geklemmt, oder waagerecht getragen - heißt Achtung und nach oben heißt jetzt wird es langsam ernst....

Ein anderes Beispiel sind Chow Chow: durch ihren steifen Gang "stolzieren" sie quasi immer und auch das signalisiert einem anderen Hund "Angriff".

Dein Hund ist also nicht dominant, sondern ganz einfach selbstbewusst und das ist was positives. Wenn dein Rüde Hündinnen begatten will ist das keine Dominanz, sondern Trieb.

Viele Leute haben keine Ahnung, also lass sie reden.

ja ich sag denen dann immer: "oh da moment ich muss ihn anleinen er hat schon wieder solche Frühlingsgefühle!" aber sie denken heimlich er wäre dominant.

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@knutschie

was Leute denken, ob heimlich oder nicht, kann dir doch egal sein und dominant ist ja nun auch nichts schlimmes....

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Lass dich nicht durch andere verunsichern. Entscheidend ist dein eigenes Urteil.

Ich sehe absolut nichts schlimmes darin, wenn ein Hund dominant ist. Ich möchte nie einen anderen haben und ich oder wir hatten nie einen Hund der aufrecht unter der Tür durchflutschen konnte.

Du solltest gerade bei einem dominantem Hund aufpassen, dass er dich nicht dominiert. Das ist leider die Kehrseite. Wenn du der uneingeschränkte Rudelboss bist und er sonst keine Probleme macht, ist doch alles klar.

Nach meiner Erfahrung, machen die anderen Hunde, die nicht selbstbewusst durchs Leben gehen, mehr Probleme, als ein selbstbewusster Hund, der in guten, artgerechten Händen ist und sich des Lebens freut.

ja. das kann ich bestätigen. ich habe im Park einen sehr unterwürfigen Hund gesehen, der dann von anderen Hunden gemobbt und gejagt und besprungen wurde total schlimm und traurig. und Stress für alle Beteiligten weil jeder dem armen Dropf herfen will. da bin ich schon echt zufrieden mit meinem Moppel.

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Nein, Dein Hund ist völlig normal. Nur wollen leider ab und zu die Besitzer von großen Hunden nicht begreifen, warum ein kleiner Hund sich nicht gleich auf den Rücken legt, sich ergibt, wenn ein größerer Hund kommt. Ich habe einen Jackie/Bordermix, und meiner stirbt eher den Heldentot, bevor er sich ergeben würde. Habe weiterhin Freude mit Deinem Hund, der ist in Ordnung!

ja ich find ihn eh in ordnung egal wie er wäre. aber gut das zu hören. ich hab das Gefühl es sind eher solche Rassen die als Familien und Haushund wenig Herausforderung haben und einen großen Frust aufgebaut haben. Zb. hatten wir bei einem Husky und bei Jagdhunden und ja Schäferhund schon solche erfahrungen. Mischlinge oder andere Rassen eher weniger soweit ich mich erinnere.

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@knutschie

omg- ich schreib ja immer so ohne erkennbaren Bezug seh ich grad! ich meinte dass die Hundebesitzer deren Hunde meinen anfällt haben oft so eine Rasse wie oben genannt.

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ich bezweifele stark das es bei Hunden Autismus gibt

das ist wie bei kleinen männern...die haben auch ne große klappe ;)

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@EmilysCats

aber meiner ist ja klein macht aber nie einen Mucks! er ist einfach und kuckt die anderen freundlich an und schon wird er angefallen! und es heißt er sei dominant!

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wenn du meinen verstorbenen Hund gekannt hättest würdest du vielleicht sogar an Hochbegabung und Alters-Demenz bei Hunden glauben. Und sein Bruder war leider Hochsensiebel.

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@knutschie

Demenz ist eine Sache, genau wie Krebs und Asthma, aber Autismus ist eine extrem komplexe Krankheit die sich nicht nur durch eine schlechte sozoialsensibilisierung zeigt. ich hab einiges an erfahrung an autismus aber autismus ist keine krankheit die tiere betrifft. natürlich kann ein tier hochsensibel sein aber das heißt noch lange nicht das er autistisch ist. das ist nicht böse gemeint, aber viele leute haben einfach nicht wirklich viel ahnung von autismus und denken das autisten nur probleme mit körperkonatkt haben oder in der ecke sitzen, vor und zurück wippen und ihre köpfe gegen die wand hauen. Das ist blödsinn. Dieses extrem komplexe krankheitsbild ist kein was hunde betrifft.

Ich denke dein hund ist gut und richtig so wie er ist. lass dich doch nicht daran stören wenn andere leute mit großen hunden das sagen. viell ist es ihnen unangenehm das ihr eigener hund sich daneben benimmt ;) aber wenn es dich so sehr stört kannst du ja auch noch mal mit der tierärztin sprechen. die kann es dir hunderprozentig sagen.

und wie gesagt hunde sind nicht blöd, die haben ihr eigenes wesen wie menschen, manche sind sehr schlauh andere sehr dumm. sie können krebs bekommen und natürlich auch demenz. aber sowas wie autismus oder das tourette syndrom tritt bei tieren nicht auf.

hoffe ich konnt dir etwas helfen. um autismus brauchst du dir bei einem hund definitiv keine sorgen machen

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@EmilysCats

aber Autismus ist eine extrem komplexe Krankheit

...

ich hab einiges an erfahrung an autismus aber autismus ist keine krankheit die tiere betrifft.

...

Dieses extrem komplexe krankheitsbild

Autismus ist gar keine Krankheit, sondern eine Tiefgreifende Entwicklungsstörung. Angeboren.

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@taigafee

ja unser guter alter Snoopy der hatte Demnez. wusste nicht wo mehr die Tür ist und hat sich scheinbar gefragt: "hmm ich weiß jetzt nicht wie ich hier hingekommen bin aber DIE DA (also ich) ist gut für mich, die ist gut zu mir. der folge ich besser mal auf Schritt und Tritt und bis ins Bad und weine wenn sie weggeht.." und so sehr traurig.

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@EmilysCats

wollts ja nur mitteilen. er war übrigends da als die demenz auftrat schon weit über 15 oder 16.

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@EmilysCats

jaja, gilt dennoch als krankheit

Hast du mehr drauf, als dich zu wiederholen?

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Es ist ein Hund, er kann kein Autist sein!

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