Ist mein Argument falsch?

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19 Antworten

In Deutschland hat jedes Kind das Recht, mehr aus seinem Leben zu machen, als was die Eltern machen. Leider ist dies schwierig umzusetzen, da 1. Schule oft als langweilig und stressig empfunden wird, 2. nicht jedes Kind von diesem Recht weiß und Gebrauch davon macht, 3. es bei uns nur eine Schulpflicht, jedoch keine Bildungspflicht gibt. Dennoch KÖNNTE jedes Kind seinen Eltern finanziell etwas vormachen, wenn der Ehrgeiz stimmt. Das hat nicht unbedingt was mit Intelligenz zu tun, sondern mit Fleiß.

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Hallo Stiegenhaus, 

ja, das ist gar kein Argument. 

Intelligenz  ist nur zum Teil vererbt. 

Ein Kind, das schon während seiner Entwicklung im Mutterleib durch Stress geprägt wird kommt mit anderen Voraussetzungen auf die Welt als ein von der Zeugung an geliebtes Kind. 

Wenn es dann noch in einem Umfeld aufwächst, in dem es weder genügend Bindung noch Förderung erfährt, dann wird es schwer, richtig gut mit seinem Gehirn umzugehen, das hat aber nichts mit Intelligenz zu tun.

Nicht jedes Kind aus armen Verhältnissen ist dumm und nicht jedes Kind aus guten Verhältnissen ist schlau. Und nicht alle Eltern, die ungebildet sind haben  dumm Kinder genauso, wie nicht alle Intelligenten Eltern schlaue Kinder haben. 

Es ist also viel zu sehr vereinfacht, dein Argument und somit nicht dienlich. 

LG Mata

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Ja schon, für Kinder aus sozial schwachen Familien engagieren sich Lehrer weniger, sie trauen den Kindern auch weniger zu.

Natürlich stimmt es, dass Intelligenz auch vererbt wird.  Was aber wirklich prägt, wenn Kinder in einem Umfeld dummer Menschen aufwachsen müssen und der Erlebnisarmut ausgesetzt sind.

Ihnen wird Wissen und gesunde Entwicklung einfach vorenthalten.

Das Thema ist vielschichtig und nicht einfach auf einen Punkt zu reduzieren. 

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Ja ja - die Intelligenz !

1. ) Ja, sie ist vererbar - aber nicht so, wie man es sich landläufig vorstellt.

2. ) Und JA, dein Argument ist somit  eindeutig FALSCH !

Wissenschaftlich betrachtet, wird Intelligenz zwar hauptsächlich vererbt, ABER das ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich ist es so, das wohl nur ganz selten Menschen über DIE angeborene Intelligenz verfügen.

Im Normalfall kann man sich vorstellen, das es natürlich gesehen so ist, das alle Menschen in etwa die selben Voraussetzungen haben - also eine Art  Chancengleichheit. ( mit wenigen Ausnahmen in beide Richtungen )

Jetzt kommt aber ein Punkt hinzu, der DEN entscheidenden Unterschied bringt.

Kommt ein Kind ( mit Standard-Voraussetzungen ) in eine von Bildung und Moral geprägte Umgebung, in der auch noch die emotionalen Hindergründe optimale Voraussetzung bieten, so kann dieses Kind sich optimal entwickeln, indem es sich seiner Umgebung anpaßt und die Bildung sein Ziel wird.

Lernt es frühzeitig durch die fam. Prägung, sich gesittet und einigermaßen gewählt auszudrücken, sich angemessen zu verhalten, und fühlt sich dabei  emotional geborgen, SO ENTSCHEIDET DIESES erlernte Verhalten über den eigenen Umgang des Kindes - bei Freunden / Kindergarten / Schule und Freizeit - nonstop !

Kommt hingegen ein Kind ( ebenfalls mit exakt den selben Standard-Voraussetzungen ) in eine Umgebung, in der ein dem unteren sozialen Bereich zuzurechnendes Verhalten mit Kraftausdrücken, Pöbeln Saufgelage und auch noch ggf. emotionaler Unsicherheit, so drängt dies ein Kind zwangsläufig in eine Lage, in der es sich seiner Umgebung zum negativen anpassen muß um DAZU ZU GEHÖREN - somit liegt auch in der negativen Seite der Auslöser in der VORRANGIG WICHTIGEN  ANPASSUNG. Das Kind wird - ohne es zu merken - sich zielgerichtet mehr seiner Umgebung anpassen, auch wenn´s negativ ist.

In beiden theoretischen Fällen ist also DIE ANPASSUNG eines Kindes an seine gesamte Umgebung letztendlich ein größerer Faktor bei der sich entwickelnden Intelligenz, als das Potential, das natürlich vererbt wurde.

Wenn man nun noch aktuell die in unserem Bildungs-System klaffende Wunde der politisch gewollten Unterfinanzierung mit berücksichtigt, und sich einmal Gedanken darüber macht ( oftmals marode Schulgebäude und Einrichtungen, zuwenig Lehrpersonal und und und ) dann zeigt dies doch ganz deutlich in eine Richtung, die wohl keiner ernsthaft anstrebt.

Addiert man noch aktuelle Problematiken hinzu, verdüstert sich hier das Gesamt-Bild noch einmal im Maße seiner prozentualen Stärke - auch die politisch gewollte Integration von Bestandteilen fremder Kulturen kann hier in einem ganz neuen Lichte von beiden Seiten betrachtet werden. - es möge aber jeder für sich sein Ergebnis finden !

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Erben kann man viele Anlagen, z.B. die Fähigkeit zum Laufen, zum sprechen, zum Singen und natürlich auch die Fähigkeit, Intelligenz zu entwickeln. Mit der Anlage allein kann man aber nichts anfangen. Da sind natürlich Kinder reicher Eltern schon ganz weit im Vorteil, z.B. durch Milieu, Schulgeld, Studiengebühren u. dergl. mehr.

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Ja, ich denke, dass es falsch ist, dass Intelligenz vererbt wird (also es ist keine genetische Sache; deswegen braucht man aber natürlich nicht ausrasten). Sondern es ist so, dass Menschen mit niedrigerer Intelligenz und Bildung auch ihren Kindern nicht so viel beibringen (können) bzw. nicht darauf achten und ihre Kinder nicht fördern.

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Intelligenz, Erfolg in der Schule und Vermögen haben absolut nichts miteinander zu tun.

Ein Intelligenter Mensch kann in der Schule schlecht abschneiden, weil er unterfordert/gelangweilt oder Motivationslos ist und Schule absolut gar nichts mit Intelligenz zu tun hat, sondern pures Auswendiglernen und Fleiß ist. 

Ein Mensch der sehr schwer von Begriff ist und keinen Zusammenhang zwischen irgendwelchen Sachverhalten die er gelernt hat erkennt, kann trotzdem ein gutes Abitur schreiben, weil die Bewertungskriterien für die meisten Fächer eher Fachbegriffe und Rezitieren sind als Verständnis und Zusammenhänge erkennen.

Ein armer Mensch kann fleißig sein (Erfolg) und ein reicher Mensch kann faul sein (kein Erfolg). Einem armen Menschen kann sein Schulischer Misserfolg egal sein (kein Erfolg) und ein reicher Mensch kann motiviert sein (Erfolg).
Schulischer Erfolg hat nichts mit dem Vermögensstand oder anderen finanziellen Voraussetzungen zu tun, zumindest nicht in Deutschland.

Darüber hinaus, kann ein Mensch der von der Schule abgegangen ist, weil er zu "schlecht" war, im späteren Leben stink reich werden
 und jemand mit 1er-Abi kann unter der Brücke landen.

"Arme Menschen" im Sinne von Menschen die keinen Zugang zu Bildung haben, weil sie im falschen Teil der Erde geboren wurden haben natürlich schlechtere Chancen, als solche die zB hier in Deutschland aufwachsen. Darum kann ein afrikanischer Buschjunge trotzdem sehr viel intelligenter sein als der reiche Rudolf aus dem Nachbarhaus.

Viel entscheidender daran ob ein Mensch erfolgreich ist oder nicht ist die Erziehung. Selbstverständlich haben "reiche" Familien, die sich zB Haushälter-/innen, Nachhilfelehrer und andere professionelle Erziehungshelfer leisten können einen leichten Vorteil, weil die Eltern leichter Zugang zu Unterstützung haben. 

Aber arme Eltern können großartige Erzieher sein und noch großartigere Kinder hervorbringen. 

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Intelligenz ist nicht vererbbar. Das Problem ist das Menschen die Arm sind häufig auch weniger Bildung haben und ihren Kindern auch weniger Bildungsmöglichkeiten schaffen können wodurch die Kinder kaum eine Chance haben aus diesem Umfeld wieder raus zu kommen.

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Es stimmt schon, dass Schüler dessen Eltern Akademiker waren, sich öfter höhere Ziele setzen, als Schüler, die aus ärmeren Verhältnissen kommen. Aber das hat nichts mit Intelligenz zu tun. Ein Schüler mit einem Abi ist nicht automatisch schlauer als jemand mit einem Hauptschulabschluss. 

Intelligenz ist nicht vererbbar. Aber Einstellungen sind auf Kinder übertragbar, wenn z.B. die Eltern falsche Vorbilder sind.


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Intelligenz ist z.T. vererbbar, denn man kann weniger intelligente Kinder so fördern und voranbringen, dass sie auch einen höheren Schulabschluss erzielen können.

Dazu braucht es aber finanzielle Hilfen, denn normale Schulen machen das nicht. Deswegen spielt die Geldfrage eine große Rolle.

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Das ist nicht mal ein Argument. Schule und Erfolg hat mit Intelligenz nichts zu tun. Ich glaube da bist du ein ganz gutes Beispiel.

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Kommentar von HUMILEIN
26.02.2017, 22:59

Unnötige Wertung zum Schluss.

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Kommentar von Stiegenhaus
26.02.2017, 23:12

Naja ich würde nicht sagen dass ich dumm bin. Ich mach nicht viel für die Schule und muss mir in Mathe und Latein etwas mur kurz ansehen um schnell Zusammenhänge zu verstehen und bin in diesen Fächern auch der beste.
Außerdem hab ich einen IQ-Test gemacht und habe laut diesem 134 IQ Punkte..
Wie kommst du zu dem Schluss dass ich dumm bin? Wahrscheinlich hast du nur nichts erreicht im Leben und in der Schule..

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Intelligenz ist nicht vererbbar und in der Schule braucht man auch keine!
Die Kinder bleiben arm ,weil wenn sie Schwierigkeiten haben.Sie sich keine Nachhilfe leisten können oder sonstige Hilfe.

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Kommentar von AriZona04
26.02.2017, 23:06

In der Schule braucht man tatsächlich keine Intelligenz! Es reicht, wenn man stur auswendig lernen kann und alles macht, was der Lehrer verlangt! Etwas "kapieren" ist nicht immer vonnöten. Leider!!!

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Dein Argument ist ausgemachter Blödsinn.

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Ich denke nicht,dass es vererbbar ist. Es hängt viel mehr von Erziehung und Umfeld ab. Ist das Umfeld grob gesagt dumm,ist die Person sehr wahrscheinlich auch dumm. Also ja es ist in meinen Augen falsch :)

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Kommentar von AstridRi
27.02.2017, 10:46

Es ist völlig irrelevant, was du denkst und wie es in deinen Augen ist. Die Ausbildung der Intelligenz ist multifaktoriell.

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Arme Familien sind dumm hast du damit gesagt und das ist unterste Schublade 

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Mein Vater und meine Mutter waren hochbegabt.

Ich bin auch hochbegabt.

Meine beiden Söhne sind ebenfalls hochbegabt!

Es ist offenbar doch eine genetische Komponente wirksam!

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Du gehst davon aus, dass arme Menschen auch zugleich dumm sind.
Das ist ein ziemlich falsches und dummes Argument, ja.

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ja was hat geld mit inteligenz zu tun schau da an trump an die reichsten sind leider oft die dümsten 

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Kommentar von DerNoopPro
26.02.2017, 23:11

Er war Intelligent genug um Präsident zu werden...

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Kommentar von Moehre119
26.02.2017, 23:14

Trump weiß, wie man Massen gegeneinander aufhetzt. Ich denke nicht, dass Trump dumm ist. Das macht ihn noch viel gefährlicher.

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Ja, es gibt nämlich genügend Kinder aus armen Familien die immer wieder sehr erfolgreich werden. Aber man kann Kinder natürlich so erziehen, dass sie dumm werden...

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