Ist mein Arbeitszeugnis so gut wie ich denke?

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5 Antworten

Man kann Zeugnisse nur dann richtig einschätzen, wenn man sie vollständig liest, also von der Überschrift bis zum Ausstellungsdatum. Denn überall dort können Hinweise enthalten sein, die für die Bewertung des Zeugnisses wichtig sind.

Unabhängig davon ist das ein sehr positives Zeugnis. Die Leistungsbeurteilung entspricht m. E. einem "gut" bis "sehr gut", dein Sozialverhalten ist mit "gut" bewertet.

Stutzig macht mich aber die Schlussformel, dort fehlt fast alles: Dank für die geleistete Arbeit, Bedauern über deinen Weggang, Erfolgswünsche. Ob das - warum auch immer - vergessen wurde oder ob das ggf. ein "Nachtreten" des AG ist, kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall solltest du das reklamieren.

Interessant wäre auch zu wissen, ob das Ausstellungsdatum mit dem letzten Tag des Arbeitsverhältnisses übereinstimmt. Denn mich irritiert es ein wenig, dass du das Zeugnis jetzt schon bekommen hast. Ist das Ausstellungsdatum ein anderes als der 15. August 2016, wäre auch das zu beanstanden.

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Die Bewertungen an sich sind gut bis sehr gut. Allerdings gehören zu einem wirklich guten Zeugnis in der Schlussformel drei Bestandteile:

1. Dank für geleistete Arbeit.

2. Bedauern des Ausscheidens

3. Gute Wünsche.

Bei dir ist nur Punkt 3 enthalten. Das trübt den Eindruck dann einigermaßen.

http://www.zeugnisdeutsch.de/arbeitszeugnis/schlussformel.php

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Kommentar von DarthMario72
12.07.2016, 09:06

...und selbst Punkt 3 ist unvollständig.

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Die Floskel 'zu unserer vollste Zufriedenheit' kann nicht getoppt werden. Auch die folgenden Sätze zeigen, daß Du wirklich eine Top-Mitarbeiterin warst. Die Bemerkung, das Unternehmen auf eigenen Wunsch zu verlassen, um sich beruflich weiter zu entwickeln, ist ebenfalls ein positiver Hinweis. Die Tatsache, sehr gut gearbeitet zu haben, wie ich aus Deinem Arbeitszeugnis entnehmen kann, fachlich sowie die soziale Kompetenz betreffend, in Kombination mit dem Ziel der Weiterentwicklung, kann einen zukünftigen Arbeitgeber/Ausbilder nur ermutigen, Dich auf Deinem weitern Weg zu begleiten.

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Diese Bewertungen sind mittlerweile fast out. So richtig interessiert hat das vielleicht vor ein paar Jahren mal oder aber "ältere" Firmen die sich das jetzt noch anschauen.

Im Prinzip ist am Anfang deine Tätigkeit erklärt, dann kommt ein Bewertungsteil.

Wichtig ist, dass alles immer im Superlativ geschrieben ist. Also statt hohem Einsatz, sollte höchsten Einsatz stehen... aber wie gesagt, das ist alles immer ein bisschen oldschool

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Kommentar von Limeria
11.07.2016, 16:32

Das ist nicht meine Frage aber danke für das Teilen deiner Gedanken.

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Kommentar von Herb3472
12.07.2016, 01:07

@Stadthalle: dem muss ich entschieden widersprechen. Die Geschäftsführungsetagen sind durchaus noch in vielen Unternehmen mit Entscheidungsträgern besetzt, die diese Floskeln beherrschen. Von "veraltet" kann daher nicht die Rede sein.

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Kommentar von Wolfgang57234
12.07.2016, 15:27

Diese Bewertungen sind mittlerweile fast out.

Ernsthaft? Wie kommst du darauf?

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Bestens, gratuliere!

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Kommentar von Nightstick
12.07.2016, 00:51

Bestens? ==> Sicher nicht!

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Kommentar von Herb3472
12.07.2016, 01:09

Wo siehst Du einen Mangel? Ich habe keinen entdeckt.

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