Ist mein Arbeitgeber im Recht!?!

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12 Antworten

ich war vom 26.3.14 - 14.4.2014 bei einer Firma angestellt.

Da warst du noch in der Probezeit. In dieser Zeit kann er dich fristlos kündigen ohne Angabe von Gründen. Krank warst du erst nach dem die Kündigung zugestellt wurde.

TardosMors 23.06.2014, 15:46

Auch in der Probezeit ist eine fristlose Kündigung nicht ohne weiteres möglich, und man muss sich an Fristen halten.

eben halt 2 Wochen. oder gesetzlich sogar 4 Wochen. Anstatt 4 Wochen zum Monatsende....

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edeljoker44 23.06.2014, 16:04
@TardosMors

Ich hatte eine Kündigungsfrist von 2 Wochen.Daher endete mein Arbeitsverhältnis ja am 14.4.

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Da du noch keine vier Wochen ununterbrochen beschäftigt warst,war der Arbeitgeber nicht zur Entgeltfortzahlung während deiner Erkrankung verpflichtet.DIe Beschäftigung muss nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz ununterbrochen vier Wochen bestanden haben,um Anspruch auf die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber zu haben.(§ 3 Abs.:3 Entgeltfortzahlungsgesetz)

Du hättest für deine Krank-Tage Krankengeld bei der Krankenkasse beantragen müssen.

Du kannst dich einmal mit der Krankenkasse in Verbindung setzen,vielleicht zahlen sie dir das Geld nach.

Wenn du nicht krank warst, sondern nur gekränkt warst wegen der Kündigung, dann muss er wohl nicht zahlen, würde ich sagen... wenn du wirklich krank warst muss er zahlen... alles ohne Gewähr...

edeljoker44 23.06.2014, 16:10

Es sollte wohl klar sein das ich rein rechtlich gesehen krank war.

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Für eine konkrete Antwort bräuchten wir den Arbeitsvertrag.

Aus Deinen Äußerungen würde ich schließen, dass Dein Arbeitgeber im Recht ist. Er war, wie Du selbst geschrieben hast, im Recht was die Kündigung angeht. Die Kündigung wurde korrekt zugestellt. Es ist daher irrelevant ob Du danach krank geschrieben wurdest.

Wahrscheinlich hattet ihr auch eine Probezeit vereinbart? Dann dürfte Dich der Arbeitgeber sogar während der Krankheit kündigen.

edeljoker44 23.06.2014, 16:07

Ja wir hatten eine Probezeit vereinbart die im Arbeitsvertrag verankert ist.Dort steht das diese mit einer Kündigungsfrist von 2 Wochen beendet werden kann.

Es geht mir nicht um die Kündigung an sich sondern darum ob was mir der Arbeitgeber an Geld zahlen muss.

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edeljoker44 23.06.2014, 16:47

§1 Beginn des Arbeitsverhältnisses Das Arbeitsverhältnis beginnt am 24.3.14

§ 2 Dauer des Arbeitsverhältnisses und Probezeit Das Arbeitsverhältniss wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.Die ersten 6 Monate gelten als Probezeit.Während der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis beiderseits mit einer Frist von 2 Wochen gekündigt werden

§ 3 Tätigkeit Der Arbeitnehmer wir als Lager- und Transportarbeiter im Großraum Berlin Brandenburg eingestellt.Er verpflichtet sich, auch andere zumutbare Arbeiten auszuführen - auch an einem anderen Ort -, die seinen Vorkenntnissen und Fähigkeiten entspricht und nicht mit einer Lohnminderung verbunden sind

§ 4 Arbeitsvergütung Der Arbeitnehmer erhält eine monatliche Bruttovergütung von 1218,00 €.Mit dieser Vergütung sind Überstundenzuschläge abgegolten.Die Auszahlung des Lohnes erfolgt jeweils zum Ende des aktuellen Monats durch Überweisung auf ein dem Arbeitgeber bekannt zugebendes Bank-,Sparkassen- oder Postgirokonto.Die Abtretung und Verpfändung von Lohn- und sonstigen Ansprüchen auf Vergütung ist ausgeschlossen. Soweit eine zusätzliche Leistung vom Arbeitgeber gewährt wird, ist diese freiwillig und kann mit einer Frist von einem Monat bei vorliegen eines sachlichen Grundes, insbesondere bei schlechter wirtschaftlicher Lage sowie Gründen im Verhalten der Person des Arbeitnehmers widerrufen oder angerechnet werden.Ein Rechtsanspruch auf eine Weihnachtsgratifikation besteht nicht.Wenn eine solche gewährt wird, so handelt es sich um eine freiwillige Leistung, auf die auch bei mehrfacher Gewährung kein rechtsanspruch besteht.Vorraussetzung für die Gewährung einer Gratifikation ist stets, dass das Arbeitsverhältnis am Auszahlungstag weder beendet noch gekündigt ist.

§ 5 Arbeitszeit Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt 40 Wochenstunden.Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit richten sich nach der betrieblichen Einteilung.Der Arbeitnehmer ist zur Leistung von Mehrarbeit, Schichtarbeit,Samstag-, Sonn- und Feiertagsarbeit nach den betrieblichen Erfordernissen bis zur höchstzulässigen Arbeitszeit im Rahmen der jeweiligen geltenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der EWG-Verordnung, verpflichtet.Die Minder- und Überstunden werden über ein Zeitkonto ausgeglichen.Bei Ausscheiden aus dem Unternehmen werden die Minder- bzw Überstunden in der letzten Lohnabrechnung mit der vereinbarten Bruttovergütung verrechnet.

§ 6 Urlaub Der Urlaubsanspruch beträgt 24 Arbeitstage im Kalenderjahr.Bei Ausscheiden in der zweiten Jahrenshälfte wird der Urlaubsanspruch gezwölftelt, die Kürzung erfolgt allerdings nur insoweit, als dadurch nicht der gesetzlich vorgeschriebene Mindesturlaub unterschritten wird.Die rechtliche Behandlung des Urlaubs richtet sich im Übrigen an den gesetzlichen Bestimmungen.

§ 7 Arbeitsunfähigkeit Ist der Arbeitnehmer infolge unverschuldeter Krankheit/ Arbeitsunfähigkeit arbeitsunfähig, so besteht Anspruch auf Fortzahlung der Arbeitsvergütung bis zur Dauer von sechs Wochen nach den gesetzlichen Bestimmungen.Die Arbeitsverhinderung ist dem Arbeitgeber (Betriebsleiter) unverzüglich mitzuteilen.Außerdem ist vor Ablauf des dritten Kalendertags naach Beginn der Erkrankungeine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren vorraussichtliche Dauer vorzulegen.Jede Erkrankung/ Arbeitsunfähigkeit ist durch ärztliche Bescheinigung zu belegen. Bei begründeten Zweifeln des Arbeitgebers an der Arbeitsunfähigkeit hat sich der Arbeitnehmer einer vertrauensärztlichen Untersuchung oder fachärztlichen Untersuchung zu unterziehen.Etwaige kosten der Untersuchung trägt der Arbeitgeber.

§ Verschwiegenheitspflicht Der Arbeitnehmer verpflichtet sich zur absoluten Verschwiegenheit gegenüber jedermann in Bezug auf alle geheimhaltungbefdürftigen Vorgänge.Die Geheimhaltungspflicht erstreckt sich auf alle Angelegenheiten und Vorgänge innerhalb des Unternehmens und bei deren Kunden, die im Rahmen der Tätigkeit bekannt geworden sind und bekannt werden, sowie sonstige persönliche und sachliche Umstände im Unternehmen des Arbeitgebers, die nicht zu den formellen Betriebs- Geschäftsgeheimnissen zählen.Die Verschwiegenheit erstreckt sich auf die Dauer des Arbeitsverhältnisses und auch nach dem Ausscheiden.Der Arbeitnehmer verpflichtet sich ferner, bei Beendigung des Vertrags sämtliche ihm zur Erfüllung der Arbeitsaufgabe überlassenen Unterlagen, Datenträger, >Kopien oder sonstiges an den Arbeitgeber herauszugeben.

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edeljoker44 23.06.2014, 17:04
@edeljoker44

§ 9 Nebentätigkeit Zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung lag keine Nebentätigkeit vor.Jede entgeltliche oder das Arbeitsverhältnis beeinträchtigende Nebenbeschäftigung ist nur mit Zustimmung des Arbeitgebers zulässig.

§ 10 Vertragsstrafe Der Arbeitnehmer verpflichtet sich für den Fall, dass er das Arbeitsverhältnis nicht vertragsgemäß antritt oder das vertragswidrig beendet , sowoe seiner Arbeit nicht ordnungsgemäß nachkommt , dem Arbeitgeber eine Vertragsstrafe in Höhe einer halben Bruttomonatsvergütung für einen Vertragsbruch bis zum Ende der Probezeit und einer Bruttomonatsvergütung nach dem Ende der Probezeit zu zahlen.Das Recht des Arbeitgebers , weitergehende Schadensersatzansprüche geltend zu machen , bleibt unberührt.

§ 11 Kündigung Nach Ablauf der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist 4 Wochen zum 15. oder Ende eines Kalendermonats.Jede gesetzliche Verlängerung der Kündigungsfrist zugunsten des Arbeitnehmers gilt in gleicher Weise auch zugunsten des Arbeitgebers. Die Kündigung bedarf der Schriftform. Vor Antritt des Arbeitsverhältnisses ist die Kündigung ausgeschlossen.Das Arbeitsverhältnis endet spätestens mit Ablauf des Monats, in dem der Arbeitnehmer das für ihn gesetzlich festgelegte Renteneintrittsalter vollendet hat.

§ 12 Verfall- / Anschlussfristen Die Vertragsschließenden müssen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnissen innerhalb von 3 Monaten nach ihrer Fälligkeit geltend machen und im Falle der Ablehnung durch die Gegenseite innerhalb von 3 Monaten einklagen. Andernfalls erlöschen sie. Für Ansprüche aus unerlaubter Handlung verbleibt es bei der gesetzlichen Regelung.

§ 13 Zusätliche Vereinbarungen Die dem Arbeitnehmer übergebenen Gegenstände, wie z.B. Schlüssel, Werkzeuge und Arbeitskleidung sind bei Beendigung des Vertrags unverzüglich dem Arbeitgeber herauszugeben.

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Wenn du noch bezahlten Urlaub "übrig" hast, dann auf jeden Fall

Man muss wissen, zu welchem Datum du gekündigt wurdest! War der Vertrag grundsätzlich bis zum 14.? Oder ist das das Datum der Kündigung?

Und ganz nebenbei? WIESO brauchst du 2 MONATE , bis dir das auffällt????

edeljoker44 23.06.2014, 16:55

Weil der Arbeitgeber erst vor 1 Woche überhaupt Geld gezahlt hat.

Bis dahin bin ich ja von einer gewissen Summe ausgegangen die mir zusteht, die jetzt nicht mal zur Hälfte erreicht wurde

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TardosMors 23.06.2014, 17:17
@edeljoker44

Ohne Anwalt geths nicht.. Eine Erstberatung ist nicht allzu teuer, vors Arbeitsgericht kannst du ohne Anwalt.

Aber ehrlich gesagt: ICH als AG hätte dir da Krankengeld auch nicht ausbezahlt: Du findest di Kündigung und meldest dich krank!

WIE Offensichtlich ist es da, da die Krankheit nicht existent ist???

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edeljoker44 23.06.2014, 17:23
@TardosMors

Wenn der AG der Meinung gewesen wäre das ich nicht krank bin hätte er dieses ja beanstanden können.

Und mal ganz ehrlich, wer geht denn nach dem er die Kündigung hat noch arbeiten?

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Am 26.03.14 angefangen, am 02.04.14 die Kündigung erst "gesehen", Welches Datum hat denn die Kündigung?

edeljoker44 23.06.2014, 16:08

31.3. also fristgerecht wenn er mich in dieser zum 14.4.14 kündigt.

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Hast dich nur krank gemeldet oder hast auch die Krankmeldung innerhalb von 3 Tagen dem AG zukommen lassen?

Dein Arbeitgeber ist im Recht.

Mit dem Zugang der Kündigung (Einwurf in Deinen Postkasten) ist sie zugestellt.

Sicher hat es seinen Grund, wenn der AG Dich nach gut 2 Wochen kündigt.

edeljoker44 23.06.2014, 16:11

Es geht nicht um die Kündigung sondern darum was der Arbeitgeber an Lohn zahlen muss.

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edeljoker44 23.06.2014, 17:13

Kann dir den Grund auch gerne nennen.Wenn man sich querstellt das man eine Schicht um 22 Uhr beendet und die nächste um 6 Uhr morgens beginnen soll und denn sofort die Kündigung bekommt denn soll es halt so sein.

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Er muss bis zum 14.4. bezahlen.

lenzing42 23.06.2014, 17:06

Leider nicht,nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz muss das Arbeitsverhältnis mindestens vier Wochen bestanden haben.

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