Ist mathe in der Regel auswendig gelernt?

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9 Antworten

In der Regel ist Mathematik keineswegs Auswendiglernen.

Anders ist es bei (für uns trivialen) arithmetischen Aufgaben.

Terme wie 5 + 3 oder 24/2 kannst du allenfalls mit einem Abakus - einem Rechenschieber - lösen.

Du hast prinzipiell schon Recht, das kleine 1x1 haben wir alle damals auswendig gelernt.

4*8 = 32 - das wissen wir nicht, weil wir es im Kopf ausgerechnet oder und erschlossen haben, sondern weil wir es in der Grundschulzeit auswendig gelernt haben.

Aber genau das ist auch sehr gut!

Denn alle, wirklich alle arithmetischem Aufgaben können wir mit dem kleinen 1x1 lösen (sofern keine wirklich exotischen Funktionen enthalten sind).

Aber dafür müssen wir eben die Grundlagen der Mathematik können und auswendig gelernt haben - kein Mensch rechnet heutzutage noch mit dem Abakus.

Du weißt die Ergebnisse der Ausdrücke 4+5, 3*8, 42/3, aber warum?

Weil du es auswendig gelernt hast.

Der Grundsatz der Grundschulmathematik ist Arithmetik. Und das ist Auswendiglernen. ;)

Wenn du allerdings mal "richtige" Mathematik betrachtest, sei es in der Oberstufe oder im Studium, wirst du schnell merken, dass du mit Auswendiglernen nicht weit kommst.

Höhere Mathematik ist anwendungsorientierter - außerdem musst du das erworbene Wissen auf andere Bereiche transferrieren können; und da bist du mit Auswendiglernen an der falschen Adresse. ^^

Ich hoffe, ich konnte dir helfen; wenn du noch Fragen hast, kommentiere einfach. 

LG Willibergi

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Man kann vielleicht Ergebnise auswendig lernen aber nicht mathe an sich. Wenn du es dir merkst, hast du es morgen wieder vergessen aber wenn du es richtig verstehst und auch machen kannst, bleibt es für immer in deinem Gedächtnis😊

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Natürlich kann man das indem man die Regeln versteht oder meinst du man kann jeden Bruch und jede Addition etc. auswendig lernen bzw. wer würde das machen?

Mathe ist eher das genaue Gegenteil. Um Mathe zu können musst du das Grundprinzip einer Rechnung verstehen. Das einzige was du an Mathe jemals auswendig lernst ist das Zählen bis 10 und wie man dann die Zahlen aufeinander aufbaut. abziehen, teilen etc. ist alles ein logisches Prinzip.

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Da steckt reine Logik dahinter. Man erspart sich dann aber dass man die Formeln jedes mal neu herleiten muss, indem man sie lernt. Bei den genannten Operationen trifft dies aber nicht zu, das ist simples Handwerkszeug, das man einfach kann.

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Kommentar von Sweetheart089
11.09.2016, 21:39

Dein Name ist ja toll 😍👌🏾

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Viele regeln kann man ableiten, aber durchaus nicht alle.

Unser Mathelehrer auf dem Gymnasium hat uns damals gesagt: "Wer Regeln auswendig lernt, ist etwas beschränkt, denn man kann jede, wirklich jede Regel von der Gleichung a = a ableiten.

Wie das funktionieren soll, hat der Schlawiner uns natürlich nicht erklärt. Und um ihn heute zu fragen, müsste ich nachts auf den Friedhof gehen. :-)

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Ist mathe in der Regel auswendig gelernt?

Nein, für mich definitiv nicht.

Ich besuche zurzeit die gymnasiale Oberstufe und dabei ebenso den Mathematik Leistungskurs.

Mathematik mag früher als Kind auswendig lernen gewesen sein, wo man noch das kleine 1x1 und sowas alles gelernt hat.

An sich ist Mathematik allerdings das genaue Gegenteil von auswendig lernen, denn Mathematik basiert auf der Logik.

Ich glaube jeder Uni-Professor und Mathematik Student wird dir da zustimmen können.

Wenn du Mathematik studierst, dann wirst du schnell feststellen, dass du nicht mehr wie in der Schule versuchst ständig Sachen zu berechnen. In der Uni fällt dann ganz oft ein Wort, nämlich beweisen!

Statt ständig was zu berechnen, konzentriert man sich im Studium der Mathematik eher auf das beweisen. Hier ein Beispiel dazu mit dem Fallbeispiel zu beweisen, warum die Wurzel aus 2 irrational ist:

Alles in der Mathematik hat irgendeinen Grund und ist logisch. Selbst das alle Zahlen hoch 0 einfach 1 ergeben hat seine Gründe und ist logisch, auch wenn es für uns erst einmal unlogisch klingen mag. Falls es dich noch interessiert, hier noch ein Video dazu:

Wir kennen alle den Fall, dass in der Mathematik Arbeit / Klausur Aufgaben dran kommen, die eine nur noch verwirren. Das sind fast immer die Sachaufgaben. An sich kannst du die Verfahren, kaum kommt das in einer Sachaufgabe, weißt du gar nicht, wie du das ganze anwenden musst.

In dieser Situation steckten wir alle schon mindestens einmal.

Das ist genau die Antwort auf deine Frage...

Mathematik ist verstehen.

Du musst das alles auf egal welche Aufgaben und Fälle anwenden können, und dazu musst du das ganze auch verstanden haben. Einfach etwas auswendig lernen hilft bei Mathe nicht viel. In der Klausur sieht die Aufgabe dann sowieso immer anders aus und schon hast du keinen Plan mehr, wie du vorgehen sollst.

Du musst das ganze natürlich auswendig lernen und können, also z.B. die Verfahren um Nullstellen zu berechnen.

Das auswendig lernen hilft dir nicht viel weiter, wenn du nicht verstehst wofür das ist, was eine Nullstelle ist, was die Ableitung ist, was die Nullstelle der Ableitung ist, wie man mit binomischen Formeln rechnet etc.

Sind jetzt natürlich nur einfach irgendwelche Beispiele! ;)

►►Fazit:

Die Mathematik basierte schon immer auf der Logik!

Selbst die alten Mathematiker wie Sir Isaac Newton entwickelten Verfahren, Rechnungen und und und, die logischerweise nur aus der Logik heraus kamen. Und ja, neben der Physik war er auch in der Mathematik ein schlaues Kerlchen.

Das waren schlaue Füchse die sich das ganze erschlossen und anschließend beweist haben. Die haben nicht mal zufällig gemerkt das hier ein Zusammenhang ist und auf einmal was neues zufällig Entdeckt.

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Liebe Grüße

TechnikSpezi

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Nein in Mathe muss man gerade nicht viel auswendig lernen, sondern kann mit ganz wenigen Regeln ganz viel machen. Und solange man nicht an Dyskalkulie leidet, kann auch jeder die Grundlagen erlernen.

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Nun mein Mathe Lehrer sagte noch letzte Stunde, als er eine Aufgabe nicht rechnen könnte, der Kopf ist kein Taschenrechner, und somit ursprünglich nicht rechenfähig. Dies passiert durch Lernen der Rechenarten und anwenden an bestimmte Aufgaben..

Ob das stimmt, keine Ahnung:)

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Kommentar von Schilduin
11.09.2016, 21:52

Kommt eigentlich gut hin, das Gehirn leistet viel viel mehr als jeder Computer es könnte, aber es ist nun mal nicht fürs rechnen gemacht, entsprechend muss man sich so etwas erst viel umständlicher erschließen.

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Kommentar von TechnikSpezi
11.09.2016, 21:57

Kannst deinem Mathe Lehrer von mir sagen, dass ich ihm nicht zustimmen kann ;)

Er bezieht sich wenn schon auf das Kopfrechnen und solche Dinge, die man eher in der Grundschule und Unterstufe der weiterführenden Schule gemacht hat.

Spätestens wenn man in der Oberstufe angelangt ist, ist das allerdings meiner Meinung nach Schwachsinn, was dein Lehrer erzählt.

Seit der 9. Klasse haben wir bereits einen grafikfähigen Taschenrechner (GTR). Das Rechnen kommt nur im hilfsmittelfreien Teil und ist eher nebensächlich.

In solchen Klausuren ist das Rechnen somit völlige nebensache und kein Stück wie früher in der Grundschule, das sollte jedem klar sein.

Man muss gelernte Verfahren anwenden und das ganze verstehen.

Verstehen ist das richtige Wort an der Stelle. Das ganze auswendig lernen bringt einem nämlich nicht viel, wenn man es am Ende nicht versteht und nicht auf andere Aufgaben anwenden kann.

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Kommentar von Flopi
11.09.2016, 22:04

verstehen ist natürlich wichtig, war aber trotzdem ein interessanter Gedanke. Btw, in in der 11 im Mathe Lk..

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Wenn man den einfachen Kram auswendig kann, geht vieles schneller.

Aber sowas wie 5+3 kann ich mir ohne weiteres mit den Fingern erschließen...

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Kommentar von Okay25
11.09.2016, 21:31

Aber wenn man nur wenig Zeit hat und mehr als nur zwei zahlen hat geht das gar nicht anders 

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