Ist Martin Schulz nicht ein klassischer Populist?

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8 Antworten

Das liegt daran, dass Politiker nicht so einfach als "Populist" bezeichnet werden. Der Begriff hat eine bestimmte Bedeutung in der Politik und wird nur Politikern zugeordnet die populistische Politik betreiben.

Im deren Mittelpunkt steht der moralische Anspruch der Populisten, dass allein sie das Volk vertreten würden und die Berufung auf ein „wahres Volk“.  Andersdenkende, die „Eliten“ oder Menschen mit anderer Herkunft und Religion werden dagegen ausgegrenzt.

Auf Schulz trifft dies alles nicht zu. Er kommt einfach nur gut an.

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So schnell würde ich nicht gern urteilen. Dafür weiß ich zu wenig über diesen Mann. Allerdings das was er über die Agenda 1010 gesagt hat, ist schon sehr merkwürdig. Diese Agenda war ein voller Erfolg und hat Deutschland aus der Kriese geführt. Wenn Schulz sie jetzt wieder rückgängig machen will, werden wir wieder mehr Arbeitslose haben und Belastungen für die Wirtschaft. Deshalb werde ich ihn nicht wählen. Aber das bedeutet noch nicht, dass ich ihn für einen Populisten halte.

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Kommentar von ehrsam
01.03.2017, 17:56

Sorry, das ist nicht merkwürdig, aus der Agenda 2010 hat besonders die CDU Frau Merkel Vorteile gezogen, deshalb war und sind aus dieser Richtung keine Erwartungen zu erwarten
außer kleine Korrekturen wie Mindestlohn.
Martin Schulz will Sie auch nicht rückgängig machen, sondern
größere Verbesserungen erreichen,

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Martin Schultz halte ich für ziemlich seriös, nicht so wie unseren Bayern- Trump, der immer hetzt.

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Hat er. Unter anderem der Spiegel. Als begründung: seine Vorschläge finden breiten Anklang in der Bevölkerung, was ihn zu einer Art von populisten macht.

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Das ist ein typisches Geben und Nehmen. Wer gute Beziehungen zu verschiedenen Medien und Journalisten pflegt, der bekommt auch eine demsenstpechende Presse. Außderdem sei nochmal auf die unglaubliche Medienmacht der SPD verwiesen, die Anteile an verschiedene Tageszeitungen und Medien in Deutschland hat.

Die DDVG ist derzeit an folgenden Verlagshäusern beteiligt (mit Nennung der wichtigsten Beteiligungen und Medienprodukte):

100 %: „Westfälische Verlagsgesellschaft mbH“ mit
13,1 %: „Zeitungsverlag Westfalen“, Essen-Dortmund (Westfälische Rundschau)
100 %: „Oliva Druck- und Verlagsgesellschaft“
32,5 %: „Cuxhaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft“ (Cuxhavener Nachrichten, Niederelbe-Zeitung)
100 %: „Berliner vorwärts Verlagsgesellschaft“ (Vorwärts, Demokratische Gemeinde)
100 %: „vorwärts-Buch Verlagsgesellschaft“
100 %: „Presse-Druck“
57,5 %: „Zeitungsverlag Neue Westfälische“, Bielefeld (Neue Westfälische)
rund 51 %: „Tivola Publishing“ (Edutainment, Lernsoftware und Kinderbücher)
65,67 %: „Öko-Test Holding“
100 % an der Öko-Test Verlag GmbH
47,5 %: „Bayreuth Druck + Media“
62,5 %: „Nordbayerischen Kurier Zeitungsverlag“ (Nordbayerischer Kurier)
40 %: „Dresdner Druck- und Verlagshaus“ (Sächsische Zeitung, Morgenpost Sachsen)
35 %: „Frankenpost Verlag“, Hof (Frankenpost)
30 %: „Suhler Verlagsgesellschaft“ (Freies Wort, Südthüringer Zeitung)
30 %: „Druck- und Verlagsanstalt ‚Neue Presse‘“ (Neue Presse Coburg)
rund 23,1 %: „Verlagsgesellschaft Madsack“ (u. a. Hannoversche Allgemeine Zeitung, Neue Presse Hannover, Göttinger Tageblatt, Märkische Allgemeine Zeitung)
100 %: „Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft“ (Leipziger Volkszeitung, Dresdner Neueste Nachrichten)
an den privaten Radiosendern FFN, Hit-Radio Antenne und Radio 21 beteiligt
rund 9 % : „Rheinland-Pfälzische Rundfunk“ (RPR1)
Druckereien
Dräger + Wullenwever print + media Lübeck (70 %)
braunschweig-druck (70 %)
100 %: „Limbach Druck- und Verlag“, Braunschweig (Braunschweiger Zeitung)
Hildesheimer Druck- und Verlagsgesellschaft (100 %, ohne eigenen Geschäftsbetrieb)
Wullenwever print + media Lübeck (100 %, ohne eigenen Geschäftsbetrieb)
Bereich Handel/Service
Hamburger Pressepapier Vertriebsgesellschaft (100 %)
IMAGE Ident Marketinggesellschaft (100 %)
vorwärts: buchhandlung + antiquariat (100 %)
Office Consult (100 %)
Tourismus
FFR Ferien-, Freizeit und ReiseService GmbH („SPD-ReiseService“, 100 %)
Beteiligungen der SPD an der Madsack Gruppe
Tageszeitungen

Peiner Allgemeine Zeitung ,Beteiligung 100 %
Wolfsburger Allgemeine Zeitung ,Beteiligung 100 %
Neue Presse ,Beteiligung 100 %
Hannoversche Allgemeine Zeitung ,Beteiligung 100 %
Märkische Allgemeine ,Beteiligung 100 %
Frankenberger Zeitung ,Beteiligung 100 %
Waldeckische Landeszeitung ,Beteiligung 100 %
Dresdner Neueste Nachrichten ,Beteiligung 99 %
Göttinger Tageblatt ,Beteiligung 99 %
Eichsfelder Tageblatt ,Beteiligung 99 %
Osterländer Volkszeitung ,Beteiligung 99 %
Oschatzer Allgemeine Zeitung ,Beteiligung 99 %
Leipziger Volkszeitung ,Beteiligung 99 %
Döbelner Allgemeine Zeitung ,Beteiligung 99 %
Torgauer Zeitung ,Beteiligung 99 %
Schaumburger Nachrichten ,Beteiligung 80 %
Naumburger Tageblatt ,Beteiligung 63,8 %
Lübecker Nachrichten ,Beteiligung 61,2 %
Ostsee-Zeitung ,Beteiligung 61,2 %
Gelnhäuser Neue Zeitung ,Beteiligung 51 %
Oberhessische Presse ,Beteiligung 51 %
Segeberger Zeitung ,Beteiligung 37 %
Ostholsteiner Zeitung ,Beteiligung 37 %
Kieler Nachrichten ,Beteiligung 37 %
Holsteiner Zeitung ,Beteiligung 37 %
Eckernförder Nachrichten ,Beteiligung 37 %
Täglicher Anzeiger Holzminden ,Beteiligung 30 %
Cellesche Zeitung ,Beteiligung 24,8 %
Alfelder Zeitung ,Beteiligung 24,5 %
Gandersheimer Kreisblatt ,Beteiligung 24,2 %
Seesener Tageszeitung – Beobachter ,Beteiligung 15 %
Deister- und Weserzeitung ,Beteiligung 5 %
Beteiligungen an Anzeigenblättern

Anzeigenblatt Eichsfeld GmbH & Co. KG, Leinefelde (70 %)
Extra-Tip Werbe- und Vertriebs GmbH, Göttingen (20 %)
Extra Verlagsgesellschaft mbH, Wedemark (24,9 %);
Hannoversches Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover (100 %);
Leipziger Anzeigenblatt Verlag GmbH & Co. KG, Leipzig (50 %)
Marktspiegel Verlag GmbH, Burgdorf (50 %);
Neue Anzeigenblatt Verlags-GmbH & Co. KG, Peine (100 %);
Osterland Sonntag Verlagsgesellschaft mbH, Altenburg (50 %);
Sonntags-Medien Verlag GmbH & Co. KG, Hannover (100 %);
Verlag Schaufenster GmbH & Co. KG, Wolfenbüttel (74,9 %)
Beteiligungen an Pressevertrieben

13 Land-Zeitungs-Vertriebs-GmbH, Hannover (12,45 % bis 100 %)
Acht Stadt-Zeitungs-Vertriebs-GmbH, Hannover (24,9 %)
Citipost Gesellschaft für Kurier- Express- und Postdienstleistungen mbH (100 %) (war Bestandteil der PIN-Group-Beteiligung)
Drei Zeitungs Vertriebs-GmbH, Marburg (24,9 % bis 100 %)
Fünf Zeitungs Vertriebs-GmbH, Göttingen (24,3 % bis 24,9 %)
Göttinger Tageblatt Transport- und Verteilungs-GmbH, Göttingen (99 %)
Leipziger Transport- und Verteilungsgesellschaft mbH, Leipzig (50 %)
Madsack Systemlogistik GmbH, Hannover (100 %)
PIN Group AG (5.3 %, bis September 2007 5.9 %)
Presse-Vertriebs-Gesellschaft in Thüringen/Sachsen/Sachsen-Anhalt (0,5 % bis 1,5 %)
Werbeagentur R. Frank GmbH, Braunschweig (100 %)
WM Vertriebs- und Werbeservice GmbH, Hannover (100 %)
ZACK Vertriebs- und Werbeservice GmbH, Gifhorn (24,8 %)
Beteiligungen an Hörfunkunternehmen

AH Antenne Hörfunk-Sender GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Halle (18,9 %);
Antenne Mecklenburg-Vorpommern GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Plate (2,7 %);
Antenne Sachsen Hörfunk-Versorgung GmbH, Dresden (15 %)
Antenne Thüringen GmbH, Weimar (11,5 %);
Antenne Niedersachsen GmbH & Co. KG, Hannover (21,6 %) (davon werden 11 % von der Radio Madsack Niedersachsen GmbH & Co. KG gehalten);
NiedersachsenRock 21 GmbH & Co. KG, Garbsen (7,1 %);
Radio ffn – Funk & Fernsehen Nordwestdeutschland GmbH & Co. KG, Hannover (13,7 %) (davon werden 8,5 % von der Radio Madsack Niedersachsen GmbH & Co. KG gehalten);
Rheinland-Pfälzische Rundfunk GmbH & Co. KG, Ludwigshafen (9,7 %);
Radio/Tele FFH GmbH & Co. Betriebs-KG, Bad Vilbel (1,4 %) (wird vollständig von der Madsack Rundfunk GmbH & Co. KG gehalten);
Radio RocklandPfalz GmbH & Co. KG, Pirmasens (2,3 %);
Beteiligungen an Fernseh- und Video-Produktionsunternehmen

AZ Media TV GmbH, Hannover (100 %);
AZ Media Technology, Berlin (100 %);
DFW Deutsche Fernsehwerke GmbH, Berlin (24,9 %);
TVN Corporate Media GmbH & Co. KG, Hannover (100 %)
south & browse GmbH, München (24,9 %)
TVN Media Professionals GmbH & Co. KG, Berlin (100 %);
TVN Mobile Production GmbH, Hannover (100 %);
TVN Production GmbH & Co. KG, Hannover (100 %);
1-2-FILM, Hannover (100 %);
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Druck-_und_Verlagsgesellschaft

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Kommentar von GoodFella2306
01.03.2017, 17:22

davon abgesehen, dass diese angebliche Medienmacht in den letzten 8 Jahren wohl keinerlei Vorteil für die SPD geboten hat: glaubst du ernsthaft, dass sich jemand dieses copy & Paste durchliest?

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Kommentar von Hegemon
01.03.2017, 18:24

Danke für die Info. Kannte ich noch nicht. Solche Beteiligungsgesellschaften wird's ja dann sicher auch bei anderen Parteien geben. Hast Du da Kenntnis?

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Stimmt, er verspricht viel, was gut klingt, aber es ist meist heiße Luft. In Brüssel verhinderte er ein härteres Vorgehen gegen Steuertricks von Konzernen und bediente sich selbst an üppigen Sitzungsgeldern (100000 € im Jahr), und jetzt wettert er gegen die "geldgierigen Manager". Glaubwürdig ist das nicht. Er ist Merkel mit Bart.

Die meisten Medien unterstützen ihn, weil sie ohnehin auf der Seite von RRG stehen und damit die AfD geschwächt wird. 

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Kommentar von ehrsam
01.03.2017, 17:47

Hallo, das sehe ich nicht so. Sitzungsgelder sind geregelt und dann
kannst Du gleich alle Politiker verurteilen - und wenn was faul wäre
dann wird dem sicher nachgegangen die Presse entscheidet das nicht.
Man muß sich langsam daran gewöhnen, das die Konkurrenz im Wahlkampf gerne sowas verbreitet. FakNews

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Stimmt. Denke nach. Wer kontrolliert die Medien? Welche Lehrmeinung vertreten die Medien? Wie passt Schulz in das Gut-Böse-Schema?

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Ich weiß nicht wieso aber als ich deine Frage gelesen habe habe ich an Pionist Gedacht. Das ist eine Gute Frage, villeicht bekommt er den "Titel" nur wenn er auch erfolg hat,sprich gewählt wird.

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