Ist Marijuana gesellschaftlich aktepziert in Deutschland?

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6 Antworten

Der Trend geht auf alle Fälle hin zu immer größer werdender Aktzeptanz, und mittlerweile bin ich mir auch sicher dass sich die (Re)legalisierung von Cannabis nicht mehr abwenden lässt, die paar Jahrzehnte des Verbots haben mehr Schaden angerichtet als die Jahrhunderte/tausende davor als es etwas ganz normales war.

Aber natürlich kommt es auch darauf an wo in Deutschland man ist und wen man nach seiner Meinung frägt. Vorallem die ältere Bevölkerung, die noch nicht die Freiheit des Internets kannten und die volle Breitseite der Anti-Drogenpropaganda abbekommen haben stehen dem negativ gegenüber. Aber langsam findet eben ein Generationenwechsel in der Politik statt und auch ein Meinungswechsel in der Gesellschaft. Jeder der offen genug ist sich mal für eine Stunde intensiv mit dem Thema zu beschäftigen wird seine Meinung wohl auch eher zum positiven hin ändern.

Meine Meinung dazu ist dass jede Person die erwachsen ist auch selbst entscheiden sollte welche Substanzen sie konsumiert. Ob das jetzt Alkohol, Nikotin, Cannabis oder andere Drogen sind. Ich finde nicht dass der Staat das Recht besitzt jemanden vorzuschreiben was er konsumieren darf und was nicht, vorallem wenn es so willkürlich ist wie im Falle von Cannabis.

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Kommentar von captainGABA
31.10.2015, 20:36

Du würdest auch Heroin legalisieren, nur des Selbstbestimmungsrechts wegen?

Ich stimme dir zu, nicht falsch verstehen, aber manchmal muss der Staat tatsächlich sagen, was besser für einen ist.

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Naja Passanten würden einen Koffer denk ich nicht festhalten , manche vergleichen Gras mit Kokain und anderen Drogen ,weil sie keine Ahnung haben :p.

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Gesellschaftlich akzeptiert ist es definitiv noch nicht, sonst würde man es vermutlich Legalisieren. Es gibt bestimmt Gemeinden in welchen es eine höhere Akzeptanz hat, dennoch gibt es noch genügend Menschen, die denken es sei eine Teufelsdroge...

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Ich glaube schon, dass Gras in Deutschland gesellschaftlich aktepziert ist. Allerdings hängt die Aktepzantz sehr von der jeweilligen sozialen Gruppe ab. Ich frage mich nur, ob du es aktepzierst?

Aber es ist eigentlich voll egal, ob die es aktepzieren!!!111!!

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Kommentar von captainGABA
31.10.2015, 20:37

Ich bin da sehr liberal und offen. Gras scheint zumindest laut Studien weniger schlimm zu sein als Alkohol oder Nikotin, daher stehe ich dem offener entgegen. Aber meine Meinung interessiert keinen Politiker.

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Nein ist es nicht und wird es auch nie sein. Ich habe Verständnis, dass mancher Schwerstkrebskranke nur noch durch Marihuana eine Linderung seiner Schmerzen erfährt...das ist völlig in Ordnung.

Ansonsten ist es für mich gesellschaftlich genauso inakzeptabel "dicht gekifft" zu sein, wie auch die Meisten doch durchaus bestätigen werden, es auch gesellschaftlich inakzeptabel ist "Volltrunken" unterwegs zu sein.

Das Leben kann auch schön sein ohne dass man sich die Birne zukiffen oder zusaufen muss.

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Kommentar von Karl37
01.11.2015, 08:46

Das geschieht doch bereits heute schon. Es gibt einige THC Präparate, die in der Schmerztherapie Verwendung finden. Nur sollte man sich absolut im klaren sein, einem therapeutische Anwendung muss den GMP Regularien unterworfen sein, eine Verabreichung per Joint ist da nicht möglich und auch unsinnig.

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Kommentar von MrBlackdream
01.11.2015, 09:56

Ich glaube wer die Antwort zu dieser Frage so beginnt , hat sie nicht verstanden . Gesellschaftlich akzeptiert heißt , die große Mehrheit der Bevölkerung stört sich weder daran noch findet es schlimm wenn jemand einen Gras-Joint raucht . Das ist einfach so und es geht durch alle Schichten , natürlich verrät ein Richter keinem dahergelaufenen jawoll ich rauch auch mal einen. Aber dennoch gibt es genug die ma einen rauchen . Ich jedenfalls kenne kiffende Mütter ,Väter ,Polizisten,Anwälte ,einen Richter (der mir schon bestätigt hatt dass er nicht der einzige ist) Firmeninhaber , Baustellenleiter ,Großmütter und Väter (die älteste über 90 Jahre) Bewährungshelfer , Psychologen (lustiger weise erstellt einer davon Psychologische gutachten für " Marihuana-süchtige ") Lehrer, Stadträte , Ärzte, mein Vater der jetzt über 60 ist und eine Sparkassenfiliale leitet hab ich vorknapp 2 Jahren erwischt , der raucht wie er sagt schon länger als es mich gibt (hab ich 32 Jahre nicht mitbekommen und auch sonst niemand ) 

Also bitte eine Schicht der Gesellschaft erzählt der anderen kiffen ich , niemals . Und dann gehen viele heim und rollen sich ne Tüte 

Ich selbst rauch jetzt 10 Jahre mal mehr mal weniger , ich hab einen guten Job und keinerlei psychischen oder körperlichen Beschwerden . Ich rauch dann wenn ich abschalten kann, ich geh auch oft raus nachdem ich einen geraucht hab hat bisher erst einer gemerkt und zwar weil mir eine Grasblüte am Pulli hing .  Ich find mein Leben nüchtern und von Marihuana berauscht schön (wobei nach dem Rauchen fällt es mir schon leichter , etwas dass ich nüchtern bescheiden finde noch was abzugewinnen oder ruhig zu bleiben wenn ich dumm angemacht werde) 

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Die Zustimmungsrate der deutschen Bevölkerung zur (regulierten) Legalisierung von Cannabis liegt bei (mageren) 38 %.
In den USA liegt diese Rate bei 58 %
Die Zustimmungsrate hierzulande zur Verwendung von Cannabis in der Medizin liegt inzwischen deutlich über 80 %

Google "Deutscher Hanfverband"

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