Ist mann wegen einer Sünde von Gott getrennt?

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10 Antworten

Jesus trug am Kreuz alle Sünden und fühlte sich in diesem Moment von Gott meilenweit entfernt.

Kennzeichen der Sünde ist es, Gott nicht mehr wahrzunehmen.

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Jede Sünde trennt uns von Gott - und jeder Mensch sündigt in Worten, Taten und Gedanken.Da Gott heilig, gerecht und rein ist, kann er unsere Sünde nicht tolerieren.

Religion ist meist der Versuch, Gott (oder mehreren Göttern) durch vermeintlich gute Taten und Werke zu gefallen und sich damit den Eintritt in den Himmel, eine bessere Reinkarnation oder ähnliches zu verschaffen. Wenn gute Taten die schlechten überwiegen, kann man nach dem Tod etwas positives erwarten und umgekehrt.

Die Bibel weist einen anderen Weg als den der Religionen. Schön eine einzige Sünde trennt uns von Gott und Sünden können nicht durch gute Taten aufgerechnet werden. Deshalb ist es nicht möglich, durch eigene Taten die Erlösung zu erreichen. Ganz im Gegenteil deckt die Bibel schonungslos auf, dass wir alle Sünder sind (in Worten, Taten und Gedanken) und darum von Gott getrennt sind.

Gott belässt und aber nicht in dieser verlorenen Situation, sondern schenkt uns einen Ausweg. Gott ist in Jesus Mensch geworden, um stellvertretend zur Vergebung unserer Sünden zu leiden und zu sterben, damit wir reingewaschen von unserer Schuld vor Gott bestehen können. Wenn wir an Gott glauben und um Vergebung unserer Schuld bitten, betrachtet uns Gott als heilig, rein und gerecht - dies aber nicht aufgrund unserer Taten sondern nur wegen seiner Liebe, Barmherzigkeit und Gnade. Die Bibel verheißt:

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16). 

Jesus "ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt." (1. Johannes 2,2).

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn" (Römer 6,23).

"Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr auch weiterhin an den Namen des Sohnes Gottes glaubt" (1. Johannes 5,13).

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Als einmal ganz kurz zum festhalten: ich glaube nicht an Gott, oder Gottähnliches, aber ich möchte auch nicht an Nichts glauben.

Daher: Natürlich, kann man sagen, bete deine drei Ave MAria und Gott vergibt dir. Oder eben >Schande über dich<, leiste mehrstündige Sozialarbeit, dann wird Gott vielleicht seine schützende Hand über dich halten. (Ansichtssache)
Ich glaube bei Sünden jedoch, dass nicht >Gott< dir vergeben muss, sondern du dir selbst. Du bist dir selbst dein Gott und musst vor dir selbst Rechenschaft leisten.
Hast du etwas getan, dass sich für dich wie eine Sünde anfühlt (extrem schlechtes Gewissen) dann bist du die/der einzige, der dir diesen Fehltritt auch vergeben kann.

Wenn du nicht selbst realisierst, verstehst und akzeptierst, dass du einen Fehler begangen hast, kannst du dir denn dann selbst vergeben? Oder wieso sollte Gott, oder generell jemand anderes dir verzeihen, wenn du es doch nicht einmal selbst tust? 
Kurz: Ein sehr kluger Rat, der mich die gesamte Kindheit begleitet hat "Was nicht willst das dir man tut, füge keinem anderen zu"

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So könnte man es sehen. Allerdings fallen mir dazu zwei Aussagen ein. Zum einen das Gedicht "Spuren im Sand" (danach kann man leicht googeln) und zum Anderen eine Aussage, die ich dahingehend gern verwende: Wenn man meint, dass Gott sich von einem entfernt hat, sollte man umkehren. Dann wird man erkennen, dass Gott sich nie entfernt hat, sondern man sich nur selbst von Gott abgewandt hat.

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Ja.

("Sünde" soll sogar etymologisch (von der Wortherkunft her) mit "Sund" - eine trennende Meerenge - verwandt sein.)

Gott sei dank ist das aber rückgängig zu machen. Nicht von uns aus - aber Gott ist gnädig und vergibt gern. Wir müssen Ihn aber darum bitten. (Ob eine solche Bitte ernst genommen wird, wenn man vorhat, sie nicht aufzugeben, ist zumindest sehr fraglich.)

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Ja!

Jedoch nicht in der Weise, dass Gott sich von Dir getrennt hat, sondern Du Dich von Gott gelöst hast, da Du durch Deine Fehltat (Sünde ist ein ganz doofer Begriff) Dich in einem negativen Energiefeld befindest und Du somit dann nicht mehr im Gleichklang, in selber Schwingung, im selben Energiefeld Gottes bist...

Doch dies ist nur dann gegeben, wenn man sich ständig und zuhauf in einem negtaiven Energiefeld sich befindet...

Stete Wut zB reicht schon aus, sich dann in einem negativen Energiefeld zu bewegen; es muss nicht immer eine 'Sünde' sein - negative Gedanken und Worte reichen schon aus, sich von Gottes positivem Energiefeld zu entfernen...

Die Verbindung zu Gott erreichst Du dann wieder, wenn Du Dir (und evtl. auch anderen) für Deinen Fehltritt aufrichtig und wahrhaftig verzeihen kannst und ann versuchst, diese zu vermeiden...und Gedankenhygiene betreibst...

Gottes (positive) Energie ist immer vorhanden - man ist so gesehen nie von Gott getrennt; es liegt nur an Dir, diese Verbindung wahrzunehmen und auch anzunehmen...

Gruß Fantho

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Nicht unbedingt. Da Jesus, der Sohn Gottes, für die Menschen gestorben ist, wurden den Menschen all ihre Sünden vergeben. Gott vergibt die Sünden. Wenn du jedoch selbst nicht bereit bist, deine Sünde einzusehen, dann kann sie dir auch keiner vergeben...

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thepinkpanther 07.05.2016, 21:23

nichts anderes habe ich versucht zu sagen: Süden einsehen und damit aufhören.

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hightechniker 07.05.2016, 21:26
@thepinkpanther

oh, ok. Ist nämlich heutzutage weit verbreitet die Annahme, dass man lediglich bekennen müsse und nicht damit aufhören müsse - z.B. in der evangelischen Kirche oder eben in vielen evangelikalen Kirchen auch

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thepinkpanther 07.05.2016, 21:28

Ich bin zwar evangelisch, aber es ist für mich die logische Konsequenz, dass wenn man eine Sünde einsieht, auch damit aufhört.

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hightechniker 07.05.2016, 21:36
@thepinkpanther

es gibt solche, die sagen (und das ist übrigens evangelische/reformierte Theologie) dass man nicht aufhören könne zu sündigen (aufgrund von einer Sündhaften Natur oder Erbsünde) und daher auch nicht aufhören müsse zu sündigen (obwohl das Jesus klar machte in Joh8,11 und solches somit auch Bedingung zur Errettung ist siehe Heb5,9)

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thepinkpanther 08.05.2016, 07:24

so gesehen ist das ja auch richtig. Ich meine nur, wenn ich z. B. zu viel Alkohol getrunken habe und das auch einsehe, dann ist die logische Konsequenz, dass ich demnächst nicht mehr so viel Alkohol trinke. Dabei habe ich ja die Möglichkeit, damit aufzuhören und tu es auch. Sicherlich funktioniert das nicht mit jedem Beispiel.

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Nein, nur Gott straft und vergibt

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Ja, eine Sünde kann den Weg zwischen Allah und dir trennen. AUßER:
- du bereust es!
- musst es (die Sünde) sofort   verlassen!
- und die Absicht haben, es nie wieder zu machen!
Denn wahrlich Allah ist barmherzig und verzeiht! ☝🏽️

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Nein, Gott vergibt die Sünde.

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Fantho 07.05.2016, 22:02

Hast Du jemandem etwas zu vergeben, der Dir nichts getan hat?

Denke mal, nein...

So auch bei Gott: Kein Mensch kann Gott irgendetwas antun. Weshalb soll Gott dann irgendjemandem etwas zu vergeben haben?

Der einzige, der einem vergeben kann, ist man selbst, denn nur durch diese aufrichtige 'Selbstverzeihensarbeit' und anschließender Wiedergutmachung kann man den Fehler erkennen und bereinigen. Dies gelingt nicht, wenn nur ein anderer einem vergibt...

Dies gelingt auch nicht, wenn Gott einem vergeben würde...

Gottes Vergebung erfolgt dann quasi automatisch, wenn Du Dir selbst wahrhaftig und aufrichtig vergeben hast, denn Du bist ja als Seele mit Gott energetisch verbunden....

Gruß Fantho

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