Ist man verpflichtet bei der Klärung des Versicherungskontos mitzuwirken (Rentenversicherung)?

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6 Antworten

Falls du da studiert hast, wird diese Zeit auch in deinem Versicherungskonto vorgemerkt.

Einmal sollte man eine Kontenklärung mitmachen.

Man braucht sie nicht nur für eine weit in der Zukunft liegende Altersrente.

Auch für den Versorgungsausgleich im Scheidungsverfahren ist sie wichtig.

Deine Versorgungslücke lässt sich auch nur wirklich gut mit einer korrekten Renteninformation berechnen.

Und wenn du plötzlich aus Gesundheitsgründen Rente haben möchtest oder eine Altersteilzeitverhandlung ansteht, ist ein geklärtes Konto auch wichtig.

Am besten vereinbarst du einen Termin bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle, nimmst deinen Personalausweis, Nachweise über deine Berufsausbildung und die fehlenden Zeiten mit und lässt da den Kontenklärungsantrag ausfüllen.

Schlimmer als nichts wirds nicht werden. Zu erklären, dass Du von 2002 bis 2005 nicht versicherungspflichtig beschäftigt warst, wird dich wohl nicht überfordern. Da die DRV eine Versicherungsgemeinschaft ist, bist Du schon dazu verpflichtet, mitzuwirken, obwohl dir diese Auskunft nicht unbedingt weiter hilft.

Ja, dazu bist du verpflichtet. Erst einmal mußt du die bisherigen Angaben überprüfen und evtl. ergänzen, auch wenn du NICHTS gemacht hast. Kommst du mit den ganzen Formularen nicht klar, bei jeder Stadt/Gemeinde oder Krankenkasse gibt es Leute, die einem dabei unentgeltlich bei helfen.

Alle Zeiten bis zur Rente müssen nachgewiesen werden, sonst kann man die Rente nicht berechnen. Wenn du etwas nicht angiebst, schadest du dir nur selber, auch wenn du nicht gearbeitet hast. Ein Rentenverlauf MUSS lückenlos sein.

Man gehe zu einem Vertauensmann/Frau der Rentenversicherung.Adresse bekommt man bei der Krankenkasse oder vom Versicherungsträger. Diese Leute füllen für Dich alle Vormulare nach Deinen Angaben,oder Unterlagen.

Wenn du Rente später haben willst musst die ganzen Zeiträume angeben, auch die wo du nichts gemacht hast.

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