Ist man selber Schuld wenn man einen Beruf ausübt der keinen Spaß macht und man Burnout davon bekommt?

9 Antworten

Zu einem Burnout führt viel öfter, dass man seinen Beruf und den aktuellen Job zu sehr mag und zu gerne macht! Steckt ja auch schon im Namen - man brennt so sehr für den Job, bis man ausbrennt...

Dein Szenario geht eher in Richtung Boreout, also Stress durch Langeweile, Unterforderung oder einen Mangel an Arbeit. Das kommt auch vor...

Selber schuld? Auf gewisse Weise ja, an beidem. Auf gewisse Weise aber auch wieder nicht. In beiden Fällen wird man ganz fix für sich selbst "betriebsblind". Das erkennt man oft erst, wenn man schon mächtig auf die Nase gepurzelt ist. Aber erst, wenn man es erkennt, kann man daran arbeiten, die Situation zu verändern und zukünftig darauf zu achten, nicht wieder in eine solche Situation zu geraten.

Absolut. Das ist vollkommen die eigene Schuld. Seinen Beruf wählt man selbst, und wenn man sich selbst zu einem Beruf zwingt, der einem keinen Spaß macht oder einen nicht erfüllt und dann ausbrennt, dann ist das einzig und allein die eigene Schuld. Ich würde auch nie einen Beruf ausüben, der mir keinen Spaß macht, so gut könnte keine Bezahlung und keine Bedingung sein.

Da bin ich vollkommen deiner Meinung. Hier in Deutschland hat jeder die chance irgendwas zu werden, was er auch werden will. Die Chance af Bildung an sich mag zwar unfair sein in Deutschland (ist aber auch überall auf der Welt so), jedoch ist das ein ganz anderes Thema. Heißt, dass man da zu 100% selber schuld ist.

Es kommt darauf an.

Wenn man Familie hat ist das nicht so leicht zu entscheiden, ebenso arm oder ohne Ausbildung.

Es kommt wirklich auf die Situation an.

Wer Schuld ist, ist völlig egal und bringt niemandem etwas.

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