Ist man nur labil wenn man Selbstmord gedanken hat?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich frage mich, was du mit den ganzen Kategorien bezwecken willst... Dir selbst einreden, dass alles okay ist, solange du nur "Anfang von labil" bist???

Hör auf mit dem Schubladendenken! Wenn du nachts nicht mehr schlafen kannst, hast du ein Problem. Und daran solltest du etwas ändern. Überlege, was dir helfen könnte. Und dann versuche, genau das zu tun/ zu bekommen.

Egal, ob Gesprächstherapie, Selbsthilfegruppe oder stationäre Maßnahmen.

Egal, ob das, was du möchtest, für "Labile", "Gestresste" oder "Ängstlich-Depressive" vorgesehen ist. Und egal, was dein Umfeld davon hält.

Du kommst offenbar nicht alleine klar - und das zählt. Such dir Hilfe und arbeite an deinen Problemen! Die ganzen Klassifizierungen interessieren eigentlich nur die Krankenkasse, DICH lenken sie nur von den wirklich wichtigen Dingen ab!!!

Gute Besserung jedenfalls!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich sehe hier einige klare Anzeichen einer Depression, die wahrscheinlich über die Anpassungsstörung hinaus geht und ordentlich therapiert werden sollte. Die Belastungsstörung wird von Psychiatern oft wenig ernst genommen, da sie meist von allein wieder verschwindet und man mit Medikamenten ohnehin wenig bewirken kann. Ich würde vermuten, dass du nach deiner kurzen Beschreibung eher in den Bereich der Angststörungen einzuordnen bist. Oder, was sich auch so äußern kann, sind Persönlichkeitsstörungen. Deine Beschreibung bringt mich auf eine emotional-instabile-Persönlichkeit, deren stärkste Form das Borderline-Syndrom ist. Aber das impulsiv-aggressive Profil ist auch ein schweres Los, ich hab es selbst und meine Impulsdurchbrüche haben mich schon in ordentliche Schwierigkeiten gebracht.

Oder ist bei dir ein Kindheitstrauma bekannt? Eine chronifizierte posttraumatische Belastungsstörung sieht oft sehr ähnlich aus.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MissMinaj
18.12.2015, 14:02

Zu mir sagte man nur das ich eine Anpassungsstörung (Ängstlich, depressives Syndrom) hab und eine kognitive Verhaltenstherapie brauch.

0

Vielleicht hast du dich da auch in was reingesteigert? Die Gesprächstherapie ist schon mal super, aber wichtig ist auch 1. Sport und ein erfüllendes Hobby 2. Eine Arbeit zum Wohlfühlen 3. So wenig Schlaf wir nur unbedingt nötig!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MissMinaj
18.12.2015, 13:43

Wie meinst du das mit dem reinsteigern? Also vielleicht ist es wichtig das auch noch zu sagen. Meine Vergangenheit ist nicht schön gewesen. Und die Diagnose habe ich von der Psychatrie. Ich hab viele Dinge die mir Spaß machen, aber ich weiß auch nicht. Ich fühl mich (mal krass gesagt) wie ein Penner. Ich hab auf garnichts Lust. Nurnoch entspannen. Und Schlafen kann ich nicht :/ Was das gruselige ist, ich war als Kind sportlich, in der Pupertät eher ein bisschen faul und jetzt versuch ich was sportliches zu machen und ich bin dann total aus der Puste :o Ich fühl mich oft verrückt.. und weiß nicht was mit mir los ist. Ich hoffe die Therapie bringt mir was, bis ich die kognitive Verhaltenstherapie machen kann.. hmm..

0
Kommentar von Rossi39
18.12.2015, 13:47

Wenn du nicht schlafen kannst, dann gehe für noch kürzere Zeit ins Bett. Das ist sooooo wichtig für die Psyche! Langes Schlafen oder Schlafen- Versuchen ist so kontraproduktiv! Gönne die 3 Nächte nur je 3 Stunden schlaf. Oder 4 oder 5! Bist du einschläfst! Und zwar gut einschläfst und dann steigere es allmählich auf 6 Stunden hoch! Mir hat das damals ( ich hatte als Jugendlicher Depressionen mit Klinik) wie irre geholfen und ich mache es heute noch so!

0

Was möchtest Du wissen?