ist man nicht mehr ok, wenn einem Tiere mehr leid tun als Menschen - nicht immer aber immer öfter?

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8 Antworten

Doch man ist völlig normal, wenn man so empfindet.

Menschen sind nicht selten für ihr eigenes Leiden selber verantwortlich, während Tierleiden, vom Leiden in der freien Wildnis oder von Krankheiten (auch hier kann der Mensch schuld sein) einmal abgesehen, nicht selten ebenfalls von Menschen verursacht wird.

ein mensch kann dir eine Woche der beste freund sein. ein tag später der übelste feind

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@precursor

ich habe eine katze. und manchmal werde ich sehr traurig, weil ich weiß, eines Tages ist es vorbei. bei angehörigen ist es ja auch so.aber nicht so schlimm - mit eins zwei ausnahmen vielleicht

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@Wahchintonka

Wenn meine Mutter (Vater ist schon tot), mein Bruder oder meine Schwester sterben würden, dann wäre ich sehr traurig, weil die alle noch recht jung sind.

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@precursor

in deinem fall, wäre ich das wohl auch. macht dich die Vorstellung schon sehr traurig (die Vorstellung, wenn es so wäre)?

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ja Tieren ging es bestimmt besser als der mensch noch nicht da war. spätestens seit es Zivilisationen gibt, geht es vielen Tieren und Tierarten schlechter. manche Tierarten gibt es nicht mehr oder sind vom aussterben bedroht. und allein schon wegen Kosmetik mussten unzählige Tiere leiden. der mensch

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@precursor

... und bei Katastrophen, Kriegen, Erdbeben, Tsunamis ect. wird immer nur den menschlichen opfern gedacht und Gottesdienste abgehalten - für die vielen Tiere, die dabei verendeten wohl nicht. "Es waren ja auch nur Tiere!"

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Das kann man nur subjektiv beurteilen. In der Philosophie ist es oft so, dass auch ein lebensunwertes menschliches Leben mehr Wert ist, als ein tierisches Leben. Für mich kommt es auf die Situation an, aber manchmal fühle ich genauso.

aber höchstens in der philosophie. bei uns und anderswo ist oft ein lebenswertes menschliches wesen nichts wert, weil oft Ungeborene abgetrieben werden

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Komplexes Thema in der Psychologie/Philosophie.

Wenn du manchmal den Glauben an die Menschheit verlierst und du für Tiere mehr Empathie empfindest als für Menschen,
kann das in manchen Situationen noch normal sein.

Aber ab einer gewissen Grenze kann es als krankhaft angesehen werden.

Im Gegensatz zu Menschen haben Tiere kein klares Bewusstsein im klassischen Sinne.

Menschen besitzen ein Bewusstsein und können so gute Entscheidungen treffen.
Aber auch schlechte!

So sind Menschen im Gegensatz zu Tieren zurechnungsfähig.

Dadurch kann sich Hass gegen Menschen um einiges stärker entwickeln als Hass auf Tiere.

Tiere begehen nicht bewusst und aus eigenem Willen "böse Sachen".
Höchstens aus Trieb und Instinkt können Tiere anderen Lebewesen Schaden zufügen.

So ist der Hass auf Menschen in manchen Fällen gerechtfertigt,
da "böse Taten" beim Menschen aus eigenem Willen entstehen können.

Aber auch bei Menschen können in gewissen Fällen "Böse Absichten" nicht der Person zugerechnet werden.

Tiere sind aber ehrlicher. und ein Hund oder so kann dir die Freundschaft oder gar seine liebe zu dir nicht kündigen. bei menschen ist sowas normal (Ehescheidung ect.). und ein Hund liebt sein herrchen mehr als sein eigenes leben

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@Wahchintonka

und Arthur Schopenhauer meinte: "Seit dem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere"

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@Wahchintonka

Die Ausgangsfrage habe ich schon beantwortet in meiner Antwort (vor den Kommentaren).

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@NinthFived

ja, und mein betreffender Kommentar war keine frage. ob alles wirklich so komplex ist, wie du meinst?

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@Wahchintonka

Dein erstes Kommentar enthielt relativ zu Beginn das Wort "aber".
Wodurch der Eindruck entstand, dass du mit der Antwort nicht zufrieden bist.

Nun wusste ich aufgrund des unpräzisen Kommentars nicht genau, ob du noch eine weitere Stellungnahme forderst bzw. welche Art von Stellungnahme du forderst,
die ich aus dieser Antwort/Frage (Wo ich nicht weiß, was dein Kommentar jetzt genau für eine Art von Äußerung war), nicht entnehmen konnte.

Ich glaub diese Konversation ging auf einen Irrweg.

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@NinthFived

das kann sein. "Menschen besitzen ein Bewusstsein" das heißt für dich Tiere besitzen keins. wieso sollen sie kein Bewusstsein besitzen? Daher schien mir dein weiterer Beitrag nicht mehr besonders beachtenswert. Und zurechnungsfähig können Tiere genauso sein. Wilde wohl nicht, Haustiere, insbsondere Hunde schon. Schlimm, wenn z.b ein Blindenhund nicht zurechnungsfähig sein könnte

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brauchst ja in einer Fußgängerzone nur mal einen Test machen: 

Aber vorher mit den Beteiligten absprechen: gib einem Kind eine Ohrfeige und warte auf Reaktionen; nimm aber was zu essen mit, denn da kannst du lange warten.

schlage einen Hund; sieh aber zu, dass du schnell genug weg kommst, denn da wirst du Reaktionen erleben.

Es ist leider Realität.

 

einem Kind kann ich keine ohrfeige geben, weder in der Realität noch in der Theorie. totschlagen jemand ginge schon eher - im notfall natürlich

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Ob das normal ist weiß ich nicht, aber ich hab das auch ab und zu.. In Filmen zum Beispiel.

bei mir mehr in Fernsehsendungen, wenn Tiere unkorrekt behandelt werden, um es mal vornehm auszudrücken

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Bei mir ist das genauso. 

Ist bei mir genauso, ist auch wahr.

Man sollte dann seine moralische Mitte neu justieren.....

Sonst fährt man über den Kinderwagen um dem Fuchs auf der Straße auszuweichen.

so auch wieder nicht. Kinder sind die Zukunft. Kinder tun mir mehr leid als erwachsene wiederum

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