Ist man eine Frau/ein Mann, nur weil man sich als Frau/Mann identifiziert?

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8 Antworten

Hallo haybae

Das Geschlecht ist nunmal in der Biologie körperlich definiert in sofern ist diese Argumentation sachlich falsch, natürlich haben sie in dem was sie damit aussagen wollen prinzipiell recht, nämlich dass Transsexuelle vom denken her das Geschlecht haben welchem sie sich zugehörig fühlen allerdings sollte man dadurch nicht so weit gehen zu sagen Transsexuelle hätten dieses Geschlecht dem sie sich zugehörig fühlen, dadurch das dieses Thema sozialen Zündstoff beinhaltet wird es nicht richtiger.

Hier könnte man viel besser mit ist Zustand und soll Zustand argumentieren und das gefühlte und das körperliche Geschlecht auf dieser Basis voneinander getrennt betrachten.

LG

Darkmalvet

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Kommentar von Darkmalvet
31.10.2016, 15:12

Es gibt natürlich auch eine Reihe von biologischen Ausnahmen z.b. Mosaik Intersexualität diese müsste man gesondert betrachten.

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Also,

diese ganzen Social Justice Warriors liegen falsch, und richtig. Das Problem ist, dass man als jemand, der nicht mit der Themetik bekannt ist oder einfach nicht betroffen ist, schnell mit Begrifflichkeiten und so weiter durcheinander kommt. 

Ich bin ebenfalls eine Frau. Eine Trans-Frau. Ich definiere mich weiblich, weil das nun mal meine Wahrnehmung ist und meine Wahrnehmung ist meine Realität.

Ich weiß aber, dass mein Körper rein biologisch männlich ist. Das wird er auch immer bleiben, bis an mein Lebensende. Der Begriff "Geschlechtsumwandlung" ist hier komplett falsch. Denn das entspricht nicht der Realität. Ein biologisches Geschlecht kann man nicht ändern. Vielleicht mal in der Zukunft, aber jetzt nicht. Der Begriff "Geschlechtsangleichung" ist hier passender und logischer vertretbar. 

Denn ich weiß, ich kann mein biologisches Geschlecht nicht ändern (GeschlechtUMwandlung), sondern nur das Äußere dem Inneren so gut geht es mit allen mitteln anpassen (GeschlechtsANgleichung). 

Also, ja ich bin eine Frau, weil ich mich so indentifiziere. Letztendlich wird auf meine Chromosomen und so, wenn ich operiert bin sowieso keiner mehr achten. Denn es geht darum, mich als Person zu respektieren und zu achten, für das was ich bin. Und wenn mich jemand unbedingt lablen will mit "trans-weiblich", "Trans-Frau" oder sonst was, dann soll er das tun. Doch die Wahrheit ist, das ich letztendlich oberflächlich gesehen genau wie jede andere bin. Perfectly imperfect. 

Lg <3 

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Kann man so oder so sehen. Vielleicht sollte man das trennen, also Körper und Psyche, bzw. wie man ist und wie man sich fühlt.

Entscheidend für die Personen wird sein, wie sie sich fühlen.

Und wenn jemand sich für einen Ameisenbär hält, mein Gott, soll er doch.

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Es gibt Menschen, die fühlen sich im falschen Körper. Das ist dann auch real so und nicht eingebildet. Das hat allerdings mit den sozialen Umständen weniger zu tun, tatsächlich lässt sich das biologisch erklären. Der Hormonspiegel der Mutter in der Schwangerschaft hat da einen entscheidenden Einfluss.

Die inhomogene Gruppe, die du da zitierst sind aber lediglich Krawallmacher, die vorgeben für die richtige Sache zu kämpfen. Tatsächlich sind sie aber extrem intolerant gegenüber anderen Meinungen und zerstören ganze Existenzen mit ihren Shitstorms.

Ebenso ignorieren sie die letzten 100 Jahre Wissenschaft und bezeichnen die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau als "angeblich" und streiten sie ab.

Psychologisch ist das sehr interessant. Denn oft sind das gut gestellte Weiße in den USA. Da kommt das her. Dann denken die sich was aus um sich zu einer Minderheit zu erklären und bekleiden eine Opferrolle, aus der heraus sie dann andere nieder machen.

Verschwörungstheoretiker mit soziopathischen Tendenzen trifft es da ganz gut.

Die gehen inzwischen sogar noch weiter. Eine weiße Frau wollte in die Quotenregelung für Schwarze, um einen Job an einer Uni zu bekommen.

Weil sie sich eben schwarz fühlt, und nicht weiß. Also ist sie halt schwarz.

So auf dem Level läuft das ab.

Da ist es doch besser in der Realität zu bleiben ;-) 

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Rechtlich ist diese Einschätzung derzeit nicht haltbar. Moralisch und sozial ist das ein Feld für ausführliche Diskussionen und nicht ganz so einfach. Ich glaube, nur jemand, der sich tatsächlich im falschen Körper fühlt, kann ansatzweise nachvollziehen was das bedeutet und warum die Anerkennung der gefühlten geschlechtlichen Identität für ihn/sie wichtig ist. Um sich eine Meinung darüber zu bilden, sollte man sich deshalb mit betroffenen Menschen unterhalten. Eine Beurteilung ohne die Problematik tatsächlich zu verstehen, halte ich nicht für möglich.

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Da gibt es kein falsch und richtig. Es gibt Aussagen über das genetische Geschlecht, das morphologische (meistens gleichbedeutend, muss aber nicht sein), und psychisch kann es eben auch wieder anders sein.

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Gute Frage.. Also normalerweise wird das Geschlecht ja durch die anatomischen Gegebenheiten bestimmt, schon im Mutterleib. Jene, die sich ihrem bestimmten Geschlecht nicht zugehörig fühlen, kennt man ja unter Transgender. 

Ich kann mir vorstellen, dass sie gegen dieses vorgeschriebene Schema rebellieren, aber ich denke nicht, dass sich diese Methode der Selbstidentifizierung, die die Geschlechtsorgane nicht als Unterscheidungsmerkmale anerkennt, in der Gesellschaft durchsetzen wird.

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Es gibt die biologische sexuelle Identität (das Geschlecht, mit dem man geboren wurde). Diese kann man nicht ändern. 

Es gibt aber noch die individuelle sexuelle Identität (so wie man sich fühlt), welche anders als das biologischen Geschlecht sein kann.

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