Ist man ein immernoch ein Ausländer, wenn man aus einem anderen Land kommt aber einen deutschen Pass hat?

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20 Antworten

Bonjour aus Frankreich!

Ich bin gebürtige Deutsche, die Tochter einer Berliner Mutter, deren Eltern aus Schlesien / heute zu Tschechien gehörig, und aus Westpreussen/ heute polnisches Gebiet, nach Berlin flüchten mussten, und eines Schweizer Vaters, mit deutschem Pass, dessen Eltern, vor seiner Geburt, aus Baden-Württemberg in die Schweiz zogen. 

Mein Vater und seine Schwester sind in der Schweiz geboren, dort aufgewachsen, zur Schule gegangen usw.; mein Vater hat über 30 Jahre lang in der Schweiz gelebt, ist Schauspieler und Sänger geworden, hatte aber auch eine hochwertige kaufmännische Ausbildung absolviert. Er begann seine künstlerische Laufbahn an kleineren schweizer Theatern, wie das eben üblich ist, und wollte dann nach Basel, Bern oder Zürich - für einen begabten, erfolgreichen Künstler ist das ein ganz normaler Vorgang. Es war aber damals nicht möglich, dass die Kinder zugewanderter Eltern die Schweizer Staatsbürgerschaft erhalten konnten, und Positionen an diesen Häusern waren "schweizer Bürgern vorbehalten; weil mein Vater nicht in der schweizer Provinz versauern wollte, ging er zunächst nach Afrika, ans Deutsche Theater in Johannisburg! Dort spielten Pass, bzw. Herkunft, keine Rolle - die Künstler mussten gut sein, und die deutsche Sprache beherrschen.

Mein Vater war gerne dort, wollte aber nicht den Rest seines Lebens auf einem anderen Kontinent verbringen. Da ihm, als "Schweizer ohne schweizer Pass", eine wirkliche Karriere in der Schweiz versagt blieb, ging er nach Deutschland, und schaffte, auf Umwegen über kleine Bühnen, den Sprung nach Hannover, Hamburg, und schliesslich nach Berlin. Inzwischen waren über 10 Jahre vergangen! 

Durch einen glücklichen Zufall lernte mein Vater in Berlin einen Mann aus der Elektro-Branche kennen, der wusste, dass die Innung  die Position des Geschäftsführers neu zu besetzen hatte. Mein Vater hatte zwar die Qualifikation, war in seinem zweiten erlernten Beruf jedoch vorher nie tätig gewesen - aufgrund seiner glänzenden Fähigkeiten, seines Auftretens und seiner herausragenden Persönlichkeit, wurde seine Bewerbung, unter vielen anderen, als die geeigneteste angesehen, und er bekam diesen hochdotierten, erstklassigen Posten.

1939 lernte er meine spätere Mutter kennen, sie wollten bald heiraten, aber dann brach der Krieg aus, die Familie meines Vaters lebte weiterhin in der Schweiz, und so verzögerte sich die Hochzeit immer weiter, weil die Schweiz die Grenzen geschlossen hatte; am 12. April 1945 wurde dann dennoch geheiratet, weil ein Ende des Krieges nicht abzusehen war. 

Hätten meine Eltern auch nur geahnt, dass der Spuk bereits knapp drei Wochen später, am 8. Mai 1945, beendet sein würde, wäre alles anders geworden, denn: 

Nach dem Zusammenbruch war mein Vater, für die deutschen Behörden, ein  "Auslandsdeutscher", weil nicht in Deutschland geboren; meine Mutter hingegen war für die Schweiz eine "Hitlerdeutsche"!

In der Konsequenz sah das dann so aus, dass mein Vater, der zu Hitlers Zeiten in einer, zwar völlig unpolitischen, aber dennoch, Führungsposition tätig war, seine gut bezahlte Stellung verlor, und keine andere finden konnte. Daher wollte er, mit seiner Frau, zurück in die Schweiz gehen, wo er immerhin seine Wurzeln hatte. Das wäre ihm möglich gewesen, denn er besaß die Residenzkarte, hatte somit lebenslanges Aufenthaltsrecht. Meine Mutter hingegen bekam, als "Hitlerdeutsche", keine Einreisevisum; somit blieben meine Eltern im zerbombten Berlin, und mussten ganz von vorne beginnen! 

Ich wurde also nicht in der Schweiz geboren, sondern in Berlin; mein Vater verstarb leider sehr früh. Inzwischen hatten sich in der Schweiz die Gesetze gelockert. Papas Schwester bot meiner Mutter an, zu ihr in die Schweiz zu ziehen, aber meine Mutter hatte nicht diesen Weitblick, dass wir es dort natürlich leichter gehabt hätten, unter den gegebenen Umständen.

Also blieben wir in Berlin, ich studierte später Musik, wo auch meine Karriere begann. Ich wollte endlich in die Schweiz, denn ich fühlte mich eher als Schweizerin, denn als Deutsche; ich war eben ein "Papakind", hatte nicht nur Papas Talente geerbt, sondern auch seine Liebe zu diesem Lande. 

Mein Vorsingen in Basel verlief wunderbar, aber... "nächste Woche kommt noch eine Dame aus Zürich. Sie ist Schweizerin, und wenn sie gut ist, müssen wir sie nehmen - das ist bei uns in der Schweiz Gesetz"... Es wurde also nichts, und ich unterschrieb einen Vertrag in Linz/Österreich, war dort eine erfolgreiche Sängerin, aber eben eine "Deutsche mit Aufenthaltserlaubnis". Mir passte das nicht, also ging ich zurück nach Berlin; die Schweiz blieb mir nur als Urlaubsland.

Warum ich das alles so ausführlich schildere? Deutsch oder nicht-deutsch, das ist hier die Frage!!

Ich bin gebürtige Deutsche, aber nicht freiwillig! Ich habe einen deutschen Pass, und den werde ich auch behalten, weil er mir,  aufgrund meiner "deutschen" Eltern, zusteht, weil ich in Deutschland geboren und aufgewachsen bin... Merkt Ihr, was diese ganzen Streitereien um die Nationalität anrichten können?

Ich lebe seit 10 Jahren in Frankreich; es hat mich der Liebe wegen dorthin verschlagen. Diese Liebe gibt es nicht mehr, aber ich bin dennoch geblieben; als Europäerin habe ich das Recht, mich in jedem anderen europäischen Lande frei zu bewegen; ob ich für immer bleiben werde, ist fraglich. 

Ich werde einen FRANZÖSISCHEN Pass erhalten, aber meinen DETUSCHEN gebe ich deshalb nicht ab! 

Ein Pass stellt eine gewisse Sicherheit dar; warum sollte  ich also darauf verzichten? Ich wäre lieber Schweizerin geworden, aber das war mir eben versagt. Um in der Schweiz zu leben, braucht man sehr viel Geld, und ob ich , aufgrund der Tatsache, dass meinem Vater - nach heutigem Recht - ein schweizer Pass zugestanden, und ich daher, von Geburt an, zwei Staatsbürgerschaften gehabt hätte, heute noch ein Recht darauf anmelden könnte, ist fraglich!

Ich denke, man muss unterscheiden, zwischen Deutscher von Amts wegen, und Deutscher im Herzen; das gilt auch für alle anderen Nationalitäten.

Warum stellt eigentlich nie jemand folgende Frage:

WANN IST MAN EIGENTLICH EIN MENSCH? 

Wann ist man Christ? Wenn man katholisch getauft ist - evangelisch zählt aber wohl auch dazu - oder wenn man einfach danach lebt, wenn man denen hilft, die in Not sind, wenn man gut ist, auchzu Tieren  - oder reicht es vielleicht schon,  jeden Sonntag in die Kirche zu gehen? Vor den Augen dessen, der am Kreuz gestorben ist, für uns alle, ganz sicher nicht...

Nun habe ich einen Roman geschrieben, und darin sollte doch vielleicht die Antwort auf eine kleine, einfache Frage enthalten sein:

Wer einen deutschen Pass hat, ohne in Deutschland geboren zu sein, ist Deutscher ausländischer Herkunft. 

Intelligente Menschen sollten sich deshalb keine grauen Haare wachsen lassen müssen! 

Liebe Grüße aus der Normandie!

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Wenn du Herrn Gauweiler von der AfD fragst, ja sicher !! 

Nach unseren Gesetzen, und nach Ansicht aller andern, zählt aber nur der deutsche Pass. "Migrationshintergrund" ist was für die Statistik, hat aber ansonsten keine Bedeutung.

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Ein Auslaender ist man ueberall dort auf der Welt, wo man nicht die Staatsangehoerigkeit des Staates besitzt, in dem man sich gerade aufhaelt. Somit kann man mit deutscher Staatsangehoerigkeit in Deutschland niemals ein Auslaender sein.

Das hat mit diesem ganzen Quatsch von "sich den Sitten und Gebraeuchen anpassen" ueberhaupt nichts zu tun. 

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Kommentar von DerCaveman
18.05.2017, 10:29

Um das mal ein wenig zu konkretisieren: Bei der Frage, wann man Deutscher ist und wann nicht, handelt es sich um eine wertneutrale Frage, die man nur objektiv beantworten kann. Weltanschauliche Gedankenspiele und persoenliche Wertvorstellungen spielen hierbei absolut keine Rolle. Deutscher ist, wer die deutsche Staatsangehoerigkeit besitzt. Fertig und aus.

Jetzt kann man natuerlich herkommen und seine eigenen Untergrueppchen aufmachen. Beispielsweise "Deutsche mit blonden Haaren", "Deutsche mit dunkler Hautfarbe", "Deutsche mit Bierbaeuchen" u.s.w. Fuer diese Grueppchen kann dann gern jeder seine eigenen Qualifizierungsmerkmale aufstellen. Meist wird er auch schnell Gleichgesinnte finden, die da mit machen und sich einer (oder mehrerer) dieser Gruppen zugehoerig fuehlen. Mit der Frage, wann man nun Deutscher ist und wann nicht, hat das dann aber nichts zu tun.

Gefaehrlich wird es allerdings, wenn einzelne dieser Gruppen dann herkommen und aus ihren eigenen Wertvortsellungen einen Exklusivanspruch herleiten ("Nur wer ist, wie wir es sind, der ist auch wirklich ein Deutscher"). Leider zeichnen sich aber derartige Tendenzen gerade auch in diesem Thread wieder sehr deutlich ab.

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Rechtlich zählt jemand mit deutschem Pass als Deutsche/r , und nicht als Ausländer.

Eine Bekannte von mir ( 60 j. ) ist seit 19 Jahren deutsche Staatsbürgerin und legt auch großen Wert darauf .

Manchmal gibt es schon Menschen, die sie -- als ehemalige Chinesin-- für eine Ausländerin halten , aber das lässt sich ja klären.

Andererseits kenne ich viel mehr Menschen , vor allem aus dem Umfeld meiner kids und Enkel , die trotz deutschem Pass , hartnäckig behaupten , sie wären Albaner , Türken oder Italiener o.ä.

Seltsam , oder ?

Jedenfalls zählt die Staatsangehoerigkeit... also " Pass "

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Für mich ist jeder ein Deutscher, der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Für die Blut-und Boden-Deutschen ist das sicherlich kein Argument, ist mir aber so was von egal.......

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Das sind Fragen,die man völlig unterschiedlich beurteilen kann.Es gibt Ausländer in Deutschland,die sich derart assimilieren,das Sie von Deutschen nicht zu unterscheiden sind,im Einzelfall sogar untypische Klischees erfüllen.Aber Sie sind nur deshalb Ausländer,weil Sie sich (juristisch) nicht einbürgern lassen."Die sog.Plastikdeutschen",etwas abfällig,aber durchaus zutreffend,bestehen einen Sprachtest,oder müssen diesen gar nicht mehr erfüllen,sind hier geboren,leben aber bewusst in einer Parallelgesellschaft.Das wäre das andere Extrem.Bei den meisten liegt es irgendwo dazwischen.

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Kommentar von atzef
18.05.2017, 08:06

Plastikdeutscher - zwar abfällig, aber rassitisch motivierte Abwertung ist trotzdem zutreffend...:-/ Welch ein "tapferes" Bekenntnis seiner Verfassungsfeindlichkeit!

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Kommentar von sumi79
18.05.2017, 09:39

Wer sich in Deutschland integriert (nicht assimiliert) hat, der hat schon längst die deutsche Staatsbürgerschaft. Wer sie cht hat, der täuscht seine Integration nur vor.

Es gibt keine Plastikdeutschen!

Entweder ein Mensch hat die deutsche Staatsbürgerschaft (dann ist er ein Deutscher), oder er hat sie nicht (dann ist er kein Deutscher).

Dann gibt es noch Statusdeutsche. Danach können Sie googeln.

Was Sie schreiben ist dummes Zeug.

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Vor dem Gesetz bist Du dann ein deutscher Staatsangehöriger mit allen Rechten und Pflichten, die eine Staatsangehörigkeit so mit sich bringt. 

Doch viel mehr kommt es darauf an, was Du fühlst und wie Du auf Andere wirkst und wie Du Dich verhältst. Für welches Land schlägt Dein Herz, wenn es um einen Wettstreit geht oder wenn es zu einem Konflikt kommt? Wenn Du Kinder hast und möchtest, dass sie nach den moralischen Regeln Deines Heimatlandes hier leben und Du großen Wert auf Traditionen Deines Geburtslandes legst, dann ist der deutsche Pass lediglich für Dich ein Papier, dass Dir Vorteile bringt. 

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Kommentar von atzef
18.05.2017, 08:03

"Doch viel mehr kommt es darauf an, was Du fühlst und wie Du auf Andere wirkst und wie Du Dich verhältst."

In welchem totalitären Paralleluniversum? Wo gibt es denn eine Gefühlspolizei?

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Eigentlich deckt sich Pass und Zugehörigkeit. So läuft das in allen erfahrenen Einwanderungsländern, leider nicht bei uns. 

Es gibt viele Passdeutsche, die sich bewusst nicht als Deutsche verstehen,in einer Parallelgesellschaft leben und ihre Herkunftswerte und Regeln hier weiter kultivieren, z. B. die Diskriminierung ihrer Frauen oder die Begeisterung für autoritäre Machthaber. 

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Kommentar von atzef
18.05.2017, 08:23

"Diskriminierung ihrer Frauen oder die Begeisterung für autoritäre Machthaber."

Du meinst, das leidige Nazi-Problem entsorgt man einfach dadurch, dass man die Generation deiner Groß- und Urgroßeltern einfach nicht mehr als Deutsch betrachtet, sondern zu Ausländern erklärt? Verwegener Ansatz!

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Das Problem ist die Definition.

Fakt ist du bist nicht in Deutschland geboren bist ,also kann man das eher als zugezogene Person ansehen. Die entsprechende Staatsbürgerschaft die man bekommen kann ist eher dem geschuldet wenn man lang genug im Lang gelegt hat oder durch Sonderfaktoren ( Verfolgung ,Krieg,etc.) diese bekommen hat. Ebenso wird man immer durch dein Äusseres  sehen das du nicht in dem Land und unter den Faktoren im Land geboren bist.

Wenn du dich im Land etablierst , Job hast und auch was für die Steuern im Land tust ist das kein Problem aber deine Ursprüngliche Herkunft wird sich nicht verschleiern lassen. Ebenso wirst du auch nicht zu 100% perfekt die Landessprache sprechen da immer ein gewisser Akzent oder Slang dich Begeiten wird. Man sieht es auch bei Menschen die schon 20 oder mehr Jahre im Land hier leben .

Deswegen (und das ist meine Meinung) würde ich so einen Menschen nicht als vollwertigen Deutschen anerkennen eher als zugezogen und sich in dem Land etabliert ( was ja auch nicht gelogen ist) .

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Kommentar von AalFred2
18.05.2017, 08:49

Wenn die perfekte Beherrschung der Landessprache ein Argument ist, sind viele Angehörigen der autochtonen Bevölkerung in diesem Lande keine richtigen Deutschen, darunter eine Menge, die sich auf ihr deutsch sein einen Haufen einbilden.

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Du bist deutscher Staatsbürger sobald du einen deutschen Pass besitzt. Dies mit allen Rechten und Pflichten.

Allerdings gibt es Gebiete in Deutschland in denen du nach Zuzug noch mindestens fünf Generationen Ausländer bist. Das gilt z.B. für Norddeutsche in Bayern oder aber in Ostfriesland für alles was nicht aus Ostfriesland stammt.

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Sobald man den deutschen Pass besitzt ist man "per Gesetz" kein Ausländer mehr.

Tatsächlich aber ist man erst dann kein Ausländer mehr, wenn man "wenigstens teilweise" (je mehr, desto besser) die Sitten und Gebräuche der einheimischen Bevölkerung angenommen hat und dessen "Werte" teilt. 

Dies gilt übrigens nicht nur für Deutschland, sondern auch für die allermeisten anderen Länder der Welt.

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Für Rechtsextremisten, Neonazis und weiterhin Ergriffenen der Rassenideologie und völkischer Spinnereien vermutlich schon.

Für die Verfassung der Bundesrepublik nicht:

"Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist ...wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt..."

https://dejure.org/gesetze/GG/116.html

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Du bist immer Ausländer wenn Du als deutscher Staatsbürger in einen anderen Staat reist.

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Nein, da du einen deutschen Pass hast bist du Deutscher. So sieht es das Grundgesetz und das Grundgesetz ist das Maß aller Dinge in Deutschland.

 

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Hey, nein solange du die deutsche Staatsbürgerschaft bzw den deutschen Pass hast bist du offiziell ein Deutscher.

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Nein, dann bist du ein eingebürgerter Deutscher mit Migrationshintergrund.

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Ja. Ein Hund, der in einem Pferdestall geboren wurde, ist ja auch kein Pferd.

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Entgegen der Meinungen, welche hier bereits gepostet wurden, sehe ich das anderst: Der Pass ist schön und gut, aber unter dem Strich bist du DANN kein Ausländer mehr, wenn du dich der Mentalität und den Vorschriften, Lebensweisen und Grundsätzen eines Staates angepasst hast und danach leben willst. DANN bist du kein Ausländer mehr. Mit einem entsprechenden Pass bist du zwar administrativer Staatsbürger, zum "Innländer" macht einem das noch nicht. Da muss ein wenig mehr passieren. Dies Meinung vertrete ich für jedes Land auf der Welt.

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Kommentar von atzef
18.05.2017, 07:58

Dein Bekenntnis ist das einer intoleranten, verfassungsfeindlichen Totalitaristin.

An welche "Durchschnittsmentalität" muss man sich nach welcher Verfassungsvorschrift anpassen? Wieviel Helene Fischer muss man täglich hören? Oder dürfen es auch die Toten Hosen sein? Wieviel Kilo Sauerkraut und Schweinhaxe muss man verputzen? Und was ist das Minimum für Grünkohl mit Grützwurst?

Sind dann Punker alle Ausländer? Alle, die nicht regelmäßig in die Kirche gehen? Oder alle, die regelmäßig in die Kirche gehen. Sind dann auch Veganer alle Ausländer? Raucher? Fußballfans? Und welcher Minderheit gehörst eigentlich du an? Für dich ließen sich bestimmt auch Ausschlussgründe finden...


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Kommentar von MaxNoir
18.05.2017, 08:02

Schatz, ich glaube dich und mich trennen in der Mentalität riesige Welten.

Macht das jetzt mich oder dich zum Ausländer?

 

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Rechtlich ist man mit einem deutschen Paß Deutscher  Staatsbürger .Äußerlichkeiten  wie Aussehen ,Benehmen, Lebensstil, Umgang, die Art zusprechen,  können aber dazu führen , für einen Ausländer gehalten zu werden.

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Du bist mit dt. Pass Deutscher, lediglich ein Zugwanderter.

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