Ist man eigentlich kreativer, wenn man in Worten oder in Bildern denkt?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Versuch doch mal, "beide Welten" miteinander zu verknüpfen, zum Beispiel mit einer mindmap, einer Mischform, einer Art Vorstufe zum Denken in Bildern.

Das klappt - so meine Erfahrung - wunderbar bei einem Thema wie "Frühling".
Aber auch bei "Syrien", "arabischer Frühling", "Mozart", "Wattenmeer", "Hurrikan" usw.

Probier's mal - vielleicht ist das was für Dich.

P.S.: Auch verbale Kreativität ist Kreativität. Sei froh, daß Du diese Gabe besitzt.
Die hat nicht jeder.

Gruß, earnest

Danke für die Antwort. :-)

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@EstherLecter

Noch ein kleiner Nachtrag.
Eigentlich hast Du mit Deinen Worten auch mich ein wenig beschrieben: sprachliche Kreativität im Vordergrund.

Wenn ich zum Beispiel - selten genug - mal etwas zeichne oder male, entspricht das meist dem Gekrakel eines Achtjährigen. Das hat mich früher oft frustriert.

Dann habe ich aber gemerkt, daß das nicht eigentlich ein Mangel an Kreativität ist, sondern eine "technische Behinderung". Ich habe dann gelernt, IM KOPF ziemlich perfekte Bilder zu malen. Wenn ich heute fotografiere, habe ich das Bild meist vorher im Kopf. Den Fotos hat das nicht geschadet.

Was ich damit sagen möchte: Oft nur scheinbar einseitige "Spezialbegabungen" lassen sich ausbauen und ergänzen. Für die meisten Menschen gilt dabei: innerhalb gewisser Grenzen.

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Die Forschung scheint sich da noch uneins zu sein, aber die Tendenz geht in Richtung visuelle Vorstellung ist förderlich für die Kreativität

Danke für die Antwort.

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Ich denke in Worten, habe dabei aber auch Bilder im Kopf, Kurven, Diagramme und alles mögliche. Man sagt mir nach, ich sei kreativ. Selber habe ich daran aber Zweifel.

Mit Bildern lässt sich oft mehr ausdrücken, als mit dem eindimensionalen Aneinanderreihen von Wörtern.

Du meinst damit Bilder vor dem Inneren Auge, oder? Ich kann mir das einfach schwer vorstellen, weil ich ausschließlich in Worten denke. Ich hatte das noch nie, dass ich in Bildern gedacht habe. Und ich mein gar nicht unbedingt das Denken an bestimmte Dinge, also z.B. wenn man in der Schule sitzt und dann über ein bestimmtes Thema nachdenken muss. Da sehe ich dann auch Diagramme vor meinem Inneren Auge. Aber wenn ich jetzt Zuhause bin, und ich in der Dusche stehe, dann denke ich ausschließlich in Worten. Erzähle mir dann halt Geschichten etc. Das geht dann den ganzen Tag so. Wie machen das dann Menschen die nur in Bildern denken? Läuft dann ein kleiner Film vor deren Innerem Auge ab? Ich hoffe Du verstehst, was ich meine. Hast ja auch gesagt, dass Du ab und zu mit Bildern denkst. Was ich auch noch komisch finde ist, dass ich beim Lesen einen kompletten Film vor meinem Inneren Auge sehe. Der ist total real, ich kann mir alles im kleinsten Detail vorstellen. Natürlich hör ich dazu dann auch noch verschiedene Stimmen. Ist schon komisch...

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@EstherLecter

Interessante Fragen - die mir aber zu schwer werden. Was ist Denken, was Träumen? Sorry, mir fällt noch einiges zu dem Thema ein, will aber keinen Stuss schreiben.... Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der mehr Ahnung hat. Mein Kopf jedenfalls scheint nicht anders zu funktionieren als deiner.

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