Ist man direkt antisemitisch, wenn man Pro Palästina ist?

Das Ergebnis basiert auf 19 Abstimmungen

Nein, ist man nicht! (+ Begründung) 74%
Ja ist man! (+Begründung) 21%
Anderes (+Begründung) 5%

8 Antworten

Nein, ist man nicht! (+ Begründung)

Grundsätzlich ist man in den allermeisten Fällen nicht automatisch "gegen" etwas, wenn man für etwas anderes ist.

Wenn ich "Pro-Schokokuchen" bin, heißt das ja nicht, daß ich automatisch "gegen Vanillekuchen" bin.

Da müsste man eruieren, ob es spezielle Nachfahren von Sem gibt, die sich nicht mit den Nachfahren von Ham und Japhet gemischt haben.

Wäre man dann gegen diese semitischen Nachfahren, könnte es als antisemitisch bezeichnet werden.

Man könnte ggf. antijüdisch, oder antiisraelisch sein, wenn man pro Palästina ist.

Wie ich hier und auch in den Medien schon erfahren habe, gibt es eine große Gruppe von Menschen, die keinerlei derartigen Unterschiede machen, geschweige denn gelten lassen.

Demnach hat jeder Mensch das Recht sich überall niederzulassen, aufgrund dessen, dass sie/er Mensch ist...und müsste von der jeweiligen Gesellschaft anerkannt und unterstützt werden.

Niemand ist irgendwo illegal

Ggf. wissen das Palästina und Israel und manch andere noch nicht.

Ja ist man! (+Begründung)

Meistens.

Weil das in der Regel auf eine Solidarisierung mit Terrororganisationen hinausläuft, die den Alleinvertretungsanspruch für alle Palästinenser für sich reklamieren und das Existenzrecht Israels negieren.

Und was soll das bedeuten angesichts von über 1000 Raketen auf die israelische Hauptstadt wegen ein paar Demokrawallen...?

Aber die Hamas steht ja nicht wirklich stellvertretend für die Palästinenser? In den beschossenen Gebieten leben doch auch Palästinenser, die ebenso in Gefahr waren?

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@Ryoi1998

Dann weiß ich nicht, wo der Unterschied zwischen propalästinensisch und proisraelisch bestehen soll, wenn die Hamas der gleiche Feind ist.

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@Atzej

Man kann doch Pro Palästinensisch sein, aber auch gegen die Hamas. Es geht ja auch um die Ungerechte Behandlung von den Palästinensern. Ein normaler Israelischer Zivillist kann ja nichts dafür, aber auch ein Palästinenser nicht

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@Atzej

Ich will dich mal sehen, wie du aus deinem Zuhause rausgeschmissen wirst^^

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@Ryoi1998

Wenn ich eine Räumungsklage verloren habe? Dann bin ich zwar nicht amüsiert, aber wieso wird man "ungerecht" behandelt, wenn man einen Zivilprozess verliert...?

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Nein, ist man nicht! (+ Begründung)

Nein, aber von vielen würde man als "Antisemit" bezeichnet, weil die Deutschen von der philosemitischen Propaganda vernebelt sind, wegen "Schuldkult" und "Wiedergutmachung" - und damit keine Missverständnisse entstehen: Der Holocaust gegen Juden (auch gegen die LGBT+, Linke und Feinde des NS-Regimes) ist wahr. Da gibt es proisraelische Blockwarte von Axel Springer SE mit Henryk M. Broder, die antideutsche Antifa mit Jungle World, dem Zentralrat der Juden und viele weitere, die das Denken der Deutsche beeinflussen und fleißig die "Antisemitismuskeule" schwingen, wer etwas gegen Israel, gegen Juden und gegen das Judentum sagt.

Ich sehe die Regierung Palästinas und die sogenannte Hamas als unfähig an, das Land zu führen. Sie konzentrieren sich lieber auf Israel anstatt die Lebensbedingungen zu verbessern und die Wirtschaft aufzubauen.

Nein, ist man nicht! (+ Begründung)

Palästinenser haben auch rechte und können auch jüdisch sein. Oft sind deutsche, aber für Palästinenser um indirekt gegen Juden sein zu können. Das ist dann Antisemitismus.

Wenn du für Palästina bist, aber nicht aus Versehen Antisemitisch sein willst, dann solltest du dich gut informieren.

Hier gibt es Infos zu Antisemitismus auch im Kontext von Israel: https://www.stopantisemitismus.de/

Woher ich das weiß:Hobby

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