Ist man dem Jugendamt ausgeliefert?

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18 Antworten

Hallo, zu Deiner Frage "wie kann ich mich dagegen wehren": Vorweggeschickt sei: Nicht jedeR JugendamtsmitarbeiterIn hat viel Erfahrung, ist ausreichend (zusatz-) ausgebildet usw. Also: Ruhe bewahren, auch wenn es in einer solchen Situation mit dem immensen Druck schwer fällt. Mach ggf. deutlich, dass Du diejenige bist, die um Hilfe bittet und das JA die Aufgabe hat, kompetent oder ggf. unter Hinzu-Ziehung von KollegInnen Lösungsmöglichkeiten vorzuschlagen. Wenn jemand "mit anderen Maßnahmen" droht, dann frage 1. nach, was damit gemeint sein soll (kannst Du auch jetzt noch im Nachhinein!) und unterstreiche 2. Deine Position: Du benötigst Hilfe und keine Drohungen! Außerdem bist Du ein Mensch, der selbst denken kann und es ist in unserem Staat erlaubt, eigenständig zu denken und zu hinterfragen, also auch zu zweifeln und Alternativen zu suchen. Drohen darf das JA nur dann - und dann muss es dies auch tun! -, wenn das Kindeswohl gefährdet ist. Aber dann nützt ehrlich gesagt Drohen auch wenig, weiil dann das JA ein Kind sofort aus der Familie raus nehmen müsste. Pass auf, dass nicht ggf. ein schlechtes Gewissen von JA-MitarbeiterInnen, dass sie monatelang nichts unternommen haben, auf Dich umgelenkt wird. Außerdem: Ruhe bewahren ist immer noch die beste Methode, sinnvolle Lösungen zu finden. Wenn das JA monatelang keinen Handlungsbedarf gesehen hat, muss es jetzt auch nicht in Aktivismus ausbrechen. Zu Deinem Zweifel, ob ein stationärer Aufenthalt in einer Psychiatrie angemessen wäre: Ich halte diesen Zweifel für berechtigt. Psychiatrie sollte immer die letzte Wahl bleiben und andere, niedrigschwelligere Möglichkeiten genutzt werden. Ich möchte Dir auch empfehlen: 1. Suche Dir einen Platz entweder in einer Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien (auch gut, da die Familie als Ganzes ggf. Unterstützung erhält, immerhin seid ihr alle von der Trennung betroffen und oft macht ein Kind in einer Familie darauf aufmerksam, dass Unterstützung notwendig ist - nicht nur für dieses auffällige Kind) oder 2. bei einem/einer niedergelassenen Kinderpsychologen/Kinderpsychologin. PsychotherapeutInnen für Kinder und Jugendliche suchen: im gelben Telefonbuch (Branchenbuch unter "Psychotherapie: Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten"). Du kannst Listen bekommen von den Krankenversicherungen und der Kassenärztlichen Vereinigung. Du musst bei den TherapeutInnen anrufen und beim ersten Gespräch die Krankenversichertenkarte des Kindes mitnehmen. 2. Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Familien sind oft zu finden unter: a) Stadtverwaltung, Du kannst z.B. in der Zentrale anrufen und Dir die Tel.-Nr. geben lassen; b) Gemeinnützigen Einrichtungen wie "Caritas", "Diakonie", "Johanniter...". Du kannst auch bei der Telefon-Auskunft nach diesen Beratungsstellen fragen oder bei ÄrztInnen für Kinder und Jugendliche, beim Kinderschutzbund. Bitte lasse Dich nicht abschrecken: Es gibt (zumindest hier) lange Wartelisten. Also: Vereinbare schnellstmöglich einen Termin zum Erstgespräch und telefoniere ruhig viele ab. Manchmal hat man Glück und rutscht in einen freigewordenen Platz. Absagen kannst du ggf. immer noch bei den anderen. In Beratungsstellen gibt es manchmal "offene Sprechstunden" zur ersten, kurzfristigen Abklärung des Problems. Zusätzlich vereinbare einen Termin bei einem/einer niedergelassenen Kinder- und Jugendlichen-Psychiater/in. Auch dort: Meist lange Wartezeiten, also schnell handeln. Falls alle Stricke reißen: Es gibt in den Kinder- und Jugendpsychiatrien auch Ambulanzen! Dort geht man hin, erläutert die Problematik, die ÄrztInnen planen ggf. Diagnostik und schlagen Therapiemöglichkeiten vor - vielleicht auch vorübergehend Medikamente. Manchmal ist es nützlich, damit ein Kind überhaupt wieder zur Ruhe kommen kann, nicht zusätzliche Probleme entstehen und es innerlich immer tiefer in die Krise und in der Schule z.B. in die Isolation gerät. Voraussetzung: Dabei auch Psychotherapie!!! Alles Gute und Mut und Zuversicht!

solluna 11.04.2012, 20:32

PS: Notfalls wende Dich an den Vorgesetzten/"Teamleiter" der/des Sachbearbeiters/in.

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Ich habe leider viele Kinder betreut, die solche Symptome zeigen wie dein Sohn und letztendlich sind wir immer an dem Punkt angekommen, an dem wir Psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen mussten. Allerdings geht das erst mal auch ambulant. Such dir ganz schnell einen niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiater bzw. geh in die Ambulanz einer Kinder- und Jugendpychiatrischen Klinik. Wichtig ist, dass erst mal Tests gemacht werden um herauszufinden was genau los ist, dazu gehören Psychologische Tests genau so wie körperliche (das könnte auch körperliche Ursachen haben). Dann wird eine Hilfe gestrickt. Das kann heißen, dass er für eine Zeit Tabletten bekommt, aber nie nur. Wichtig ist, das eine solche Behandlung auch durch Therapien begleitet wird.

Du fragst ob du dem Jugendamt ausgeliefert bist. Eigentlich müsste man da jetzt aus vollem Herzen Nein sagen müssen, aber auch das stimmt nicht ganz. Die haben schon die Möglichkeit "Zwang" auszuüben. Wenn sie das Gefühl haben, dass dein Sohn nicht die richtige Hilfe bekommt können sie dies vor Gericht bringen und wenn das Gericht dies beschließt kannst du nichts mehr machen. Diesen Schritt machen Jugendämter allerdings nicht leichtfertig oder vorschnell. Deshalb rate ich dir in Kooperation mit dem Jugendamt zu bleiben. Geh ins Gespräch, hör dir das Für und Wider für bestimmte Behandlungsmethoden an, frage nach Adressen, zeige, dass du dir Gedanken machst, sag aber auch, dass du ein wenig Zeit brauchst um dich erstens mit dem Gedanken anzufreunden und zweitens auch bis du das was für dich und deinen Jungen passt rausfindest. So viel Zeit sollte das Amt dir wirklich geben, ich kann sehr gut verstehen, dass so etwas erst mal ein Schock ist.

Noch mal, so eine Behandlung kann wirklich helfen, ich habe schon viele Kinder erlebt, die dadurch wieder zur Ruhe gefunden haben und selbst sagen, dass es ihnen viel viel besser geht. Falls Tabletten verschrieben wurden sind die zwischen 1/2 -2 Jahren gegeben worden und dann wieder abgesetzt worden. Dies passiert aber nur nach eingehender Beratung und Absprache mit den Eltern.

Als allein Erziehende bist du (leider) oft schnell im Kreuzfeuer des JA.

Anstatt deinen Sohn in die Psychiatrie zu geben, würde ich einen Termin bei einem Kinderpsychiater ausmachen.

Möglich, dass eine Familientherapie mit allen Beteiligten benötigt wird.

sollte ich mich nicht danach richten ginge es auch anders(was auch immer das heißen mag)

Das hat für mich schon den Klang einer Drohung und der würde ich nicht nachgeben, sondern mir schleunigst einen Anwalt für Familienrecht nehmen.

Solltest du nur ein kleines Einkommen haben oder Hartz4 beziehen, stehen dir ein Beratungsschein bzw. Prozesskostenhilfe zu.

So wie du es schilderst, sind im Falle deines Sohnes Hilfen sicherlich notwendig. Das wird auch das Jugendamt so sehen und hier ist dann der übliche Weg, dass ein entsprechender Hilfeplan erarbeitet wird. Das alles geht aber nur, wenn du mit einbezogen wirst und die Hilfe auch annimmst. Es ist ein gegenseitiger Prozess. Es wäre jetzt übrigens interessant zu wissen, was genau das Jugendamt in eurem Fall vorgeschlagen hat. "Psychiatrie" ist ja ein dehnbarer Begriff, vielleicht hat sich auch nur ein Mitarbeiter unglücklich oder missverständlich ausgedrückt. Ich würde einfach das Gespräch mit dem Jugendamt suchen, damit man die Hilfeform findet, die deinem Sohn am besten hilft.

Eines möchte ich aber noch loswerden, nachdem was ich hier lesen musste. Ich finde es unmöglich, Jugendämter pauschal als "bequeme Bande", "Traumtänzer" oder ähnliches abzuqualifizieren!

Hallo?? Was sind hier für Antworten? Natürlich kannst du dich wehren! Zur Not auch mit einem Anwalt. Aber wenn dein Sohn täglich Wutausbrüche bekommt, dann such dir einen Psychologen, der entsprechende Erfahrung und einen guten Ruf hat. Ich habe Erfahrung mit JA, Anwälten, den Spitzeln vom JA und allen anderen Ämtern und auch umfassende Kenntnisse. Falls du weiteren Rat oder Hilfe brauchst, schreib mir eine PN mit deiner e-Mail-Add oder Handy-Nr. L.G.

Wichtig ist, daß dem Jungen geholfen werden muß = oberstes Ziel. Du gehst doch bestimmt regelmäßig mit ihm zu einem Arzt, der auch die Probleme dann kennt. Was sagt der Arzt? Vielleicht reicht eine ambulante Behandlung.Man muß ja nicht gleich mit "Kanonen auf Spatzen schießen". Was sagt Dein Sohn zu Dir, weshalb er Wutausbrüche hat. Hast Du ein offenes, kameradschaftliches Verhältnis zu ihm, das natürlich auch Grenzen aufzeigt? Zu wenig Liebe und Verständnis gegenüber Kindern kann zu solchen Verhaltensweisen führen. Alles Gute für Dich und Deine Kinder.

Kein Amt schickt ein Kind grundlos in die Psychiatrie! Gibt es bereits ärztliche Gutachten? Wurde bereits ein Schulpsychologe hinzugezogen? Du schreibst selbst das es ein Vorschlag des Amtes war. Ein Vorschlag bedeutet immer das die Entscheidung letztendlich bei dir liegt. Was die "Drohnung" soll ( sofern es eine Drohung ist und du nicht was missverstanden hast) kann ich dir natürlich nicht sagen. Dennoch wäre es deine Aufgabe gewesen nachzufragen und gemeinsam mit dem JA Alternativen durchzusprechen. Du sollst schließlich keinen Machtkampf mit dem JA und der Schule führen, sondern kompromissbereit nach einer Lösung suchen um deinem Kind zu helfen. Das war doch auch schließlich der Grund warum du dir helfen lassen wolltest?!? Vereinbare erneut einen Gesprächstermin und analysiere gemeinsam mit dem JA die Vorgehensweise....sicherlich wird man dir genau erklären können wie man zu diesem Entschluss gekommen ist.

Ähm du musst ihn nicht in eine Psychatrie geben. Natürlich kenne ich das Ausmaß nicht, aber du kannst dich anderweitig kümmern. Eine Simple wöchentliche Sitzung beim Kinderpsychologen reicht völlig aus, sodass eine psychatrische Einrichtung nicht nötig ist.

Das kannst du mit dem Amt absprechen. Denn das ist bei weitem besser als ein Kind in einer fremde Einrichtung abzuschieben. Und das wichtigste Argument ist ja auch: Es geht um das Wohl des Kindes Es ist besser für ein Kind, zwar Hilfe zu bekommen, aber nicht aus der gewohnten Umgebung herrausgerissen zu werden.

Niviflo 30.03.2012, 08:26

Das war auch meine Argumentation, aber darauf wurde nicht eingegangen, das ist ja mein Problem mir wurde nur gesagt das das das Amt auch anders kann sollte ich mich weigern.

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Maraliee 30.03.2012, 08:30
@Niviflo

Eine Drohung ist sicherlich nicht der richtige Weg von einem Amt, aber der häufigste um Eltern einzuschüchtern. Lass dich nicht einschüchtern. Sorge selber für einen ambulanten Kinderpsychater.

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Psychiatrie?? Das haben die doch nicht ernsthaft vorgeschlagen...

Ich würde an Deiner Stelle mal mit dem Jungen zu einem Kinderpsychologen gehen. daß er da etwas nicht verkraftet und Hilfe braucht, ist klar. Er muß dann aber nicht zu einer Kur oder ins Heim, sondern geht mit Dir (und vielleicht auch mal alleine) zu wöchentlichen Therapiesitzungen.

Wenn Du das von Dir aus machst, wird das Amt Dich auch in Ruhe lassen.

Hmm, da muss ja eigentlich schon mehr vorgefallen sein das gleich beim ersten Gespräch von der Psychatrie die Rede ist.. Im Normalfall werden erst ma leinige Untersuchungen angestrebt um zu sehen was genau denn mit deinem Jungen ist.. Eine erneute Trennung, denke ich, ist da mit Sicherheit nicht der richtige Weg.. Erst ist der Vater weg und dann soll er alleine mit vielen fremden Menschen leben und reden?? Und das ohne eine Eindeutige Begutachtung eines Psychologen oder so??

Niviflo 30.03.2012, 08:28

Also bis auf die Wutausbrüche ist nichts vorgefallen, diese richten sich auch wie gesagt nicht gegen andere oder Gegenstände er ist eben dann nur traurig und weint.

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setus 30.03.2012, 08:32
@Niviflo

@bienemaja: Das muss nicht unbedingt sein, dass da mehr war. Das ist einfach eine bequeme Bande beim JA.

Wenn der in der Psychiatrie landet haben sie ihre Ruhe, ihre Statistik stimmt wieder, und sie können sich sagen:"wir tun ja was". Ob es sinnvoll ist oder nicht, das geht denen doch am Dingsda vorbei.

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bienemaja79 30.03.2012, 09:00
@setus

Ich dachte dabei auch nicht ans JA sondern an die Aussagen der Schulleitung die in eine solche Entscheidung ja auch mit eingebunden werden..

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man muß der sache nachgehen, warum dein sohn jeden tag weint und sachen kaputt macht. das ist doch ein hilfeschrei von ihm. die psychatrie ist sicher nicht der richtige ort. du mußt einen sehr guten kinderarzt aufsuchen. dieser überweist deinen sohn in ein sozialpädiatrisches zentrum. dort wird er einen tag lang untersucht. alles gute für euch.

gehe mit deinem Kind zum kinderarzt, schilder dort das Problem und ja, im zweifel gehe zum kinderpsychologen. Das solltest du zum Wohle deines Kindes tun. Er muss nicht in die Psychiatrie, das können die nicht an einem kurzen gespräch bestimmen

Ach weisst Du - leider ist es so, dass man diesen Typen schon etwas ausgeliefert ist.

Die einzige Möglichkeit, dem zu entgehen, ist dass man möglichst wenig mit denen zu tun hat. Mit den Wutausbrüchen Deines Sohnes kann man sicher eine andere Möglichkeit finden, als ausgerechnet mit diesen ......... (ich hatte als Jugendlicher mit denen zu tun - und hab nur Nachteile gehabt. Sie heben mir vieles versaut.)

Der Vorschlag mit der Psychiatrie ist total daneben.** Die** gehören dahin, nicht Dein Kind.

Bitte versuche, ob Du nicht eine andere Lösung findest als ausgerechnet mit diesen Traumtänzern.

garnicht. du hättest dein kind schon längst selber zum psychiater bringen sollen. dort hätte man ihm vielleicht schon viel ehr helfen können. da du nicht fähig bist, tut es nun das jugendamt auf initiative des lehrers. wenn du also nicht zustimmst, werden sie dir gerichtlich das sorgerecht entziehen lassen.

Du solltest lieber mit ihnen kooperieren und fragen, wofür das gut sein soll. Ich kenne das in extremen Fällen, dass die Kinder in die Kinderpsychiatrie sollen, einfach um zu schauen, ob alles "in Ordnung" ist. (Das geht bei Kindern aufgrund von veränderten Verhalten unter neuen Situationen oft nur stationär und dauert glaube ich 14 Tage) Vielleicht denken sie, dass dein Sohn Probleme hat (z.B. Störung des Sozialverhaltens oder eine seelische Behinderung) das soll kein Angriff sein, ich kann nur hier keine Ferndiagnose starten, aber eines ist mal klar:

Wo kein Handlungsbedarf ist, da macht sich das JA nicht einfach just4fun breit, das kostet Geld und das Geld ist in den Behörden genauso rar wie personelle Kapazitäten, die werden sich also was dabei denken. Beim Fortschreiben des Hilfeplans kann man immer sagen, dass man die Hilfe nicht mehr braucht und keine neue mehr beantragen, das wäre ein erster Schritt und wenn keine (drohende) Kindeswohlgefährdung (mehr) vorliegt wird dem ja normalerweise auch nachgekommen und nicht aus Jux und Freude Staatsgelder verplempert...

kiniro 02.04.2012, 22:40

Eine Psychiatrie löst das "Problem" seelische Behinderung nicht.

Auf der einen Seite ist das JA blind und in anderen Fällen schießen die übers Ziel hinaus.

Und was die Staatsgelder anbelangt:

http://wirtschaft.t-online.de/neues-schwarzbuch-verschwendung-von-steuergeldern/id_43269810/index

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kirschsaft88 02.04.2012, 22:56
@kiniro

Natürlich nicht, aber es muss ja erst mal erkannt werden?! Natürlich würde ich hierfür mein Kind auch nicht in eine Psychiatrie geben, aber ich denke immer, dass die MA des JA sich ja irgendwas dabei denken müssen und nicht nach reiner Willkür, Lust und Laune so etwas entscheiden! Das muss begründet werden! Auch beim JA herrscht Transparenz vor, alles muss dokumentiert und evaluiert werden. Letztlich geht es hierbei auch um Sozialmanagement und Kundenorientierung. So sollte es zumindest sein.

Und sicher arbeitet nicht jeder Jugendamtsmitarbeiter gleich, deshalb würde ich nicht pauschalisieren von wegen: Die einen sind zu faul, da muss erst was schlimmes passieren- das ist Mist und die anderen holen sofort die Kinder raus- auch schlecht. So zwängt man alles und jeden in Schubladen und das Ansehen leidet. Natürlich gibt es von Stadt zu Stadt, JA zu JA und Mitarbeiter dort zu Mitarbeiter qualitative Unterschiede. Das ist aber überall so. Und nur weil mir 3 Friseure die Haare verkrutzt haben, 2 zu kurz geschnitten, die Dritte schief und der Vierte falsch gefärbt, sage ich nicht: alle Friseure in ganz Deutschland sind mies.

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Spinnen die total?Ein Kind in die Psychatrie?Ich hätte die gefragt,welche Drogen diese Spinner nehmen...wenn dann braucht das Kind einen Psychologen,der extra auf sowas geschult ist und selbst dann ist das Problem noch nicht gelöst,weil sich das Kind dem Psychologen öffnen muss und sich nichts entlocken lassen soll.Und was die Sache mit dem angeblichen Alkoholproblem angeht:An Deiner Stelle würde ich Anzeige wegen Verleumdung stellen,da es eine Straftat darstellt...man wollte Dir Schaden zufügen,indem man Dir die Kinder wegnimmt.

Psychatrie hilft ja bekanntlich gar nichts...

Ich kann dir leider auch nicht genau sagen wer dir helfen kann... aber auf jedenfall solltest du zusammen mit deinem Sohn evtl eine Beratungsstelle aufsuchen?

Oder einen Psychologen... aber Psychatrie heisst lediglich Tabletten schlucken...

Alles Gute

Maraliee 30.03.2012, 08:26

Psychatrie heißt nicht Tabletten schlucken. Wer sich mal aus den aktuellen Stand der Dinge hält wüsste, dass in einer psychatrischen Einrichtung mehr Therapieformen, Untersuchungen und Unterstützungen gibt, als Tabletten.

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Maraliee 30.03.2012, 08:28
@Dienasty

Ich frage mich grade woher du annimmst, das es da lediglich ums Tabletten schlucken geht um Patienten ruhig zustellen... :-?

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Dienasty 30.03.2012, 08:54
@Maraliee

Hab den einen oder anderen der das leider ertragen musste... :(

Klar ist es nicht bei 100% so... aber oft probieren die da gerne Pharmaprodukte aus oder das man es will etc...

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Maraliee 30.03.2012, 08:56
@Dienasty

Von 1 oder 2 Personen kann man nicht auf die gesamten Verfahrensmethoden schließen. Speziel nicht, wenn man es nicht als Betroffener erlebt, sondern als Außenstehender der vieles nur durch Besuche mitbekommt.

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Maraliee 30.03.2012, 09:32
@Dienasty

Es bezweifelt sicher keiner das es sicher Ärzte gibt die leicht zu Pharmaka greifen, aber aus persönlicher mehrfach Erfahrung kann ich nur sagen, das sind die wenigsten!

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Nee,wehren kannste dich da wahrscheinlich nicht...Was wollen die in der Psychatrie denn machen??Tests??Die gehen auch ambulant...

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