Ist man dann aufgeschlossener, zufriedener und lernt neue Dinge besser, wenn man die totale Selbstlosigkeit erlangt hat?

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4 Antworten

Wie ich dir schon bei deiner Frage zuvor sagte, ist laut Lehre des Buddhismus die völlige Selbstlosigkeit weder erstrebenswert, noch sinnvoll.

Wir alle brauchen ein gewisses Maß an Egoismus, um in dieser Welt existieren und mit Anderen interagieren zu können.

So genannte Meister brauchen vermutlich sogar ein besonders starkes Ego, um die ständigen Erwartungen ihrer Schüler abwehren zu können.

Es geht im Buddhismus vielmehr darum, zu einem gesunden Verhältnis zu sich selbst zu treten und sich nicht von Projektionen des Ego leiten zu lassen.

Die Existenz eines Ego ist immer auch mit Projektionen und Illusionen verbunden, weshalb auch angebliche Meister nicht automatisch moralisch perfekt sind.

Tatsächlich gibt es bei buddhistischen Lehrern auch Fälle von sexuellem Missbrauch, Alkoholismus und Drogensucht.

Nur weil jemand sein "Ego" nicht mehr wesentlich über Illusionen definiert, sondern zum Wohl anderer Menschen nutzt, bedeutet das nicht, dass er nicht trotzdem über diese Ego-Fallen stolpern kann.

Selbst die weitgehende Freiheit von Anhaftungen ist kein Garant für Zufriedenheit, oder Aufgeschlossenheit, auch wenn es diese womöglich erleichtert - wir können uns auch immer wieder selbst im Weg stehen.

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Ich glaube, wenn du total selbstlos bist, aber dafür nur anderen gibst, dann bist du ein Menschenverachter, da du dir selbst schadest. Wenn du wirklich so altruistisch denkst und anderen Gutes tun willst, was ja eine super Eigenschaft ist, dann solltes du dir selbst ebenfalls und im gleichen Maße gutes tun. Also nicht nur Geben, sondern genau soviel auch fordern und nehmen. Denn wenn du dich außerhalb deines Selbst von oben betrachtest und diese Person (Du) gibt und gibt und gibt, dann quält er sich selbst. Also ist es ne Sünde, sich selbst zu verletzen und zu schaden. Versuch ein gesundes Gleichgewicht zu halten :)  

wenn mehr Menschen so ählnlich denken würden wie du, wäre die Wein ein Stück besser :)

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Ja sicher, aber was auch notwendig ist im Leben, den Sinn des Lebens zu suchen und finden. Wenn man hauptsächlich für Andere da ist, es geht nur um Kleinigkeiten, vergißt man das eigene Ego und dann kommt das Glück von Alleine, weil " Geben statt nur Nehmen " ist einer der heiligsten Akte. Aber  "Liebe den Nächsten wie Dich selbst !" Ein Nichtschwimmer kann einem Nichtschwimmer nicht helfen. Selbstliebe ohne Selbstsucht ist unbedingt wichtig !

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Ja sicher, denn mit der totalen Selbstlosigkeit sind Sie total tot und somit  maximal zufrieden.

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