Ist man automatisch Rechts wenn man gegen den Islam ist?

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27 Antworten

Nein. Aber es gibt schon einen Unterschied zwischen dem Islamismus (gegen den ich auch bin) und dem Islam, der oft viel unspektakulärer abläuft. Wenn die Oma von Ali, dem Dönerverkäufer, in die Moschee geht (wie sie es schon immer macht), ist das für mich zunächst mal nicht zu verurteilen.

Es gibt immer den Unterschied zwischen einem Mainstream und einer fanatischen Auslegung einer Religion, das findet man selbst in Religionen, die allgemein als "friedlich" gelten (es gibt z.B. fanatische Buddhisten, die Muslime verfolgen, das ist hierzulande weniger bekannt).

Ich finde viele Strömungen des Christentums in Ordnung, dennoch konnte ich mich noch nie besonders für Kreuzzüge oder den Dreißigjährigen Krieg erwärmen.

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Nein, es ist umgekehrt. Wer für den Islam[faschismus] ist, ist automatisch "rechtsextrem". 

Es gibt aber auch viele Menschen die rechts sind und trotzdem gegen den Islam. Und natürlich gibt es auch viele Menschen die links sind, und gerade deshalb gegen den Islam sind, weil dieser wohl die schlimmste aller Religionen ist. Und natürlich gibt es auch viele Menschen die links sind und sich aus einer antirassistischen Haltung  für Muslime einsetzen. 

Ein friedlicher, laizistischer Islam passt in unsere bunte Gesellschaft. Ein Islam der sich solange unterdrückt fühlt, solange er daran gehindert wird andere Religionen zu unterdrücken ist dagegen ein Feind unserer bunten Gesellschaft. 

Auch wenn es schwer fällt, aber wir sollten immer den einzelnen "Muslim" und den einzelnen  "Rechten" nach seinem Verhalten beurteilen.

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Nein, sicher nicht. Ich war eigentlich schon immer politisch links orientiert und mag den Islam nicht. Ich lehne insbesondere den Koran ab, wenn er denn auch noch fundamentalistisch ausgelegt wird.

Fundamentalismus ist im Islam nun einmal weiter verbreitet als in anderen Religionen.

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Nein, nicht unbedingt. Viele Islamhasser sind selber Ausländer, zB die meisten Exil-Iraner. Leute wie Mina Ahadi usw sind sehr islamfeindlich und sind Ausländer.  Das heisst, nicht jeder der was gegen Moslems hat, hat gleichzeitig was gegen Ausländer oder gegen gebürtige Moslems. Aber ich stufe Islamfeindlichkeit dennoch als Rassismus ein. Rassismus ist die feindliche Haltung gegenüber einer bestimmten größeren Gruppe von Menschen mit einer gemeinsamen Kultur, gemeinsamer Religion oder gemeinsamer Herkunft. Und jmd der gegen den Islam ist, ist somit ein Rassist.

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Man ist wegen einer islamkritischen Haltung nicht automatisch rechtsextrem - aber Pauschalaussagen über eine bestimmte Weltanschauung sind häufig problematisch.

Außerdem wird das Thema gerne von Rechtsextremen als Vorwand für ihre Fremdenfeindlichkeit genutzt, indem sie gezielt massiv Vorurteile gegen den Islam schüren.

Das Problem des Islam besteht aus meiner Sicht in der Verbindung einer Religion mit einem eigenen Rechtssystem (Scharia), die von konservativen Gläubigen beide über weltliches Recht gestellt werden.

Wenn alle Muslime diesen absoluten Anspruch fallen lassen und nicht ihren Alltag von der Religion diktieren lassen würden, wäre des Islam viel kompatibler zu unseren Werten.

So lange es aber konservative Muslime gibt, die eine Diskriminierung von Frauen - etwa  durch Kleidungsvorschriften - und eine extrem restriktive Sexualmoral für angemessen halten, wird es vermutlich Spannungen geben.

Wer also sagt "Ich bin gegen den Islam", aber nicht differenzieren kann, sondern mit polemischen Parolen antwortet, der ist möglicherweise bereits zum Opfer rechtsextremer und fremdenfeindlicher Propaganda geworden.

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Kommentar von Philippus1990
04.09.2016, 16:25

Das Problem ist ja wohl nicht eine restriktive Sexualmoral. Oder willst Du die Leute zwingen möglichst schnell möglichst viel Sex mit unterschiedlichen Partnern zu haben wie es heute im Fernsehen mitunter als "cool" dargestellt wird?

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Kommentar von DerKleineRacker
04.09.2016, 16:32

Polemische Parolen können aber auch von links kommen, ebenso ist Religions "Feindlichkeit" keine Erfindung der Rechten sondern ist auch den Linken bekannt, es ist bloß ein Umstand unserer Zeit dass man damit momentan nicht hausieren geht.

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Nein, aber einige Halbintelligenzler sehen das so. Das gilt auch leider hier im Forum.

Das andere Problem ist aber, dass der Islam keine Kritik verträgt und deshalb sehr schnell die Rechtsextremismuskeule zückt, weil sie religionsbedingt nachdenken und eine kritische Auseinandersetzung mit ihrer Religion nie gelernt haben, es strenggenommen auch gar nicht dürfen.

Sie haben Freiheit nie kennengelernt und wollen jetzt ihre beschränkte Sicht (und nicht nur die ist beschränkt) zur allgemeingültigen Wahrheit erheben.

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Das kommt darauf an, aus welchem Motiv du gegen den Islam bist. Wenn du gegen ihn bist, weil du generell gegen Religionen und für eine säkularisierte Gesellschaft bist, würde man dich eher als links einstufen.

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Nein.

Wenn man pauschal gegen den Islam ist kann an das auch sen, weil man gegen jede Religion ist -oder gegen jede Religion außer einer. 

Wenn man gegen bestimmte Ausformungen des Islam ist, differenziert man einfach.

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Nein, man beweist damit nur, dass man einer als autoritär und totalitär bekannten Religion und Kultur kritisch gegenübersteht.

Und das ist gut so. - Zu viele Menschen glauben immer noch, unwissend oder irrtümlich, mit Freundlichkeit oder mit unserer schon sprichwörtlichen "Willkommenskultur", dem Islam sein in der Lehre enthaltenes "Gift" nehmen zu können. 

Muslimen oder bestimmten politischen Interessen bleibt dann mangels besserer Argumente meistens nur, diese Menschen in die "rechte Ecke" zu stellen.

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natürlich NICHT........... das behaupten nur dummköpfe und fanatiker...........*g*

wenn man gegen diese religion ist, dann ist man das aus verschiedenen gründen, z.b. der unmenschlichkeit in dieser religion, die irgendwelche gebote einer märchenfigur höher stellt, als das wort menschlichkeit..........:)

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Man ist automatisch "rechts", sobald man eine politische Meinung hat, die von derjenigen abweicht, die uns von der globalen Bank-und-Industrie-Mafia verordnet wird. Oder manchmal auch linksextrem, wenn "rechts" nicht gut paßt.

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Kommentar von Maarduck
05.09.2016, 15:27

Du bringst eine komplizierte Wahrheit auf den Punkt. Tausend DHs von mir.

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Kommt drauf an, wie man gegen den Islam ist - es ist ein weites Feld, wie Fontane sagen würde.

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das hängt von der motivation ab

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Wenn das "automatisch" stimmt,  sind alle Linken in den Islam vernarrt.

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Ja.
Gegen Islam rechts,gegen Christentum links und gegen Buddhismus mittig .
Oder alles umgekehrt ?

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Natürlich nicht, auch wenn einem das viele Menschen weismachen wollen.


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Man kann auch als Linker gegen den Islam sein! 

Man sogar völlig ohne politische Gedanken gegen den Islam sein! 

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Nein warum, das eine hat mit dem anderem nichts zu tun

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Nein, das bist Du nur, wenn Du gegen Menschen bist weil sie Islamisten sind !

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Kommentar von Philippus1990
04.09.2016, 16:21

Gegen "Islamisten" ist jeder Demokrat.

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Oft ist man auch einfach nur unwissend, und weiß gar nicht, was der Islam eigentlich ist.  

Und das sage ich als praktizierender Christ.

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Kommentar von Neutralis
04.09.2016, 15:58

Was ist der Islam denn eigentlich ? 

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