Ist Löten ohne Lötzinn Blödsinn?

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4 Antworten

An all die geistreichen Antwortgeber mit Ausnahme von Havenari:

Wer hier so geistreiche Antworten gibt und andere als Troll bezeichnet, sollte gefälligst mal in den Spiegel schauen und sich vorher etwas schlau machen!

Je nach Anwendung gibt es durchaus auch Lote, die nur sehr wenig oder gar kein Zinn enthalten. Dazu gehören nicht nur verschiedene Silberlote sondern auch Lote zum verbinden von Alu-Bauteilen.

Antimonhaltige Lote fangen an mit nur noch 12% Zinnanteil, 0,2-0,7% Antimon und der Rest ist Blei. Das kann man wohl kaum noch als "Lötzinn" bezeichnen. 

Zudem gibt es noch diverse Hartlote, die ab einem Temperaturbereich von 450°C eingesetzt werden, die ebenfalls kein Zinn enthalten. Silber oder Neusilber, Cadmium, Messing, Kupfer, Phosphor.....gehören hier zu den Bestandteilen um nur einige zu nennen.

Also besser mal die Klappe halten, als so einen Mist zum Besten zu geben!

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Kommentar von elektromeister
09.07.2016, 19:53

Gold auch. da ist auch kein Zinn drin.

Aber vielleicht war die Frage auch anders gemeint. Wenn die zu verbindenden Materialien bereit verzinnt sind, kann man diese verbinden ohne zusätlich Lötzinn zu verwenden. So habe ich die Frage verstanden. Das funktioniert ausgezeichnet, wenn der Lötzinnüberschuß der bereits verzinnten Materialien ausreicht.

Gruß an Alle, die das nicht so verstanden haben sollten und nicht weitergedacht haben. (:-D

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Nicht unbedingt. Beim Hartlöten können Silberlote ohne Zinnanteil verwendet werden.

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Da hab' ich jetzt Erklärungsbedarf. Wie sollte das funktionieren?

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Du kannst ja Lötfett verbrennen 😂. Stinkt und hält nicht! Löten ohne Lötzinn, wie soll das denn gehen?

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