ist Linkesradikalismus rassistisch?

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13 Antworten

Insbesondere die Zahl der Gewaltdelikte ist in den vergangenen Jahren angestiegen. Hierbei handelt es sich überwiegend um Landfriedensbrüche, Körperverletzungs- sowie Widerstandsdelikte. Diese werden zumeist von gewaltbereiten Autonomen bei Demonstrationen begangen.

http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/linksextemismus/straftaten.html

Das Herunterspielen rechter Gewalt und das Aufbauschen scheinbar linker Gewalt gehört zur ideologischen Aufrüstung gegen Links. So ist es eine ganz spezielle Angelegenheit, wie diese Straftaten gezählt und bewertet werden.

Schöne Beispiele sind z. B. Straftaten bei Demonstrationen. Da werden bei rechten Aufmärschen linke Gegendemonstranten systematisch kriminalisiert.
Teilnehmer an antifaschistischen Protesten werden als Gewalttäter verunglimpft, wenn sie bei friedlichen Blockaden gegen Naziaufmärsche von der Polizei gewaltsam von der Straße geräumt wurden.

Jede Blockade der Nazidemos ist z. B. Landfriedensbruch. Blockieren beispielsweise 100 Gegendemonstranten, sind das 100 Fälle von Landfriedensbruch. Versuchen sich die Teilnehmer diese Blockaden aus dem schmerzhaften Polzeigriffen zu befreien oder gar gegen Schläge zu schützen, dann sind das nicht nur zusätzliche Widerstandshandlungen, sondern auch noch Körperverletzungen, wenn ein Polizist infolge der selbst eskalierten Gewalt eine Schramme abbekommt. So ist eine Demonstration gegen rechte Menschenfeinde eine prima Gelegenheit die Gewaltstatistik zulasten Linker zu frisieren, um Links und Rechts gleichsetzen zu können.

Ein weiteres schönes Beispiel sind z. B. brennende Autos. So wurde im Oktober 2011 ein Autobrandstifter in Berlin festgenommen. Das war ein arbeitsloser Mormonenprediger, der aus Frust über seine Arbeitslosigkeit so gehandelt hat. Dessen 106 Brandanschläge tauchten allesamt in der Statistik angeblich linker Gewalttaten auf. Das gilt auch für die Brandanschläge auf Autos durch Chaoten, notorische Randalierer, Pyromanen, andere Trittbrettfahrer und vereinzelt auch Versicherungsbetrüger.

Solche Taten werden dann mit den über 150 Todesopfern rechter Gewalt seit 1990 gegenübergestellt oder man tut so, als ob eine eingeworfene Schaufensterscheibe einer Bank das gleiche wäre wie ein Brandanschlag auf von Menschen bewohnte Heime.

Im Zuge des NSU-Skandals - wir erinnern uns, dass bei diesen Morden jahrelang ein rechtsextremistischer Hintergrund trotz augenfälliger Hinweise und Indizien von den Behörden geleugnet wurden - müssen jetzt 746 Fälle mit insgesamt 849 Opfern neu auf rechtsextremistische Hintergründe geprüft werden. Dabei sind auch Fälle, bei denen private Recherchen von Journalisten mehr als nur einen Anfangsverdacht ergaben. Keiner dieser Fälle tauchte in der rechten Gewaltstatistik auf.

So ist insgesamt zu konstatieren, dass es bei der Zählweise und Bewertung rechts- bzw. linksmotivierter Gewalttaten zweierlei Maß gibt.

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Kommentar von wickedsick05
13.06.2016, 00:49

Diese werden zumeist von gewaltbereiten Autonomen bei Demonstrationen begangen.

ohh... "Autonome" waren es das fügt sich ja geschmeidig ans ohr wie kann man diesen nur "böse" sein... will man da die Gewalt etwa verharmlosen? sind es nicht eher Kriminelle Gewalttäter die Körpervrletzung begehen?

das herunterspielen linker gewalt ist eine ideologische verharmlosung von gewalt.

59 verletzte Polizisten in Berlin. Der Innensenator Frank Henkel
zieht eine "überwiegend positive Bilanz"

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bilanz-nach-dem-1-mai-frank-henkel-59-verletzte-polizisten-in-berlin/13529112.html

klingt nach verharmlosung linker Gewalt. Wären bei einer Rechten Demo 59 Asylbewerber verletz worden wäre das dann sicher keine positive bilanz...

https://www.berlin.de/sen/inneres/presse/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung.436441.php

ich seh schon die Linksradikalen sind eigentlich alle unschuldig und völlig falsch verurteilt.. und die vermummten die Pflastersteine oder Flaschen oder molotov Coktails werfen dachten eigentlich es wäre Fasching haben sich nur in der Zeit geirrt... :-)

mir ist es VÖLLIG egal ob linke oder rechte gewalt für MICH gibt es da kein Unterschied. Gewalt bleibt Gewalt unbeschadet aller rethorischen einkleidung...

https://www.youtube.com/watch?v=sTTMmEAjhk0

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Natürlich distanziert sich "Die Linke" von Gewalt. 

Im Rahmen dieser Distanzierung hat sie sich schon von manchen ehemaligen sogenannten Linken getrennt seit ihrem bestehen. Das lässt sich recherchieren. Mache ich jetzt nicht. 

Ich habe in meinem Leben in Westdeutschland gewaltbereite sogenannte Politische aus allen Richtungen kennen gelernt. Dazu sind dann auch Badenser zu zählen, die jeden Schwaben der sich nach Karlsruhe verirrt körperlich massiv angreifen. Kommt immer noch hier und da vor. Und ist für mich ein gutes Beispiel für absolute Hirnfreiheit zum Thema. 

Sie kommen immer mit irgendwelchen konstruierten Argumenten als Rechtfertigung daher. So wie bei Links und Rechts ist auch bei den Badensern von Rassismus nur im Rahmen einer Wahnvorstellung auszugehen. 

Denn genetisch sind wir Mitteleuropäer alle Mischlinge. 

Die Wahnvorstellung einer Rasse würde dann in psychiatrische Behandlung gehören, wenn Psychiatrie sich von politischen Ideologien befreit hätte. Das ist bis heute nachweislich nicht der Fall. 

Ein anderes Beispiel für solche Form von Rassismus ist z.B. der Bischoff von Regensburg. Das Subjekt wird von deutschen Steuergeldern bezahlt. Also auch von muslimischen. Es stellt sich hin und hetzt in seinen Predigten gegen Asylsuchende die nicht seiner Institution angehören. Auch hier ist von in Deinem Sinne verstandenen Rassismus auszugehen. 

Das Beispiel zeigt deutlich:

Es geht nicht um die Verteidigung der genannten Anschauung. Denn die Bibel, jenes Buch bzw. jene Bücher die zu vertreten das Subjekt sich verpflichtete und für das es von Steuergeldern bezahlt wird, wird nicht nur ignoriert. Die zugrunde liegende Begründung wird darüber hinaus in ihr Gegenteil verkehrt. 

Im Beispiel handelt es sich um eine sogenannte Weihnachtspredigt. Wenn ich recht erinnere ist sie jetzt zwei Jahre her. 

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Rassismus ist linken Ideologien prinzipiell wesensfremd (Verstreute Ausnahmen und Mischformen sind nie auszuschließen.). Linke Ideologien suchen den "Staatsfeind" bei sozial Privilegierten, da geht es um soziale Merkmale. Rechte Ideologien dagegen suchen den "Staatsfeind" bei inneren und äußeren vermeintlichen Gegnern, die angeblich den Staat als "Volksgemeinschaft" schwächen. Da bieten sich natürliche Merkmale an, also körperliche Merkmale, die die "Volksgemeinschaft" angeblich verunreinigen: Rassismus. Und da sieht man:

die Rechtsradikalen sie sortieren Menschen nur nach anderen Gesichtspunkten.

Völlig ungeachtet solcher linker oder rechter ideologischer Sortierungen von Menschen entladen sich radikale, gewalttätige Exzesse gegen die verhasste Staatsordnung in vorderster Front gegen die Hüter der Rechtsornung, also gegen Polizisten. Das geschieht genauso im Namen des Kampfes gegen etnische Überfremdung auf der einen Seite wie im Namen der sozialen Gleichheit und der "Antifa-Bewegung" (Antifaschismus) auf der anderen Seite. Gelegentlich müssen Polizisten die gewalttätigen Streithähne auf der Straße voneinander trennen.

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Die Gewalt ist nicht rassistisch, denn die Menschen werden nicht aufgrund ihrer biologischen Eigenschaften herabgewertet.

Außerdem hätte ich ganz gerne deine Quelle die du "Linke Gewalt in Berlin" nennst. Einfach, um die Quelle einordnen zu können.

Der Verfassungsschutz hebt einen zentralen Unterschied zwischen linker und rechter Gewalt hervor. Linke Gewalt ist hauptsächlich instrumentell. Es wird nur Gewalt ausgeübt, um ein Ziel zu erreichen. Im Gegensatz dazu ist Gewalt bei der politischen Rechten eher Selbstzweck. Es wird geprügelt und gejagt weil man sich prügeln und jagen will.

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Gewalt kommt in der linksradikalen Szene vor. Rassistische Gewalt kommt jedoch nicht vor, da Menschen nicht aufgrund von Herkunft, Ethnie oder Phänotyp angegriffen werden.

Die Partei "die Linke" distanziert sich, so weit ich das mitbekomme, sehr wohl von linksradikaler Gewalt und der linksradikalen Szene, manchmal sogar zu weit, wie ich finde, wenn man die Reaktionen Ramelows auf die Antifa-Demo in Bornhagen betrachtet.

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Also zuerst einmal sind solche Ausschreitungen sehr kritisch zu betrachten, da die hier agierenden Personengruppen bei Demonstrationen i.d.R. nicht wirklich dem ihnen zugeordneten Personengruppen zuzuordnen sind, da sie meist deren Überzeugungen nicht wirklich vertreten diese mehr ein Mittel zum Zweck für sie sind.

Zum Rassismus: Ganz einfach. "Polizist" ist ein Beruf. Keine Rasse.
Diskriminierung bestimmter Berufsgruppen ist ein anderes Thema.
Weiterhin richtet sich die Gewalt gegen Polizisten meistens nicht gegen den Polizisten als Mensch, sondern gegen die von ihm ausgeübte Funktion bzw. was diese repräsentiert.

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Kommentar von wickedsick05
12.06.2016, 13:36

Zum Rassismus: Ganz einfach. "Polizist" ist ein Beruf. Keine Rasse.

Rassismus zielt dabei nicht auf subjektiv wahrgenommene Eigenschaften einer Gruppe, sondern stellt deren Gleichrangigkeit und im Extremfall deren Existenzberechtigung in Frage.

es geht um die

Gleichheit der Menschen

ist ein Polizist also kein Mensch?

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Entweder ist deine Frage unverschämt oder du bist ausgeprägt gedankenbefreit, sonst würdest du nicht so fragen.

Wikipedia ist in gesellschaftlichen Belangen ein einziger großen Dreckshaufen, genährt aus einem bornietem bürgerlichen Weltbild, das vernageln läßt. Ich verweise gern auf Wiki, allerdings nicht in Sachen Politik, da ist diese Enzyklopädie völlig ungeeignet.

Was bitte sehr soll ausgerechnet an Linken rassistisch sein??? Das ist ja der wahre Hohn, da wird ja alles regelrecht auf den Kopf gestellt, ein Kübel Jauche auf alles Linke diffamierend ausgekippt. Goebbels läßt da u.a. ganz gut grüßen.

Lass dir gepflegt mal sdagen, dass Linke die größten Feinde des Rassismus sind.

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Kommentar von wickedsick05
12.06.2016, 16:20

Was bitte sehr soll ausgerechnet an Linken rassistisch sein???

wo steht denn sowas? ist links = linksradikal ?

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Linksradikale wollen ihre politischen Ziele mit Gewalt durchsetzen. Deswegen kämpfen sie hauptsächlich gegen Rechtsradikale

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Kommentar von Orney
12.06.2016, 13:26

Die Linke ist übrigends nicht linksradikal

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Kommentar von wickedsick05
12.06.2016, 13:27

sind Polizisten Rechtsradikal? auch rechtsradikale wollen ihre Ziele mit Gewalt durchsetzen... leider keine Antwort auf meine Frage. trozdem danke

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Kommentar von Orney
12.06.2016, 13:29

Die Polizisten sind ja die Durchsetzer der Gesetze und die Gesetze finden Linksradikale rassistisch/rechtsradikal. Linksradikale sind nicht umbedingt besser als Rechtsradikale

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Die Linken Demos sind noch viel agressiver als die rechten.Dabei sprechen Linke immer von friedlich alles klar.

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Ein Linker hier behauptete; Rassen gerade unter den Menschen gäbe es nicht.Daher können Linke nicht rassistisch sein....?

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Kommentar von wickedsick05
13.06.2016, 20:44

Während ein bösartiger Rassismus dadurch gekennzeichnet ist, dass er unbewusst oder mit Vorsatz alle negativen Merkmale, Verhaltensmuster, Normabweichungen oder Missachtungen der Gesetze und Gepflogenheiten durch Migranten in den Fokus der gesellschaftlichen Wahrnehmung drücken will, verschließt der naive “linke” Rassismus die Augen selbst dann, wenn die anti-sozialsten Subjekte unter den Migranten sich schwerster Straftaten schuldig machen.

In beiden Fällen ist eine oftmals ideologisch motivierte, mangelnde
Bereitschaft zur Differenzierung die Ursache. Der politisch motivierte
Ausländerfeind will Migranten als Kriminelle sehen und will,
dass ihm andere in dieser Sichtweise folgen, um politische
Entscheidungen in seine Richtung zu beeinflussen und die Zuwanderung auf ein für ihn erträgliches Maß zu begrenzen.

Auf der anderen Seite positioniert sich der politisch-ideologisch motivierte Migrantenumarmer dezidiert als Gegenpol zu dieser Ausländerfeindlichkeit, verschweigt, verharmlost oder verleugnet nicht hinnehmbare Regelbrüche und verfestigt damit genau die Fronten, die durch die ausländerfeindliche Ablehnung errichtet wurden.

Im ideologischen Kampf um die Mehrheitsmeinung spielt der naive

Immigrationsbefürworter denjenigen, die Zuwanderung aus rassistischen Gründen ablehnen, auf diese Weise in mehrfacher Hinsicht in die Hände: er manifestiert die Andersartigkeit durch Vorzugsbehandlung, verhindert gesellschaftlich notwendige Maßnahmen zur Bekämpfung der Kriminalität (zu der die Ausweisung als legitime Sonderbehandlung von Personen gehört, die noch nicht als Staatsbürger rechtlich gleichgestellt sind) und macht sich und seine Position aus Sicht einer politisch in dieser Frage noch unentschiedenen Mitte vollkommen unglaubwürdig.

https://linkezeitung.de/2016/01/10/ideologische-irrwege-linker-und-rechter-rassismus-im-fall-der-uebergriffe-auf-frauen-in-der-silvesternacht/

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Gewalt gegen Repräsentanten des Staates ist abzulehnen, aber nicht "rassistisch".

Durchaus gibt es aber Zeitgenossen, die sich selbst nach eigener Definition "links" sehen und zugleich gegen Menschen aus anderen Kulturkreisen rassistisch hetzen.

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Gewalt ja, rassistische Gewalt nein - oder würdest du Polizisten als Rasse bezeichnen?

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Kommentar von wickedsick05
12.06.2016, 13:33

Gewalt ja, rassistische Gewalt nein

heisst also Polizisten sind weniger wert als andere Menschen?

oder würdest du Polizisten als Rasse bezeichnen?

als MENSCH würde ich ihn bezeichen... Menschen in Berufe unterteilen würde ich als "rassistisch" bezeichen.

Denn auch ein Polizist ein Mensch ist der abends sein Kind ins Bett bringt...

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naja wenn man hört "Deutschland muss sterben" und solche Dinge oder "Nie wieder Deutschland" würde ich sagen ja

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Kommentar von SowjetS0CIALIST
12.06.2016, 13:46

Die Aussage ist Gegenpobel da die ganzem NS Trottel früher riefen: Deutschland steh auf und so einen Müll 

Daher ist das einfach nur stupide Provokation 

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