Ist liebe eine physische Störung?

...komplette Frage anzeigen LOL hdl  - (Liebe, Störung, persönlichkeit)

9 Antworten

Hey,

eine sehr interessante Frage, die du da stellst. Und du könntest mir deinem Gedankengang sogar recht haben. Denn wirklich wahre Liebe (in Mann/Frau-Beziehungen) hat so gut wie noch kein Mensch, meiner Meinung nach, erfahren. Denn diese "Liebe" beruht in fast allen Fällen auf Abhängigkeit und Drama, was per Definition keine Liebe ist, sonder nur Abhängigkeit und Drama. ;-)

Ein Indiz dafür, dass diese sogenannte "Liebe" eine psychische Störung ist, kann daherrühren, dass wir alle mit einer sozialen Konditionierung aufwachsen, die uns sagt, wie wir zu fühlen und wie wir uns zu verhalten haben. Und da spielen auch Faktoren wie Eifersucht, Drama und Abhängigkeit mit hinein, sodass es den (vor allem) in den westlichen Ländern aufwachsenden Menschen schwerfällt, jemals ihre wahre Sexualität kennenzulernen, geschweige denn herauszufinden, wie sich wahre Liebe wirklich anfühlt. Vom sachlichen Standpunkt aus behaupte ich selbst, dass jedes Gefühl, welches ich jemals mit einer Frau mit "Liebe" in Verbindung gebtacht habe, eigentlich nur negative Gefühle waren. Dazu gehören Verlustängste, Eifersucht, Besitzansprüche und das dazugehörige Klammern.

Wer sich einmal mit Spiritualität und vielleicht mit Eckart Tolle befasst hat, weiß aber, dass diese negativen Gefühle rein gar nichts mit Liebe zu tun haben. Denn Liebe kennt keine Negativität, weil sie rein ist.

Man kann also definitiv sagen, dass das, was wir in unserer Gesellschaft als Liebe bezeichnen, wirklich psychisch gestört ist. Aber nur, weil die Liebe auf einer völlig falschen Annahme fundiert und verstandesgeprägt ist. Wer niemals wirkliche Liebe gefühlt hat, kann sie auch nicht kennen (bzw. wird sie zwangsläufig VERkennen).

Dennoch glaube ich, dass es Liebe als reine Form gibt. Es kann aber gut sein, dass man keine positiven Emotionen mit dieser verbinden kann, sondern, so wie Eckart Tolle es im Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" sagt, nichts als innere Zufriedenheit mit dem, was ist.

Fazit: Liebe an sich ist mit Sicherheit keine Persönlichkeitsstörung, zumal wir Menschen über die höchste Intelligenz verfügen und sich dadurch wohl neue Möglichkeiten im Verhalten eines Wesen ergeben. Dennoch ist deine Frage berechtigt, wenn man die soziale Konditionierung und die damit verbundene psychische Manipulation eines Menschen durch äußere Einflüsse in Betracht zieht und somit deine Frage mit höchstem Interesse beachtet werden muss.


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Hi,

Liebe ist viel mehr als nur Sex!

Nach dem allgemeinen und verbreitetem Verständnis ist Liebe ein starkes Gefühl, mit der Haltung inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den Zweck oder den Nutzen einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine entgegenkommende tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Hierbei wird zunächst nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes (Elternliebe, Geschwisterliebe) oder um eine Geistesverwandtschaft handelt (Freundesliebe, Partnerschaft) oder aber um ein körperliches Begehren gegenüber einem anderen Menschen (Eros). Dieses Begehren ist eng mit der Sexualität verbunden, die jedoch nicht unbedingt auch ausgelebt zu werden braucht (platonische Liebe).

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Liebe ist die Verbundenheit zweier Seelen, die sich gefunden haben. 

Bei Liebe laufen Chemische Reaktionen im Gehirn ab, was bei uns Menschen generell möglich ist.

Deswegen kann man das nicht direkt sagen, dass es nur ein Fehlverhalten ist. 

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Es gibt auch Tiere, die ihren Partner fürs ganze Leben wählen. Dein "weiterziehen" ist extrem rausgesucht. Es gibt viele andere Formen des Zusammenlebens. Eine weitere wäre zum Beispiel das Rudel.

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Kommentar von NicoSi
17.09.2016, 14:28

Welches Tier zum Beispiel?

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Zu deiner frage oben: gibt genug dokus wie liebe im Hirn funktioniert. Also ist eine körperliche "Störung" auszuschließen. Eine körperliche Begründung gibt es aber für liebe.

Zur zweiten frage: interessanter Gedanke! Aber da die chemischen Reaktionen bereits erforscht sind eher unwahrscheinlich :( 

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Kommentar von NicoSi
17.09.2016, 14:31

Welche 2. frage? :D

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Nein, die Aufzucht der Jungen dauert bei den Menschen so lange, das die Liebe erfunden wurde um deren überleben zu gewährleisten.

Könnte zumindest so sein.

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Kommentar von NicoSi
17.09.2016, 14:33

Es gibt so viele Mütter da haben sich der Väter verabschiedet ....

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Nein. Und dein Vergleich mit dem Tierreich hinkt:

Schwäne zum Beispiel bleiben ein Leben lang zusammen.

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Wärs dann nicht eher eine psychische Störung?

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Es gibt Tierarten, die ihr Leben lang zusammen bleiben! Störche zum Beispiel oder auch. Elefanten, Schabrackenschakale, Graugänse, Schwertwale, Pinguine, Gibbons, Rotfüchse....die Liste lässt sich endlos fort setzen.


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Kommentar von priesterlein
17.09.2016, 14:31

Nicht endlos.

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