Ist Libertarismus nicht höchst asozial?

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4 Antworten

Liberale Politik ist eine extrem Markaffine Politik, hier steht das Vertrauen in die Mechanismen der Märkte im Vordergrund und Einflüße des Staates als störend wahrgenommen, da diese den Markt verschieben bzw. ungleichgewichte schaffen. So auch soziale Politik, denn diese Stört u.a. die Nachfrage nach Arbeitsstellen und stört oder verhindert Wettbewerb z.B. bei Löhnen und Preisen.

Man kann es als asozial sehen, aber es verfolgt halt einen anderen Ansatz. Das Vertrauen das alles sich durch Angebot und Nachfrage regelt und das Grenzen ein Hindernis sind, dabei sind sowohl physikalische, als auch gesetzliche oder soziale Grenzen gemeint.

Theoretisch bei einem fair verteilten Neuanfang würde dieses System nicht unbedingt die Reichen fördern, aber auf jetzigen Stand ist Besitz zu ungleich verteilt. Aber man sieht ja auch, das jetzige System fördert auch eher die Reichen und unterbindet den Aufstieg der Armen.

Das Problem ist bei der Überzeugung, das es Dinge gibt, wo der Markt nicht oder nur zu langsam reagiert, so z.B. Umwelt- und Tierschutz. Denn der liegt erst im Interesse des Marktes wenn das Angebot dadurch gefährdet wird und auch nur solange es eine Nachfrage danach gibt.


Wie kommst du darauf, das durch Steuern die Reichen nicht immer reicher werden? Der Großteil der Steuerlast liegt auf den Nicht-Reichen.

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Kommentar von Flacherdler77
21.11.2016, 15:27

Libertäre wollen die Freiheit andere auszubeuten.

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Du stellst eine These auf, bringst aber keine Begründungen.

Ferner musst du Libertarismus genauer definieren, bevor man sich objektiv dazu einlassen kann.

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Kommentar von Flacherdler77
21.11.2016, 16:34

Du bist also ein Libertärer ja? Dir ist schon bewusst das Libertarismus höchst asozial ist?

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Es kommt auf die jeweilige Strömung an. Die Anarcho-Kapitalisten würden am liebsten die Verkehrsampeln abschaffen, damit nur die Stärksten und Fähigsten überleben.

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Kommentar von Flacherdler77
21.11.2016, 15:25

Amnarchokapitalisten wollen die Freiheit andere auszubeuten wie sie wollen.

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Im Prinzip habe ich mich das oft auch schon gefragt. Ich bin ein sozialer Mensch.

Die Aussage, dass alle Liberalen assozial sind, kann ich so jedoch nicht bestätigen. Was hier jedoch fehlt ist ein Vertrauen in den Staat, dass dieser durch Steuern mehr Wohlstand schafft (die denken eher der Staat verschwendet das Geld und arbeitet uneffektiv - nich ganz zu unrecht).

Sie glauben mehr an die Selbstverantwortung der Menschen und die Hilfe untereinander - ohne dass der Staat in der Pflicht ist.

Wer würde z.B. dir, würde es keine Steuern geben, verbieten das Geld was du zusätzlich hast einfach an arme Menschen zu verschenken und dich selbst mehr zu angaschieren als nach dem Staat zu schreien? Am Ende ist es wahrscheinlich eher so, dass unsere Gesellschaft zu assozial ist und wir daher den Sozialstaat brauchen! ;-)


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Kommentar von Flacherdler77
21.11.2016, 16:35

ja aber ohne Staat könnte jeder machen was er wollte.

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