Ist Lernen gemütlicher als Arbeiten?

8 Antworten

Lernen ist härter als arbeiten, deshalb wird an der Schule (auch in der Oberstufe) auch keine 8 Zeitstunden pro Tag unterrichtet. Ob Studium, bei dem man sich seine Zeit frei einteilt, allerdings mit 8 Stunden Arbeit vergleichbar ist, habe ich doch große Zweifel. Kein Student setzt sich morgens hin und wälzt dann 8 Stunden lang Bücher. Jedenfalls nicht jeden Tag (vor einer Prüfung vielleicht schon mal).

Kommt drauf an. Meine wenigen Kollegen und ich haben tatsächlich so lange und länger TÄGLICH gearbeitet. Man bekommt eben nix geschenkt, sofern man kein Genie ist. Und wer ist das schon? Klar habe ich auch eine Zahl derer gesehen, die das sehr "locker" angegangen sind. Nur waren die nach einigen Prüfungen nicht mehr da. So kanns gehen. Das Maximum waren 41 Semester-Wochenstunden, die ich hatte. Verrückterweise oder gerade deswegen meine erfolgreichste Zeit - sieh an. (Bem: Semesterwochenstunde = Zeit der reinen Vorlesungen und Veranstaltungen - da kommt dann noch die Zeit des Lernens und der Aufgaben HINZU!)

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Studieren ist das Beste, was man tun kann - Problem: man verdient in der Zeit nix.

Es sollte nur nicht in Selbstbetrug ausarten, das Fach des Studiums muss einem "liegen" und konsequent auch durchgezogen werden. Sonst ist es reine Zeitverschwendung und somit eine Qual.

Eines wird man herausfinden: in Deutschland gibt es für gutes "Können und Wissen" fast keinen Markt - schade drum. (Ich meine hier wirklich GUT, nicht irgendwas)

Für die reinen Praktiker:

Da kann man diese Frage sinnvoll nur übertragen sehen: die "lernen" dann eben vergleichsweise bessere "Techniken" in der Handhabung - das macht auch einem reinen Praktiker garantiert mehr Spaß, so richtig "gefordert" zu werden in ihrem Können statt irgendeine Routine auszuüben.

Fazit: Sein Können im Geiste oder in der Praxis zu verbessern macht doch Spaß - meine ich. Voraussetzung: die richtige Wahl des Berufs oder des Fachs - wie immer im Leben.

Kommt auf‘s Studienfach an.

Ich hab Mathe studiert und das Studium war - in den meisten Phasen - VIEL anstrengender als jetzt mein Job als Mathematiker.

Insbesondere hat man als Student eigentlich NIE wirklich entspannten Feierabend oder Wochenende, weil im Hinterkopf immer der Gedanke daran ist, was man eigentlich noch alles tun müsste.

Jetzt im Beruf ist Feierabend wirklich Feierabend, Wochenende wirklich Wochenende und Urlaub wirklich Urlaub.

Kommt drauf an. Ob körperliche Arbeit oder Büroarbeit.

lernen ist wohl schwerer, da man beim studieren oft nicht gerade im Geld schwimmt und das einen schon Probleme machen kann

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