Ist Legasthenie vererbar?

2 Antworten

Legasthenie ist nicht in jedem Fall vererbbar, doch kommen in manchen Familien gehäuft Fälle vor. Legasthenie (die stärkere Lese-/Rechtschreibstörung) und LRS (die schwächere Form der Ausprägung) sind jedenfalls intelligenzunabhängig. Beratungslehrer testen in der Schule das Kind auf Antrag hin und verweisen gegebenenfalls an den Schulpsychologen und einen Kinder- und Jugendpsychiater weiter. Das betroffene Kind erhält nun einen Nachteilsausgleich (mehr Zeit in Probearbeiten, keine Bewertung in Diktaten usw)....bei LRS für die nächsten zwei Jahre, bei Legasthenie für die gesamte Schulzeit bis zum Wechsel der Schulart. Für ein evtuelles Nachfolgeattest muss erneut getestet werden. So eine Teilleistungsschwäche ist kein Hinderungsgrund für den Besuch einer höheren Schule! Es muss jedoch gewährleistet sein, dass das Kind die Sinnentnahme aus Texten beherrscht. In bestimmten Fällen finanziert das Jugendamt eine Therapie. Alles Gute!

Legasthenie soll genetisch bedingt und vererbbar sein. Näheres unter http://www.konsument.at/konsument/detail.asp?category=Freizeit+%2B+Familie&id=24732&cookie%5Ftest=1

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