Ist Krebs vererbbar? (Familie)

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12 Antworten

Um ganau zu sein, JA, Brustkrebs und Prostatakrebs können vererbbar sein.

Die Wahrscheinlichkeit, ein defektes BRCA1 oder BRCA2 zu vererben, liegt sowohl bei Männern wie bei Frauen bei exakt 50%. Wenn die Mutter eine Mutation von BRCA1 oder BRCA2 hatte ist diese zu 50% vererbbar auf die Kinder. -

BRCA1 und BRCA2 die Abkürzung bedeutet breast-cancer, das englische Wort für Brustkrebs

Ausführlich über diese Brustkrebs Gen Mutation bitte hier nachlesen: http://brustkrebs.com.de/mutationen-brca1-und-brca2/

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Kommentar von kugel
18.12.2013, 05:08

So ist es - nicht umsonst wird (wenn Brust-, Darm- oder Prostatakrebs ineieiner Familie gehäuft auftritt) ein Gentest gemacht!

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Die Gesamte Familiengeneration meines Vater litten an Krebs, die Mutter meines Vaters hatte Nierenkrebs und ein Großteils der Geschwister meines Vaters sind an dieser Krankheit gestorben. Zur guter Letzt Erkrankte mein Vater an Prostata krebs und konnte ihm mit schmerzhaften Strahlentherapien besiegen.

Bei mir stellte man 2008 Brustdrüsenkrebs fest, darauf wurden beide Drüsen entfernt. Nach einem Auslands Einsatz 2010 wurden bei mir zufällig Lungenkrebs Diagnostiziert (obwohl ich nie geraucht habe) Und ich bin erst 26 Jahre alt.

Seit dem letzten Stand von 2011 hatte ich Stadium 2

Aufgrund meiner abgebrochenen Therapie 2012 wegen Finanziellen Mangel habe ich Stadium 3a erreicht. Vielleicht habe ich noch 7 Monate bis 2 Jahre, ich sehe das optimistisch. Verbringe lieber Zeit mit meiner Familie als mich mit Medikamenten voll pumpen zulassen und am Ende ein Pflegefall zu werden oder künstliche beatmet zu werden. Die Kasse beendete die Zahlungen meiner Behandlung mit 50.000 € von insgesamt 90.000€, ist eine Menge Geld und für eine Risiko Operation hätte ich 123.000 € Bezahlen Gemusst.

Im Grunde genommen sterbe ich lieber, als meine Familie einen Schuldenberg zu hinterlassen.

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Also es gibt Familien in denen haben z.b. die Frauen alle Brustkrebs. Z.b. Oma Mutter Tochter. Darmkrebs kann auch vererbbar sein. Zur Sicherheit kannst du regelmäßig zur Vorsorge gehen und falls du bedenken hast auch direkt einen Arzt aufsuchen

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Vererbt wird nicht die Krankheit, sehr wohl aber die Veranlagung dazu.

Ich habe auch 5 Krebstote in den beiden vorigen Generationen...hat mich anfangs sehr geschockt.

Dann habe ich mir die Mühe gemacht, einen Stammbaum zu machen und siehe da, 3 davon betrafen "angeheiratete" Verwandschaft... es besteht keine direkte Blutsverwandschaft, sprich, wir haben keine gemeinsamen Gene.

Wenn man gesund lebt und unnötige krebsauslösende Risiken meidet sowie regelmäßig zur Vorsorge geht, hat man alles mögliche getan. Sich darüber hinaus den Kopf zu zerbrechen, halte ich für kontraproduktiv. Negatives Denken schwächt die Abwehrkräfte...

Mein Weg: ausgeglichene gesunde Ernährung, Nichtraucher, "Sehr-selten-Trinker" (zu Sylvester das Glas Sekt und zum Geburtstag ein Wein, mehr ist es selten), regelmäßige (tägliche) Bewegung an der frischen Luft und wie gesagt regelmäßig zur Vorsorge. Mein Doc meint: "Sie werden bestimmt hundert Jahre alt"...

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Vererbt wird die Anlage zumKrebs. Ob er dann auch tatsächlich ausbricht hängt im Wesentlichen von den eigenen Lebensumständen ab. Wenn man z.B. starker Raucher ist und hat eine Anlage zum Krebs in der Familie, dann besteht eher die Möglichkeit, Krebs zu bekommen.

Bei einer Anlage zum Krebs muß nicht immer die gleiche Krebsart auftreten.

In der Familie meines Mannes wurde die Anlage zum Krebs weitergegeben: er selbst hat Darmkrebs, sein Neffe hat Prostatakrebs, seine Nichte Gebärmutterkrebs,

seine Schwester hatte Schilddrüsen- und Augenkrebs sowie Leberkrebs,

meine jüngste Tochter hatte. Eierstockkrebs(Gott sei Dank gerade noch rechtzeitig erwischt),

meine älteste Tochter hatte ein Melanom (Hautkrebs) (Gott sei Dank auch noch rechtzeitig erwischt).

Es ist daher bei solchen familiären Häufigkeiten wichtig, dass man selbst gesund lebt und sämtliche Toxe vermeidet. Außerdem sollte man die Vorsorgeuntersuchungen auf jeden Fall wahrnehmen, die bei einer familiären Anlage zumKrebs auch bereits in jungen Jahren von der Krankenkasse bezahlt werden.

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Der Krebs selbst ist nicht vererbbar, die Anfälligkeit dafür kann das aber schon sein.

Krebs entsteht ja, weil das Immunsystem des Erkrankten mit den im Körper jederzeit entstehenden entarteten Zellen nicht mehr fertig geworden war und diese spezielle Immunschwäche ist vererbbar.

Allerdings kann man durch die richtige Ernährung und einen "vernünftigen" Lebenswandel - Sport, Abhärtung, kein Alkohol, keine Zigaretten und Drogen,.... - einiges dafür tun, dass man auch bei einer familiären Disposition keinen Krebs bekommt.

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Hi; Meine Eltern sind beide an verschiedenen Krebsarten gestorben; (Lungenkrebs/ Leberkrebs) Die Ärzte sagten es wäre höher das Risiko, dass ich auch an Krebs erkranke, aber es muss nicht sein; Verrückt machen lassen darfst du dich nicht ;

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Ja das ist leider so, wenn solche Fälle in der Familie vermehrt auftreten, gehört man zu den sogenannten Risikopatienten, aber man kann viel vorbeugen, wenn man regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung geht

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Vererblich ist Krebs nicht, aber es kann eine gewisse genetische Disposition vorliegen.

Such mal bei Wikipedia unter "Disposition (Medizin)".

Gruß Giorgio

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"Vererbbar" ist es nicht, aber in der Tat ist das Risiko höher, an Krebs zu erkranken, wenn es in der Familie Krankheitsfälle gegeben hat. Deswegen muss man sich aber nicht gleich verrückt machen!

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krebs ist nicht vererbbar und die personen in deiner familie wurden krebskrank weil sie jahrelang falsch gegessen haben, milch/produkte z. b. begünstigen brust-, unterleibs-, prostatakrebs und die osteoporose (u. v.,a.)

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Kommentar von gaby01
05.12.2013, 21:21

ja klar, du hast recht: besonders die kleine Kinder die an Krebs erkranken, weil sie jahrelang falsch gegessen haben.

... Osteoporose hat nichts mit Krebs zu tun

Informiere sich zuerst, bevor du solche Komentare schreibst

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