ist krebs erblich

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Ist Krebs erblich? Krebs gehört zu den Erkrankungen, die im allgemeinen im höherem Alter auftreten. Trotz großer Anstrengungen in der Forschung sind die genauen Ursachen von Krebs immer noch nicht bekannt. Heute geht man davon aus, dass viele Risikofaktoren bei der Entstehung zusammenwirken, sowohl exogene (äußere), als auch endogene (genetische). Je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Aus diesem Grund gibt es allgemein empfohlene Früherkennungs¬untersuchungen, die von den Krankenkassen bezahlt werden und die jedem, unabhängig von der Familienvorgeschichte, zu empfehlen sind. Auch wird empfohlen, auf das Rauchen zu verzichten, sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren und regelmäßig Sport zu treiben.

In manchen Familien zeigen sich Häufungen von speziellen Krebsformen oder auch ganz unterschiedlichen Tumoren, so dass Sie sich vielleicht fragen, ob in Ihrer Familie Krebs erblich ist.

Dies ist z.B. bei etwa 5% aller Erkrankungen an Brustkrebs der Fall, wobei sich Veränderungen oder Mutationen in den „Brustkrebsgenen“ BRCA1 oder BRCA2 finden können. Auch bei Darmkrebs finden sich in bestimmten Familien Mutationen in Darmkrebs begünstigenden Genen. Auch bei bestimmten anderen erblichen Tumoren lassen sich unter Umständen Genmutationen nachweisen. Diese Genveränderungen werden mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an Kinder vererbt.

Wenn eine gesunde Person Träger/in einer derartigen Mutation ist, ist für sie die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken, deutlich erhöht. Häufig entstehen die Tumoren dann bereits in jüngerem Alter, als man dies typischerweise erwarten würde. Träger/innen einer Mutation werden über Früh¬erkennungsuntersuchungen und präventive (vorbeugende) Maßnahmen aufgeklärt, die üblicherweise empfohlenen Früherkennungsuntersuchungen sind in diesen Familien nicht ausreichend.

Eine Testung ohne vorherige genetische Beratung und individuelle Betreuung ist nicht sinnvoll und nicht zu empfehlen.

Wann kann ich mich beraten lassen? Wenn Sie in Sorge sind, ein erhöhtes Krebsrisiko zu haben, da in Ihrer Familie Tumorkrankheiten gehäuft vorgekommen sind, oder wenn Sie selbst erkrankt sind und sich Sorgen um das Erkrankungsrisiko Ihrer Angehörigen machen, können Sie sich bei uns umfassend beraten lassen, auch wenn bei Ihnen oder in Ihrer Familie Tumoren in ungewöhnlich frühem Alter aufgetreten sind oder Sie selbst an mehreren Tumoren erkrankt sind.

Die Entscheidung für oder gegen eine Untersuchung der bisher bekannten Tumorgene wird nach umfassender genetischer Beratung von den Ratsuchenden selbst getroffen (informed consent), wenn die Familienvorgeschichte Anhalt für eine erbliche Form bietet. Da die Testung weitreichende Konsequenzen haben kann, auch für die weitere Lebensplanung, erfolgt die Beratung interdisziplinär mit Humangenetikern, Ärzten anderer Fachrichtungen (z. B. Gynäkologen, Internisten, Chirurgen und Endokrinologen) und evt. Psychotherapeuten.

Welche Informationen sind erforderlich? Wir benötigen möglichst Angaben und Befunde von Ihnen und Ihren Familienangehörigen:

Wer ist oder war an Krebs erkrankt? Um welchen Tumor hat es sich gehandelt? In welchem Alter wurde die Diagnose gestellt? Ist in Ihrer Familie jemand an Krebs verstorben und falls ja, in welchem Alter? Die Kosten der Beratung werden von der Krankenkasse übernommen, wenn Sie von Ihrem betreuenden Arzt überwiesen werden.

Es kommt darauf an, welche Art von Lungenkrebs sie hatten. Einige Arten sind ja z.B. asbestinduziert, das bedeutet, wenn dein Opa und dein Vater mit diesen Stoffen gearbeitet haben, ist es dadurch entstanden und erblich ist das nicht. Es gibt aber andere Krebsformen die fämiliär gehäuft sind.

statistisch zumindest höher als bei anderen. vielleicht hatten beide auch einen ähnlichen lebensstil, gefährlichen beruf, hobby, das sie gefährdete? dann erkenn das und kopier es nicht!

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