Ist Kokoswasser gesund oder eher nicht?

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6 Antworten

Hi, diese klare und einfache Frage ...  und dann die "Antworten" ...  macht echt Spass sowas zu lesen (siehe JustusMorgan ...  der verwechselt gleich mal Kokosmilch mit Kokoswasser ...  obwohl mit seinem Gehirn soweit alles in Ordnung ist  ;-)))) ...  oder Znorp für die WASSER alles ist ...  also nur noch WASSER und sonst nix ??

Ich versuche jetzt mal der Zwergenfrau1997 eine vernünftige und brauchbare Antwort zu geben.

Ich trinke seit über 2 Jahren Kokoswasser (täglich 1 Liter) - es schmeckt mir unglaublich gut - und ich habe mir extra 2 Bücher über die Vorteile dieses herrlich leichten Getränks gekauft.


Kokoswasser ist in exotischen Gefilden ein altbekannter Durstlöscher und
gleichzeitig ein isotonischer Drink. Die junge grüne Kokosnuss wird mit
der Machete gekappt und mit einem Strohhalm ausgetrunken.

Kokoswasser – Natürlicher Iso-Drink aus der Kokosnuss


Kokoswasser stammt – genau wie die Kokosmilch – ebenfalls aus der Kokosnuss, hat aber mit Kokosmilch ansonsten nichts zu tun. Kokosmilch ist das mit Wasser gemixte und danach ausgepresste weisse Fruchtfleisch der reifen Kokosnuss. Kokoswasser hingegen wird aus der jungen noch grünen und unreifen Kokosnuss gewonnen. Zwar ist auch in den reifen Nüssen noch ein wenig Kokoswasser enthalten. Je jünger und unreifer die Kokosnuss aber ist, umso weniger Fruchtfleisch, dafür umso mehr Kokoswasser enthält sie. Mit bis zu einem halben Liter Kokoswasser pro Nuss kann man rechnen.


Kokoswasser – Fettfreier und kalorienarmer isotonischer Drink


Während das Nussfleisch der reifen Kokosnuss sehr fettreich ist und
entsprechende Kalorienmengen liefert, gilt das fast fettfreie
Kokoswasser als kalorienarmer Drink mit nur 17-20 kcal pro 100 ml.
Aufgrund seiner isotonischen Eigenschaften ist das Kokoswasser überdies
ein interessantes und leckeres Erfrischungsgetränk für Sportler und kann
gleichzeitig zur natürlichen Optimierung der Mineralstoffversorgung
eingesetzt werden.


"Isotonisch" bedeutet: Das Verhältnis von Nährstoffen
zur Flüssigkeit entspricht in etwa dem des menschlichen Blutes. In
äussersten Notfällen wurde daher in den Tropen das Kokoswasser auch
schon als Blutserumersatz verwendet. Schliesslich kommt es nicht nur isotonisch, sondern auch völlig steril und sauber aus der Nuss.


Isotonische Getränke werden besonders von Sportlern konsumiert. Zwar
würde bei "normalen" sportlichen Aktivitäten von bis zu einer Stunde
auch einfach Wasser genügen. Doch wer länger radelt, rennt, rudert etc.,
kann einem Leistungsabfall mit Iso-Drinks zuvorkommen. Davon sollte man
dann – so Experten – alle 15 bis 20 Minuten 150 ml oder mehr trinken.


Im Kokoswasser nun sind alle für einen Iso-Drink erforderlichen Zutaten
enthalten, gleichzeitig fehlen die genannten künstlichen Zusätze völlig –
zumindest dann, wenn man das Kokoswasser direkt aus der Nuss trinkt
oder beim Kauf von Kokoswasser auf eine 100 Prozent reine Qualität
achtet.

Kokoswasser – Ideal bei Durchfall und Magengeschwüren


In den tropischen Entwicklungsländern wird Kokoswasser ebenfalls
wegen seiner isotonischen Eigenschaften häufig zur Behandlung von
Durchfallerkrankungen, bei Flüssigkeitsmangel (Dehydrierung) und bei
akuter Überhitzung des Körpers (Hyperthermie) eingesetzt.


Zudem fanden Wissenschaftler an der Airlangga University in
Indonesien heraus, dass das das Kokoswasser in seiner Funktion als
natürlicher Iso-Drink ein hervorragendes Mittel zur begleitenden
Behandlung und Elektrolytversorgung bei Cholera darstellt, einer
infektiösen Darmerkrankung, die in tropischen Ländern sehr häufig bei
Kindern auftritt.


Gleichzeitig schützt Kokoswasser fast so gut wie Kokosmilch die
Magenschleimhaut vor einer Geschwürentwicklung – wie eine Studie zeigte,
die im Juli 2008 veröffentlicht wurde. Bei Neigung zu Magenproblemen
oder gar einem bestehenden Magengeschwür ist es daher eine gute Idee,
regelmässig Kokoswasser zu trinken – nicht zuletzt auch aufgrund seiner
säurehemmenden Wirkung.



Kokoswasser bei Übersäuerung

Die säurehemmende Aktivität des Kokoswassers macht es ausserdem zu
einem sehr guten Getränk bei einer bestehenden Übersäuerung. Wird es
begleitend zu Entsäuerungsprogrammen als basenbildende Komponente
eingesetzt, unterstützt das Kokoswasser die Ausleitung von Säuren,
remineralisiert die körpereigenen Mineralstoffspeicher und trägt zur
Harmonisierung des Säure-Basen-Haushaltes bei – wovon natürlich auch die Nieren profitieren. Ob Kokoswasser jedoch konkret Nierensteine auflösen kann, ist noch fraglich.


Kokoswasser bei Nierensteinen


Kokoswasser wird in der ayurvedischen Heilkunst eine nierenreinigende
Funktion (bis zur Auflösung von Nierensteinen) nachgesagt. Allerdings
liegt nur eine diesbezügliche Studie aus dem Jahr 1987 vor, in der den
Patienten Kokoswasser über einen Harnröhrenkatheter injiziert wurde. Am
Ende der Studie stellte der durchführende Arzt Dr. Macalalag fest, dass
sich durch die Behandlung mit Kokoswasser die Grösse der Nierensteine
stark verringert habe, so dass eine Operation nicht mehr notwendig sei.


Da sich jedoch niemand Kokoswasser in die Harnröhre injizieren wird,
halten wir diese Studie, die immer wieder im Zusammenhang mit
Kokoswasser lobend erwähnt wird, für nicht sehr praxisnah. Zur Auflösung
von Nierensteinen würden wir folglich raten, sich nicht ausschliesslich
auf Kokoswasser zu verlassen und in jedem Falle zusätzlich noch Zitronenwasser zu trinken sowie andere nierenfreundliche Massnahmen durchzuführen.


Kokoswasser bei Bluthochdruck


In einer weiteren Studie, die im West Indian Medical Journal
veröffentlicht wurde, stellten Wissenschaftler fest, dass das
Kokoswasser einen blutdrucksenkenden Effekt besitzt. Die zweiwöchige
Studie wurde an 28 Bluthochdruckpatienten durchgeführt, die wiederum in
vier Gruppen eingeteilt wurden. Die erste Gruppe bekam blosses
Trinkwasser, die zweite Gruppe Kokoswasser, die dritte Gruppe Mauby und
die vierte Gruppe eine Mischung aus Kokoswasser und Mauby. Letzteres ist
ein Erfrischungsgetränk, das aus den Rinden tropischer Sträucher
gewonnen wird.


Es zeigte sich, dass 1 bis 2 Gläser Kokoswasser pro Tag den
systolischen Blutdruck bei über 70 Prozent der Teilnehmer und den
diastolischen Blutdruck bei fast 30 Prozent der Teilnehmer gesenkt
hatte. Ausserdem soll Kokoswasser entgiftende Wirkung aufweisen.


Kokoswasser behebt Mineralstoffmängel während der Ausleitung


In jedem Fall hilft das Kokoswasser dabei, Mineralstoffmängel zu
beheben. Mineralstoffmängel sind besonders bei Schwermetall belasteten
Menschen vorhanden und noch mehr bei Menschen, die eine Ausleitung
hinter sich haben.


So hat der Freiburger Zahnarzt Dr. Helmut Friedrich beispielsweise
zeigen können, dass sich ein gravierender Mineralstoffmangel bei
Menschen, die mit DMPS ausgeleitet hatten, mit Hilfe des Kokoswassers in
kurzer Zeit wieder rückgängig machen liess. DMPS ist ein
schulmedizinisches Medikament, das zur Quecksilberausleitung
eingesetzt wird. Das Problem ist jedoch, dass DMPS nicht nur
Quecksilber, sondern genauso etliche Mineralstoffe bindet, die dann –
genau wie das Quecksilber – aus dem Körper hinausgeschafft werden.



Kokoswasser – Das Fazit


Das Fazit ist also, dass Kokoswasser ...



zu den gesündesten Durstlöschern zählt
jeden Iso-Drink in den Schatten stellt
ein super Sportgetränk ist
bei der Behebung von Mineralstoffmängeln hilft
den Körper in nahezu jeder Regenerationsphase unterstützt
eine positive Wirkung auf den Säure-Basen-Haushalt ausübt
die Herz-, Knochen- und Nierengesundheit fördert



So, ich hoffe, dass ihr "Unwissenden"  ;-))  nun etwas mehr Respekt vor diesem Super-Getränk habt und wir nun alle wieder etwas schlauer sind.



Viele Grüße

Bernd



















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Kommentar von Zwergenfrau1997
11.06.2016, 11:06

Danke für deine sehr ausführliche Antwort :) So stellt man sich eine perfekte Antwort vor

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Das Zeug kannst du mit Milch vergleichen. Ist eben noch ordentlich Fett drin und sättigt, im Grunde aber nix besonderes.
Gruß
JM

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Kommentar von Zwergenfrau1997
10.06.2016, 22:29

Ordentlich Fett?

Pro 100 ml nur 0,2 gramm!! das ist bei dir viel? Was geht bei dir im hirn ab? xD

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Kommentar von JustusMorgan
10.06.2016, 22:36

Oh sorry, ich bin von Kokosmilch ausgegangen. Mit meinem Hirn ist soweit alles in Ordnung, Dankeschön. Gruß JM

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Ist gesünder als Cola ;-) 

Kokoswasser nehme ich als Flüssigkeitszusatz wenn ich mir Smoothies mache. Schmeckt mir einfach besser so.

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definiere gesund, was macht das im real life?

in games würde es hp heilen, könnte ich ja verstehen, aber was genau macht ein gesundes getränk im rl?

lebe ich dann einen tag länger, wenn ich das trinke?

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Kommentar von Zwergenfrau1997
10.06.2016, 22:31

Also in der Zeitschrift stand drin, dass es zum abnehmen geeignet wäre und als Krebsschutz dient, weiß ja nicht obs stimmt, stand halt dadrin und wollte es mal ausprobieren ( ich muss alles probieren was für mich neu ist ).

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Also am gesündesten und billigsten ist immer noch Wasser.

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Kommentar von Zwergenfrau1997
10.06.2016, 22:30

ich weiß, ich trink nur normal wasser und ab und an mal einen energy drink in light Version also ohne zucker und ab und an mal Karottensaft und sehr selten mal einen Milkshake, eigentlich nur dann wenns neue geshcmacksrichtungen gibt wie zurzeit von lidl diesen Coach shake mit heidelbeer lavendel. Ich liebe ja lavendelgeschmack.

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im gewissen sinne schon, aber doch mehr für die hersteller

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