Ist koffeinfreier Kaffee wirklich ganz frei von Koffein?

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5 Antworten

Koffeingehalt in koffeinfreiem Kaffee [Bearbeiten] http://de.wikipedia.org/wiki/Entkoffeinierung Praktisch alle koffeinfreien Kaffees enthalten noch Restbestände an Koffein. Als entkoffeinierter Kaffee darf in der EU Kaffee mit einem Anteil an Koffein von weniger als 0,1 Prozent bezeichnet werden. In anderen Ländern gibt es weniger restriktive Regeln, so dass der Koffeingehalt dort höher sein kann. Nach Ergebnissen des Florida Maples Center for Forensic Medicine können zehn Tassen koffeinfreier Kaffee in etwa die gleiche Menge wie ein bis zwei Tassen gewöhnlicher Kaffee enthalten. Der gemessene Koffeingehalt betrug 3 bis 15,8 mg pro Tasse von koffeinfreiem Espresso sowie 6 bis 6,7 mg pro Tasse (8 Unzen, entspricht ca. 237 ml) für koffeinfreien Kaffee. Nichtentkoffeinierter Kaffee enthält im Vergleich in etwa 85 mg Koffein pro Tasse (8 Unzen, entspricht ca. 237 ml).[10]

Die Entkoffeinierung ist ein Prozess, mit dem Kaffeebohnen oder Teeblättern das enthaltene Koffein teilweise oder nahezu vollständig entzogen werden kann.

Im Falle von Kaffee beginnt der Entkoffeinierungsprozess bereits mit den noch grünen und ungerösteten Bohnen. Im Allgemeinen lässt man die Bohnen unter Einwirkung von warmen Wasser oder Wasserdampf zuerst quellen. Anschließend wird das in den Bohnen enthaltene Koffein mit einem Lösungsmittel extrahiert. Da in einem Prozessdurchlauf jeweils nur ein Teil des enthaltenen Koffeins entzogen werden kann, muss der Prozess sehr oft wiederholt werden, um auf die maximal 0,1 Prozent Restgehalt zu kommen, die in der EU für koffeinfreien Kaffee vorgeschrieben sind. Kaffee enthält ca. 400 chemische Bestandteile, die wesentlich für den Geschmack und das Aroma des aufgebrühten Getränkes sind. Abhängig vom Entkoffeinierungsverfahren werden diese Bestandteile ebenfalls in mehr oder weniger großem Umfang entfernt, was zu unerwünschten geschmacklichen Veränderungen des Kaffees führen kann.

Weltweit arbeiten Forscher an der Herstellung von Kaffeesorten mit reduziertem Koffeingehalt. 2004 fand eine brasilianische Forschungsgruppe bei genetischen Versuchen mit Arabica-Kaffee mehrere Varianten, die praktisch kein Koffein enthielten.[1] Arbeitsgruppen an den Universitäten von Glasgow, Tokio und am Institut Integrated Coffee Technologies auf Hawaii forschen an der Herstellung von koffeinfreien Kaffeepflanzen mittels Gentechnik. In Zukunft könnte es so möglich sein, auf die kostenintensive Entkoffeinierung ganz zu verzichten.[2][3]

http://de.wikipedia.org/wiki/Entkoffeinierung

Ist koffeinfreier Kaffee wirklich koffeinfrei?

Schon die Frage legt die Antwort nahe: Nein. Deshalb wird heute auch der Ausdruck „entcoffeiniert“ verwendet, da bisher noch keine Lösung gefunden wurde, das Koffein komplett zu entfernen. 1 kg Kaffee enthält dann bis zu 1g Koffein / kg Kaffeemehl, bei Extrakten sind 3g Koffein je kg erlaubt.

Koffeinarmer Kaffee ist günstiger als entkoffeinierter: Seine Obergrenze liegt bei 0,9g Koffein / kg Kaffeemehl in Deutschland. Österreichischer koffeinarmer Kaffee darf sogar nur 0,2g Koffein / kg Kaffeemehl enthalten.

http://www.wissenaktiv.de/de/tiplt995.htm

Das ist nur bei lebendigen Menschen so. Tote spüren nichts mehr.

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