Ist Klavier lernen schwierig?

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8 Antworten

Dem einen liegt es, dem anderen weniger. Es kommt aufs Talent und deinen Ehrgeiz an. Ob du talentiert bist, findest du nur dadurch heraus, indem du einige Klavierstunden nimmt und es ausprobierst. Mache Musikschulen bieten Schnupperkurse an, oder man sucht sich einen Privatlehrer und vereinbart mit ihm einen Probezeitraum. Danach kannst du dich entscheiden, ob dir das Klavierspiel liegt. Ich wünsche dir viel Spass dabei.

Hay, ich spiele selber klavier seit ich 7 bin, jetzt bin ich 12. Es ist nicht so anspruchsvoll wie Geige, denn auf dem Klavier sind die Tasten, jeweils noten, ja schon angegeben, bei der geige nicht. so mittelmäßig schwer. aber du musst üben sonst nützt das nichts. ( als ich 11 war übte ich gaar nicht) die noten werden dir nach und nach beigebracht, und du fängsz mit sehr kleinen liedern an, diese klingen nicht unbeingt schön. aber nach ner weile kannst du bestimmt anspruchsvollere lieder spielen. im moment kann ich z.b. he is a pirat, rivers flows in you, forest gump, etc. ohne probleme lernen / spielen. aber kommt von der erfahrung, übung und alles weitere an. aber lass dich davon nicht entmutigen. es macht furchtbar spaß.

Ich spiele seit 5 Jahre Klavier, Noten lesen ist auch nicht meine Stärke. Wegen der Schule lerne ich nie oder 1 mal wöchentlich aber trotzdem komme ich gut vorwärts und kann schon Stücke wie Apologize, River flows in your, someone like you usw.

Sicher nicht das leichteste aber es ist zu machen würde ich meinen bin mir aber nicht sicher. Höhre dir lieber noch die anderen Meinungen an!

Kommt auf deinen Arbeitseifer an. Da ich es selbst spiele würde ich behaupten dass es zu den sehr schwierigen Instrumenten gehört, da du mit zwei Händen total unterschiedliche Dinge spielen musst.

Um alle üblichen Volkslieder, Walzer usw. in annehmbarer Form zu spielen reicht es voll, wenn die linke Hand Akkorde greift.

Ein vernünftiger Lehrer beschränkt sich die ersten 1 - 2 Jahre darauf. Dann ist das Spielen leicht und der Erfolg motiviert.

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@bayernland

"Ein vernünftiger Lehrer beschränkt sich die ersten 1 - 2 Jahre darauf."

Bist Du professioneller Klavierlehrer?

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@bayernland

..und der Schüler merkt erst später, dass er nicht wirklich mit beiden Händen verschiedene Dinge machen kann.

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@littlehelper50

Jeder Schüler hat die Freiheit, sich aus eigenem Antrieb zur Perfektion fortzuentwickeln.

Aber bei kaum einem Instrument ist die Aufgebe-Gefahr so groß wie beim Klavier, wenn die Erfolgserlebnisse ausbleiben. Daher kommt es zunächst mal überhaupt nicht darauf an, daß die linke Hand selbständige Melodien spielt. Viele Klavierspieler kommen nie so weit und können trotzdem was ordentliches vortragen.

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Klavierspielen kann richtig Spaß machen und ist auch leicht zu lernen WENN man einen guten Lehrer hat. Der muß "pädagogisch" vorgehen, d.h. "frühe Erfolgserlebnisse, Verzicht auf Perfektion usw.".

Wenn Du einen schlechten Lehrer erwischt solltest Du nicht zögern, zu wechseln.

Verzicht auf Perfektion??? Dann lernt man höchsten klimpern.

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@littlehelper50

Das sehe ich ganz energisch anders - auch weil ich das am eigenen Leib erlebt habe. Ich schätze, daß 60% der klavier-interessierten Kinder entnervt frühzeitig aufgegeben haben, weil sie leider perfektionsbesessene Lehrer hatten und die Erfolgserlebnisse zu lange ausblieben. Kinder sind nun mal keine Disziplinsoldaten.

Und bei weitem nicht jedes Kind muß ein Chopin werden. Zum Wecken der Musikalität und für kleine Musik-Auftritte im Bekanntenkreis reicht es schon, sich 30% des Möglichen zu erwerben. Es kommt nicht auf Perfektion an sondern, daß man überhaupt dabei bleibt.

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@bayernland

also bei mir ist es so, dass mein Klavierlehrer auch seeehr genau auf Technik und perfekte intonation etc achtet. Das ist aber auch gut so (bin auf einem musischem Gym, hab also auch praktische Schulaufgaben). Und natürlich sind die Stücke, die ich in Klavier spiele meistens nicht wirklich schön, auch wenn sie sehr anspruchsvoll sind.

Trotzdem spiele ich für mich selbst daheim dann noch andere Stücke, die mir gefallen und die teilweise auch wirklich schwer sind. Ich tu mich aber trotzdem recht leicht damit, gerade WEIL im Unterrich klassische Sachen gespielt werden, bei denen man die Techniken lernt, va. polyphones Spielen übt, sehr sauberen Anschlag etc übt. (Ich hab z.B. schon nach 1/2 Jahr River flows in you, nach 2 Jahren Forrest Gump und jetzt, nach nicht ganz 5 Jahren Claire de lune gespielt)

Ich würde eher sagen, es lohnt sich echt, es RICHTIG zu lernen :D

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Eigentlich kann man sagen, daß jedes Instrument ein anspruchsvolles Instrument sein kann :)

Und in der Tat ist das Klavier davon in gewisser Weise doch am stärksten von ausgeprägt. Hier treffen mehrere Stimmen aufeinander hingegen bei anderen Instrumenten wie Gitarre, Geige etc. Einzelstimmen zu betrachten sind und sich sowohl das Noten lesen und gleichzeitige spielen vom Blatt wesentlich leichter fällt.

Für den Einstieg schlage ich vor, besorge Dir für 20 € von Hans Günther Heumann - Klavierspielen mein schönstes Hobby Band 1. Ist mit CD. Noten sind einfach und sehr leicht erklärt. Alle darin vorkommenden verarbeitete Kompositionen sind auf der CD. Also Du kannst sofort loslegen. Dann schauste einfach ob Dir das liegt oder eben nicht.

Solltest Du Gefallen daran haben, dann löse Dich nach diesem ersten Band von Hans Günther Heumann und beginne mit der russischen Klavierschule Band 1/2 ebenfalls mit CD. Deutlicher Unterschied zwischen Heumann! Bleibst Du bei dem Heumann, wird nicht das wahre von dem was Du anstrebst, denn er hat sehr viele Sachen zu Clopapier verarbeitet und langfristig fehlt es einfach bei seiner über Bücher-Lern-Methode an Steigerung!

Aber für den Anfang ist Heumans Band 1 wirklich zu empfehlen. Alle notwendigen Grundkenntnisse werden Dir vermittelt und alles weitere an offenstehenden Fragen, die kannst Du dann aus dem Internet bzw. Klavierlehrer Dir einholen.

Viel Spaß mit Deinem (zukünftigen) Hobby!

Hängt mit von deinem Ehrgeiz ab. Hast du viel, geht es auch einfacher.

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