Ist Kindermissbrauch und Inzest in der Gesellschaft so dramatisch, wie man es in Chats feststellt?

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3 Antworten

Ich denke das wird niemand genau beantworten können ob das was der andere erzählt so stimmt, aber ich denke schon das es eine enorme Zahl an Dunkelziffern gibt, den Kindern wurde nicht geglaubt, die Familienmitglieder haben weggeschaut oder das Kind hat es wirklich nicht geschafft etwas zu sagen weil es eben der Vater war.

Daher halte ich die Todesstrafe die viele fordern für sehr kontraproduktiv, es würden noch weniger eine Anzeige erstatten, es müsste noch intensiver ermittelt werden und eindeutigere Beweise geben was für das Opfer meist schlimmere Folgen hat.

morgenlaender 07.11.2015, 19:42

Es wurde gesagt, dass die Mädchen so manipuliert sind, dass sie sich nicht als Opfer empfinden, bis dahin. Ich glaube erst, wenn sie erwachsen werden, bekommen sie den Schock, wie der Vater sie als Kind missbraucht hat.

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tofuschwein 07.11.2015, 19:56

Ja ich denke auch das den Kindern es als normal vermittelt wurde, irgendwas mussten die Täter sich ja einfallen lassen um nicht auf zu fliegen, ich selbst bin als Kind auch zum Opfer geworden aber von niemandem aus der Familie. Hätte ich mich damals nicht meiner Cousine anvertraut hätte ich wohl auch nichts gesagt, doch diese hat mich dazu gebracht es meiner Mutter zu sagen, wofür ich inzwischen sehr froh bin, obwohl ich in diesem Moment Gefühlt habe als wäre ich die jenige gewesen die etwas angestellt hatte, aber ich kann offen darüber reden und kein Trauma davon getragen, was natürlich mit der Psyche passiert ist kann man so genau auch nicht sagen

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morgenlaender 07.11.2015, 20:04
@tofuschwein

Alle Achtung! Obwohl Du ein Opfer bist, lehnst Du die Todesstrafe ab! Bei manchen Fällen würde ich vielleicht selbst den Täter töten können, wenn ich über den Fall höre.

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tofuschwein 07.11.2015, 21:13

Ich habe vieles erst realisiert als ich älter wurde, diesen Mann haben wir im Thailand Urlaub kennengelernt, er war kinder-yoga Lehrer und habe erst sehr viel später all die Zusammenhänge kapiert, aber ich würde diesem Menschen nicht den Tod wünschen, nur das er soetwas nie wieder tun kann, das ist das einzigste was mir bis heute noch Sorgen bereitet, da dieser Mann nicht aus Deutschland ist konnten wir nicht viel ausrichten, meine Mutter hatte dafür gesorgt das er nicht weiter seinen Beruf ausführen kann doch mehr weiß ich auch nicht.

Was sehr wichtig ist wenn so etwas passiert das sich um das Opfer gekümmert wird, doch häufig ist es so das jeder darauf konzentriert ist das der Täter seine gerechte Strafe bekommt was auch nachvollziehbar ist doch da bleibt das Opfer oft auf der Strecke, meine Mutter hat sich sehr auf mich konzentriert damit ich das verarbeite, sie selbst hatte sich auch große Vorwürfe gemacht das sie es nicht bemerkt hatte in den zwei Wochen in der er zu Besuch war, aber wir haben alles gereinigt und entfernt was mit ihm zu tun hatte.

Keinem Kind gehört soetwas angetan aber ich kann dies einfach dennoch von außen betrachten das die Todesstrafe der falsche Weg wären, das Kind müsste während denn Ermittlungen, beim Prozess darüber reden und das Thema wird noch mehr auseinander genommen als zuvor damit niemand unschuldiges getötet wird. Und bei zu wenig Beweislage wird dem Opfer "nicht geglaubt " was für mich persönlich das aller schlimmste gewesen wäre.

Unabhängig davon halte ich ausgeführte legale Tötung vom Gericht angeordnet für falsch. Für eine kastration würde ich mich ausprechen, verbunden mit einer Therapie aber dennoch Gefängnis und nicht in der Anstalt

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das ist eine Chatfrage !!! also beweg Dich dahin

jede 5. Frau wurde schon mal Opfer einer Vergewaltigung innerhalb des Freundes oder Familienkreises. Jeder 3. Frau wurde schon mal Opfer einer Gewalttat

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