Ist Kinderkriegen schlecht für die Umwelt?

23 Antworten

Schön fiese Frage. :)

Eigtl. ja - es ist schlecht, da wir immer mehr werden und es längst zu viele von uns gibt. Dabei geht es nicht unbedingt um Afrika oder Asien mit ihren heftigen Geburtenraten, sondern das kann man auch isoliert an DL sehen.

Wir sind das am dichtesten besiedelte Land in Europa. Schon mal DL von oben gesehen? Eine Landschaft mit der Optik eines Karohemds eines Maschbau-Studenten. Überall Äcker, dazwischen Strommasten und manchmal hier und da kleine Waldabschnitte oder Seen. Sonst Häuser und Äcker. Einen Rückgang von 10-20 Mio. Menschen in DL würde der hiesigen Flora und Fauna wirklich ganz guttun. Denn mehr Kinder heißen mehr invasive Expansion unserer Städte und unserer Spezies. Dafür muss Platz geschaffen werden, was wiederum bedeutet, dass heimische Tierarten eben Pech haben und ihren Lebensraum abgeben müssten.

Anderes Problem: Kinderkriegen ist kein reiner natürlicher Prozess mehr, sondern längst ökonomisiert worden. Promis à la Caroline Beil mit Mutterstatus dank künstlicher Befruchtung und anschließender medialer Vermarktung machen's vor: Kinderkriegen hat hip und wünschenswert zu sein.
Davon profitiert selbstverständlich auch die Industrie aus Leihmüttern, künstlicher Befruchtung etc. pp. Ganz ehrlich? Ich finde das krank. V.a. vor dem Hintergrund, dass zwischen diesen Vermarktungssendungen mit irgendwelchen Promis, die jetzt schwanger sind, Werbespots laufen, die hungernde Kinder in Afrika zeigen, denen es mega dreckig geht und für die man dann spenden soll. Eine größere Heuchelei geht nicht mehr. Statt grenzenlosen Narzissmus zu zelebrieren, könnten diese Promis solche Kinder auch mal adoptieren. Klar, manche machen das, aber zu wenige.

Was mehr Menschen für den Planeten und iwann uns bedeuten, muss ich wohl nicht ausführen...

Ja, schon.

Ohne die große Bevölkerung hätten wir wesentlich weniger Probleme auf diesem Planeten (bzw. werden sie in Zukunft haben).

Das Problem ist, dass die Wirtschaft von vielen Menschen wächst oder in manchen Ländern die Kinder noch die Altersvorsorge sind. Wieder andere Länder halten nichts von Verhütung und bekommen daher uneingeschränkt Kinder.

Ich finde wirklich, man müsste dem irgendwie entgegenwirken. Die Wirtschaft würde nur sehr darunter leiden. Wobei die westlichen Länder eh weniger davon betroffen sein werden, da bspw. die durchschnittliche Kinderanzahl der Deutschen sowieso bei gerade mal 1,4 liegt.

Weil man aber nicht einfach die Leute zwingen kann (bzw. das nicht in nächster Zeit passieren wird), keine Kinder mehr zu bekommen, sollten wir trotzdem stärker auf unseren Konsum achten. Sei es die Kleidung, das Essen, die Ernährungsweise und allgemein, wie wir nun mal leben.

So viele Menschen sind einfach nicht gut für diese Welt und erst recht nicht mit unserer Lebensweise.

Ich finde die Frage gut.
Es traut sich einfach keiner zu sagen, dass es zu viele Menschen gibt. Damit meine ich absolut nicht, dass die Lebenden sterben sollen, aber es muss auf Dauer verhindert werden, dass die Welt überbevölkert wird.
Die Welt hat eben nicht unendlich viele Ressourcen, irgendwann enden die. Und je knapper ein Gut ist, desto begehrter ist dieses. Die Politik sollte daher nicht nur überlegen, wie man Ressourcen sparen kann ( auch wenn dieses ein sinnvoller Ansatz ist), sondern auch überlegen, was die Ursache der Ressourcenknappheit ist: und das sind die Menschen!

Das müssen nicht nur die Politiker oder die Politik tun. Das muss jeder selbst tun. Nicht so viele Lebensmittel entsorgen. Nicht immer das neuste Handy haben wollen. Nicht immer Kleidung kaufen die man die trägt, Versuchen Plastik zu vermeiden. und einiges mehr Das Sparen muss jeder bei sich selbst anfangen. 

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