Ist kiffen normal?

11 Antworten

Ist kiffen normal?

Ich halte es eher für dumm.

Aus meiner Sicht ist es ein Zeichen für den schlechten Zustand unserer Gesellschaft - man meint, schon Betäubungsmittel zu brauchen, um dem Stress standhalten zu können.

Meistens wird es aus Spaß gemacht und nicht täglich.

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@grimesfan97

Ich bezweifele, dass die Mehrheit der Kiffer das heutzutage wirklich aus "Spaß" machen - sie wollen entspannen, chillen, oder wie auch immer sie es nennen.

Daraus schließe ich, dass offenbar andere Arten der Entspannung als nicht geeignet, nicht schnell genug wirkend, o.ä. angesehen werden.

Wie gesagt, für mich ein trauriges Zeichen für die Folgen der modernen Leistungsgesellschaft.

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Das sind keine Folgen unserer Gesellschaft. Es ist doch jedem selbst überlassen, wie er "runterkommen" möchte. Solange er sein Umfeld nicht grade damit beschädigt, sondern es für sich alleine macht? So viele Leute rauchen um runterzukommen, andere nehmen ein Bad, andere nehmen Urlaub, und andere rauchen sich eben 'nen Joint. Wenn es ihnen hilft, wieso muss man dann so intolerant sein und die Menschen nicht einfach das tun lassen, was sie selbst als in Ordnung empfinden?!

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@Juliaaaaeex

So lange damit kriminelle Strukturen unterstützt werden (Dealer, Beschaffungskriminalität) bin ich gegen Cannabiskonsum.

Hier könnte also theoretisch eine Legalisierung helfen, ansonsten unterstützt man zum Teil sogar organisierte Kriminalität.

Der Mensch hat zwar offenbar schon sehr lange das Bedürfnis nach veränderten Bewusstseinszuständen - ob man deshalb aber gewaltsam seine Gehirnchemie bzw. sein Nervensystem durch irgendwelche Substanzen manipulieren muss, halte ich für fragwürdig.

Außerdem sehe ich das Risiko, dass die Bereitschaft, auch zu anderen "Hilfsmitteln" zu greifen, durch Cannabiskonsum steigt.

Man haut sich dann von Montag bis Freitag irgendwelche Aufputschmittel rein, um in Schule, Studium und Job durchzuhalten, und braucht am Wochenende dann Cannabis, "Spaßdrogen" und betäubende Substanzen um runterzukommen.

Das ist auch keine Fiktion, sondern dieses "Alltagsdoping" ist bereits Realität.

Die Zeiten, in denen man entspannt auf der Wiese lag, Wolken beobachtete, dabei eine Tüte rauchte und dann etwas malte, schrieb, oder sonst irgendetwas kreatives schuf, sind meiner Meinung nach vorbei.

Deshalb halte ich Cannabiskonsum für dumm und schädlich - genau wie Alkohol und Tabak.

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Also wenn das ein Gesellschaftliches Problem ist, dann hat unsere Gesellschaft schon seid Tausenden von Jahren ein Drogen Problem. Selbst die Antiker, Majas und Co haben mal von Cannabis abgesehen auch schon ganz andere Substanzen Konsumiert, wie Mescalin, oder man betrachte mal Ayawaska, das gibt es auch nicht erst seid diesem Jahrhundert. Der Mensch neigt eben dazu sich in Bewusstseinsverändernde zustände zu bringen - wobei es manche sicher aus den Falschen Gründen machen - aber ein Großteil geht mit Drogen sehr Bewusst um, und das sollte er auch, da es einem auch Helfen kann, man nehme zb LSD, es heißt nicht umsonst das man mit solchen Drogen Psychische Krankenheit sehr schnell kurieren kann die mit der normalen Therapieform nie besiegt werden könnten oder einfach zu lange brauchen würden. 

Drogen sind einfach ein Teil der Natur und wohl auch der Menschen, daher versteh ich auch nicht, wie man Pflanzen oder deren Substanzen Verbieten kann, man uns aber Täglich lauter anderen teilweise wirklich Giftigem Zeug (Legal) aussetzt. 

Am Ende sollte man es doch jedem selbst überlassen was er zu sich nimmt solange er dabei keine anderen Schadet, ansonsten müssten wir, ganz Grob gesagt, auch so etwas wie RTL verbieten und die Sender betreiber doch bitte auch gleich weg sperren, den hier seh "ich" eine Öffentliche gefährdung und Schädigung an der Menschheit.

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@brentano83

Der Mensch neigt eben dazu sich in Bewusstseinsverändernde zustände zu bringen

Ich habe nichts anderes gesagt - dass man dafür aber Pilze essen, Lianen auskochen und Harz rauchen muss, sehe ich als überflüssig an.

Sensorische Deprivation, monotone Rhythmen und Handlungen, ekstatisches Tanzen oder rituelle Gesänge, Meditation usw. verändern das Bewusstsein ebenfalls, ohne dass man sich dafür etwas einpfeifen müsste.

Diese Techniken werden übrigens auch seit Menschheitsgedenken eingesetzt - sowohl mit, als auch ohne Drogenkonsum.

Selbst die Antiker, Majas und Co

Indigene Völker haben bestimmte Kulturen und die Nutzung von Drogen ist dort entweder bestimmten Personen vorbehalten, oder finden im Rahmen gemeinschaftlicher Zeremonien statt.

Die Verwendung bewusstseinsverändernder Substanzen also in die Gesellschaft eingebunden und evtl. sogar kulturschaffend.

Das ist mit dem modernen Leistungsdruckopfer Max Mustermann, der sich vor lauter Stress nicht mehr anders zu helfen weiß, als sich ein Pfeifchen anzuzünden, oder Pillen zu schlucken, gar nicht zu vergleichen.

Ich glaube, die einstige europäische "Rauschkultur" ist spätestens mit der Hexenverfolgung untergegangen und sowohl Trance-Parties in Nachtclubs, als auch der Feierabendkiffer sind nur noch ein müder Abglanz davon

.Ohne eine gesunde Gesellschaft halte ich den Gebrauch von bewusstseinsverändernden Substanzen weiterhin für dumm und schädlich.

es heißt nicht umsonst das man mit solchen Drogen Psychische Krankenheit sehr schnell kurieren kann

Was den Einsatz von LSD und anderen Stoffen zu therapeutischen Zwecken angeht, so gab es bereits Todesfälle durch "psycholytische Therapie".

Außerdem ist auch das ein Sonderfall und keine brauchbare Rechtfertigung für Alfred Allerweltsbürger, sich ohne Aufsicht durch eine qualifizierte Person irgendwelche Trips als "Selbstmedikation" reinzuhauen.

Am Ende sollte man es doch jedem selbst überlassen was er zu sich nimmt solange er dabei keine anderen Schadet

Wie ich schon sagte - so lange er dafür auf kriminelle Strukturen zurückgreifen muss, weil er das Zeug nicht selbst anbaut, unterstützt er damit kriminelle Organisationen.

Diese setzen das Geld aus dem Drogenhandel dann in Protitution, Menschenhandel, Waffenschmuggel oder ähnliches um. Der Kunde eines Dealers schadet also anderen Menschen.

Daher sehe ich eine Bekämpfung des Drogenhandels als notwendig an. Doch so lange es willige Konsumenten gibt, ist das schwierig.

auch so etwas wie RTL verbieten

Dass unkritischer Medienkonsum, insbesondere durch labile Personen schädlich ist , sollte spätestens nach Amokläufen sozial nicht integrierter "Killerspiele"-Zocker klar sein.

Allerdings ist der Konsum von Mediendummfug nicht illegal und nicht mit Beschaffungskriminalität verbunden.

Wir könnten hier jetzt noch ewig weiterdiskutieren - meine Meinung bleibt jedenfalls, dass Drogenkonsum dumm ist und ein Zeichen für den schlechten Zustand der modernen Gesellschaft.

Da ändern dann auch Positivbeispiele wie etwa medizinische Indikationen für Cannabis nichts dran, denn auch dies ist nicht mit dem desolaten Feierabendkiffer zu vergleichen.

So hat eben jeder seine Meinung - die von anderen nicht geteilt werden muss.

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Es ist lieder bei vielen üblich. Aber als normal kann man das sicher nicht nennen! Kann auch nur dringend davon abraten und konkrete Fälle (selbst wenn es die halbe Klasse ist) der Schulleitung zu melden, sonst zieht es immer größere Kreise.

Also ich finde, dass diese sowie andere Sachen zum Thema Drogen z.B niemals verallgemeinert werden sollten. Jeder hat da andere Ansichten und Erfahrungen gemacht. Als ich noch zur Realschule ging, war ich in der Zehnten Klasse auch mit ner Horde Leuten zusammen, wo natürlich bis auf ein paar Ausnahmen, echt jeder gekifft hat. Und zwar nicht 1-2 Mal in der Woche, sondern jeden Tag. Normal oder nicht normal... Was ist schon normal? Die Leute, die Kiffen als Ekelhaft bezeichnen und es unnormal und widerwertig finden, wenn man regelmäßig kifft, sich aber dann täglich ihre Bierchen reinhauen sind nämlich kein Stück besser. Gras ist genauso eine Droge wie Alkohol und alles mögliche andere, nur ist es illegal und deshalb in den Augen vieler Leute gleich "falsch". Damit will ich nicht sagen, dass Kiffen richtig ist und dass jeder damit anfangen sollte, doch finde ich, dass man nicht dazu berechtigt ist, sich eine richtige Meinung zu bilden und Kiffer als faul und antriebslos zu bezeichnen, wenn man niemals in seinem Leben gekifft hat. Natürlich ist es ungesund auf Dauer, macht Schäden, etc. Darüber sollte sich auch keder im Klaren sein und wenn nicht, sollte man die Hände davon lassen (ich red auch vom Alkohol). Wenn man sich aber über die Risiken im Klaren ist, sehe ich keinen Grund, es sein zu lassen, solange es einem im Leben nicht stark beeinträchtigt. Davon abgesehen, dass man im Extremfall in den Knast wandern könnte, ist Gras in meinen Augen deutlich harmloser als Alkohol und ich sage das, weil ich bereits beides in großen Mengen konsumiert habe und in der Zeit des Alkoholkonsums viel weniger die Kontrolle über mich selbst hatte oder über das, was ich sage, tue und anrichte. Wie gesagt, die Meinungen gehen dabei auseinander. Nicht jeder muss Kiffen toll finden oder ein "Mitläufer" sein. Im Gegenteil. Es zeugt von Stärke, wenn man auch mal nein sagen kann. Jedoch sollte jeder seine eigenen Erfahrungen machen, bevor er sich seine Meinung bildet und groß rumposaunt, wie schlecht Kiffen/Alkohol/etc ist. PS: Ich bin erst 17, weiblich und ich kiffe regelmäßig. Und nein, ich will damit nicht beweisen, wie cool ich bin, sondern eher, dass man auch bei stärkerem Konsum sein Leben vollstens im Griff haben kann und nicht jeder automatisch sein Leben verkackt oder seine Interessen verliert, weil er mit dem Kiffen anfängt. Davon abgesehen, dass jeder Mensch/Körper unterschiedlich auf diese Substanzen reagiert. Ich hoffe, ich hab dir weiterhelfen können :) LG

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