Ist Kaufvertrag zustande gekommen?

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6 Antworten

Mache den 2. Kauf rückgängig. Wenn der Computer eingeklagt wird, wird es richtig teuer für Dich. Mit dem Moment, wo Du ihm Deine Zahlungsdaten gegeben hast, existiert zwischen Euch ein Vertrag, den Du nicht einseitig lösen kannst.

Bananenfreak94 20.01.2017, 19:37

Er hat über Paypal überwiesen. Aber nun kommts. Ich habe ja mit ihm vereinbart, dass ich 260 € und nicht weniger dafür haben will. was bei mir ankamen waren 254€. nun sollte das doch anders aussehen oder ?

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dresanne 20.01.2017, 19:42
@Bananenfreak94

Du weißt nicht einmal, dass Du für das Anbieten einer PayPal-Zahlung Gebühren zahlst, die gleich von der Summe abgezogen werden? Und die Du zahlst, und nicht der Käufer?

Ich fasse es nicht! Wie alt bist Du denn.

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Bananenfreak94 20.01.2017, 19:51
@dresanne

Das weiß ich selber. Danke dass man hier für so einen Blödsinn so angemaxht wird. Aber dennoch habe ich ein recht die volle 260 Euro zu erhalten. Der Käufer ist sich selber im klaren darüber und sollte auch mehr überweisen. Das wusste er auch und wollte das berücksichtigen. Jedoch hat er es nicht getan. Somit haben wir zwar zwei Willenserklärungen aber mit unterschiedlichen Auffassungen 

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dresanne 20.01.2017, 20:08
@Bananenfreak94

Die Gebühren zahlst ganz alleine Du und darfst sie auch nicht auf den Käufer übertragen! Wenn Ihr zwei unterschiedliche Auffassungen habt, dann ist Deine falsch und ich würde diese Auffassung ganz schnell korrigieren.

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dresanne 20.01.2017, 20:09
@dresanne

Niemand hat Dich gezwungen, PayPal anzubieten, und bei den Kleinanzeigen macht man das sowieso nicht. Dort wird abgeholt gegen Barzahlung.

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Bananenfreak94 20.01.2017, 20:37
@dresanne

Sicher zahle ich die Gebühren. Das der Käufer damit nichts zu tun hat ist auch klar. Muss nicht tausendmal erklärt werden. Er meine er würde 265 und paar kaputte überweisen damit es passend ankommt. Ich habe ihm danach gefragt und dann kam das als Antwort.  Das ist eine Vereinbarung an die man sich dann auch halten kann. Ob der Käufer was mit den Gebühren am Hut hat oder nicht ist am Ende vollkommen irrelevant. Im Geschäft wird es so gehandhabt das der vereinbarte Preis direkt alle Gebühren bei z.b Kartenzahlungen erhält. Aber ich sehe das unter komplett Privatleuten anders. Ich informiere jeden Interessenten an meinen Angeboten direkt daran. Zum Schluss, Danke dass du so freundlich warst. 

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Natürlich habt ihr einen Kaufvertrag. Du kannst nicht einfach davon zurücktreten.

Bananenfreak94 20.01.2017, 19:36

Er hat über Paypal überwiesen. Aber nun kommts. Ich habe ja mit ihm vereinbart, dass ich 260 € und nicht weniger dafür haben will. was bei mir ankamen waren 254€. nun sollte das doch anders aussehen oder ?

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KuarThePirat 20.01.2017, 19:56
@Bananenfreak94

PayPal ist doch kein Wohltätigkeitsverein. Die verlangen Gebühren und die bezahlst natürlich du als Empfänger des Geldes. Da bleiben von 260 € bei dir nur 254,71 € übrig. Das solltest du aber wissen.

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Bananenfreak94 20.01.2017, 20:00
@KuarThePirat

Tu ich ja. Aber es war klipp und klar vereinbart dass es nicht weniger sein soll was ich bekomme. Er wollte dies berücksichtigen und hat es nicht getan. Er weiß dass ich die Gebühren bezahlen muss und somit weniger ankommt und man kann auch ausrechnen wieviel abgezogen wird so dass es kein Thema ist mir entsprechend mehr draufzuschicken. 

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KuarThePirat 20.01.2017, 20:02
@Bananenfreak94

Nein, das ist dein Problem. Ihr habt vereinbart, dass er 260 € dem Zahlungsdienstleister übergibt. Das hat er getan und du musst den Computer liefern. Bei seiner PayPal Abbuchung steht, dass er 260 € gezahlt hat. Ihr habt 260 € ausgemacht. Welcher Richter ist da wohl der Meinung, dass der Käufer ausrechnen muss wieviel er mehr überweisen muss?

Wenn du deinen Kumpel bittest das Geld irgendwo zu holen und der will dafür 5 € Benzingeld, dann muss der Käufer auch nicht 5 € mehr für deinen Kumpel bezahlen.

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Bananenfreak94 20.01.2017, 20:10
@KuarThePirat

Er hat mir gesagt, er werde mir das so bezahlen, dass ich sie 260 mehr oder weniger erreiche. Ich habe dass dann so angenommen. Jedoch hat er es nicht gemacht. Somit ist das vereinbarte Ziel verfehlt. Wenn er es mir vornherein so sagt, dann darf ich doch wohl davon ausgehen dass es stimmt oder nicht? Aber danke für deine Antworten die ziemlich flink kommen :)

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MarcelDavis321 20.01.2017, 20:21
@Bananenfreak94

Also ich denke auch dass der Vertrag gültig ist. Du hast deine Einverständnis schon mit dem Angebot gegeben, er mit dem Bezahlen. Das mit der Gebühr ist doch quatsch, wenn man dir im Laden was für 9,99 anbietet gehst du auch davon aus dass eventuelle Gebühren in diesem Preis schon mit eingerechnet sind.

Sonst behalte den PC erstmal, gib ihm das Geld zurück und warte ab. Im Internet drohen immer alle mit Anwalt und am Ende blöffen sie eh nur.

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KuarThePirat 20.01.2017, 20:37
@Bananenfreak94

Nein, denn dann hättest du genau den Betrag verlangen müssen, dass es für dich passt. 260 € war abgemacht und "mehr oder weniger erreichen" stimmt doch. Für einige Leute ist 254,71 € mehr oder weniger 260 €.

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Ich denke nicht. Die Frage wäre hat er den Computer wirklich gekauft oder dir nur das Geld gesendet. 

Ein Beispiel was wir zumindest mal im BWL Unterricht hatten und was vielleicht relevant ist: ein Kunde in einem Shop will was kaufen zu nem niedrigeren Preis weil der Preis falsch angegeben war, der Kunde hat da aber keinen Anspruch drauf weil das noch kein Kaufvertrag ist, es ist sozusagen lediglich ein Vorschlag. Der Kaufvertrag kommt erst dann zustande wenn der Kunde zur Kasse geht und damit das Produkt kaufen will und der Kassierer dieses "Kaufangebot" (das kann nämlich auch ne Handlug sein (laut meinem BWL Lehrer)) damit akzeptiert das er das Geld annimmt und dem Kunden dann die Ware gibt.

Natürlich kann es sein das ich was falsch im Kopf habe und ich weiß auch eben nicht was da alles übertragbar auf eBay ist und ich lerne was mit Informatik, nicht mit Recht also verlass dich da bitte nicht drauf, ich dachte nur es könnte dir trotzdem helfen.


Bananenfreak94 20.01.2017, 19:37

Er hat über Paypal überwiesen. Aber nun kommts. Ich habe ja mit ihm vereinbart, dass ich 260 € und nicht weniger dafür haben will. was bei mir ankamen waren 254€. nun sollte das doch anders aussehen oder ?

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EvilMastermind 20.01.2017, 23:23
@Bananenfreak94

Hmm auf der einen Seite scheint ihr ausgemacht zu haben das bei dir mehr oder weniger 260€ ankommen und bei 260€ sind 6€ nicht viel, man könnte aber auch denken du meintest das so das die Abweichung minimal ist das er runden kann und es nicht an 2€ scheitert oder so, auf der anderen Seite wäre die Frage ob er jetzt wirklich mehr gezahlt hat oder nicht, ich kenne die Gebühren von PayPal nicht.

Ich denke du solltest da mal mit jemanden reden der sich wirklich gut damit auskennt und dem dann auch sagen was ihr genau wann vereinbart habt (ich habe hier glaube ich eben auch gelesen das ihr mindestens 260€ ausgemacht habt und woanders ungefähr 260 und der Kontext könnte dem ungefähr vielleicht auch noch ne klarere Bedeutung geben). Ich denke es gibt dafür auch bessere Seiten als diese hier, nämlich welche die sich gezielt mit Rechtsfragen befassen. Hier gibt es zwar Leute die sich echt gut auskennen zu scheinen, aber sieht nicht so aus als hätte von denen hier jemand geantwortet, sonst wäre das ne ausführlichere Antwort.

Dürfte ich eigentlich mal fragen was das fürn PC ist und warum dir der andere 50€ mehr gibt, hast du ihn vielleicht zu billig reingestellt? Dann wäre ja klar warum er den so gerne haben möchte.

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Habt ihr denn vorher geschrieben und das abgemacht?
In deiner Beschreibung lese ich nur, dass der PC bei Ebay drinstand und er dir Geld überwiesen hat.

ErsterSchnee 20.01.2017, 19:05

Ebay Kleinanzeigen! Da setzt man üblicherweise nicht seine Bank- bzw. PayPal-Daten ein.

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dresanne 20.01.2017, 19:29

Und wer hat ihm die Überweisungsdaten gegeben? Er! Niemand überweist Geld ins Blaue.

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Bananenfreak94 20.01.2017, 19:41
@dresanne

sorry, war über PayPal. nun aber folgendes was mir gerade aufgefallen ist: Er hat über Paypal überwiesen. Aber nun kommts. Ich habe ja mit ihm vereinbart, dass ich 260 € und nicht weniger dafür haben will. was bei mir ankamen waren 254€. nun sollte das doch anders aussehen oder ?

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fsjhilfe 20.01.2017, 19:53

braucht man für pay pal nicht nur die E-mail oder hat sich das geändert? und eine E-mail könnte auch bei kleinanzeigen drinstehen dann fordere ihn auf, die volle Summe zu überweisen oder du trittst zurück setz eine Frist, danach kannst du handeln. wenn du vorher gesagt hast für 260 ist der PC deiner bleibt dir keine andere Möglichkeit

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Du hast den PC angeboten, verkauft und sogar bereits das Geld bekommen.
Zweimal verkaufen geht nicht.

Ausliefern und nicht lange zögern, sonst gibt es mächtig Ärger und die Zusatzkosten übernimmst dann Du.

Bananenfreak94 20.01.2017, 19:37

Er hat über Paypal überwiesen. Aber nun kommts. Ich habe ja mit ihm vereinbart, dass ich 260 € und nicht weniger dafür haben will. was bei mir ankamen waren 254€. nun sollte das doch anders aussehen oder ?

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Rambazamba4711 21.01.2017, 00:18
@Bananenfreak94

Dass Du nicht den vollen Betrag erhalten hast schiebst Du leider jetzt erst nach.
Dadurch wird es schwieriger den Fall zu beurteilen. Was Ihr wann und wo vereinbart habt und welche Auswirkungen das nun hat weiss ich nicht so genau. Ich bin da deshalb jetzt raus.

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Ja, hat er.

Bananenfreak94 20.01.2017, 19:43

Er hat über Paypal überwiesen. Aber nun kommts. Ich habe ja mit ihm vereinbart, dass ich 260 € und nicht weniger dafür haben will. was bei mir ankamen waren 254€. nun sollte das doch anders aussehen oder ?

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ErsterSchnee 21.01.2017, 10:26
@Bananenfreak94

Nein, sieht es nicht. 

Ihr wart euch einig, dass er 260 Euro zahlt und du den PC rausrückst. Mit wem du das Geld teilst, ist nicht das Problem des Käufers.

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