Ist Jesus wirklich für "meine" Krankheit gestorben?

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21 Antworten

Teil 3: Ich empfehle dir: Sieh dich als den kostbaren Menschen, der du bist, nimm dich an aus Gottes Händen, danke für DICH. Gott ist dein wahrer Vater. Er hat dich geschaffen, weil er dich liebt. Du bist einmalig und unersetzbar. Deine Eltern kannten dich nicht, sie haben nur ein Kind erwartet, dich aber hat Gott erwartet. Darum sprich immer wieder aus: „Ich bin ein geliebter und kostbarer Mensch.“ Deine Worte sind wichtig!

Bitte Jesus, er möge mit seiner Liebe alles erfüllen, wo du Mangel an Liebe erlitten hat – dein ganzes Leben von der Empfängnis an. Da tue immer wieder und glaube „Ja, Jesus, jetzt machst du es, …..“. Entscheide dich dann, allen, die dich verletzt haben zu vergeben. Die Entscheidung ist wichtig, denn damit gibst du die Beleidiger in Gottes Hände und wirst frei von dem Bösen, das dir jemand angetan hat. Bitte Gott auch um Vergebung für alle deine schlimmen Gedanken, …

Sprich oft: „Ich will gesund werden und ich kann gesund werden.“ Hab die Vision in dir, wie du gesund bist. Schau nicht auf das, was im Moment ist. In deinem Geist kannst du schon gesund sein. Schau nicht auf das Problem, sondern auf Jesus – er ist dein Arzt, und er hilft dir.

HAB GEDULD – DIE HEILUNG GESCHIEHT MEISTENS ALLMÄHLICH: Nimm die Medikamente weiter (Jesus Sirach 38)

Ich wünsche dir alles Gute!

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Gott kann heilen und er liebt das Gespräch mit dir im Gebet. Ob Gott dich heilt oder nicht, wird nicht dadurch bestimmt ob du das Richtige betest. Gott schaut nicht ob du auch ja alles richtig machst und immer das richtige sagst. Er bindet dich auch nicht an Worte die du immer wiederholen musst. Als Kind Gottes bist du frei und er hat dich mit allen Fehlern von Herzem lieb.

Vergiss nicht, das wir in einer Welt nach dem Sündenfall leben. Diese Welt ist kaputt, gefallen. Die Folge der Sünde ist der Tod. Wir alle werden krank und haben nur eine begrenzte Lebenszeit auf der Erde. Im Vertrauen auf Jesus aber haben wir ewiges Leben in seiner neuen Welt.

Welchen Weg Gott mit uns geht, können wir oft nicht verstehen, weil wir sehr viel weniger wissen als Gott. "Wer mich sieht, sieht Gott den Vater" sagt Jesus von sich. So wissen wir also, wenn wir uns als Gläubige das Wesen von Jesus anschauen, welches Wesen Gott hatt. Jesus hat die Schuld der Welt ans Kreuz getragen. Durch Jesus haben wir wieder Zugang zum Vater.

Ich bin Christ und war gerade auf einem Jugendgottesdienst. Der Prediger hat selbst eine sehr kranke Tochter.

Er hat sie mit einem Psalm getröstet. Ich weis leider nicht mehr welchen. Aber der Inhalt ist folgender:

Vertraue Gott, der dich von ganzen Herzen lieb hat. Egal welchen Weg er mit dir geht, vertaue darauf, dass der dir von Herzen gnädig gestimmt ist. Auch wenn du nicht verstehst, ist doch seine Liebe völlig echt. Lass dich in seine liebenden Arme schließen.

Ich wünsche dir auch liebe Geschwister im Glauben, die dir das persönlich zusagen können.

Sei gesegnet Michael

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Kommentar von Gritti
27.10.2010, 10:41

Das ist eine sehr schöne Antwort, und vor allem entspricht es der Wahrheit, was du gepostet hast. Danke!

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Ich mache mal einen Vorschlag..wir trennen mal Gott und Kirche und Bibel und Jesus..... Wenn du akzeptieren kannst, dass es außer Gott nichts gibt und das Gott reine Liebe ist, welche sich in seiner Schöpfung offenbart, dann ist alles was ist " Gott " . Gott ist ein anderer Ausdruck von Allem was Ist. Jeder Mensch ist ein Ausdruck der göttlichen Allgegenwart. Keiner ist mehr oder weniger, alle sind aus einem...Jesus hatte die Meisterschaft erlangt und wusste, wer er war...Der Vater und Ich sind Eins.... Der Vater hat aber viele Kinder...dich, alle Menschen, Tiere, alles was Ist...Es gibt nichts außer Gott und Gott ist Liebe. Es gibt nichts außer Liebe...Jesus wusste das..er sah auch in seinen Richtern die Liebe, er wusste, dass sie ihr göttliches Sein vergessen hatten und konnte vergeben. Jesus hat demonstriert, dass er mehr als ein Körper ist. Er hat die Wahrheit gewusst und konnte so seinen Körper hingeben und er wusste er lebt in Gott ( das nannte man Auferstehung ) Er ist nicht für unsere Sünden gestorben, erwusste, der Mensch ist ewig ein Ausdruck Gottes und von daher gibt es keine Schuld. Die Geschichte mit der Sünde haben andere empfunden, damit sie Macht über die Menschen hatten. Jesus war inner überzeugt und sagte es oft : Auch du bist das Ebenbild Gottes. Die Botschaft Jesu - modern übersetzt- könnte heissen : Hey, auch Du bist aus dem gleichen Stoff wie ich, alles in der Schöpfung ist aus dem gleichen Stoff, nichts ist Heiliger als etwas anderes. Der menschliche Geist und seine Vorstellungen von Gott sind für alle Projektionen verantwortlich, welche wir auf Gott und Jesus werfen.Alles ist aus der gleichen Quelle hervorgegengen und nichts ist von ihr getrennt. Alles ist der heilige Ausdruck des Lebens ( Gott ) Wenn Du deine wahre Identität wieder erkennst und annimmst, hast du mehr für deine Selbstheilung getan als jemals zuvor..... Jesus liebt dich, weil er weiss, du und er sind EINS Alles ist EINS

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Kommentar von tumi0011
10.10.2010, 01:44

Die Glaubensrichtung von der hier die Rede ist heist Pantheismus, und hat absolut nichts mit dem christlichen Glauben zu tun. Im Gegenteil, es wird hier zwar der Name Jesus verwendet, aber das hat nichts mit dem Herrn Jesus Christus, von dem im im Neuen Testament berichtet wird, zu tun.

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hört sich an, als hätte man einen anspruch darauf, von gott beachtet zu werden. wieso soll gott sich ausgerechnet mit einem bestimmten befassen, wo es viele, viele andere gibt, die in der gleichen oder sogar einer schlimmeren lage sind? solche überlegungen führen nur zu schlechter stimmung.

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Kommentar von earnie1
12.10.2010, 23:15

Nicht Anspruch. Sondern die Güte Gottes und sein Erbarmen ist es, weshalb ER sich zu uns wendet. Nicht alle, die in der gleichen oder sogar einer schlimmeren lage sind, fragen nach Gott. Gott der HERR möchte erbeten sein. ER will, daß Du IHN um Hilfe, Segen, Bewahrung, Rettung Deiner Seele bittest.

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Gott ist nicht gekommen, das Leid zu beseitigen, er ist nicht gekommen es zu erklären, sondern er ist gekommen, es mit seiner Gegenwart zu erfüllen. Das Erlösungswerk Jesu Christi besteht darin, dass er unsere Sünden auf sich genommen und gesühnt hat. Unsere menschlichen Leiden und Krankheiten hat er insofern auf sich genommen, als er sie selbst als Mensch durchlitten und ihnen einen Wert verliehen hat.

Jeder Christ ist zur Kreuzesnachfolge berufen, wie auch immer sich das Kreuz in unserem persönlichen Leben darstellen mag. "Wer mein Jünger sein will, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach".

Jesus hat sein eigenes Leid schweigend auf sich genommen und der Not anderer Menschen abgeholfen, wo er nur konnte. Sein Grundsatz lautete: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“ Das heißt, er nimmt das Leid nicht immer hinweg, aber er hilft uns hindurch und will uns zu mitfühlenden Menschen machen, die Not lindern, wo immer sie uns begegnet.

Der Glaube der Christen bleibt nicht beim Kreuz stehen. Wir haben die Hoffnung, dass all das, was uns in unserem Leben widerfährt, letztlich nicht vergeblich ist. Dass jede Träne, die geweint ist, einen letzten Sinn bekommt und jede Liebe, die riskiert wurde, Vollendung erfährt.

Wenn angesichts des Leides in der Welt Christen an die Auferstehung glauben heißt das: durch all das Dunkle, durch alle Todeserfahrung hindurch bricht schon jetzt auch neues Leben an, wächst der Keim der Hoffnung. Der Tod wird nicht das Ende sein, sondern alles Leid wird durch ihn hindurch bleibende Frucht bringen und einen letzten Sinn erhalten.

Wo also immer jemand leidet, seelisch oder körperlich, hat er Anteil am Kreuz Jesu Christi und damit auch Anteil an Seiner Verheißung und Herrlichkeit. Heilung dürfen wir stets erbitten, es ist für Gott nie unmöglich, Wunder zu wirken. Er lässt sich an Großmut nicht übertreffen. Vertrauen und Hartnäckigkeit im Gebet rühren das Herz Gottes.

Aber: Nicht alle werden geheilt, denn Gott allein weiß, welchen Nutzen er aus unserer Krankheit oder Leid ziehen kann und wie wichtig es für unser ewiges Heil sein kann. Wir sehen nur Ausschnitte, Er aber hat allein den Überblick, was letztlich das Beste für uns ist. Wir dürfen sicher sein, dass Seine Liebe uns richtig führen wird.

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Liebe Julie In Jesaja 53.5 heisst es: Er (Jesus) aber war durchbohrt ob unsrer Frevel, zermalmt um unsre Sünden, die Züchtigung für unser Wohl lag auf Ihm, durch Seine Striemen ist uns Heilung geworden. Das ist das Wort Gottes. Hier erfährst Du Wegleitung für Dich. Nicht bei Menschen. Hier steht deutsch und deutlich, dass Jesus für unsere Sünden und Krankheiten gestorben ist, auch für unsere Armut. Ich weiss nicht, ob Du dich bereits Jesus hingegeben hast, ich schlage Dir folgendes Gebet vor: Danke Herr Jesus, dass Du für meine Sünden gestorben bist, danke, Herr Jesus, bin ich durch Deine Striemen geheilt. Es kann sein, dass Du dann sofort gesund bist, es kann auch sein, dass es noch eine Weile dauert. Ich rede aus Erfahrung. Es heisst, wo zwei oder drei auf Erden übereinkommen, für eine Sache, wird sie Ihnen gegeben vom Vater im Himmel. Ich glaube mit Dir, dass Du durch seine Striemen geheilt bist, glaube Du auch. Wenn Du wieder Gedanken, Schmerzen etc. hast, dann sage einfach: Durch die Striemen von Jesus ist mir Heilung geworden und dann lebe normal weiter, als wär nichts. Du findest mich auch unter www.evangelistinbrigitte.org. Dann könnten wir mal reden. Für Deine Fragen etc.

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Hallo, als gläubiger und praktrizierender Katholik habe ich im Verlauf meines Lebens Energieübungen gefunden, mit deren Hilfe (Wirkung) es mir bedeutend besser geht als vor Jahren. Da Jesus für mich Gott = Heil ist, hat mich die häufige Beschäftigung mit Jesus wohl dahin geführt. Einen Beweis dafür habe ich nicht. Anderen wird anders geholfen, manchen scheinbar nicht. Wer weiss das letztendlich schon? Jesus ist gekommen, um uns das Heil zu bringen. In einer Krankheit gibt es kein Heil. Also ist die Antwort: Ja. Gruß

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Teil 2: Gott will uns heilen, und er kann es auch. Er fängt mit dem wichtigsten an und das andere folgt dann nach. Zuerst will er unser Vertrauen zu ihm heilen, und dass wir dem Bösen , das es in der Welt gibt (Joh 16,33b), und die Bedrängnis verursacht, nicht mehr glauben.

Die Heilung kann auf vielerlei Weise geschehen: So, dass sie auf unser Gebet hin sofort geschieht. Oder dass dieses Leiden quasi eine „Aufgabe“ für uns hat hat (siehe z.B. Röm 8,28), und wenn diese Aufgabe erfüllt ist, nimmt er die Krankheit von uns. Oder wir bekomme so viel Kraft, dass wir diese Krankheit leicht tragen und in ihr ein erfülltes Leben führen können.

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Kommentar von Julie85
27.10.2010, 17:35

Ich danke dir für deine Antwort;)

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Teil 1

Liebe Julie, > ..... er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen.<

Das heißt zunächst, dass wir in unseren Schmerzen und in unseren Krankheiten nicht allein sind, denn Jesus sagt im Johannesevangelium auch >bleibt in mir, dann bleibe ich in euch< - finde ich jetzt nicht, ist aber in den Abschiedsreden Kap. 14-17. Jesus ist also in uns und trägt das Leiden mit uns.

In Jes 53 steht auch, dass er unsere Sünden auf sich nahm und uns gerecht macht. Es gibt nicht nur körperliche Krankheiten - es gibt auch geistliche Krankheiten und Schmerzen, die Auswirkungen auf unser ganzes Wesen haben, und schlimmer sind als alle anderen Leiden, weil sie unsere Ewigkeit betreffen. Durch Leiden sind wir immer versucht zum Misstrauen gegen Gott (ob es ihn überhaupt gibt, und ob er denn gut ist, ...)

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Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Es gibt keine Garantie für Heilung. Jesus hat auch nicht alle Leute auf Erden geheilt! Ich habe auch einen kranken Arm, und ich bete, dass er noch lange durchhält, aber zwingen kann ich Gott nicht. Selbst Paulus hatte eine Krankheit, die er niemals losbekam! Aber Gott sagte ihm: "Lass Dir an Deiner Schwachheit genügen!" Ich kenne viele Christen, die krank waren oder geworden sind, aber ihren Frieden - trotz Krankheit - mit Gott geschlossen haben, weil sie wissen, dass Gott mit ihnen leidet. Gott möchte schon, dass wir gesund sind. Deshalb sollen wir auch so gesund wie möglich leben. Aber zwingen können wir Gott nicht! Manchmal sagt er als Antwort auf unsere Gebete auch "NEIN!". Übrigens: Diese "ERFOLGSRELIGION" der manche Pfingstler huldigen hat wirklich nichts mit der Realität zu tun. Es heißt im Jesaja: "Er nahm auf sich unsere Krankheit" - das heißt nicht, er heilt sie, sondern er litt MIT uns!

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Nun, wenn man an eine höhere Macht glaubt, so ist es auch logisch, dass sich die Beweggründe dieser "höheren Macht" uns Menschen nicht oder nur teilweise erschließen können. Ansonsten wäre es ja keine höhere bzw. allwissende Macht. Man kann ja nicht wissen, was die Zukinft bringt. Um ein paar einfache (wenn auch stark vereinfachte) Besispiele zu nennen:

  1. wir können nicht wissen, ob evtl. das in unseren Augen unschuldige Baby, das kurz nach der Geburt stirbt, später zu einem Massenmörder geworden wäre (wenn es einen Gott und sowas wie Schicksal gibt, dann müsste Gott das ja wissen, was später aus dem Baby wird)
  2. sollte ich heute tot umfallen, dann vielleicht, weil ich morgen oder in 1 Jahr einen schweren Unfall gebaut hätte, bei dem viele Menschen gestorben wären (aus der Sicht Gottes könnte das ja "logisch" sein)
  3. Ein Massenmörder aber wird vielleicht von Gott "verschont". Warum? Vielleicht findet die Person später zu Gott und macht dann ganz viele gute Sachen und rettet Menschen oder so. Oder der Mörder macht irgendwas, was heute unbedeutend scheint, aber später relevant wird. Der Mörder könnte ja irgendwas zum Gefängnsiarzt sagen. Der Arzt macht sich so seine Gedanken, fängt an zu forschen und entwickelt Jahrzehnte später z.B. ein Heilmittel gegen Krebs.

Wie dem auch sei. Es heißt ja auch: die Wege des Herrn sind unergründlich. Weshalb manche Dinge geschehen (oder auch nicht), wird für uns wohl immer ein Rätsel sein, egal, ob wir an Gott glauben oder nicht.

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Kommentar von tumi0011
10.10.2010, 00:43

Es stimmt nicht, das es für immer ein Rätsel sein wird. Die Menschen, die in Gottes Reich leben, und Ihr Leben Jesus ganz anvertraut haben, werden nach ihrem leiblichen Tod bei Gott sein, und dann werden wir erkennen wie alles hier auf der Erde zusammenhängt, und warum Gott diese Wege mit uns gegangen ist.

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Ich als Agnostiker kann nur an den Verstand der Menschen appelieren:

"FALLS" es einen Gott gibt, ist er kein guter Gott, denn er nimmt sich heraus uns zu erziehen, nach seinen Regeln (so wie DU es schilderst) ohne uns zu fragen. Er nimmt selten Kontakt zu einem auf (das letzt mal vor 2000 Jahren ...) und verlangt von uns, dass wir an ihn glauben. Soooo ... wofür zur Hölle braucht er das? wieso müssen wir an ihn glauben, dass ist doch absurd^^

Aber wers glauben soll, solls ruhig glauben, vielen Menschen hilfts sogar :)

Aufjedenfall: Gute Besserung, ich hoffe dass Du doch noch gesund bist, ob durch die Medizin, zufall oder durch Gottes hilfe, alles Gute :)

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Ich bin es nochmals, ich wollte Dir nur noch sagen, dass Du aber die Tabletten weiternehmen sollst, die Dir der Arzt verschrieben hat, denn er wird Deine Heilung dann auch sehen und bestätigen.

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Hallo Julie!

Ja, Jesu Tod ermöglicht es uns, gerettet zu werden. Auf die Frage: "Wie kann der Tod eines Mannes die Sünden von so vielen sühnen?", gibt die Bibel die Antwort darauf. Diese Antwort ist eindeutig und gleichzeitig höcht bedeutsam. Ihre volle Bedeutung können wir allerdings erst verstehen, wenn wir Jesu Leben und Tod als Lösung eines sehr schwierigen Problems begreifen lernen. Nur dann können wir den außergewöhnlichen Wert des Todes Jesu richtig einschätzen.

Gott sorgte dafür, dass Jesus sein Leben gab, um einer Situation zu begegnen, die entstand, als Adam sündigte. Was für eine Tragödie jene Sünde war! Adam und Eva waren vollkommen gewesen (d.h. vollkommen gesund, sie konnten ihr ganzes Gehirn benutzen,...). Ihr Heim war der wunderschöne Garten Eden, und Gott hatte ihnen eine sinnvolle Arbeit gegeben, nämlich ihre parkähnliche Wohnstätte zu pflegen und sie hätten sich liebevoll um die übrigen Geschöpfe auf der Erde kümmern sollen. Während sich die Menschen vermehrt und die Erde mit Millionen Nachkommen gefüllt hätten, wäre das Paradies bis an die Enden der Erde ausgedehnt worden (1. Mose 1:28). Auch waren sie liebevolle Gefährten gewesen (1. Mose 2:18). Es hatte ihnen an nichts gefehlt. Ein ewiges, glückliches LEben hatte ihnen in Aussicht gestanden.

Man kann eigentlich nicht begreifen, wie Adam und Eva sündigen könnten. Doch die ersten Menschen lehnten sich ausgerechnet gegen den auf. der sie erschaffen hatte - Jehova Gott. Das Geistgeschöpf Satan, das Teufel, bediente sich der Schlange, um Eva durch Betrug zu veranlassen, Jehova ungehorsam zu sein, worauf sich Adam ihr anschloß (1. Mose 3:1-6).

Es stand außer Frage, wie der Schöpfer mit Adam und Eva verfahren würde: Wenn sie vom Baum der Erkenntnis essen würden, würden sie ganz gewiß sterben! nachzulesen in 1.Mose 2:16,17). Nun aber war eine Frage von weit größerer Tragweite zu klären.

Die Erbsünde stellte die Menschheit vor ein sehr schwieriges Problem. Adam war als vollkommener Mensch ins Dasein gekommen. Demzufolge hätten auch seine Kinder in den Genuß vollkommenen, ewiges Lebens kommen können. Doch Adam sünigte, bevor er Kinder zeugte. Er trug das ganze Menschengeschlecht noch in sich, als er das Urteil empfing: "Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren" (1. Mose 3:19). Als Adam sündigte und - wie von Gott angekündigt - zu sterben begann, wurde die ganze Menschheit mit ihm zum Tode verurteilt.

Treffend schrieb später der Apostel Paulus, dass "durch einen Menschen [Adam] die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten“ (Römer 5:12). Den Kindern, die eigentlich in vollkommenen Zustand mit der Aussicht auf ein endloses Leben hätten geboren werden sollen, stand nun statt dessen Krankheit, Alter und Tod bevor.

„Das ist aber doch unfair!“ wirft jemand vielleicht ein. „Schließlich haben nicht wir beschlossen, Gott ungehorsam zu werden, sondern das war Adam. Warum müssen wir dann unsere Aussicht auf ein ewiges, glückliches Leben begraben?“ Bekanntermaßen könnte sich jemand, der von einem Gericht zu einer Haftstrafe verurteilt wird, weil sein Vater ein Auto gestohlen hat, zu Recht beklagen: „Das ist ungerecht! Ich habe überhaupt nichts Verkehrtes getan!“ (5. Mose 24:16).

Als Satan den ersten Mann und die erste Frau dazu brachte, zu sündigen, glaubte er vielleicht, Gott in eine Zwickmühle manövriert zu haben. Der Teufel schlug sehr früh in der Menschheitsgeschichte zu — noch bevor Kinder gezeugt worden waren. Sowie Adam sündigte, erhob sich die wichtige Frage: Wie würde Jehova mit den Kindern verfahren, die Adam und Eva in die Welt setzten?

Jehovs Gott handelte gerecht und fair (Hiob 34:10; 5. Mose 34:4). Der wahre Gott löste das durch Adams Sünde entstandene Problem auf eine Weise, dass uns nicht die Gelegenheit versagt bleibt, ewig im Paradies auf der Erde zu leben.

Befassen wir uns mit der Lösung, die Gott in dem Urteil über Satan, den Teufel , beschrieb. Jehova sagte zu Satan: „Ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau [Gottes himmlischer Organisation] und zwischen deinem Samen [der Welt unter Satans Herrschaft] und ihrem Samen [Jesus Christus]. Er wird dir [Satan] den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen [Jesus töten]“ (1. Mose 3:15). In dieser ersten Prophezeiung der Bibel deutete Jehova seinen Vorsatz an, seinen himmlischen Geistsohn auf die Erde zu senden, damit er dort als der vollkommene Mensch Jesus leben und dann in diesem sündenlosen Zustand sterben werde — ihm würde gleichsam die Ferse zermalmt.

Warum war für Gott der Tod eines vollkommenen Menschen erforderlich?Warum war für Gott der Tod eines vollkommenen Menschen erforderlich? Nun, welche Strafe hatte Jehova Gott für Adam festgelegt, falls er sündigte? War es nicht der Tod? (1. Mose 2:16, 17). „Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod“, schrieb der Apostel Paulus (Römer 6:23). Adam bezahlte für seine Sünde mit seinem eigenen Tod. Ihm war das Leben geschenkt worden, er beschloß zu sündigen, und er starb zur Strafe für seine Sünde (1. Mose 3:19). Wie stand es um die Verurteilung, unter die das ganze Menschengeschlecht wegen dieser Sünde geriet? Ein Leben mußte geopfert werden, um die Sünden der Menschen zu sühnen. Doch wessen Tod konnte rechtmäßig die Übertretungen der ganzen Menschheit zudecken?

Das Gesetz, das Gott in alter Zeit der Nation Israel gab, forderte „Seele für Seele“, das heißt Leben für Leben (2. Mose 21:23). Gemäß diesem Rechtsgrundsatz mußte das Opfer, durch das die Übertretungen der Menschheit gesühnt werden könnten, den gleichen Wert haben wie das, was Adam verlor. Nur durch den Tod eines weiteren vollkommenen Menschen ließ sich der Lohn für die Sünde zahlen. Jesus war solch ein Mensch. Ja, Jesus war „ein entsprechendes Lösegeld“, durch das die gesamte von Adam abstammende erlösbare Menschheit gerettet werden konnte (1. Timotheus 2:6; Römer 5:16, 17).

Adams Tod besaß keinen Wert; er verdiente es, wegen seiner Sünde zu sterben. Jesu Tod hingegen hatte einen großen Wert, weil er als sündenloser Mensch starb. Jehova Gott konnte den Wert des vollkommenen Lebens Jesu als Lösegeld für gehorsame Nachkommen des Sünders Adam annehmen. Der Wert des Opfers Jesu erstreckt sich zudem nicht nur auf unsere zurückliegenden Sünden. Wenn dem so wäre, hätten wir keine Zukunft. Da wir in Sünde empfangen wurden, machen wir zwangsläufig immer wieder Fehler (Psalm 51:5). Wie dankbar können wir doch sein, daß es uns Jesu Tod ermöglicht, die Vollkommenheit zu erlangen, die Jehova ursprünglich für die Nachkommen Adams und Evas vorgesehen hatte

Adam ließe sich mit einem Vater vergleichen, der starb und uns mit einem solchen Berg von Schulden (die Sünde) zurückließ, daß wir sie unmöglich jemals abzahlen könnten. Dagegen gleicht Jesus einem guten Vater, der starb und uns ein reiches Erbe hinterließ, das uns nicht nur von dem riesigen Schuldenberg befreit, den uns Adam aufgebürdet hat, sondern uns darüber hinaus mit genügend Mitteln für ewiges Leben ausstattet. Jesu Opfer löscht nicht lediglich die Sünden der Vergangenheit aus; es dient auch auf wunderbare Weise unserer Zukunft.

Jesus rettete uns, indem er für uns starb. Wie wertvoll doch sein Tod für uns ist! Betrachten wir ihn als Bestandteil der Lösung, die Gott für das komplizierte Problem der Sünde Adams schuf, wird unser Glaube an Jehova und unser Vertrauen in seine Vorgehensweise gestärkt. Ja, Jesu Tod ist das Mittel, durch das „jeder, der Glauben an ihn ausübt“, von Sünde, Krankheit, Alter und sogar dem Tod befreit werden kann (Johannes 3:16). Sind wir Gott dankbar, daß er so liebevoll für unsere Rettung gesorgt hat?

lg bibi

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Jesus ist gestorben weil ihn die Römer hingerichtet haben. Mit dir oder mir hat das nichts zu tun.

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Kommentar von amunensis
09.10.2010, 13:00

So ist es...

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Jesus wird dir genau so wenig helfen wie der Dream - Catcher von Sitting Bull, auch wenn die selbst oder ihre "Fans" das Gegenteil behauptet haben sollen bzw. noch behaupten! Dein Wille und Dein Optimismus allerdings könnten schon bedeutend zur Heilung beitragen!

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Können bitte diejenigen antworten, die die Bibel auch gelesen haben, da die Antworten sonst einfach keinen Sinn ergeben.

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häää er ist für unsere krankheiten gestorben ????

die stelle in der bibel muß man mir bitte zeigen

er ist für unsere sünden gestorben

und warum passiert so viel schlimmes auf der erde ????

nun wir haben einen eignen willen

eigentlich ein tolles geschenk

und nach der sinflut wollte er sich auch nicht mehr einmischen

niemand lenkt uns

wir bestimmen wie es auf der erde aussieht und unser zusammenleben

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Kommentar von earnie1
08.10.2010, 18:54

Lies mal Jesja 53 nach, das ganze Kapitel. Das ist eine Prophezeiung auf Jesus Christus. Desgleichen in den Briefen des Paulus, sowie im Hebräerbrief. Nimm eine Konkordanz zur Hand (biblisches Stichwortverzeichnis) und schlag nach unter "Krankheit".

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Ich danke euch für die vielen Antworten, besonders für die letzteren;)

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krankheiten dienen zur reinigung.

du hast sie selbst verursacht und du sollst sie auch lösen.

dass da ein gebet - so intensiv wie möglich! - helfen kann,steht außer frage

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Kommentar von VielesNeu1968
08.10.2010, 20:51

"du hast sie selbst verursacht" Das glaube ich nicht! Das ist zu hart! So ist Gott nicht!

Heilung kann auch auf anderer Ebene stattfinden: dann, wenn Du Ruhe findest, Deine Ängste verlieren kannst. Aber was schreibe ich? Ich kann Dir nur sagen, ich wünsche Dir, dass Du Dich nicht ängstigst, dass Du Dich nicht alleine fühlst. Dass Du in Gott oder Jesus oder sonstwo jemanden findest, der Dir Dein Leben erstrahlen lässt. Liebe Grüsse, M.

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Kommentar von amunensis
09.10.2010, 13:00

Ja, diese Antwort kommt nicht in Frage

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