Ist Jesus wahrer Gott und gibt es Gott überhaupt?

32 Antworten

Ich habe auch an einer Universität studiert und glaube (trotzdem?) daran, dass die Bibel Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen ist (2. Timotheus 3,16-17).

Ebenso glaube ich daran, dass Jesus der verheißene Messias (Jesaja 9,5), Gottes Sohn (Johannes 3,16) und Gott selbst (Titus 2,13; 2. Petrus 1,1; 1. Johannes 5,20) ist.

Warum sollten sich Glaube und Intellekt ausschließen? Martin Luther hat mit seiner Bibelübersetzung die Grundlage der deutschen Schriftsprache geschaffen. Der Apostel Paulus war zu seiner Zeit ein sehr gebildeter Mann mit einer mehr als überdurchschnittlichen Ausbildung bei dem bekannten Lehrer Gamaliel (Apostelgeschichte 22,3).

Im Interview mit der spanischen Zeitung „El Pais“ sagte Stephen Hawking (Astrophysiker) einmal: ''Wenn Aliens uns besuchen, könnte das wie bei der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus enden: Den Ureinwohnern erging es nicht gut. Die Ausserirdischen könnten Nomaden werden und versuchen, alle Planeten, die sie erreichen können, zu erobern und zu kolonialisieren''. In der Presse wird der an einer Nervenkrankheit leidende Stephen Hawking, als klügster Mensch der Welt gesehen. Vor einiger Zeit meinte er, daß er nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt! Aber wie gelesen, an bösartige Aliens. Man könnte mit 1. Korinther 3,19 antworten, wo geschrieben steht: ''Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott. Denn es steht geschrieben (Hiob 5,13): »Die Weisen fängt er in ihrer Klugheit«''.

Die Frage wäre nun auch, ob die Menschen auf den ihrer Ansicht nach klügsten Menschen der Welt hören? Das wäre tragisch und bedauerlich. In Psalm 53, 2-3 schreibt David: ''Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.« Sie taugen nichts; ihr Freveln ist ein Gräuel; da ist keiner, der Gutes tut. Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage. Aber sie sind alle abgefallen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer''. Wer nicht nach Gott fragt, kann demnach, in Gottes maßgeblichen Augen, nicht klug sein.

Der Wunsch nach Weisheit wird durch den Willen gefördert diese Weisheit zu erlangen (Sprüche 4,7). Erkenntnis kommt durch die Einsicht sie nicht zu haben. Nicht dadurch daß man sich selbst für klug hält. Die Menschen suchen sich meist vermeintliche Autoritäten, an denen sie sich orientieren können um ihr Gewissen zu beruhigen. Für nicht wenige wäre es fatal, wenn es einen Gott geben würde. Dann lieber außerdische Aliens - warum nur? Aufrichtigkeit und Demut öffnet uns den Horizont und bewegt Gottes Arm (Sprüche 2, 1-9). Es steckt ein tiefer Sinn dahinter, daß wir sind wie wir sind. Die Klugheit, die wir erlangen sollen, bezieht sich auf die Einsicht, vor Gott Vergebung und Erlösung nötig zu haben, mehr als alles Andere. 

In den Sprüchen 26, Verse 4 und 7 steht: ''Lass dich nicht auf die dummen Argumente eines Narren ein, denn sonst stellst du dich ihm gleich'' sowie: ''Im Mund eines Narren wird ein weises Sprichwort nutzlos wie ein gelähmtes Bein''. Wir müssen nicht denken, wir sind als Christen etwas Besseres wenn wir dummen Menschen (Narren) aus dem Weg gehen. Man kann auch als Christ manches Dummes tun. Es geht nicht um ein elitäres Denken oder ob uns jemand symphatisch ist oder nicht, sondern darum, was mich prägt!

Und wer sich ständig mit Narren umgibt, wird selbst zu einem. Wir werden, was wir ansehen - darum ist der ''Spruch'': Schau auf Jesus - keine fromme Floskel, sondern das Geheimnis eines gesegneten Lebens. Der klügste Mensch kann der dümmste Mensch sein, wenn er Gott missachtet. Der deutsche Arzt, Physiker und Entdecker des Energieerhaltungsgesetzes Julius Robert von Mayer sagte einmal: ''Echte und wahre Naturwissenschaft und Philosophie müssen zum Gottesglauben führen''. Und ja, Jesus Christus ist Gott (siehe Link).

http://daily-message.de/archiv/archiv3053.php

... gibt es Gott überhaupt?

Falls es einen oder mehrere Götter geben sollte, sind sie jedenfalls sehr schweigsam, seitdem man nach ihnen sucht. 

Wer kann mich überzeugen?

Niemand; abgesehen von dir selbst. Gottes-Glaube ist eine Sache, die du mit dir selbst ausmachen musst. Denn am Ende musst du GLAUBEN.

Und glauben Akademiker weniger an Gott usw? 

So ist es. Studien belegen, dass religiöser Glaube vor allem von mangelnder Intelligenz getragen wird. 

Machen wir es an einem Beispiel fest: Angenommen, man entdeckt, dass das vorhandene Wissen nicht ausreicht, um ein bestimmtes Phänomen zu beschreiben. Man hat also zwei Möglichkeiten:

  1. Man geht davon aus, dass man noch nicht genug weiß. Also muss man nach mehr Wissen suchen. Das ist mühsam, anstrengend und macht gewaltige Kopfschmerzen.
  2. Man geht davon aus, dass das wohl Gott gemacht hat. Damit hat man eine Erklärung gefunden und kann so tun, als gäbe es das Phänomen gar nicht. Das erspart einem das Nachdenken und die heftigen Kopfschmerzen.

Noch vor wenigen Jahrhunderten war man beispielsweise absolut sicher: Wenn es gewittert, dann ist das der Zorn Gottes! Und wen der Blitz trifft, der ist ein Opfer des Zorns Gottes geworden.

Dieses "Wissen" wurde nie in Frage gestellt ... bis ein paar intelligente Leute ankamen und sich damit nicht zufrieden gaben. Sie strengte ihren Kopf an; sie suchten nach Wissen. Und - *Zack!* - seitdem wissen wir: Nix Gott! Das ist ein völlig natürliches Phänomen, das ganz ohne Gott auskommt.

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Ist Jesus wahrer Gott

Das ist eine völlig andere Frage. Interessanterweise berufen sich alle, die Jesus für einen Gott halten, auf Menschen. Und hier eigentlich nur auf zwei Menschen: Johannes und Paulus. 

Doch wir wissen aus der Bibel und aus der Jahrtausende währenden Erfahrung: Menschen sind fehlbar. Sie irren. Sie machen Fehler. ... Nur diese zwei nicht. Sie machten nie Fehler. Schon gar nicht bei der Behauptung, Jesus sei ein Gott.

Im Alten Testament hat Gott solche Dinge noch persönlich geklärt: Er kam angerauscht, drückte Moses seine Gebote persönlich in die Hand und ließ so keinen Zweifel offen: ICH. BIN. GOTT. Punkt.

Jesus hingegen ist nachweislich ein Mensch gewesen. Seine ganze Existenz ist vollständig "menschlich". Er wurde von ganz normalen Menschen geboren. Er musste essen, trinken und schlafen wie ein Mensch. Er blutete wie ein Mensch. Und er starb wie ein Mensch. 

Und wenn etwas wie ein Hase aussieht, wie ein Hase läuft und wie ein Hase riecht, dann ist es im Allgemeinen auch "nur ein Hase".  

Gott hätte das ändern können. Anstatt Jesus allein zu lassen, hätte er sich auch einfach manifestieren und sagen können: "Seht her, ihr Menschen. Dies ist mein Sohn. Und ihr sollte zuhören, wenn er spricht! Denn ich habe ihn beauftragt, zu euch zu reden." ... Nur das. Wenigstens das.  

Aber Gott verzichtete darauf. Er verzichtet eigentlich seit rund 2.500 Jahren auf alles. Als ob er im Urlaub ist und Jesus seine überraschende Vertretung.

... Letztlich bleibt also nur - und einzig - der persönliche Glaube: "Ist Jesus FÜR MICH ein Gott?" 

köstlich!
(Sogar als - halbwegs - Gläubiger kann ich diesen "todernsten" Gedanken einiges abgewinnen!)

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