Ist Jesus Christus Gott?

33 Antworten

Jesus sagte: "Ich und der Vater sind eins" (Joh 10,30). Jesus hätte den Heiligen Geist in diesem Vers ebenso erwähnen können. Es ging ihm aber um seine Person, dass er der verheißene Messias, Gottes Sohn und damit Gott selbst ist. Das könnte der Grund sein, warum der Heilige Geist in Joh 10,30 nicht erwähnt wird. Das bedeutet aber nicht, dass der Heilige Geist nicht zur Trinität gehört.

Das Johannes-Evangelium beginnt z.B. damit, dass Jesus von Anfang an bei Gott war und dass alles durch ihn entstanden ist!

Joh 1,1-3: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist."

*"Das Wort" (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1Joh 1,1; Offenbarung 19,13).

In Joh 1,34 schreibt Johannes: "Und ich habe es gesehen und bezeuge, dass dieser der Sohn Gottes ist."

Wenn man die Bibel aufmerksam liest, wird man in vielen Versen feststellen, dass Jesus Gott ist. Drei Beispiele dafür:

- Im Buch Jesaja wird Gott mit Alpha und Omega bezeichnet. Diese Bezeichnung verwendet auch Jesus für sich.

- Der Jünger Thomas sagt zu Jesus: "Mein Herr und mein Gott!" Und Jesus widerspricht ihm nicht.

- In der Bibel darf nur Gott selbst angebetet werden. In mehreren Stellen verweigern die Engel und Apostel, dass sie Menschen sie anbeten und verweisen darauf, dass nur Gott allein angebetet werden darf. In der Apostelgeschichte, der Offenbarung und anderen biblischen Büchern empfängt Jesus an vielen Stellen Anbetung. 

An diesen und vielen anderen Beispielen sieht man, dass die Bibel lehrt, dass Jesus Christus Gott ist. Das ist auch der Kern der christlichen Botschaft, dass Gott selbst Mensch wurde, ein völlig sündloses Leben führte und deshalb als ein reines makelloses Opferlamm (wie Paulus formulierte) stellvertretend für unsere Sünden sterben konnte. Wir brauchen nur daran glauben und Jesu Opfer am Kreuz für uns in Anspruch nehmen, indem wir um Vergebung unserer Sünden bitten. Da Jesus Gott ist, ist der Weg zu ihm (und damit zum ewigen Leben bei Gott) so einfach und offen geworden.

Jesus starb zwar für die Sünden aller Menschen, die die Vergebung ihrer Sünden haben möchten, besiegte aber den Tod durch seine Auferstehung und gibt allen, die das möchten, die Möglichkeit, ewiges Leben bei Gott zu erhalten. Jesus war der einzige Mensch, der jemals ohne Sünde gelebt hat. Deshalb konnte nur er für die Sünden aller Menschen als Opferlamm dienen, wie es der Apostel Paulus formuliert.

Jesus Christus ist Gott aber auch Mensch zugleich. Gott ist in der Person Jesus Christus Mensch geworden. Wichtig ist dabei das eben das Verständnis der Trinität (Dreieinigkeit) Gottes: Gott als Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist (Gott als 3 Personen und doch eins; also Christen glauben an einen einzigen Gott). Jesus Christus kam zwar als Mensch in die Welt, er ist zugleich aber auch Gottes Sohn und damit Gott selbst (ein Teil von Gott, Gott in einer seiner 3 Personen). Man kann das vielleicht mit drei Kreisen vergleichen, die sich in der Mitte überschneiden. Es sind drei Kreise, sie gehören aber zu einem Gesamtbild. Oder mit Wasser in seinen Aggregatszuständen: Wasser flüssig, als Eis oder als Dampf und trotzdem eben Wasser. Diese Beispiele erklären durchaus nur unzureichend und mit unserem begrenzten menschlichen Verstand, was Dreieinigkeit (Trinität) bedeutet. Aber wie könnten wir Menschen uns den allmächtigen Gott auch nur annähernd vorstellen?

Die Trinität wird beispielsweise in 1. Johannes 5,7 klar beschrieben: "Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins." Mit dem Wort (logos) ist wieder Jesus gemeint (siehe oben).

Einer der bekanntesten Verse, welche als Belege für die Trinitätslehre herangezogen werden, ist 1.Joh. 5,7-8, das sogenannte Comma Johanneum.

Schlachter 2000: Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins; und drei sind es, die Zeugnis ablegen auf der Erde: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei stimmen überein.

Der erste Teil findet sich nicht in der älteren Schlachter-Übersetzung und ebenso wenig in den meisten anderen Übersetzungen.

Schlachter 1961: Und der Geist ist es, der bezeugt, weil der Geist die Wahrheit ist. Denn drei sind es, die bezeugen: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind einig.

Elberfelder 1905: Denn drei sind, die da zeugen: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind einstimmig.

NGÜ: Somit sind es drei Zeugen: der Geist, das Wasser und das Blut; und die Aussagen dieser drei stimmen überein.

NASB: For there are three that testify: the Spirit and the water and the blood; and the three are in agreement.

Der Abschnitt fehlt in sämtlichen griechischen Handschriften mit Ausnahme weniger später Minuskeln. Zu diesen gehören laut Nestle-Aland (26. Auflage) die Handschriften 61, 629, 918, 2318, sowie spätere Zusätze in den Minuskeln 88, 221, 429, 636. Erst um 380 n. Chr. taucht der Zusatztext in einer Schrift des Spaniers Priscillian auf. Einige Kirchenväter verraten überhaupt keine Bekanntschaft mit dem Satz, so z. B. Hieronymus, andere, wie Augustinus, kannten ihn zwar, betrachteten ihn aber anscheinend als nicht zum Bibeltext gehörig. Die Vulgata hatte ihn als Textbestandteil. Erasmus von Rotterdam nahm das Comma erst 1522 in die dritte Ausgabe seines griechischen Neuen Testaments auf, gedrängt von Anfeindungen wegen seines Fehlens und gestützt auf die – nach Erasmus’ eigener Bewertung möglicherweise gefälschte – Minuskel 61. Zu Luthers Lebzeiten fehlte das Comma Johanneum in seiner Übersetzung und wurde erst 1581 durch einen Frankfurter Drucker eingefügt. In der Lutherbibel von 1545 lautete die Stelle: "Denn drey sind die da zeugen auff Erden / Der Geist / vnd das Wasser / vnd das Blut / vnd die drey sind bey samen". [Vgl. 1. Johannes 5 aus der Luther-Bibel 1546 bei Wikisource.] Bei der Revision von 1892 wurde das Comma eingeklammert und mit einer Fußnote versehen; bei der Revision 1912 wurde es aus dem Text genommen und in eine Anmerkung verwiesen. Im Jahre 1897 entschied das Heilige Officium, dass katholische Theologen die Echtheit des Comma nicht mit Sicherheit ("tuto") leugnen oder bezweifeln könnten. Diese Entscheidung wurde durch Papst Leo XIII. bestätigt, jedoch nicht in der forma specifica, so dass es sich um nichts weiter als eine "Behördenentscheidung" handelte. Katholische Theologen hatten dennoch forthin bei wissenschaftlichen Auseinandersetzungen Bezug auf diese Entscheidung zu nehmen. Die unter Papst Johannes Paul II. erschienene Nova Vulgata bietet den Satzteil nicht mehr. 

Evangelische wie römisch-katholische Theologen sind sich heute mit wenigen Ausnahmen einig, dass das Comma Johanneum nicht zum ursprünglichen Textbestand des 1. Johannesbriefs gehört und allenfalls eine etwa seit dem 4. Jahrhundert bezeugte Deutung der zweifellos zum Text gehörenden Passage über die "drei irdischen Zeugen" darstellt.

Comma Joanneum heißt die im 4. Jh. erfolgte Erweiterung von 1.Joh. 5,7: (Drei sind, die Zeugnis geben) im Himmel: der Vater, der Logos und der Heilige Geist, und diese drei sind eins, und drei sind, die Zeugnis geben auf Erden. Dieser Zusatz fehlt in allen orient. Übers., griech. Bibel- und Väterschriften (außer zwei Bibel-Hss. des 15. und 16. Jh.), bei fast allen Altlateinern und älteren lat. Kirchenschriftstellern (einschl. Vg). Er hat eine weitere Verbreitung erst durch die Complutenser Polyglotte (1514-20) und die Bibel des Erasmus (seit 1522) gefunden, widerspricht aber dem Zusammenhang und sprachlichen Gründen. 

Die Entstehung der dogmatisch-apologetischen Ergänzung hat ihre Wurzel in der Anwendung der Worte dieses drei sind eins auf die Dreifaltigkeit durch Tertullian (Adv. Prax. 25) u. Cyprian (De eccl. unit. 6) und in einer wohl hieraus erfolgten mystisch-symbolischen Deutung der ursprünglich drei irdischen Zeugen auf die drei göttlichen Personen.

Solche Argumente sprechen für sich und es bedarf hier keines weiteren Kommentars.

Es ist etwas erstaunlich, wie bei Schlachter 2000 drei auf Erden und drei im Himmel etwas bezeugen sollen. Interessant ist, dass im Himmel irgend jemand etwas bezeugen müsse, wenn doch im Himmel keine Unwissenheit herrscht?! 

Diese trinitarischen Zusätze finden sich in deutschen Bibelausgaben bei Schlachter 2000 und der Luther 1998 bzw. der Neuen Luther-Übersetzung.

http://www.bibel-offenbarung.org/trinitaet-antitrinitaet-welchen-gott-betest-du-an/zur-gottheit-schoepfer/212-das-comma-johanneum-in-1-johannes-5-7-der-beweis-eines-dreieinigen-gottes.html

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@Fred4u2

Danke Fred4u2, dass Du die Wahrheit  deutlich darlegst und auch belegst.

Und deshalb noch einmal an chrisbyrd  eine Wiederholung von Tatsachen, die sich eigentlich längst und überall herumgesprochen haben:

Im 19. Jahrhundert gab es in fast alle Bibelübersetzungen einen Zusatz in 1. Johannes 5:7, einen Zusatz, durch den die Lehre von einer  Dreieinigkeit  gestützt werden sollte. 

Allerdings erscheint dieser Zusatz in den ältesten griechischen Handschriften NICHT.  Auch in der Peschitta*) kommt er nicht vor. Zweifelsfrei ist also längst belegt, dass es sich bei diesem Zusatz um eine Fälschung handelt.

*) Die Peschitta ist eine sehr frühe Bibelübersetzung in die Syrische Sprache und gehört somit zu den ältesten und wichtigsten Belegen für die frühe Überlieferung des Textes der Bibel.

Bibellesern fallen angesichts solcher Tatsachen Jesu Worte aus Johannes 8:44  ein:

" . . .Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun . . . er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge"

Ein Vater der inzwischen viele Kinder hat  . . .

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@Abundumzu

Mich verwundert doch sehr, dass ein Zeuge Jehovas sich auf alte Schriften beruft um zu erklären, dieser Zusatz gehört nicht in die Bibel und gleichzeitig mit Blut und Schwert die NWÜ verteidigt, die im NT 237 mal Jehova einsetzt obwohl in allen rund 6000 Abschriften des NT nicht ein einziges Mal der Name Gottes vorkommt.

Könnt ihr euch mal einigen? Akzeptiert doch endlich mal, dass man die Bibel nicht verändern sollte und Begriffe wie Jehova nicht eingefügt werden dürfen weil dieser Begriff bzw. JHWH NICHT in den ältesten Abschriften enthalten ist. Das wäre doch mal eine klare Linie die man begrüßen kann.

Ansonsten fällt der von dir zitierte Vers über Satan klar auf euch zurück, da ihr nicht in der Wahrheit steht sondern das Wort Gottes offensichtlich verfälscht.

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Hallo Lyznoe,

Als Kurzantwort vorab:  Die Trinität ist keine biblische Lehre. 
Daher ist Jesus Christus nicht der allmächtige Gott, sondern dessen
Sohn.  Aus dem gleichen Grund wird der heilige Geist  weder in  Johannes 10 noch anderswo als Person oder gar Teil einer Dreieinigkeit erwähnt.   Und
die von Dir zitierte Aussage Jesu relativiert sich, wenn Du den Kontext
hinzuziehst.  

So erfährst Du beispielsweise in Johannes 17:22, 23: „. . . damit sie [die Jünger]  eins seien, so wie wir [Vater und Sohn] eins sind,  ich in Gemeinschaft mit ihnen und du in Gemeinschaft mit mir, damit sie vollkommen eins gemacht werden, auf dass die Welt Kenntnis davon habe, dass du mich ausgesandt und dass du sie geliebt hast, so wie du mich geliebt hast.“ 

Und nun etwas detaillierter:

Für einige Christen  -  und zwar für die Minderheit  -  sind Vater und Sohn ganz selbstverständlich zwei Persönlichkeiten,  genauso wie es bei uns Menschen auch der Fall ist,  denn schließlich wurden wir in ihrem  Bild  erschaffen   (1. Mose 1:26)  

Der Name des Vaters ist JHWH bzw. Jahwe bzw. Jehova,  je nach Übersetzung und Sprache. (Jesaja 42:8)  Der Name des Sohnes ist bekanntlich Jesus  und die Bibel nennt ihn auch „ . . .den Anfang der Schöpfung Gottes“  (Offenbarung 3:14) oder  in Sprüche 8:22-31  „Jehova [der Vater] selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters.“ (NWÜ)   oder „als erste Schöpfung noch
vor allen anderen“ (Neues Leben. Die Bibel)  und dann Vers 30:  „ . . . da war ich  [der Sohn] Werkmeister bei ihm [dem Vater], war Tag für Tag seine Wonne und freute mich vor seinem Angesicht allezeit“  (Schlachter Bibel).  Diese erste Schöpfung des Vaters wird an manchen Stellen auch mit den Begriffen  „Einziggezeugter  oder „Erstgezeugter“ umschrieben.  

Für andere Christen  -  und zwar für die große Mehrheit  -  ist diese
Unterscheidung nicht so eindeutig, denn teilweise halten sie Vater und
Sohn für ein und dieselbe Persönlichkeit, da ist also der Vater gleichzeitig auch der Sohn  -  und andere  wieder  halten Vater und Sohn für Teile einer
Dreieinigkeit,  in der als Dritter noch der heilige Geist  dazukommt.

Nun sind allerdings Mehrheiten nirgendwo  -  auch nicht  in der Bibel  -   der Gradmesser für Wahrheit.  Ganz im Gegenteil:  Eine Minderheit war es
bspw., die Gottes Anerkennung fand, als er durch die Sintflut die Gottlosigkeit
der damaligen Welt beendete.  

Ebenso sagt die Bibel voraus,  dass es eine Minderheit sein wird,  die den „Weg des Lebens“ geht.  Wörtlich heißt es nämlich:  „ Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen;  doch eng ist das Tor und eingeengt
der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.“   (Matthäus 7:13, 14)

Bitte unterscheide also zwischen einigen Christen (wenn es auch nur wenige sind) und der großen Menge  anderer Christen   -  eine Unterscheidung,  auf die schon Gottes Wort warnend hinweist:  „ . . .  denn  nicht jeder, der
zu mir [Christus] sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel
eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.“ (Matthäus 7:21)

Du siehst also,  schon Jesus Christus machte vorausschauend einen Unterschied zwischen  einigen Christen und anderen Christen!    

Und  außerdem - hoffentlich ist es Dir aufgefallen -    beide Gruppen
unterscheiden sich, weil die einen zwar sagen  „Herr“ -  die anderen aber tun, was der Willen dessen ist  (und nun bitte genau lesen): den der Sohn  „meinen Vater im Himmel“  nennt.  

Bemerkenswert - nicht wahr?

Wieso  aber gibt es zwischen einigen Christen und anderen Christen solche trennenden Unterschiede in der Lehre?  

Die Bibel nennt als Ursache:  „Vergeblich bringen sie [einige] mir [dem  Vater] fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren . . .“   (Jesaja 29:13  und Matthäus 15:8, 9)

Menschengebote sind es also, die eine an sich klare Lehre über den Vater und den Sohn so unverständlich machen,  dass   Du völlig zu Recht nachfragen
musst, wie das zu verstehen ist.  

Nun hast Du vielen Antworten sicherlich schon entnehmen können . . .

Nun hast Du vielen Antworten  schon entnehmen können, dass es  scheinbar viele Möglichkeiten  gibt,  die eine oder die andere Auffassung mit der Bibel zu begründen  -  das ist allerdings nur scheinbar so,   macht aber dennoch die Sache für  einen Außenstehenden nicht einfacher.   Außerdem ändert es nichts daran,  dass es nur eine Wahrheit geben kann.  

Um Dir  trotzdem dabei zu helfen,  die Wahrheit der Bibel mit relativ wenigen Anhaltspunkten herauszufinden,  zeige ich Dir einige Überlegungen grundsätzlicher Natur auf, die man nicht außer Acht lassen darf:

Die Zeitliche Abfolge, in der die verschiedenen Lehren entstanden sind - ist deshalb wichtig zu wissen,  weil man nämlich dann erfährt,  dass es die Bibel schon längst  gab, bevor abweichende Lehren „hinzugedichtet“ wurden.  Erst  dann kann man deren
Wahrheitsgehalt besser bewerten.

Wann also war die Bibel fertig?

Die Bibel wurde im ersten Jahrhundert nach Christi vollendet.  Sie schließt auf ihrer letzten Seite mit der Warnung,  diesem Buch nichts mehr hinzuzufügen oder gar etwas daraus zu entfernen. (Offenbarung 22:18, 19)  

Wann kamen trotzdem abweichende Lehren auf?

Knapp dreihundert Jahre  später wurde trotzdem etwas hinzugefügt,   nämlich die Lehre von einem dreieinigen Gott.  Sie wurde in einem „Glaubensbekenntnis“ festgehalten und lautet: „So ist der Vater Gott, der Sohn Gott, der Heilige Geist Gott,  und doch sind es nicht drei Götter, sondern es ist nur Ein Gott.“  

Das allerdings ist nicht Gottes,  sondern Menschenwort.

Was aber sagen denn nun die beiden,  um die es
geht  - Vater und Sohn nämlich   -    zu Deiner Frage?
  

Das zu wissen ist ebenfalls besonders wichtig,  denn keiner weiß  es besser als die beiden  -  und deshalb  hat das mehr Gewicht
als alles andere  -  Richtig?

Der  Vater sagt über den Sohn, was  in Matthäus 3:16, 17 nachzulesen ist „. . .Als Jesus getauft war, kam er  sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden geöffnet, und er sah Gottes Geist wie eine Taube herabfahren und auf ihn kommen. Siehe! Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, welche sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“

Und etwa drei Jahre später laut  Lukas 9:35 „ . . Und eine Stimme kam aus der Wolke [vom Vater] und sprach: „Dieser ist mein Sohn, der auserwählte. Hört auf ihn!“

Und   -  umgekehrt -  was sagt der Sohn über den Vater?

Johannes 14:28 „. . der Vater ist größer als ich.“

Johannes 5:30 „. . .Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen [zu tun], der mich gesandt hat.“

Und was kann man daraus schlussfolgern?

Unverkennbar sind es zwei Personen  -  und unverkennbar ist,  dass beide,  sowohl der Vater als auch der Sohn einander sehr achten und sehr gut zusammenarbeiten.  Und es ist der Sohn,  der  uns (Dich und mich)  dazu einlädt,  ihn selbst und seinen Vater besser
kennen zulernen.  Er sagt:

„. . . Dies bedeutet ewiges Leben, dass sie [wir seine
Nachfolger] fortgesetzt Erkenntnis [bzw. Verständnis] in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, [den Sohn] Jesus Christus“ (Johannes 17:3).

Nun wirst Du Dich möglicherweise fragen . . .

Warum . . .

. . . oder wieso es denn überhaupt möglich ist,  dass es so verwirrend viele Religionen geben kann,  durch die hindurch zu finden nur mit großer Mühe gelingt!? 

Deshalb ist es sehr vernünftig, dass Du gefragt hat  - denn Lernen, Lernen und noch einmal Lernen ist die einzige Möglichkeit, um die Wahrheit der biblischen Botschaft von der Scheinwahrheit zu
unterscheiden.  

Mache weiter so.

Viel Erfolg und alles Gute

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Viele Worte nur leider nicht die Wahrheit. Und zu suggerieren, weil "einige wenige " Christen etwas anderes glauben muss das automatisch die richtige Lehre sei wegen dem engen Weg ist schon sehr suspekt. Dann werde ich mal schauen, welche christliche Sekte die wenigsten Mitglieder hat und deren lehren sind dann die besten....

Mit den Menschengeboten kennst du dich ja aus gerade deine Sekte oder Gemeinschaft ist ein Meister darin, den eigenen Mitglieder jede Menge Gebote aufzuerlegen.

Im übrigen solltest du auch mal das hier lesen;

Matthäus 24 (Schlachter)

23Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus, oder dort, so glaubt es nicht! 24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen. 25 Siehe, ich habe es euch vorhergesagt. 26 Wenn sie nun zu euch sagen werden: »Siehe, er ist in der Wüste!«, so geht nicht hinaus; »Siehe, er ist in den Kammern!«, so glaubt es nicht!
Jesus redet also davon, dass "einige" Christen behaupten würden, er wäre bereits unsichtbar wiedergekommen. Er spricht also direkt die kleine Gruppe der ZJ an, die seit 130 behauptet, Jesus sei bereits da aber niemand sieht ihn, Was sagt er noch: GLAUBT IHNEN NICHT......

Und falls es immer noch nicht zu Zeugen Jehovas durchgedrungen ist, Jesus ist kein erschaffenes Wesen, er ist nicht der Erzengel Michael. Wie krank diese lehre ist sieht man, wenn man anstelle vom Sohn, vom Wort usw, mal Erzengel Michael einsetzt.

Machen wir mal mit Johannes Kapitel 1


1Im Anfang war der Erzengel Michael, und der Erzengel Michael war bei Gott, und der Erzengel Michael war Gott. 2 Der Erzengel Michael war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch den Erzengel Michael entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. 4 Im Erzengel Michael war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 10 Der Erzengel Michael war in der Welt2, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte den Erzengel Michael nicht. 11 Der Erzengel Michael kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab der Erzengel Michael das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen, den Namen Michael glauben;

Interessante Version der Bibel nicht wahr?

Das übertrage mal auf die ganze Bibel und dann frage dich, was wäre das für eine Bibel, wenn ein dahergelaufener Erzengel die Stelle von Gottes Sohn annimmt, sich anmaßt, Mensch zu werden, sich anbeten lässt und behauptet, wer ihn, den Erzengel sieht der sieht Gott......

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Gott ist ein Geheimnis, das
man nur schwer mit Worten beschreiben kann. Vielleicht helfen dir
diese Gedanken über den dreieinigen Gott, ein wenig von diesem
Geheimnis zu verstehen:

TRINITÄT

Ein Gott - drei göttliche
Personen.

Juden haben Monotheismus.

Christen haben Monotheismus.

Muslime haben Monotheismus.

Warum nehmen Christen
dennoch

drei göttliche Personen an:

Vater, Sohn und Heiligen
Geist?

Gott ist Liebe und
Barmherzigkeit.

So sagt es der Tanach.

So sagt es die Bibel.

So sagt es der Quran.

Gott hat die Welt in
Freiheit geschaffen,

ohne Notwendigkeit.

Das glauben die Juden.

Das glauben die Christen.

Das glauben die Muslime.

Gott liebt,

ob es nun die Welt gibt oder
nicht.

Wenn es keine Welt gäbe,

würde Gott dennoch lieben.

Wen liebt Er,

wenn nicht die Welt?

Sich nur selber zu lieben,

ist zu wenig.

Liebe braucht ein Gegenüber,

Liebe braucht den anderen
als Person.

Deshalb glauben Christen,

dass Gott in sich selbst
drei Personen umfasst.

Alle drei Personen sind von
Ewigkeit.

Der ewige Vater liebt den
ewigen Sohn.

Der ewige Sohn liebt den
ewigen Vater.

Der Heilige Geist verbindet
Vater und Sohn in der Liebe.

In der Gemeinschaft der drei
göttlichen Personen

verwirklicht sich erst
Gottes allumfassende Liebe.

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