Ist jemand von euch gescheitert bei der Gründung einer Zeitarbeitsfirma?

4 Antworten

mein Kumpel war nur Arbeitnehmer & Leiharbeiter bei einer solchen Bude, die insolvent ging.

Merkwürdig, wenn die Firmen wöchentlich Rechnungen schreiben & auch Geld einnehmen von den Entleihbetrieben.

Dann mußten manche Firmen auf Grund dieses Billig-CGZP Tarifs auch Gelder nachzahlen wegen dieser Tarifunfähigkeit. Auch ich habe Klage eingereicht & einen Vergleich erzielt mit 5-stelliger Nachzahlung.

Nach AÜG §§ 9, 13 hat der Anwalt die Entleihbetriebe angeschrieben & den Lohn eingefordert (Festangestellten-Lohn vs. Leiharbeitslohn 5,89 € brutto 2007 im Westen) !!!

Leider habe viele meiner Kollegen gekniffen.

Bei der anderen Bude hat der Geschäftsführer wohl viele Privatentnahmen gezogen.

Die Ehefrau ( der Mann im Hintergrund) hat jetzt eine Micro GmbH gegründet mit 1 € Haftung als UG Unternehmergesellschaft.

Mein Kumpel hat die 150 Überstunden leider nicht bekommen sowie 2 Tage Urlaub. Es gab lediglich 3 Monate Insolvenzgeld. Er hat leider weitergearbeitet, er hätte besser zu Hause bleiben sollen, wurde aber vom Entleihbetrieb & dem Chef der Leihfa. vollgequatscht.

Damals sind auch diese Ich-AGs gescheitert. Die Arbeitsagentur stellt dann auch eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung aus.

"Motivierte & engagierte" Leiharbeiter seien das Rückgrat, so auch der O-Ton eines Geschäftsführers einer ominösen 1 € UG

Dieses Equal Pay wurde ja umgangen durch kurzzeitige Abmeldungen bei den Entleihbetrieben. Provisionsforderungen bei Übernahme sind teils sittenwidrig.

Ebenso sind Leute abgemeldet worden kurz vor der jetzt nach 18 Monaten möglichen Übernahme beim Entleihbetrieb

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Ich persönlich nicht, aber ich habe im Kundenkreis jemanden, der Inhaber von zwei Firmen ist. Die eine erbringt werkvertragliche Dienstleistungen. Die andere hat Arbeitübernehmerüberlassung vorgenommen und ist derzeit inaktiv.

Besagte zweite Firma wurde seitens des Inhabers quasi eingestampft, weil der regulatorische Overhead dermaßen groß wurde, dass das Konstrukt betriebswirtschaftlich unrentabel wurde. Insbesondere die Nahles'schen Verschärfung der Arbeitnehmerüberlassung im Sinne der 9-Monats-Regel und "equal pay" waren dermaßen aufwendig umzusetzen, dass er sich entschieden hat, eine dreistellige Zahl von Leuten rauszuwerfen und sich lieber auf seine andere Firma zu konzentrieren.

Finde, man sollte sowas nicht unterstützen. Das ist der Sklavenhandel des 21. Jahrhunderts. Abgesehen davon gibt es mittlerweile so viele, die sich auch in den Firmen die Zeitarbeiter beziehen schon total etabliert haben und entsprechende Preise anbieten können, dass in den meisten Orten noch eine Firma wenig Sinn macht.

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