Ist jemand von euch als Erwachsener zum christlichen Glauben konvertiert und hat sich taufen lassen?

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9 Antworten

Jaein.

Ich habe mich als Kind der evangelischen Kirche zugewandt, erkannte als Jugendlicher einige Unterschiede zwischen der evangelischen Kirchenlehre und dem, was klar in der Bibel steht und verlor daher den Glauben an die evangelische Kirche, aber nicht den an Gott. Mit 30, also vor etwa 10 Jahren lernte ich die Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage kennen und fand an dieser Interesse, eben weil sie sowohl meinem persönlichen Glauben in sehr vieler Hinsicht sehr nahe kommt und die betreffende Lehre auf eben die Klarheit der betreffenden Bibelstellen begründet. Aus diesem Grund habe ich mich als Erwachsener in dieser Kirche taufen lassen und diese Taufe geschah wie zur Zeit Jesu durch Untertauchen im Wasser - und nicht nur symbolisch durch beträufeln der Stirn.

In Bezug auf die katholische Kirche kann ich natürlich nicht mitreden, aber in Bezug auf christlichen Glauben durchaus. Auch wenn Außenstehende meinen, dass Mormonen keine Christen seien, weiß ich, dass Mormonen nach dem Leben, was laut der Bibel Christus selbst gelehrt und vorgelebt hatte. So,lange das, was laut der Bibel Christus gelehrt und vorgelebt hat, christlich ist, sind Mormonen auch definitiv Christen.

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Gratuliere dir!!!

Was auf dich zukommt soll dir einfach helfen, gut mit Gott zu leben. Es ist für dich - nicht für irgendwelche Vorschriften.

God bless und LG

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Also bei mir war das so man hatte ein Gespräch.
Dann hat man sich ein Termin gemacht und wurde dann eben getauft. Die Taufe hat mit alles drum rum um die 30-45 Minuten gedauert.
Was du mit  Unterrichtsstunden meinst verstehe ich jetzt nicht so ganz. Was meinst du damit?

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Kommentar von Elise87
04.08.2016, 16:02

Danke für deine Anzwort. Ich meine ich hätt da mal was gelesen, dass man so ein paar Stunden so ne Art Unterricht erhält um die Grundpfeiler, Gebräuche, Gebete zu besprechen.

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Kommentar von AlisonApril
04.08.2016, 16:09

Hmm nein bei mir war es das nicht.
Nur während der Taufe sagt der Priester Gebete die du dann nachsprechen solltest das sagt dir der Priester aber dann :)
( ich kann nur sagen wie es bei mir war..)  

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Mich hat man schon als Kind getauft, folglich wurde ich nicht mehr getauft. Aber es wurde ein Tauferneuerungsgottesdienst fur mich gefeiert, dei meine Rückkehr in den "Schoß der Kirche" feierte.

Wie lange das Kathechuminat (Taufvorbereitung) dauert ist unterschiedlich, meist etwa ein halbes Jahr.

Bei unserer kleinen Gemeinde findet das Kathechuminat ic der normalen Gemeindearbeit statt, die größeren Gemeinden in der Umgebung machen spezielle Seminar bei denen nur Täuflinge teilnehmen, das braucht aber genügend Teilnehmer

LGKlaus

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Die Zeit des Glaubensunterrichtes richtet sich nach den Vorkenntnissen im kath. Glauben. Die Konversionen in unserer Pfarrgemeinde hatten eine Vorbereitungszeit von ca. einem Jahr. Nur ein Gespräch und sofort danach die Taufe ist für mich ehrlich gesagt nicht nachvollziehbar.

Ich bin zwar im kath. Glauben aufgewachsen, habe aber andere in der Zeit der Konversion begleitet bzw. jemanden sogar in den Glaubenswahrheiten unterrichtet, weil es der Pfarrer nicht getan hat. Sowas gibts leider auch. Es hat drei Monate gedauert bis zum Empfang aller Sakramente.

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Zum christlichen Glauben konvertiert man nicht...Man nennt das Bekehrung, aber nicht zur einer Kirche hin, sondern hin zu Jesus Christus. Lass dir Zeit und bete darüber, bevor du eine Entscheidung triffst. Lies in Gottes Wort, in den Evangelien. Werde nicht ungeduldig, denn Gott weiß um alles und Er wird dafür sorgen, wenn du Ihn lässt, dass du auf den richtigen Glaubensweg kommst.

http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.189

lg

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Leider kann ich dir nicht sagen, wie lange die katholischen Riten dauern, aber ehrlich gesagt, hätte ich da eine – ernsthafte – Gegenfrage:

Wieso zum Katholizismus?

Ich bin jetzt protestantisch aufgewachsen (nicht erzogen) und habe mich mit Christentum und Katholischer Geschichte ein wenig befasst. Ich denke, wenn ich katholisch aufgewachsen wäre, würde ich wohl eher zum Protestantismus konvertieren, als umgekehrt.

Allerdings habe ich mich gleich noch einen Schritt weiter "entwickelt" und erkannt, dass Religion der falsche Weg ist, um zu Gott zu finden – jede Religion. Und dennoch liegt der wahre Pfad zur Erkenntnis zwischen allen Religionen.

Also, was war Dein religiöses Umfeld und was hat Dich vom Katholizismus überzeugt? Das würde mich ernsthaft interessieren. Gerne auch PN.

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Kommentar von Raubkatze45
04.08.2016, 19:13

Was mich als Katholikin überzeugt, kann ich dir sagen:

Weil sie für mich die una, sancta, catholica, apostololica ecclesia  und damit die von Jesus Christus auf apostolischem Fundament gegründete Kirche ist, durch die der Herr im Kairos der Zeit wirken will

weil Christus ihr den Beistand durch den Hl. Geist versprochen hat bis zum Ende der Zeiten und ihr auch die Vollmacht der Binde- und Lösegewalt verliehen hat

weil sie Glaubenswahrheiten durch die Jahrhunderte (trotz der unbestreitbaren Sündenfälle) unverfälscht bewahrt hat

weil die kath. Kirche im Gegensatz zu den reformatorischen Kirchen ein Lehramt hat, was in offiziell definierten Glaubens- und Sittenfragen durch den Beistand des Hl. Geistes unfehlbar ist und damit verhindert, dass jeder sich eigene Auslegungen schafft und am Ende gar nicht mehr weiß, was er glaubt 

  Im Protestantismus schätzt man den "lockereren" Umgang mit gewissen Normen. Genau das schätze ich an meiner Kirche, dass sie sich nicht dem Zeitgeist beugt und es noch wagt, Sünde beim Namen zu nennen, dass sie den Gläubigen den Weg weist, aber die Entscheidung nicht abnimmt

weil die Sakramente der kath. Kirche mir im Leben und im Tod Trost und Stärkung  geben, weil das Bekenntnis der Kirche zur wahren Gegenwart Jesu Christi im Altarssakrament für mich einzigartig und Quelle der Anbetung und Seligkeit für mich und alle Glaubenden ist

weil für uns die Quelle der mündlichen Überlieferung ebenso wichtig ist als die Bibel und "sola scriptura" aus unserer Sicht einseitig ist und wichtige Informationen außen vor lässt

und nicht zuletzt deswegen, weil es die Kirche der Sünder ist, deren Heiligkeit nur im Herrn der Kirche besteht und ich mich in dieser Kirche gut aufgehoben fühle und das ist auch der Grund, warum ich schon mit Erfolg Protestanten bei der Konversion beigestanden habe.

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Kannst du vielleicht bei den Themen (Tags) noch die Konfession angeben? Da sich da die Taufvorbereitungen vermutlich sehr unterscheiden. Ich weiß es nur wie es bei mir (Freikirche) ist. Und auch da gibt es Unterschiede.

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Warum hast du dich dazu entschlossen? 

Das ist von der Sache her nichts,was man mal eben so aus Jux und Tollerei macht. 

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Kommentar von Elise87
04.08.2016, 15:56

Das ist mir durchaus klar und ich mach das nicht einfach aus ner Laune heraus. Hab mir das gut überlegt. Ich bin 29 hab nen Mann und ein Kind, daher weiß ich was ich tue. Ich möchte konvertieren weil ich mich mit dem katholischen Glauben am meisten identifizieren kann und ich spüre, dass ich diesen Schritt für mich gehen muss.

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