Ist jeder böse Mensch, auch ein Psychopath?

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5 Antworten

Böse existiert nicht. Nicht einmal beim Psychopathen.

Mensch kann böses tun, ist deswegen aber kein böser Mensch. Der Mensch hat keine Wertung.
Und auch wer böses tut ist nicht immer ein Psychopath. Auch Psychopathen haben positive Eigenschaften die sich nützen lassen.

Hey,

Das Böse liegt immer noch im  Auge des Betrachters, aber ich denke das grundsätzlich keiner böse oder gut ist. 

Ich denke auch das Psychopathen gut Eigenschaften haben und nicht grundsätzlich böse sind da sie es ja auch nicht ohne Grund "so werden " meist liegt da ja was schlecht in der Vergangenheit . 

in jeder mensch steht vom geburt her 50% gutes und schlechtes
mann kann auch gutes und schlechtes tun
aber!
kommt darauf an, in welcher situation man ist und was für gefühle er hat
"psychopaten" wie du geschrieben hast, das sind normalerweise menschen mit gestörte psyche, also es passiert entweder nach eine trauma, oder depression, oder es kann auch genetisch werden...

Es gibt keine bösen Menschen. Jede Tat ist ein Ergebnis von Ursache und Wirkung. Eine misshandelte Seele ist eher dazu geneigt andere zu quälen, als jemand, der dieses Problem in der Vergangenheit nicht gehabt / erlebt hat.

DBKai 07.07.2017, 07:06

Es gibt immer eine Ursache für schlechtes Verhalten und jeder böse Mensch kann auch wieder geheilt/gut werden... solange die Person aber böse handelt und man nicht mit ihr darüber reden kann, könnte man sie schon als "böser Mensch" bezeichnen - denn momentan passt diese Bezeichnung ja. 

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JohnnyMnemonic 07.07.2017, 16:17
@DBKai

Ich gehe da schon ein bisschen weiter als ihr;

Ich sage es gibt nix Gutes und auch nix böses, da alles einen rationalen Zusammenhang hat und letzten Endes; wenn ich dir was "böses" antue, tue ich mir zugleich was "gutes". Demnach ist jede Aktion, die man macht aus objektiver Sicht betrachtet "neutral". Denn wenn etwas für mich gut ist und für dich schlecht, an wen liegt es dann zu beurteilen, was GENERELL gut oder schlecht ist?

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DBKai 07.07.2017, 17:59
@JohnnyMnemonic

Wenn es dir gut tut - du einer anderen Person dabei aber schadest - dann ist es böse... 

Es gibt Notwehr - da ist es verständlich, dass man sich verteidigt. 

Wenn man aber normal reden kann und auf ehrliche Weise an Geld und alles kommen kann, dann wäre es gut wenn man es auch auf diese Weise zu erreichen versucht. 

Wenn man andere unterdrückt und ausbeutet obwohl es auch anders/fair gehen würde, dann ist das auch böse. 

Du gehst nicht weiter als ich - ich sage nämlich genau wie du, dass es für jedes gute und böse Handeln auch immer Gründe gibt, die man erforschen kann... Was ist das Problem der Person? Schlechter Bildungsstand? Komisch aufgewachsen? Was stimmt nicht?

Man kann sich ja auch was Gutes tun ohne anderen zu schaden - ohne ihnen ein Unrecht zu tun und bei jedem zwischenmenschlichen Problem sollte man darüber reden können - argumentieren können... was ist gut daran und was schlecht? Global betrachtet? Also - wenn gut Zeit dafür vorhanden ist, ist es sicher immer gut, wenn man über diverse Vorfälle im Alltag mal kommuniziert - analysiert... usw. man kommt auf vieles drauf und kann Lösungen dafür suchen und finden.

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JohnnyMnemonic 07.07.2017, 21:10

Ich glaube du verstehst denn Sinn des ganzen nicht; egal ob du was gutes tust, du tust immer gleichzeitig auch was böses. Umgekehrt ist es dasselbe.
In dem Sinn ist alles was wir machen sowohl gut, als auch böse. Der einzige Unterschied darin; die Perspektive!

Der bestohlene Mensch findet es schlecht, der stehlende Mensch findet es gut.

Gut = böse.

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DBKai 08.07.2017, 08:20
@JohnnyMnemonic

Eben nicht.

Es kommt auf die Situation darauf an ob die Tat gut oder böse war. 

Mal angenommen eine Person wird durch Ausbeutung/Unterdrückung reich  - in etwa so wie in dem Disney Film Robin Hood... in dem Fall ist es gut, dass man ihn bestielt, weil er ja auf unfaire Weise an das Geld kommt und er vielen anderen Menschen schadet. Robin Hood = der Gute und Prinz John ist da der Böse.

Auch im Film Aladdin ist der Diebstahl verständlich weil Aladdin offenbar keine gute Möglichkeit hat um an Essen zu kommen. 

Etwas anderes ist es wenn jemand eigentlich genug Geld hat um sich die Dinge zu kaufen oder wenn jemand die Möglichkeit hätte auf ehrliche Weise an Geld zu kommen und trotzdem stielt - da müsste man dann mal darüber reden was das soll.

Sklaverei, Unterdrückung und Ausbeutung ist ganz klar etwas böses. Es ist deshalb böse weil NIEMAND gewöhnlich gerne versklavt, ausgebeutet und unterdrückt wird. Jeder Mensch wird lieber fair behandelt und jeder Mensch hat die Möglichkeit sich anderen gegenüber fair zu verhalten - besonders dann wenn keine akute Notsituation besteht. 

Wenn man etwas Gutes tut ist es garantiert nicht gleichzeitig auch immer etwas Böses. Durch viele gute Handlungen kann man die Welt immer mehr zum Guten verändern. Wenn man sich für Menschenrechte einsetzt ist das nur gut.. und nur Menschen die von Unrecht profitieren könnten sich dagegen einsetzen aber das ist dann sehr böse von diesen Leuten 

Es stimmt absolut nicht, dass alles was wir machen sowohl gut als auch böse ist - sondern es ist entweder gut oder böse. In vielen Filmen gibt es auch immer die Guten und die Bösen und es ist in der Regel sehr leicht zu erkennen, wer die Guten sind und wer die Bösen sind... Z. B. in Harry Potter... oder in vielen Animes und Disney-Filmen... so gut wie jeder normale Mensch würde die Guten in den Filmen als gut bezeichnen und die Bösen als böse. Die Guten machen vielleicht mal kleine schlimme Sachen aber die Bösen machen es meist ja im großen Stil. 

Hast du solche Filme schon mal gesehen? Erkläre mir doch mal anhand von ein paar Disney-Figuren wer die Guten und wer die Bösen sind und wie du drauf kommst dass die eine Person gut und die andere böse ist. 

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JohnnyMnemonic 08.07.2017, 13:55

Ja, aber du beurteilst das allgemeinbetrachtet aus einem Blickwinkel, wie es die Gesellschaft etabliert hat.

Ich gehe da noch weiter und sehe es in dem Moment, wo es passiert als eine Yin und Yang Symbiose, da im gleichen Moment gutes wie auch schlechtes passiert.

Das lässt uns ja zu dem Ergebnis gelangen, dass es kein gutes und gleichzeitig kein schlechtes Werk in der Welt gibt, da alles gut und schlecht zugleich ist.

Baust du ein Haus, müssen für das Baumaterial Bäume sterben. Baust du keins, überleben die Bäume, jedoch du frierst.

Klaust du jemandes Geld, haste was auszugeben, der andere ist dann jedoch bettelarm. Wenn du ihn nicht bestiehlst, kann er darüber verfügen wie er will, jedoch genießt du die Nachteile der Armut.

Wenn man perspektivisch an die Sache rangeht, ist gut = böse.

Und was die Gesellschaft als gut und böse beurteilt, ist völlig irrelevant. Denn die Gesellschaft hat nicht immer recht. Beste Beispiele: Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, Gesetze für / gegen Abtreibung, Nationalsozialismus, Scharia, etc.

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DBKai 08.07.2017, 15:52
@JohnnyMnemonic

Das ist ja eben nicht richtig, dass alles gut und schlecht zugleich ist. Dem kann ich absolut nicht zustimmen.

Es gibt neutrale Handlungen - ok - aber es gibt auch gute und schlechte Handlungen. Da kann man nachdem gehen was dem Leben dient und was dem Leben abträglich ist... was dem Gemeinwohl dient und was dem Gemeinwohl schadet... Wie man selbst gerne behandelt werden möchte und wie so gut wie kein Mensch wohl gerne behandelt werden will.

Ich habe schon Beispiele genannt: Unterdrückung, Ausbeutung, Sklaverei, unnötige Gewalt (damit ist kein spielerisches Toben gemeint)

Nach deiner Annahme gibt es an diesen Dingen auch etwas Gutes - aber was soll das sein? Im schlimmsten Fall sind Menschen ein Leben lang versklavt/unterjocht und werden dadurch an vielen Dingen gehindert, die wahrscheinlich schöner/angenehmer wären...  Auch hat doch jeder Mensch lieber Fairness als Ausbeutung der eigenen Arbeitskraft - oder ist das bei dir anders?

Was ist denn an Fairness zugleich gut als auch schlecht?

Und was ist an Ausbeutung zugleich gut als auch schlecht?

Für mich ist es klar so: Fairness ist gut - Ausbeutung ist schlecht.

Baust du ein Haus, müssen für das Baumaterial Bäume sterben. Baust du keins, überleben die Bäume, jedoch du frierst.

Das ist ein gutes Beispiel. Stimmt schon... Man könnte die Häuser ja vermehrt aus Stein bauen, denn Stein wirkt ziemlich leblos auf mich... und es hält besser/länger. Sofern gut Zeit vorhanden ist kann man doch gut über mögliche Alternativen nachdenken... 

Klaust du jemandes Geld, haste was auszugeben, der andere ist dann jedoch bettelarm. Wenn du ihn nicht bestiehlst, kann er darüber verfügen wie er will, jedoch genießt du die Nachteile der Armut.

Hier kann der Umstieg auf eine Gemeinwohl-Ökonomie helfen... auch Aufkärungsarbeit über Verhütung kann dazu beitragen, dass weniger arme Menschen Kinder zeugen, die dann kein gutes Leben haben können... Das ist ein globales Problem an dem man arbeiten kann, wenn man redet... und Lösungen sucht... Wenn jemand aufgrund von existenzieller Not stielt und er über keine andere Möglichkeit Bescheid weiß wie er an Geld kommen kann ist das ja verständlich. Wenn er aber einer Arbeit nachgehen könnte und auf ehrliche Weise an Geld kommen könnte, wäre es weniger gut zu verstehen und man müsste mit der Person darüber reden und überlegen, was sie/man in so einem Fall tun könnte/sollte.

Perspektivisch... ich würde es nicht so sagen, dass gut = böse ist... denn es gibt Leute die auch auf gute Weise zu etwas kommen könnten, aber sich bewusst für einen bösen Weg entscheiden. Sicher gibt es Gründe für so etwas - trotzdem bleibt das was die Person tut böse... Es gibt z. B. auch Leute die unbedingt mal sehr reich - Millionäre/Milliardäre werden wollen und die für sowas dann bereit sind viel Schlechtes zu tun - obwohl sie auch auf auf gute Weise an ausreichend Geld kommen könnten... 

Die Gesellschaft hat nicht immer recht - doch man kann über alles reden und alles analysieren.. besprechen... erforschen.. Was spricht dafür und was dagegen? Inwiefern ist das gut und inwiefern ist das andere schlecht? 

Ich habe Verständnis für Notsituationen - aber wenn jemand sich in keiner wirklichen Not befindet und es mehr ums Geld und um die Machtposition usw. geht und die Person dann deshalb bewusst unfair handelt und andere unterdrückt/klein hält - dann würde ich klar sagen: Das was sie da macht ist böse. Gut wäre es, wenn sie sich nicht gegen eine global gute Entwicklung stellen würde - sondern derlei Dinge fördern würde. Damit nicht ein paar Wenige unfair immer mehr und mehr bekommen - sondern damit sich die Gesamtsituation für alle zum Guten verändern kann. 

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JohnnyMnemonic 08.07.2017, 21:00

Ich kann dir sagen, was an sklaverei gut ist; keine Arbeiterkosten für den Sklaventreiber.

Ausbeutung; wer ausgebeutet wird, hat es schwer, wer aber ausbeutet, hat mehr finanzielle Reserven.

Unterdrückung; der, der unterdrückt wird, fühlt sich mies. Derjenige jedoch der unterdrückt, fühlt sich mächtig, stark, überlegen.

Passiv betrachtet tut er jemandem "nichts gutes". Aktiv und von seiner Perspektive betrachtet tut er dies aber um sich besser zu fühlen.

Und die Geschichte hat gezeigt, dass man mit der Gesellschaft nicht vernünftig diskutieren kann. Zu Zeiten des Kommunismus, wo die Individualität unterdrückt wurde oder im Nationalsozialismus, wo die Meinung teils ganz verboten wurde.

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DBKai 08.07.2017, 21:10
@JohnnyMnemonic

Aber für die Sklaven ist es schlecht und generell könnte man die Arbeit auch fair untereinander aufteilen - unter etwas gereifteren Menschen.

Gut wäre es eben wenn die Arbeit fair verteilt werden würde - jeder seinen Beitrag leistet - man bei Problemen darüber redet - man gut zusammen hilft und man ehrlich ist = das wäre das Gute

Das Böse hingegen wäre, dass eine Person oder eine Gruppe die anderen unterdrückt und klein hält und ihnen mit Folter und Tod droht, wenn sie nicht alles tun was diese wollen. Man arbeitet dann auch nicht am Gemeinwohl sondern nur daran, dass diese paar Leute auf unfaire Weise immer reicher werden - während die Unterdrückten kein schönes Leben haben werden - keine Rechte haben werden - ausgeliefert sind...

Es kann auch so ablaufen, dass eine Person viele Fähigkeiten und Stärke hat, dann ist sie damit auch automatisch den anderen überlegen... und wären wir in einer Gemeinwohl-Ökonomie würden solche Leute am meisten bekommen können, da sie den größten Beitrag für den Erhalt und die Steigerung des Gemeinwohl erbringen. So sollte es sein - dass sich alles lohnt was gut ist.

Man fühlt sich besser wenn man andere unterdrückt? Ich weiß nicht ob das wirklich viele Glücksgefühle schaffen kann..

Ist schon richtig, dass vieles in der Vergangenheit mies gelaufen ist - doch das könnte nun langsam immer mehr ein Ende haben... immer mehr Menschen legen öfter mal ein eher gereifteres Verhalten an den Tag und man kann mit ein paar von ihnen gut zusammen arbeiten und gut reden... Das könnte die Basis für eine gute Zukunft werden - besonders da wir jetzt ausreichend Ruhe und Zeit haben um über diverse Dinge zu sprechen... man kann sich auch gewöhnlich nach der Arbeit gut erholen... weiß mehr über gesunde Ernährung... Theoretisch wäre das Ende des Teufelskreislauf und der Umstieg auf eine Aufwärtsspirale möglich/realisierbar - und davon hätte jeder was... die Schwachen würden auch von den Leuten der Gesellschaft profitieren, die stark sind und dadurch mehr für das Gemeinwohl leisten können. 

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Wenn man böse ist ist man ja meist eher asozial und das trifft auf Psychopathen laut Wikipedia zu.

Kann schon sein, dass das bei den meisten Leuten in diese Richtung geht.

Kitharea 10.07.2017, 11:23

"Böse" steht da sicher nicht in Wikipedia - maximal antisozial was schon wieder ein völlig anders assoziiertes Wort ist als Asozial.
Du hast einige Abhandlungen über gut und böse geschrieben hier. Von meiner Seite aus existiert auch hier gut und böse nicht - es gibt keine Geschichte die du über "das Böse" schreibst die nicht auch Gutes hat und umgekehrt. Nicht einmal die Märchen, die zum Inhalt haben diese Gegensätze deutlich zu zeigen.
Und sogar wenn du Häuser aus Steinen baust hat es einen Nachteil für jemanden. Vielleicht sogar einen schlimmeren als mit Holz weil Steine nicht so einfach nachwachsen man sie aber an best. Stellen unbedingt braucht.
Das was DU als Böse betrachtest ist moralisch indoktriniertes Etwas. Also dein eigener Standpunkt und deine eigene persönliche Sichtweise auf die Dinge. Ergo muss es nichts mit der Wahrheit eines Anderen zu tun haben. In Summe kann Böses ohne Gutes nicht existieren. Und auch jemand der egoistisch handelt, wie ein Psychopath zb., tut Gutes damit. Das ist KEINE Rechtfertigung für Straftaten. Aber es ist ein riesiger Unterschied zwischen "gutes tun" und "schlechtes tun" oder "gut sein" oder "schlecht sein". Nicht einmal Mutter Theresia war gefeit vor Egoismus. Nur in ihrem Fall hatten viele einen Vorteil davon, dass sie so egoistisch war.

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DBKai 10.07.2017, 15:53
@Kitharea

Wirklich? Asozial und antisozial ist nicht dasselbe? Ich dachte es wäre so.

Ich finde asoziales Verhalten schon eher böse aber ich denke mir auch, dass es für jedes böse Verhalten auch immer Gründe gibt... Was ist das Problem? Warum verhält er/sie sich so?

Für mich gibt es ganz eindeutig Verhaltensweisen die böse sind und andere, die gut sind... doch wie schon geschrieben, gibt es für mich auch immer Gründe für ein böses Verhalten... z. B. Überforderung und Angst... 

Die meisten Menschen verhalten sich eher gut und nett, wenn sie sich wohl fühlen - oder nicht?

Was das Märchen von Hänsel und Gretel betrifft hätte die Hexe auch ihr Pfefferkuchenhaus anstatt Hänsel essen können... Dass sie ihn einsperrte und Gretel als Haussklave oder so etwas wollte, würde ich nicht unbedingt als "gut" bezeichnen... doch es war eine alte Frau in einer vergangenen Zeit, die bestimmt um einiges härter zu meistern war als die heutige Zeit... Und wer zur Hölle wohnt schon schon wirklich in einem Pefferkuchenhaus?... Jedenfalls kann man es schon auch nachvollziehen, warum sie so gehandelt hat... aber besser wäre es vl gewesen, wenn sie versucht hätte mit den Kindern zu kommunizieren und zusammen zu arbeiten... Wenn die Kinder bei ihr Essen und übernachten wollen, könnten diese ja auch etwas dafür tun... einen Beitrag leisten. 

Und sogar wenn du Häuser aus Steinen baust hat es einen Nachteil für jemanden. Vielleicht sogar einen schlimmeren als mit Holz weil Steine nicht so einfach nachwachsen man sie aber an best. Stellen unbedingt braucht. 

Kann sein.. darüber kann man dann ja wieder reden... Wie steht es um die Ressourcen? Wie viel haben wir wovon? Wie lange wird das reichen? Was für Alternativen gibt es? Was wäre die umweltfreundlichste Variante? 

Das was DU als Böse betrachtest ist moralisch indoktriniertes Etwas. Also dein eigener Standpunkt und deine eigene persönliche Sichtweise auf die Dinge. Ergo muss es nichts mit der Wahrheit eines Anderen zu tun haben. In Summe kann Böses ohne Gutes nicht existieren. Und auch jemand der egoistisch handelt, wie ein Psychopath zb., tut Gutes damit. Das ist KEINE Rechtfertigung für Straftaten. Aber es ist ein riesiger Unterschied zwischen "gutes tun" und "schlechtes tun" oder "gut sein" oder "schlecht sein". Nicht einmal Mutter Theresia war gefeit vor Egoismus. Nur in ihrem Fall hatten viele einen Vorteil davon, dass sie so egoistisch war.

Echt? War Mutter Theresia wirklich so egoistisch? Wusste ich noch gar nicht. Wo hast du das denn gelesen?

Ich glaube, dass die Dinge, die ich böse finde eigentlich jeder böse findet... und die Dinge, die ich gut und schön finde, so gut wie jeder andere auch gut und schön findet. Z. B. kommt es mir gut vor, wenn sich alle auf Augenhöhe und nett begegnen und man über alles in Ruhe mal reden kann... wenn man die Arbeit möglichst fair untereinander aufteilt.. wenn man zusammen arbeitet/hilft... wenn man in der Regel eher ehrlich ist... wenn man sich dafür interessiert die Gesamtsituation für alle zu verbessern... das kommt mir alles gut vor... 

Böse hingegen kommt es mir z. B. vor, wenn man andere unterdrückt/ausbeutet - ihnen keine realen/wirklichen Aufstiegschancen gibt... Sklaverei... Folter... anderen häufig ein Verhalten zumuten, dass man selber umgekehrt nicht ertragen wollen würde...= diese Dinge würde ich als schlecht/böse bezeichnen - es handelt sich um Dinge, die normalerweise keiner gerne ertragen/erleiden will.. und die Ursache dafür wird in vielen Fällen Angst, Überforderung und Unwissenheit sein... die Person weiß sich vl nicht anders zu helfen.. .

Stimmst du da nicht mit mir überein?

Ich denke mir auch, dass das Böse ohne das Gute eigentlich nicht existieren kann. Wenn zwei aufeinander treffen und sich böse verhalten, würde womöglich der eine den anderen gleich mal umbringen...Entstehen kann eigentlich nur etwas wenn Menschen aufeinander treffen, die sich eher gut verhalten und zusammen an etwas arbeiten.. und nicht gegeneinander - einander sabotieren, etc...

Was tut ein Psychopath genau Gutes? 

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