Ist immer der Schuld, der auffährt?

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5 Antworten

Wenn sich zwischen zwei Verkehrsteilnehmern ein Unfall ereignet hat, muss das Gericht zunächst einmal rekonstruieren, was eigentlich passiert ist. Schuld am Unfall hat derjenige, der vorsätzlich oder fahrlässig gegen Verkehrsregeln verstoßen und so den Unfall verursacht hat http://www.technik-box.de/auto/Wer_Schuld_713436144.html

Nein, das ist nicht automatisch so. Ich habe selbst einen Prozess gewonnen, bei dem es darum ging, dass mich ein Auto bei einer Einmündung rechts überholt hat und dann links vor mir in die Fahrspur hineingeschnitten hat, sodass mir der Bremsweg genommen wurde und ich auffuhr. Meine Versicherung (pikanterweise zugleich auch die des Unfallgegners) ging zunächst nach dem "Automatismus" vor und erklärte mich für schuldig und ersatzpflichtig. Ich habe schließlich den Prozess gegen meine Versicherung gewonnen (und diese dann bald gewechselt).

Ja ich glaube das ist auch hauptsächlich die Situation, die man bei Ausnahme sagen kann... DH

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So gut wie immer. Selbst wenn du im Stau stehst und einer dich rammt und du auf deinen Vordermann/frau auf"-fährst" kannst du dich nicht rausreden... es soll aber auch Ausnahmen geben(?)

Ein Sachverständiger müsste anhand der Verformungen an den Fahrzeugen schlüssig sagen können, ob das mittlere im Stau stehenden Auto den vorgeschriebenen Sicherheitsanbstand eingehalten hat. Wenn das so ist, ist der Fahrer natürlich nicht schuldig.

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oder gibt es Situationen in denen das nicht so einfach zu klären ist?.....1000de....ausgebremst, drauf geschoben etc....

Es gibt auch Situationen, wo das nicht so eindeutig ist, ja.

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