Ist Homosexualität wissenschaftlich in die gleiche Kategorie wie Pädophilie unterzuordnen?

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13 Antworten

nein, die beiden sind nicht in dieselbe Kategorie einzuordnen.

Der Mensch ist von seiner Genetik her auf Bisexualität ausgelgt, wir sind also von Geburt an bisexuell und entwickeln unsere individuelle Sexualität im Laufe des Lebens.

Pädophelie ist allerdings (nach unserem jetzigen Wissensstand) eine psychische Störung, oder wie du es nennst "Verwirrung", jedoch sollte man sie nicht mit Hebephilie verwechsen, was die Liebe zu Jugendlichen bedeutet.

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Kommentar von Temas
17.06.2017, 18:08

Gibt es einen Beweis für die These, wir wären alle bisexuell bei unserer Geburt? 

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Kommentar von Andrastor
28.06.2017, 18:35

danke für das Sternchen :)

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Homosexualität ist eine sexuelle Orientierung. Es geht um das Geschlecht, bspw. ob man eher das gleiche Geschlecht oder das andere bevorzugt, oder sogar beides anziehend findet. 

Bei Pädophilie geht es um ein sexuelles Interesse an Kindern, die die Pubertät noch nicht erreicht haben. Es gibt bspw. auch Pädophile, die eher Interesse an Mädchen oder an Jungen haben. Da kann man dann sogar die Homosexualität nochmal unterordnen. 

Der größte Unterschied ist, dass bei zwei Homosexuellen, es sich um zwei mündige Menschen handelt, die aus eigenem Willen sich dazu entschlossen haben, sich zu lieben oder miteinander zu verkehren, und dabei auch keinem zu Schaden kommen. 

Bei Pädophilie handelt es sich normalerweise um eine Vergewaltigung, was schon mal der größte Unterschied ist. 

Wieso Pädophile, die ihre Neigung nicht ausleben, sondern einfach offenkundig machen, in der Gesellschaft als böse angesehen werden, verstehe ich auch nicht, stattdessen kann man ihnen mit so vielen Mittel helfen. Also es ist jedenfalls keine unheilbare Krankheit. 

Es ist wichtig, dass einige "Verhaltensweisen" oder "Merkmale" als psychische Krankheit gekennzeichnet werden, nur so können sie behandelt und von der Krankenkasse bezahlt werden. Wenn sie nicht als Krankheit gekennzeichnet würden, so müsste man für eine Behandlung oder Therapie selbst zahlen. Das gleiche trifft auf Transsexualität zu, es ist eine psychische Krankheit, und nur durch diese Kennzeichnung können die Behandlungskosten von der Krankenkasse übernommen werden.  Soweit jedenfalls, wie ich es verstanden habe. 

Homosexualität wird nicht als Psychische Krankheit angesehen, weil es keinen Grund gibt, es zu behandeln, wenn es überhaupt möglich wäre, Homosexualität zu behandeln. 

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Zunächst einmal hast du Recht, dass Pädophile erst einmal keine schlechten Menschen sind. Nicht jeder Mensch mit einer pädophilen Neigung begeht eine Strafttat, und auf der anderen sind die meisten, die Kindern gegenüber sexuell übergriffig werden noch nicht einmal pädophil.

Bei der wissenschaftlichen Klassifizierung gibt es aktuell noch einige Debatten und unterschiedliche Ansichten. In einigen Studien, bei denen diverse Pädophile befragt wurden, konnte das folgende festgestellt werden:

  • Die meisten Pädophile bemerken ihre Neigung schon sehr früh, sie sind also im Prinzip seit dem Erwachen ihrer Sexualität auf Kinder ausgerichtet
  • Bei den meisten Pädophilen scheint sich die Neigung nicht bzw. nicht sehr stark im Verlauf des Lebens zu ändern. Insbesondere gibt es genau wie bei der Homosexualität keine Methoden, mit denen sich die pädophile Neigung eines Menschen zuverlässig heilen lässt
  • Zusätzlich ist die Neigung bei vielen Pädophilen nicht rein sexueller Natur, sondern z.B. auch mit einem Wunsch nach einer Art romantischer Partnerschaft verbunden.

In diesen Punkten ist die Pädophilie also vergleichbar mit sexuellen Orientierungen wie Homo- oder Heterosexualität. Einige Forscher schlagen daher vor, die Pädophilie als eine sexuelle Altersorientierung zu betrachten, analog zu der Homosexualität, die dann eine sexuelle Geschlechtsorientierung wäre.

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Grundsärtzlich ist beides eine von der Mehrheit der Menschen abweichende sexuelle Neigung, die erstmal neutral ist. "Verwirrung" ist schon ein Werturteil.

Der Unterschied ist nur: Ein Ausleben der Neigung würde bei Pädophilie unausweichlich zur Schädigung eines anderen Menschen führen.

Zwei (sexuell mündige) Hormosexuelle hingegen schädigen niemanden.

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Ganz sachlich ja, in beiden Fällen handelt es sich um eine sexuelle Neigung die nicht der Norm entspricht. Eine moralische Wertung ist mit diesem Umstand jedoch nicht verbunden, diese hat dann auch nichts mehr mit einer wissenschaftlichen Betrachtung zu tun.

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Pädophile werden nicht per se als böse eingestuft, nur die, die eben handgreiflich /aktiv werden, man schätzt, dass ca jeder 100. solche Neigungen hat.

Langsam wird das Thema ein WENIG enttabuisiert, um eben den Betroffenen zu helfen (die, die es betrifft merken sehr wohl, dass sie Unrecht tuen,würden sie ihre Neigung ausleben, ihre Neigung geächtet wird usw auch kann man im Alltag nicht planen, wann man in eine "gefährliche" Situation kommt, ich meine mal ein Interview von einem Pädophilen gesehen zu haben, der beinahe ein Kind an der Bushaltestelle, angegangen wäre, da dieses sich sehr sehr dicht an ihn gesetzt hat, woraufhin er einige Tage nicht mehr das Haus verließ usw) und man so Übergriffe weiter eindämmt.

Sexuelle Verwirrung dürfte für die meisten eine Beleidigung sein, aber es stimmt, beides sind Abweichungen der Norm, nur, dass bei Homosexualität im Normalfall niemanden geschadet wird/es sich um einvernehmliche Beziehungen/Kontakte handelt , während Kinder eben weder körperlich noch geistig reif genug sind.

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Nun ja, man muss auch meiner Meinung einen Kin  *+  derf  *+ icker sehr von Menschen abgrenzen, die pädophil sind, denn ein Pädophiler hat diese sexuelle Ausrichtung und es ist nicht behandelbar oder änderbar und eben nicht eine Vorliebe aus welchen Gründen auch immer. 

So ist es auch bei Homosexuellen und da gibt es bestimmt auch Unterschiede und zwar Diejenigen, die keinerlei sexuelle Erregung beim Anblick einer Frau verspüren oder hat welche, die durch irgendwelche Erlebnisse mit Frauen eigentlich nur nicht wollen und trotzdem auf Körperlichkeiten nicht verzichten können oder wollen. Ein "richtig" Schwuler hat keine psychischen Gründe, sondern ist er anders ausgerichtet. 

Ich hoffe, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe und für die Opfer der Liebhaber von Kindern spielt es keine Rolle und man sollte die einfach so oder so für alle Ewigkeiten wegsperren, denn Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Doch vielleicht sollte man es bei der Schuldzuschreibung berücksichtigen und Unterschiede bei den Haftbedingungen schaffen oder eben auch eine vorsorgliche Unterbringung nicht ganz schrecklich gestalten, wie man es bei Kinderfickern machen sollte. 

Viele Pädophile schreiten gottseidank nicht zur Tat und leiden an ihren Phantasien und verurteilen sich selber. Gedanken kennt kaum ein anderer Mensch, doch werden die bekannt, dann sollte auch schon da irgendwie gehandelt werden, um jede Möglichkeit tätig zu werden im Vorfeld unmöglich zu machen.

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Kommentar von 536972697573
17.06.2017, 18:25

Wie stellst du dir ein solches tätig werden vor? Du kannst doch nicht einfach Menschen wegsperren, die nie eine Straftat begangen haben, einfach nur weil sie Gedanken haben die dir nicht gefallen.

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Was ist normal? Sind Heteros normal? Oder sind sie einfach nur häufiger?

Für mich ist Schwulsein normal, ich kenne nichts anderes. Ich fand Männer schon immer attraktiv und somit ist das für mich völlig Normal. Der Anteil an schwulen und lesbischen Menschen in der Bevölkerung wird zwischen 5 und 10% geschätzt.

Homosexualität und Pädophilie in einen Topf werfen zu wollen, ist komplett falsch. 

Ein schwuler Mann liebt einen anderen Mann, eine lesbische Frau eine andere Frau. Wenn jemand bisexuell ist, dann kann er eine Liebschaft mit einem Mann oder einer Frau haben. Und Heteros stehen auf Vertreter des jeweils anderen Geschlechts. Aber wir sprechen hier immer von erwachsenen, mündigen Personen.

Ein Pädophiler hingegen kann mit Erwachsenen nichts anfangen, er richtet sein sexuelles Interesse auf Kinder aus. Da gibt es immer ein Machtgefälle, es geht immer um das Kontrollieren des Kindes, um den Missbrauch der Macht. Das Kind kann nicht zustimmen, da es dazu noch nicht fähig ist, die Tragweite seines Tuns nicht begreift. Es handelt sich nie um das Zusammenkommen von zwei gleichberechtigten Partnern. Es ist Missbrauch. Es hat auch überhaupt nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun, es handelt sich um eine psychische Störung - eine Paraphilie.

Wer unter einer Paraphilie leidet, kann dazu noch eine sexuelle Orientierung aufwiesen, er kann hetero-, homo- oder bisexuell sein.

Wikipedia meint dazu: "Die Paraphilien (griechisch παραφιλία von pará, ‚abseits‘, ‚neben‘, und philía, ‚Freundschaft‘, ‚Liebe‘) bezeichnen sexuelle Neigungen, die deutlich von der empirischen Norm abweichen. Dazu zählen insbesondere ausgeprägte und wiederkehrende sexuelle Fantasien, Bedürfnisse oder Verhaltensweisen, die sich auf unbelebte Objekte (sexueller Fetischismus), Schmerz, Demütigung, nicht einverständnisfähige Personen wie Kinder oder auf Tiere beziehen."

Also: Eine sexuelle Orientierung ist was anderes als eine Paraphilie. 

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Kommentar von 536972697573
17.06.2017, 20:19

Der Begriff "sexuelle Orientierung" sagt ja erst einmal noch nichts darüber aus, ob es auch möglich ist einvernehmlich diese Orientierung auszuleben ohne dass es jemanden schadet. Es geht ja nur darum, die Neigung als solche zu kategorisieren. Dass auf der Handlungsebene ein riesiger Unterschied zwischen Pädophilie und (einvernehmlich ausgeführter) Homosexualität gibt sollte hoffentlich klar sein.

Als Mensch mit einer pädophilen Neigung ist es für mich genauso "normal", Kinder attraktiv zu finden. Auch ich kenne da nichts anderes, auch wenn ich viele Jahre mit dem vergeblichen Versuch verbracht habe, die Neigung zu ignorieren und von mir zu schieben. Genauso wie für Homosexuelle gibt es für mich keine realistische Hoffnung, dass sich diese Neigung irgendwann ändert. In der Hinsicht sind sich Pädophilie und Homosexualität (oder auch Heterosexualität) also durchaus ähnlich: niemand sucht sich das aus, es ist vom Anbeginn der Pubertät an da und ändert sich in der Regel im Laufe des Lebens auch nicht.

Einige Wissenschaftler sind daher durchaus der Ansicht, dass Pädophilie als sexuelle Orientierung verstanden werden kann. Genauer gesagt schlagen sie vor, dass die sexuelle Orientierung durch mehrere Achsen klassifiziert wird, zu denen dann das Geschlecht genauso wie das Alter der Personen, die man ansprechend findet, zählt.

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Ist wohl keine direkt Antwort, aber:

Ich muss sagen ich mach einen Unterschied zwischen Pädo's die ihren trieb ausleben und nichts falsches dabei sehen und Pädo's die offensichtlich unter dieser Krankheit leiden, es unterdrücken und sich Hilfe suchen.

Zweitere sehe ich nicht als böse Menschen, aber Menschen die die Hilfe bekommen sollten die sie brauchen, bevor es vielleicht doch aus Ihnen heraus platzt und Sie anderen schaden. 

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Man wird homosexuell geboren, es ist eine sexuelle Orientierung. Pädophilie wird verursacht zB durch Traumata in der Kindheit. Es handelt sich um eine psychische Erkrankung.

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Kommentar von 536972697573
17.06.2017, 18:39

Das ist schlicht und ergreifend falsch. Der Ursprung einer pädophilen Neigung, genauso wie die Ursachen einer homosexuellen Neigung, kann aktuell nicht mit Sicherheit bestimmt werden. Das die Neigung aus psychischen Traumata entsteht ist eine Hypothese unter vielen, und eine äußerst fragwürdige, da viele Pädophile kein solches Trauma erlebt haben. Die meisten Forscher gehen heute davon aus, dass eine pädophile Neigung zumindest zum Teil schon vor der Geburt entsteht. 

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Eine Schwangere Frau kann jetzt den Test ( sehr teuer)machen
lassen ob ihr Kind der Gen in sich hat was ihn zu Homosexualität veranlassen
könnte  

Pädophilie ist eine Sexuelle Tendenz  und hat Biologische Wurzeln, ca. 30% sind Linkshändler
 oder Ambidexter , man denkt auch das sie
anders sind von  Geburt an. Bei Scanner
ist auch festgestellt worden dass sie weniger weiße Gehirnmasse haben

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Kommentar von Nightrider16
18.06.2017, 01:08

Sämtliche Behauptungen, die du hier gebracht hast, hinterfrage ich stark. Mittlerweile ist schon so gut wie erwiesen, dass es das eine "Schwulengen" nicht gibt. Der aktuelle Stand der Forschung ist, dass Homosexualität wahrscheinlich durch eine komplexe Wechselwirkung zwischen angeborenen und erworbenen Faktoren entsteht.

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nein. abgesehen von der krankhaftigkeit, gibt es ja auch pädos die weiblich sind und auf buben stehen und umgekehrt

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Schwule bevorzugen ein anderes Geschlecht während es Pädos um das Alter geht. 

Man das nicht miteinander vergleichen.

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Kommentar von DeCnJackZ
17.06.2017, 17:49

Ich bin mir ziemlich sicher dass man das vergleichen kann.
Ich bin hier nicht auf Meinungen aus, sondern wissenschaftliche Vergleiche.

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