Ist homosexualität in der pupertät normal?

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16 Antworten

Ja und nein. Dass Sexualität nicht nur auf ein Geschlecht beschränkt ist und sich nicht einfach in eine Schublade einordnen lässt ist normal. Sexualität ist zunächst mal nur das Wechselspiel von Erregbarkeit und Reizen. Worin genau der Reiz besteht ist völlig subjektiv und wird von Situation zu Situation neu von deinem Gehirn entschieden. Dass man seine Freunde liebt und sich zu ihnen auch sexuell hingezogen fühlt, wenn man gerade seine Sexualität erforscht und entwickelt, finde ich normal. Dass Jungs deshalb gleichgeschlechtliche Beziehungen eingehen finde ich auch normal. Was ich nicht normal finde ist, dass nach außen nicht offen damit umgegangen wird. Wenn ihr untereinander rumvögelt, den Mädels aber vorspielt, dass es anders ist, dann wird es zu einer Heimlichkeit, die viele Konflikte in jedem einzelnen von euch hervorrufen wird und auch zu Spannungen mit den Mädels führen kann. Deine Sexualität ist noch lange nicht festgelegt und sie wird es auch niemals gänzlich sein. Mach das, womit du dich wohl fühlst, vielleicht sind es heute Jungs und morgen Mädchen, vielleicht ist es anders, das wirst du herausfinden, wenn du es auf dich zukommen lässt und dich für nichts schämst. Nur umgehen solltest du mit allem vernünftig.

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Kommt drauf an, wo du bist. Ich war schon mal in einem Land, wo es normal war, mehr oder weniger anerkannter Brauch. Sex mit Mädchen ist dort vor der Ehe allerdings streng verboten.

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Es kann sein, dass man sich noch nicht sicher ist, wohin man sich orientiert und dann Testet man auch. Aber das passiert nicht dauernd sonder 1-2 mal, wenn es dabei überhaupt zu Sex kommt. Danach weis ich ob ich Homosexuell bin oder nicht. Wenn man Homosexuell ist ist das nichts schlimmes und auch ganz normal, auch wenn man das schon in der Pupertät feststellt. Aber ein hin und her zwischen den Geschlechtern nennt man Bisexuell und auch das ist normal. Nur weis ich nicht, wie oft das vorkommt und wie früh man so etwas merkt... Ich hoffe ich habe in deinem Sinn geantwortet und konnte dir helfen. :)

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ist es normal dass jungs gegenseitig geschlechtsverkehr haben und sich lieben wenn sie in der pupertät sind?

Was ist schon "normal"? Zu erst einmal: Schon der Vater der modernen Sexualwissenschaft, Alfred C. Kinsey, stellte fest: "In der Sexualität gibt es kein 'normal'."

Und jetzt wird es kompliziert:

Das Verhalten ist keineswegs "homosexuell". Treffender wäre wohl "bisexuell", da sich die meisten dieser Jungs trotzdem auch (bzw. sogar überwiegend) zu Frauen hingezogen fühlen. Aber Sex mit beiden Geschlechtern als lustvoll zu empfinden (bzw. davon erregt zu werden), ist halt bisexuell. Und immerhin gelten, so die Sexualwissenschaftler, 90-94% der Menschen als "mehr oder weniger" bisexuell.

Ob man das aber auch praktisch umsetzt, ist nicht nur eine Frage des eigenen Wunsches und von passenden Gelegenheiten, es ist auch eine Frage des gesellschaftlichen Klimas, bzw. wie "die Gesellschaft" (Medien, Eltern und sonstige Verwandte, Erzieher, Peer Group, ...) zu gleichgeschlechtlichem Sex, aber auch generell zu Sex in jungen Jahren, steht (wobei das bei Frauen/Mädchen oft deutlich "entspannter" gesehen wird, als bei Männern/Jungen).

Der Sexualwissenschaftler Prof. Gunter Schmidt sagte zu diesem Thema: "In den 1970er Jahren hatte noch jeder fünfte Junge sexuelle Kontakte mit einem Gleichaltrigen, oft bis zum Orgasmus. Heute [Anmerkung: 2010] hat nur noch jeder zwanzigste oder gar dreißigste Junge gleichgeschlechtliche sexuelle Erfahrungen. Die lustvolle gegenseitige Onanie gerät in Verdacht, weil die Kategorie "schwul" so präsent ist."

Warum ist das so? In aller Ausführlichkeit kann ich das auch nicht sagen (ist AFAIK auch nicht untersucht worden - die forschende Sexualwissenschaft ist in Deutschland aber auch ziemlich tot, was letztlich wohl auf das negative Klima für Sexualität zurückzuführen ist, das mit Helmut Kohls "geistig-moralischer Wende" sich in diesem Land breit gemacht hat - s. auch mitunter hysterische Beiträge zu solchen Themen auch hier bei GF, insbes. von konservativ-religiösen Menschen).

Zum einen dürfte es, wie schon erwähnt, allgemein an der deutlich stärkeren reaktionären Haltung zur (jugendlichen) Sexualität liegen, als zu Zeiten der sexuellen Revolution (kindliche Sexualität ist mittlerweile das einzige sexuelle Tabuthema). Zum anderen dürfte es an der starken Einwanderung aus bestimmten Kulturen liegen, die eine sehr ausgeprägte "Macho-Tradition" und, in Folge, auch eine entsprechend starke "Homophobie" haben (also starker Zuzug aus ost- bzw. süd-ost-europäischen, aber auch arabischen Ländern).

Und wenn die Schulklassen zu einem nicht kleinen Teil aus Migrantenkindern mit z.B. russischem, türkischen oder arabischen bzw. persischen Wurzeln kommen, Gegenden, in denen selbst heute noch Homosexuelle verfolgt, ggf. sogar mit dem Tode bestraft werden, dann gilt "schwul" halt als extremes Schimpfwort. Dazu kommt noch, dass diese Gegenden auch noch ein stärkeres generelles Problem mit Sexualität als solches haben.

Angst, Scham und Unterdrückung sind aber kein gutes Klima für unbeschwerten Sex, wie er hierzulande durchaus existierte (und natürlich immer noch existiert - nur nicht mehr in dem Maße, wie es mal war).

PS: Wer, zumal entgegen der Sexualwissenschaft (s. Kinsey), "normal" nur als das definiert, was die Mehrheit tut (welche überhaupt: einfache, absolute, 2/3-Mehrheit?), hat IMHO ein ziemlich merkwürdiges Verständnis unserer Individualgesellschaft. "Normal" ist, was gefällt und nicht verboten bzw. strafbar ist.

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Normal, im Sinne von: es kommt vor, und ist in Ordnung so: Ja.

Aber was kümmert es Dich, ob andere das "normal" finden? Es gefällt Dir ja oder es entspricht jedenfalls Deinen Bedürfnissen - dann ist doch alles in bester Ordnung?

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Nein das ist eigentlich, je nach Definition von "normal", nicht normal.

Wenn man normal definiert als "Das ist bei den meisten so" dann wäre das sicherlich nicht normal.

Das nun aber bitte nicht falsch verstehen, dass soll nicht heißen Homosexualität wäre abnormal. Sondern nur nach der Definition welche ich eben gesetzt habe.

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Nein, normal ist es nicht, aber es ist auch nichts schlimmes, manche Menschen fühlen sich halt eher zum gleichen Geschlecht hingezogen

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Nein, das ist nicht normal.

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Es zerrt dich halt hin und her in alle sexuellen Richtugen, so erfolgt nicht selten die aufschäumende Pubertät.

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ist es normal dass jungs gegenseitig geschlechtsverkehr haben und sich lieben wenn sie in der pupertät sind?

Normal nicht unbedingt. Wenn dann bleiben die das meistens auch ein Leben lang.

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Ich denke dann sind sie auch nach der Pupertät Homosexuel ;)

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ja, in der pubertät probiert man einiges aus~ also keine sorge, es kann auch sein, dass sich das bei manchen auch wieder legt ~

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Ich bin 11 jahre und bin homosexuell ich hatte auch schon verkehr aber es ist bei mir so weil ich in der pupertät oder so sonder weil ichich zu Männer hingezogen fühle 

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Solche Phasen sind während der Pubertät normal.

GV nicht unbedingt...aber soo unüblich ist es auch nicht.

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Wenn sie homosexuell sind Ja. Wenn sie es aber nicht sind, dann heißt die Antwort - Nein, nicht normal. Definitiv nicht normal.

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