Ist Homosexualität genetisch oder sozial bedingt?

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23 Antworten

Deine Frage gilt aus moderner Sicht als diskriminierend. Denn sie beinhaltet vor allem, dass es einen wissenschaftlich belegbaren Grund für Homosexualität geben muss. Es fragt hingegen keiner im gleichen Atemzug: Ist Heterosexualität genetisch oder sozial bedingt? In der Schwulen- und Lesbenbewegung werden Fragen nach dem Motto: Was führt zum schwul oder lesbisch sein? sehr kritisch gesehen, da man befürchtet, dass "Gründe" für Homosexualität auch dazu führen können, sie auslöschen zu wollen. Denn man darf nicht vergessen, es gibt immer noch genug "Homo-Hasser". Ich halte Untersuchungen, die versuchen dem "Geheimnis" der Homosexualität auf den Grund zu kommen für äußerst gefährlich, gerade wenn es um genetische Gründe geht. Was glaubst du, wieviele Paare sich gerne von vorneherein vor einem schwulen Sohn "schützen" wollen. Obwohl die garantiert behaupten, nicht schwulenfeindlich zu sein. Ich unterstelle dir nicht, dass du auch so denkst. Aber so eine Frage ist schon sehr heikel, dass sie man schon daran, dass tatsächlich Ideen in den Gehirnen rumspuken wie sie xyungeloest äußert, für die es aber keine Belege gibt. Ich halte es da mit ysobel: Es sollte egal sein, in wen du dich verliebst.

Kommentar von xyungeloest
27.05.2007, 15:09

bewundernswert wie du in die gehirne anderer schauen kannst!

nur mit dem lesen der antworten scheint es ein wenig zu hapern.

ich habe geschrieben, dass ich das mal gelesen habe, nicht das ich es weiß oder glaube.

ich kenne zufällig sogar ein sehr liebes schwulenpaar, meist sind das sehr liebe menschen und für eine frau zum teil die besseren freunde als männliche.

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Kommentar von WildeFee
27.05.2007, 16:28

Gute, kritische, nachdenkliche Antwort! Danke.

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Kommentar von Riccardo
27.11.2012, 08:19

eine Frage kann nicht diskriminierend sein, höchstens eine Aussage.

Und nur weil es gerade die politisch korrekte Mainstream-Meinung ist, hier keine Fragen zu stellen, sollte das kein Hinderungsgrund sein, Sachverhalte zu erforschen.

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Ich selbst habe schon eine Beziehung mit dem gleichen Geschlecht geführt und glaube trotzdem an Gott, nicht an den Gott der hier so gerne zitiert wird, sondern an einen der einen auf den rechten Weg leitet und alle seine Geschöpfe liebt. Die Einstellung von einigen hier ist unter aller Sau... Ich kann nur den Kopf schütteln wenn ich sowas lese. Wenn ich eines Tages vor Gott stehe, dann kann ich ihm erhobenes Hauptes anschauen und schäme mich für nichts was ich jemals getan habe... Einige von euch sollten sich allerdings für ihre Meinungen schämen...

Was die eigentliche Frage angeht... Ich persönlich bin der Meinung, dass die meisten (!) Menschen diese Veranlagung in sich tragen und je nach dem wie sie erzogen oder wie intensiv sie sich verliebt haben oder auch was sie für Erfahrungen gemacht haben kommt es zum Vorschein... Aber das sind nur meine perönlichen Erfahrungen...

Da gehen die Meinungen weit auseinander, aber ich denke, Beides könnte ein Grund dafür sein. Menschen, die vom anderen Geschlecht maßlos enttäuscht, verletzt wurden, wenden sich dem eigenen Geschlecht zu, bei Anderen ist es von Anfang an das Gefühl zum eigenen Geschlecht. Die Veranlagung hierzu steckt in jedem Menschen, aber nicht bei Jedem kommt sie zum Vorschein.

Kommentar von wiele
27.05.2007, 22:53

Wie kommst Du darauf, dass die Veranlagung in jedem Menschen steckt?
Gruß wiele

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das fängt bereits im mutterbauch an, ab da wird bestimmt ob später bi, schwul oder hetero. es kommt drauf an wieviel weibliche, männliche hormone das kind mitbekommt und daran ist die mutter schuld - indirekt natürlich.

Wäre Homosexualität genetisch bedingt, so müssten fast alle Griechen oder Mazedonier heute Homosexuell sein, denn Gene werden vererbt. Oder?

@Cador: Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, dass Mennoniten Dich ins Mittelalter zurück führen würden. Es gibt auch in mennonitische Kirchen/Gemeinden offen lebende Homosexuelle und das ist auch gut so! Konservative Christen, die die Homosexualität für unvereinbar mit der Bibel halten, gibt es aber (wie in anderen Kirchen auch) leider auch.

Aber zur eigentlichen Frage: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Homosexualität (oder Heterosexualität) sozial bedingt sein soll, aber letztendlich spielt das für mich auch keine große Rolle.

Scheinbar weis jeder ob betroffen oder nicht zu diesem Thema etwas zu sagen.

Aus eigener 65 Jähriger Erfahrung weis ich das Homosexualität angeboren ist.

Mein Bruder war es nicht aber ein anderer im Krieg vermisster Verwandter      (Onkel), war es auch. Warum die wissenschaftlichen Ergebnisse der Charitee Berlin Ost niemals der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wurden ist mir nicht bekannt. Ich weis aber das festgestellt wurde das alle getesteten Personen wenn sie homosexuell waren, in ihrem Chromosomen Bild an der selben Stelle eine Übereinstimmung haben die bei den nicht homosexuellen Menschen fehlen. Es kann sein das die ethischen Watchdogs in Deutschland die Veröffentlichung verhindert haben.

Ich habe diese Internetseite aufgeschlagen, weil ich mir die gleiche Frage stelle. Ich bin nicht schwulenfeindlich...ich bin nur, ganz einfach, NICHT schwul, habe mich aber nach 14 Jahren Ehe und 3 Kindern festegestellt, dass der Vater meiner Kinder mich seit Anfang unserer Beziehung, mit Männern betrogen hat. Ich habe mich scheiden lassen...und nun hat mir meine 17-jährige Tochter gesagt, dass sie lesbisch ist und mir ihre Partnerin vorgestellt, mit der sie seit 1 Jahr eine Beziehung hat...was für MICH KEIN Problem ist...aber jetzt stellen sich meine anderen beiden Kinder die Frage, ob sie einmal homosexuelle Kinder bekommen können ? Wir wollen NIEMANDEN diskriminieren ; wir wollen ganz einfach nur VERSTEHEN ! Kann uns jemand antworten ?

Kommentar von Cador
18.03.2009, 23:13

Hi Latama,

ich verstehe im Moment nicht ganz, was Du genau verstehen willst.

Das Du mit der lesbischen Beziehung Deiner Tochter kein Problem hast ehrt Dich. Allerdings wundere ich mich dann, warum Du nicht weißt, was Du Deinen Kindern antworten sollst...

Aber na ja.

Eine Frage die ich raus lese lautet: "Wer ist Schuld, wenn mein Kind (oder das meines Kindes) homosexuell wird?"

Sicherlich nicht Du! Der Mensch ist ein Geschöpf, das mit einem freien Willen ausgestattet wurde. Wir haben zwar Möglichkeiten unseren Kindern eine Erziehung mit auf den Weg zugeben, aber unsere Möglichkeiten sind realistisch betrachtet doch eher begrenzt.

Eine andere Frage lautet: "Was sagen die Nachbarn?"

Die Akzeptanz der Homosexualität in unserer Gesellschaft wird immer offener. Sofern Du nicht gerade auf dem hintersten Kuhdorf wohnst, hast Du von denen (wenn Deine Kinder mal soweit sind) nichts zu befürchten.

Allgemein hängt die Akzeptanz der Homosexualität sehr stark vom Glauben ab. Wie gesagt, ich als Christ hätte damit zu schaffen, ein Moslem würde denjenigen vielleicht verbannen (aber selbst die werden teilweise immer lockerer), ein Atheist würde die Schultern zucken und sagen: "Nimm Dir'nen Bier." Klingt vielleicht klischeehaft, aber das ist der Tenor von da oben.

Das größte Problem das ich bei Dir momentan sehe ist, daß Du selbst nicht recht weißt wie Du damit umgehen sollst.

Deine Kinder können keine Homosexuellen Kinder bekommen. Aber ihre Kinder könnten es werden. So wie Deine Tochter eine homosexuelle Beziehung eingehen konnte, so werden es Deine Enkel können, so können es meine Kinder, so können es Nena's Kinder, so könnten es die Kinder/Enkel von Herrn Ratzinger (wenn er welche hätte). Da steckst Du nicht drin.

Es geht eher um Deinen Umgang mit dem Thema und wie Du es Deinen Kindern sagst.

Du hast zwei Möglichkeiten:

Verpasse Deinen Kindern mit ein paar Horrorstories eine ordentliche Phobie, schicke sie zurück in's Mittelalter und sammle schonmal Holz für die Scheiterhaufen.

Oder, mach es wie ich:

Ich erziehe meine Kinder dazu niemanden zu diskriminieren und Homosexualität als Teil der Gesellschaft zu akzeptieren, in der wir leben. Als Christ spreche ich gleichzeitig mit Ihnen darüber,wie Gott die Homosexualität beurteilt. Wie sie sich letztlich entscheiden, liegt nicht in meiner Hand.

Das Wichigste bei diesem Thema ist erstmal, nimm Dir die Angst, dann kannst Du sie Deinen Kindern nehmen.

Besides:

Ich dachte mir fast, daß Du nicht schwul bist...

nach dem Dein Mann Dich mit anderen Männern betrogen hat.

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen, für den Fall, daß Du noch weitere Fragen haben solltest, schicke ich Dir was.

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Kommentar von mania69
21.10.2009, 19:14

Der erste Christ, der Homosexuelle akzeptiert und seine Kinder so wundervoll erzieht. Nur eine Frage: was sagt Gott denn zur Homosexualität? Das hast du nicht erwähnt. Meiner Meinung nacht sagt er "liebe deinen Nächsten wei dich selbst". das ist der Grundsatz des Christentums.

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Eigentlich wünsche ich mir, dass diese Frage nie geklärt wird...Wie schon jemand anderes (weiß nicht mehr wer) geschrieben hat, würde man dann vlt. versuchen es "wegzuzüchten"... Ich bin allerdings der Meinung, dass es schon irgendwas mit den genen zu tun hat...dass es sozial bedingt ist, kann ich mir nämlich einfach nicht vorstellen.

Homosexualität gibt es nicht nur bei Menschen, sondern auch in der Tierwelt. Mir ist egal, ob jemand homo oder hetero ist - es zählt nur der Mensch an sich. Es gibt hier wie dort sehr liebenswerte und auch weniger nette Zeitgenossen. Warum immer nach irgendwelchen Gründen suchen?

http://www.netdoktor.de/sex_partnerschaft/fakta/homosexualitaet.htm

Kommentar von pandabaer1982
17.01.2009, 00:22

krubi sehr guter KOmmentar, danke dem kann ich nichts hinzufügen!

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Weder noch.

Aber dazu kannst Du mal die Nazis fragen, die haben in ihren Konzentrationslagern Untersuchungen dazu durchgeführt (man kann sich vorstellen wie die ausgesehen haben mögen) ob es genetische Voreinstellungen gibt, die Judentum, Homosexualität oder Jehovismus hervorrufen können. Man hätte die entsprechenden Menschen dann gleich vernichten und das Problem somit ein für alle Mal beseitigen können.

Homosexuelle sind nicht krank, hatten kein besonderes Elternhaus oder sonstiges soziales Umfeld, und es wurde ihnen nicht in die Wiege gelegt.

Sie stehen auf die gleichgeschlechtliche Liebe, so wie ich nicht darauf stehe.

Ich kriege übrigens bei solchen Fragen eine Gänsehaut, weil sie schon zu grausamsten, brutalsten Mishandlungen geführt haben.

Kommentar von Jolsche
17.09.2012, 14:37

Auch, wenn ich jetzt 5 Jahre später auf deine Antwort antworte, aber ich finde es echt (sorry) bescheuert, dass man jemanden, nur weil er etwas in meinen Augen völlig Legitimes, fragt so in Frage stellt bzw dessen Frage in Frage stellt, ob man sowas fragen darf!

Was soll das? Nur jemand, der selbst mit dem Thema Homosexualität ein Problem hat kann so eine Frage fragwürdig finden Für jemanden, der damit kein Problem hat, den würde das nicht stören!

Gut bzw absolut nicht gut, ist dass Homosexuelle wegen solcher Fragen misshandelt wurden. Das ist grausam, keine Frage! Aber allein, weil man einfach neugierig ist, wieso es hetero und homosexuelle gibt stellt man keine fragwürdige Frage! Es kommt auf den Hintergrund der Frage an und der scheint bei der/dem FS in meinen Augen alles andere als diskriminierend zu sein!

Neugierde ist, wenn sie keine destruktiven Hintergedanken hat, alles andere als irgendwie dirskriminierend oder grausam oder sonst was!

Mal eine Gegenfrage an die, die das jetzt lesen und ähnlicher Meinung wie Cador sind:

Ist es rassistisch, zu fragen warum es blonde oder braunhaarige, dumme oder schlauere gibt?

Ich finde nicht! :)

Grüßchen

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Meinen Erfahrungen nach gibt es dafür keine "Ursache". Ich habe mich mit 13 in ein wunderhübsches Mädchen verliebt und das für mindestens 2 Jahre, jetzt habe ich seit über 5 Monaten eine großartige Freundin. Ich weiß nicht, warum ich mich in diese mädchen verliebt habe. Vielleicht weil sie mich auch mochten, weil sie gut aussehen, weil sie Humor haben.... Aber sicher nicht weil meine Gene sagen "ey, du stehst auf Frauen" und auch nicht, weil der Lieblingsfilm meiner Mutter Brokeback Mountain ist. Ich bin einfach ein Mensch, der liebt.

Kommentar von LLawliet1988
25.06.2010, 19:30

du verliebst dich doch in mädchen, weil du auf sie stehst richtig? und was ist dafür verantwortlich? hormone.

na klar wird das schon seit geburt bestimmt

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Die Frage wird hoffentlich nie wirklich geklärt werden, denn dann bange ich darum, dass Wissenschaftler demnächst unsere Seele erklären können und auseinandernehmen und neu zusammensetzen.

Ich schließe mich im Großen und Ganzen Sternschnuppes Ausführungen an. Immer wieder wird versucht, Homosexualität auch tatsächlich wegzuzüchten, bisher nur bei Tieren, teilweise auch mit temporärem Erfolg. Das IST diskriminierend und macht natürlich Angst bzgl. der Frage, wie weit der Mensch noch geht und inwieweit ethische Fragen überhaupt noch berücksichtigt werden.

Gerade vor kurzem hat ein gewisser Charles Roselli die Welt in Aufruhr versetzt, weil er herausgefunden hat, warum 6-10% der Schafe schwul sind - und eventuelle "Wegzüchtmethoden" entwirft.

Ich bin ganz sicher, dass man versuchen wird, das eines Tages auf den Menschen zu übertragen, wenn dem kein Einhalt geboten wird.

Die Frage, ob genetisch bedingt oder nicht wird seit vielen Jahrzehnten auf diversen Gebieten wie auch Krankheiten uvm. kontrovers diskutiert, und man wird und wird sich nicht einig. Ob 8%, 1% oder 50% der genetischen Beteiligung, die Zahlen sind jedes Mal andere, aber eine Antwort gibt es nicht.

Was ich ja sehr interessant finde ist die Epigenetik, die sagt, dass viele Eigenschaften, die wir später haben, sowohl charakterlich als auch phänotypisch, zwar genetisch bedingt sind, aber die Aktivität bestimmter Gene zu Lebezeiten geändert werden kann und wird. Das heißt, dass soziale Einflüsse, Ernährung, Umweltbedingungen uvm. einen großen Einfluss auf die Gene - bzw. bestimmte Gene - haben!

Ist Homosexualität genetisch oder sozial bedingt?

Diese Frage könnte man genauso gut für heterosexuelle stellen oder?! Hier ist von Liebe und Gefühlen von Menschen die Rede und es sucht sich keiner aus, in wen man sich verliebt!

Kommentar von Jolsche
17.09.2012, 14:53

Das wird die Antwort darauf sein! Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte mal, dass in jedem Menschen beides steckt, also dass jeder irgendwie "bi" ist.

Ich glaube, dass die Gesellschaft und die Zwänge dieser Gesellschaft vieles, was in uns steckt, also auch den zB homosexuellen Bereich, unterdrücken! (siehe zB Cador, er/sie muss seinen/ihren Kindern erst beibringen, dass Homosexualität normal ist, wäre sie für Cador normal, würde er das seinen Kindern nicht erklären müssen, er/sie würde es ihnen vorleben! Ich finde man muss das nicht erklären, das muss jeder für sich herausfinden. Man kann Kindern nur Offenheit vorleben, man kann sie ihnen nicht predigen, weil dadurch würde man sie beeinflussen und manipulieren! Kinder lernen durch Vorleben, weniger durch Worte und haben das Recht selbst zu entscheiden, wie sie dazu stehen!)

Liebe hat rein gar nichts mit dem Geschlecht zu tun, man kann in meinen Augen sexuelle Gefühle für jeden Menschen empfinden, nur können und wollen sich das in meinen Augen viele nicht eingestehen oder sie haben es einfach noch nicht erlebt, was auch in Ordnung ist. Jedoch ist es viel befreiender, wenn man sich, sofern es so ist, das eingesteht und dazu steht.

Das ist meine Meinung zu dem Thema, jeder wird da wohl anders denken ;) .

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hallo, diesen Gedanken hatte ich neulich auch mal und kam dann für mich zu dem Schluss, dass eine genetische Ursache eigentlich nicht ganz logisch wäre, da dies ja irgendwie mit der Fortpflanzung in Konflikt käme. Aber dies nur so als Gedanke - keine Ahnung, worin dies wirklich begründet sein könnte.

Schöne Grüße, onkele

Kommentar von wiele
28.05.2007, 01:04

Klar, werden Homosexuelle (noch) nicht miteinander Nachwuchs zeugen. Aber nicht jeder lebt diese Neigung aus. Es gibt Homosexuelle, die mit einem andersgeschlechtlichen Partner verheiratet sind und Kinder haben. Diese können selbstverständlich diese Neigung vererbt bekommen, wenn es überhaupt mit den Genen zusammen hängt.
Gruß wiele

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Glaube mal gelesen zu haben das nur 8% genetisch bedingt sind, der Rest ist Erziehungssache. Es soll (auch) die sexuelle Erziehung im Kleinkindalter einen großen Stellenwert haben. Z.B. ist rausgefunden worden das Kinder die viel und gerne bei einem oder beiden Elternteilen im Bett schlafen einen Vorzug finden in dem Geruch einer Frau bzw. eines Mannes. an das Kuschelgefühl und an die Atmospäre. Das ist schon Sexuelle Erziehung!!! Ich kann das nicht beurteilen: denke immernoch darüber nach, bin gespannt auf weitere Meinungen.

Weites Feld... oft diskutiert... Meiner Meinung nach gibt es vielerlei Ursachen. Somit nicht nur genetisch und/oder sozial bedingt.

PS: Bei den vielen, durch Mensch- und Tier-Urin ausgeschiedenen und in den Wasserkreislauf gelangten Hormonen wundert mich nichts mehr. Selbst in den entferntesten Seen wurden bereits Hormone nachgewiesen ...das hat Konsequenzen für Mensch und Tier....

Kommentar von WildeFee
27.05.2007, 16:30

Der letzte Satz impliziert meines Erachtens, dass Du Homosexualität als Krankheit siehst, in dem Falle als eine Folge von Umweltverschmutzung.

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Ich glaube nicht,dass man zur Homosexualität erzogen werden kann! Das behaupten die Konservativen gerne,aber das ist völliger Quatsch. Schließlich gibt es Homosexualität auch im Tierreich, aber kein Tier wird zur Homosexualität erzogen! Es hat wohl genetische und hormonelle Gründe.Und übrigens, liebe Konservativen: Homosexualität ist NICHT heilbar!

Wahrscheinlich ist es eher sozial bedingt und erst in zweiter Linie genetisch.

Da ich nicht alles in ein Feld bekommen habe und es auch nicht kommentieren durfte (?), schreib ich eine zweite Antwort, die bitte als Fortsetzung gesehen wird:

Somit wäre also eine absolute Vermischung beider Anteile - soziale Aspekte als auch genetische Disposition als Ursache für z.B. Homosexualität - als gemeinsame, wechselwirkende Ursache heranzuziehen.

Kommentar von engelhaar
28.05.2007, 18:29

an WildeFee nur zu Info, Formatierungen wie "Fett" schreiben funktionieren im Kommentar nicht.

Gruß engelhaar!

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