Ist Hitler von den Deutschen als Österreicher oder als Deutscher wahrgenommen?

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3 Antworten

das ist ja nun wirklich ne rein subjektive Sache, pure Psychologie: solang die Nazis siegten, war Hitler für viele Deutsche natürlich ein Deutscher; nach 1945 war er für viele Deutsche eben ein Österreicher, der Gefreite, der Anstreicher aus Braunau.

Objektiv gesprochen war Hitler, als er nach Deutschland kam, staatenlos. Er wurde erst am 25. Februar 1932 durch den Freistaat Braunschweig als Deutscher eingebürgert.

IanGaepit 21.02.2017, 17:13

Nun, vor 45 wurden Österreicher, auch in der Eigenverständnis allgemein hin als Deutsche betrachtet, die nicht im Reich lebten. Der Begriff Deutschland umfasste zu dieser Zeit auch den kompletten zusammenhängenden deutschen Sprachraum. Meist auch unter Einschluss der tschechischen Gebiete Böhmens und Mährens, sowie teilweise auch des heutigen Sloweniens. Das Deutsche Reich hingegen war nicht Deutschland, sondern nur der deutsche Staat. Auch wenn, rechtlich gesehen, im Kaiserreich, sowie in der Weimarer Republik, genau wie heute nur Menschen die die deutsche Staatsangehörigkeit bzw. die Staatsangehörigkeit eines Bundesstaates/Landes hatten Deutsche waren, so war im allgemeinen gesellschaftlichen Verständnis "Deutscher sein" an die ethnische Herkunft gebunden. Unter diesem Eindruck wurde Hitler, vor Ende des zweiten Weltkriegs praktisch ausschließlich als Deutscher wahrgenommen. Deinen Ausführungen zur Zeit nach 45 stimme ich aber zu.

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Also ich als deutscher sehe ihn als Österreicher, schließlich war er nicht Deutscher und nur weil er in Deutschland so viel Unsinn gemacht hat sollte er nicht als die deutscher gesehen werden 

hitler war österreicher, und die deutschen haben ihn groß gemacht :P 

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